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Jan Hus Anteil an der hussitischen Revolution

Titre: Jan Hus Anteil an der hussitischen Revolution

Dossier / Travail de Séminaire , 2012 , 15 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Daniel Albers (Auteur)

Histoire de l'Europe - Moyen Âge, Temps modernes
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Résumé Extrait Résumé des informations

Inhaltsverzeichnis

Einleitung 1

1 Böhmen Mitte des 14.Jahrhunderts 2

2 Lebensumstände von Jan Hus 3

3 Die theologischen Standpunkte des Jan Hus 4
3. 1 Hus gegen die Kurie 6
3. 2 Die Kelchkommunion 7

4 Das Kuttenberger Dekret von 1409 8

5 Vom freien Geleit, der freien Rede vor dem Konzil und der freien Auslegung von Predigten und Schriften – Jan Hus in Konstanz 9

6 Fazit 11

7 Quellen- und Literaturverzeichnis 14

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Böhmen Mitte des 14.Jahrhunderts

2 Lebensumstände von Jan Hus

3 Die theologischen Standpunkte des Jan Hus

3. 1 Hus gegen die Kurie

3. 2 Die Kelchkommunion

4 Das Kuttenberger Dekret von 1409

5 Vom freien Geleit, der freien Rede vor dem Konzil und der freien Auslegung von Predigten und Schriften – Jan Hus in Konstanz

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des Reformators Jan Hus im Kontext der hussitischen Revolution in Böhmen. Dabei wird analysiert, inwieweit religiöse, nationale und soziale Beweggründe sein Wirken prägten und welchen Einfluss sein theologisches Selbstverständnis sowie sein Konflikt mit der katholischen Kirche auf die spätere revolutionäre Entwicklung hatten.

  • Soziale und religiöse Verhältnisse im Böhmen des 14. Jahrhunderts
  • Die theologischen Kernpositionen von Jan Hus und seine Kirchenkritik
  • Der Einfluss von Jan Hus auf das Kuttenberger Dekret von 1409
  • Die Dynamik der Kelchkommunion als Ausdruck kirchlicher Opposition
  • Der Prozess gegen Jan Hus auf dem Konstanzer Konzil

Auszug aus dem Buch

3 Die theologischen Standpunkte des Jan Hus

Ich habe zu Beginn meiner Arbeit bereits auf die Missstände in der Kirche hingewiesen, die schon im 14.Jahrhundert böhmische Gelehrte dazu veranlassten Kritik an der Kirche zu üben. Neben dem Schisma, also der Kirchenspaltung in sich selbst, waren es vor allem der Verkauf von Pfründen und Ablässen, das sündige Leben vieler Geistlicher und das Eindringen der Kirche in die weltliche Kirche, die viele Menschen von der Kirche abstießen. Jan Hus predigte seine Vorstellungen von der richtigen Kirche in der Bethlehemskapelle in Prag. Seine Vorstellungen gewann er, wie angesprochen, durch seine ärmliche Herkunft, sein Studium, dort speziell der intensiven Beschäftigung mit der Bibel, sowie durch die Schriften des Theologen John Wyclif. Jan Hus wurde zwar später als „Wyclifit“, also Anhänger von John Wyclif, bezeichnet, jedoch sympathisierte er anfangs nur mit dessen philosophischen Ansichten, aus Angst als Ketzer denunziert zu werden. Auch später, sowie auch zuletzt vor dem Konstanzer Konzil, war Hus bei 32 Artikeln von den 45, die Wyclif proklamiert hatte, anderer Meinung als Wyclif. Punkte, die Wyclif ablehnte, aber die aber für Hus weiterhin Gültigkeit haben sollten, waren z.B. das sakramentale Priestertum, die Hierarchie in der Kirche, der Gedanke des Fegefeuers sowie die eucharistische Transsubstantiation. Neben diesen sichtbaren Elementen der Kirche, war es Hus Hauptanliegen, eine unsichtbare Kirche zu verwirklichen. Nach seiner Ansicht gehörte man nicht dadurch zur kirchlichen Gemeinschaft, dass man einer kirchlichen Gemeinde beigetreten war oder ein kirchliches Amt bekleidete, sondern dadurch, dass man moralisch nach der vorgegebenen Lebensweise der Bibel lebte. Laut Hus war auch ein Mensch ohne Priesteramtsausbildung befähigt zu predigen. Hus war Realist, das heißt er wollte das Ideal der Kirche nach seinen Vorstellungen verändern.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung skizziert die verschiedenen Strömungen der hussitischen Revolution und stellt die Forschungsfrage nach der Initiatorrolle von Jan Hus.

1 Böhmen Mitte des 14.Jahrhunderts: Dieses Kapitel beschreibt die krisenhafte Situation in der Kirche und die sozioökonomischen Rahmenbedingungen im vorhussitischen Böhmen.

2 Lebensumstände von Jan Hus: Hier werden die ärmliche Herkunft und die prägenden frühen Erfahrungen von Jan Hus untersucht, die seine spätere Kirchenkritik beeinflussten.

3 Die theologischen Standpunkte des Jan Hus: Dieser Abschnitt beleuchtet Hus' Verständnis der "richtigen Kirche", seine Abgrenzung zu Wyclif und die Bedeutung der Lex Christi.

3. 1 Hus gegen die Kurie: Das Kapitel analysiert den eskalierenden Konflikt zwischen Hus und der kirchlichen Hierarchie, insbesondere im Hinblick auf den Ablasshandel.

3. 2 Die Kelchkommunion: Hier wird die Einführung der Kelchkommunion als theologisch motiviertes, aber politisch wirksames Symbol der hussitischen Bewegung beschrieben.

4 Das Kuttenberger Dekret von 1409: Dieses Kapitel thematisiert den Streit um universitäre Mitspracherechte und die nationale Dimension des Dekrets.

5 Vom freien Geleit, der freien Rede vor dem Konzil und der freien Auslegung von Predigten und Schriften – Jan Hus in Konstanz: Die Untersuchung des Prozesses gegen Jan Hus, seiner Verteidigung und seiner Verurteilung auf dem Konzil bildet den Kern dieses Kapitels.

6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Hus primär religiös motiviert war und seine Rolle als Nationalheld oder Sozialist erst retrospektiv konstruiert wurde.

Schlüsselwörter

Jan Hus, Hussitische Revolution, Kirchenreform, Böhmen, Bethlehemskapelle, Kelchkommunion, John Wyclif, Konstanzer Konzil, Kuttenberger Dekret, Lex Christi, Kirchenspaltung, Märtyrer, Theologie, Kirchenkritik, Kirchengeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle des Reformators Jan Hus im Vorfeld und während der hussitischen Revolution in Böhmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die kirchliche Situation im 14. Jahrhundert, die theologischen Ansichten von Hus, sein Konflikt mit der Kurie und der Prozess in Konstanz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Beweggründe von Jan Hus zu untersuchen und zu prüfen, inwieweit er als Anstifter der hussitischen Revolution verstanden werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur und zeitgenössischer Quellen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit Hus' Kindheit, seinen Thesen zur Kirche, seinem Widerstand gegen den Ablasshandel und seinem Ende in Konstanz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist primär durch Begriffe wie Hussitismus, Kirchenreform, Böhmen, Lex Christi und das Konstanzer Konzil gekennzeichnet.

Warum war die Kelchkommunion so bedeutend für die hussitische Bewegung?

Sie wurde zum Symbol des Widerstands gegen die kirchliche Hierarchie und zur Abgrenzung gegenüber dem dogmatischen Anspruch der Kirche.

Inwiefern hat das Kuttenberger Dekret von 1409 die Rolle von Jan Hus beeinflusst?

Das Dekret verschob die Machtverhältnisse an der Prager Universität zugunsten der böhmischen Gelehrten, was Hus in den Fokus nationaler Auseinandersetzungen rückte.

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Résumé des informations

Titre
Jan Hus Anteil an der hussitischen Revolution
Note
1,7
Auteur
Daniel Albers (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
15
N° de catalogue
V206904
ISBN (ebook)
9783656338079
ISBN (Livre)
9783656339953
Langue
allemand
mots-clé
anteil revolution
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Daniel Albers (Auteur), 2012, Jan Hus Anteil an der hussitischen Revolution, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/206904
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Extrait de  15  pages
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