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Die Bedeutung der Partizipation im Internetjournalismus

Título: Die Bedeutung der Partizipation im Internetjournalismus

Trabajo , 2012 , 19 Páginas , Calificación: 1.3

Autor:in: Laura Egger (Autor)

Medios / Comunicación: Periodismo, publicidad
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Resumen Extracto de texto Detalles

I. Einleitung 2
II. Partizipation im Internet 2
1. Dimensionen der Partizipation 2
1.1 Abgrenzung vom traditionellen Journalismus 3
1.2 Auswirkungen auf die aktuelle Öffentlichkeit 4
1.3 Darstellungsformen der Partizipation 5
2. Nutzung partizipativer Angebote 5
2.1 Aktive Mitwirkung und passive Nutzung im ‚Web 2.0‘ 6
2.2 Nutzerbeteiligung innerhalb traditioneller Angebote 8
2.3 Journalistische Funktion der Nutzung 9
3. Auswirkungen auf den professionellen Journalismus 11
3.1 Chancen und Risiken 11
3.1.1 Komplementarität 11
3.1.2 Integration 12
3.1.3 Konkurrenz 13
3.2 Neue Aufgaben des Journalismus 13
III. Fazit 14
Literaturverzeichnis 16
Abbildungsverzeichnis 18

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Partizipation im Internet

1. Dimensionen der Partizipation

1.1 Abgrenzung vom traditionellen Journalismus

1.2 Auswirkungen auf die aktuelle Öffentlichkeit

1.3 Darstellungsformen der Partizipation

2. Nutzung partizipativer Angebote

2.1 Aktive Mitwirkung und passive Nutzung im ‚Web 2.0‘

2.2 Nutzerbeteiligung innerhalb traditioneller Angebote

2.3 Journalistische Funktion der Nutzung

3. Auswirkungen auf den professionellen Journalismus

3.1 Chancen und Risiken

3.1.1 Komplementarität

3.1.2 Integration

3.1.3 Konkurrenz

3.2 Neue Aufgaben des Journalismus

III. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Partizipation für den Journalismus im Internet des Jahres 2012. Dabei wird analysiert, wie sich die Rolle des professionellen Journalismus durch die aktive Teilhabe von Nutzern verändert, inwiefern Rezipienten als Kommunikatoren auftreten und ob partizipative Angebote den Journalismus ergänzen oder funktional ersetzen können.

  • Definition und Dimensionen des partizipativen Journalismus
  • Nutzungsmuster von Web 2.0-Angeboten durch Rezipienten
  • Wechselverhältnis zwischen professionellem Journalismus und User Generated Content
  • Chancen und Risiken für journalistische Standards und Gatekeeping-Funktionen
  • Die Entwicklung neuer journalistischer Aufgaben, wie z.B. Gatewatching

Auszug aus dem Buch

1.1 Abgrenzung vom traditionellen Journalismus

Um Aussagen über die Bedeutung eines partizipativen Journalismus im Internet treffen zu können, gilt es zunächst, Laienkommunikation vom traditionellen, oder professionellen, Journalismus abzugrenzen. Nach Quandt stellt Journalismus „öffentliche bzw. öffentlichwirksame (gesellschaftlich relevante, non-fiktionale) Aussagen“ her. Diese werden „im Kontext von Redaktionen als Teil von Medienorganisationen produziert“. Journalismus kann ferner definiert werden als jede Tätigkeit, die von professionell, redaktionell arbeitenden Kommunikatoren ausgeübt wird. (2004: 452)

Im Gegensatz zum traditionellen Journalismus erfolgen Publikationen im Online-Journalismus jedoch über das World Wide Web und werden nicht einseitig und uniform verbreitet, sondern es findet eine individuelle Nachrichtenselektion und –distribution statt. Eine redaktionelle Organisation ist nicht zwingend Voraussetzung, denn es können auch Einzelpersonen als professionelle Journalisten im Netz auftreten. (vgl. Quandt 2005: 40)

Daneben existiert im Internet eine Reihe „partizipativer Medienformate“ (vgl. Engesser 2008a: 47), welche sowohl von Laien als auch Journalisten in privater Funktion und weiteren professionellen Kommunikatoren, verfasst werden und sich durch öffentlichen Zugang und starke Vernetzung auszeichnen (vgl. Mast 2008: 616). Um diese Angebote unter den Begriff Journalismus subsumieren zu können, muss für den Journalismus jedoch eine Definition gefunden werden, welche auch auf die strukturelle Ausprägung des partizipativen Journalismus anwendbar ist. Journalismus darf folglich nicht über „Profession und Redaktion als Arbeitsorganisation, sondern muss über seine gesellschaftliche Funktion (gesellschaftliche Selbstbeobachtung und Synchronisation) und seinen Code (aktuell vs. nicht-aktuell) abgegrenzt werden“. (vgl. Neuberger/Quandt 2010: 70). Nach Engesser konstituiert sich die Definiton von partizipativem Journalismus aus den drei Bausteinen Beteiligung der Nutzer am Prozess der Inhaltsproduktion, Ausübung außerhalb der Berufstätigkeit und aktive Teilnahme an der Medienöffentlichkeit. Der Baustein Prozesses zielt auf die gemeinschaftliche Erstellung von Beiträgen durch das Publikum, welches Einträge gegenseitig kommentiert, bewertet und überarbeitet („Kollaborativer Journalismus“, vgl. Bruns 2005: 28), den uneingeschränkten Zugang der Nutzer zu Beiträgen („Open Source Journalismus“, vgl. Bruns 2005: 65; z.B. Wikipedia) und auf die Interaktion der Nutzer auf Augenhöhe ohne zwischengeschaltete Redaktion („Peer-to-Peer Journalismus“, vgl. Bruns 2005: 121) ab.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der veränderten Mediennutzung durch das Internet ein und formuliert die Forschungsziele zur Bedeutung der Partizipation für den Journalismus.

II. Partizipation im Internet: Dieses Kapitel definiert den Begriff des partizipativen Journalismus, beleuchtet das Nutzungsverhalten der Rezipienten im Web 2.0 und erörtert die journalistische Qualität dieser neuen Formate.

III. Auswirkungen auf den professionellen Journalismus: Dieser Abschnitt analysiert das Spannungsfeld zwischen professionellen Redaktionen und der Beteiligung von Nutzern, wobei Chancen wie die Komplementarität, Risiken wie Konkurrenz und neue Aufgabenfelder wie das Gatewatching betrachtet werden.

III. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die zukünftige Koexistenz von professionellen Journalisten und Laienkommunikatoren.

Schlüsselwörter

Partizipation, Internetjournalismus, Web 2.0, Nutzerbeteiligung, User Generated Content, Gatekeeping, Gatewatching, Medienöffentlichkeit, professioneller Journalismus, Kollaborativer Journalismus, Online-Kommunikation, Medienwandel, Qualitätssicherung, Laienkommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht den Wandel der journalistischen Landschaft durch das Internet, insbesondere den Einfluss der Nutzerpartizipation auf traditionelle Medienstrukturen.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Zentral sind die Abgrenzung von Laien- und professionellem Journalismus, die verschiedenen Formen partizipativer Medienangebote und die daraus resultierenden Anforderungen an den Beruf des Journalisten.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit soll aufzeigen, welche Bedeutung Partizipation für den Journalismus im Jahr 2012 hat und ob der durch Nutzer erzeugte Inhalt den klassischen Journalismus eher ergänzt oder ersetzt.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewendet?

Es handelt sich um eine medienwissenschaftliche Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung von Studien wie der ARD/ZDF-Onlinestudie basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Dimensionen der Partizipation, das tatsächliche Nutzungsverhalten der Rezipienten sowie die Auswirkungen auf die Arbeitsweisen und Strukturen des professionellen Journalismus.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind Partizipation, User Generated Content, Gatewatching, Komplementarität und der Wandel der Gatekeeper-Funktion.

Warum wird das Konzept des "Gatewatching" als wichtig eingestuft?

Gatewatching beschreibt eine neue Kernaufgabe für Journalisten, die darin besteht, im Internet vorhandene, bereits publizierte Inhalte zu prüfen und zu selektieren, anstatt diese lediglich selbst zu produzieren.

Welche Rolle spielen Weblogs in diesem Kontext?

Weblogs werden als Form der Partizipation diskutiert, die sowohl als Kritikinstanz gegenüber Massenmedien (Watchblogs) fungieren als auch in einem komplementären Verhältnis zum Journalismus stehen können.

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Detalles

Título
Die Bedeutung der Partizipation im Internetjournalismus
Universidad
LMU Munich  (Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung)
Curso
Proseminar Medienlehre
Calificación
1.3
Autor
Laura Egger (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
19
No. de catálogo
V206989
ISBN (Ebook)
9783656341116
ISBN (Libro)
9783656342489
Idioma
Alemán
Etiqueta
bedeutung partizipation internetjournalismus
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Laura Egger (Autor), 2012, Die Bedeutung der Partizipation im Internetjournalismus, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/206989
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