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Eignung von Immobilienfonds zur privaten Altersvorsorge

Title: Eignung von Immobilienfonds zur privaten Altersvorsorge

Bachelor Thesis , 2012 , 33 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Christian Rotter (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Auf dem Gebiet der privaten Altersvorsorge existiert eine Vielzahl unterschiedlicher Anlagemöglichkeiten. Im Gegensatz zur gesetzlichen oder betrieblichen Rentenversicherung hat der Betroffene hierbei individuelle Möglichkeiten. Angefangen von Vorsorgeprodukten mit staatlicher Förderung über sichere Lebensversicherungen bis hin zu risikobehafteteren aber renditestärkeren Anlageinvestments. Es entsteht ein hoher Informationsbedarf für den Einzelnen, um die private Altersvorsorge speziell auf seine individuellen Risiko-Rendite-Erwartungen und Bedürfnisse anzupassen. Für die Altersvorsorge sind solide und wertbeständige Anlagen gefragt. Gerade zu Zeiten hoher Volatilität an den Börsen soll hierzu insbesondere die Eignung von Immobilienfonds zur privaten Altersvorsorge untersucht werden, da diese in der Lage sind, konjunkturelle Schwankungen gut auszugleichen. Dabei soll zunächst die Riester-Rente stellvertretend für die private Altersvorsorge mit staatlicher Förderung betrachtet werden. Auf die Rürup-Rente, eine anderes Produkt dieser Vorsorgeklasse mit staatlicher Förderung, wird nicht eingegangen, da sie hauptsächlich für Selbstständige mit relativ hoher Steuerbelastung in Frage kommt. Im Bereich der privaten Altersvorsorge ohne staatliche Förderung sollen Vorsorgeprodukte wie Versicherungen und klassische Bankprodukte vernachlässigt werden, da sich mit ihnen auf Grund der stark differenzierenden Risiko-Rendite-Eigenschaften kein sinnvoller Vergleich zu Immobilienfonds anstellen lässt. Im Gegensatz zur Eignung von Immobilienfonds für eine Anlage zur Altersvorsorge, liegen zu Renten- und Aktienfonds ausreichend Informationen vor. Daher sollen diese bei der vorliegenden Untersuchung unberücksichtigt bleiben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Abgrenzung des Themas

1.3 Gang der Untersuchung

2. Altersvorsorge in Deutschland

2.1 Gesetzliche Altersvorsorge - Basisversorgung

2.2 Freiwillige Altersvorsorge

3. Private Altersvorsorge

3.1 Private Altersvorsorge mit staatlicher Förderung – Riester-Rente

3.1.1 Berechtigter Personenkreis

3.1.2 Zulagenförderung

3.1.3 Bewertung der Privaten Altersvorsorge mit staatlicher Förderung

3.2 Private Altersvorsorge ohne staatliche Förderung

3.2.1 Anlagearten

3.2.2 Direkte Immobilienanlagen

3.2.3 Indirekte Immobilienanlagen

3.2.3.1 Geschlossene Immobilienfonds

3.2.3.2 Offene Immobilienfonds

3.2.3.3 Immobilienaktien

3.2.3.4 Real Estate Investment Trust (REIT)

3.2.4 Zwischenbewertung von Produkten ohne staatliche Förderung

4. Bewertung von Offenen Immobilienfonds zur privaten Altersvorsorge

5. Schlussbetrachtung

5.1. Zusammenfassung

5.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Eignung verschiedener Produkte der privaten Altersvorsorge mit Fokus auf die Rolle von Immobilienfonds. Angesichts des demografischen Wandels und der schwindenden Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung wird untersucht, inwiefern Offene Immobilienfonds als stabile und wertbeständige Bausteine für eine private Altersvorsorge dienen können, unter Berücksichtigung von Risikostreuung, Fungibilität und steuerlichen Aspekten.

  • Analyse des deutschen Altersvorsorgesystems und der Rentenlücke.
  • Vergleich staatlich geförderter Altersvorsorge (Riester-Rente) und selbstfinanzierter Anlageformen.
  • Evaluierung verschiedener indirekter Immobilienanlagen wie geschlossene Immobilienfonds, Immobilienaktien und REITs.
  • Detaillierte Untersuchung der Eignung von Offenen Immobilienfonds unter Einbeziehung von Performance, Volatilität und Sicherheit.

Auszug aus dem Buch

3.2.3.2 Offene Immobilienfonds

Bei Offenen Immobilienfonds kann der Anleger ähnlich wie bei einem Aktienfonds Anteilsscheine des Immobilienfonds erwerben. Dadurch wird er im Verhältnis zu seinen erworbenen Anteilen Inhaber am Gesamtvermögen des Fonds und damit ebenfalls Teilhaber an den Objekten, die der Fonds inkludiert. Verwaltet wird der Offene Immobilienfonds durch eine Kapitalanlagegesellschaft (KAG). Die beinhalteten Objekte werden unter Gesichtspunkten der Risikostreuung ausgewählt. Das bedeutet, dass sie nach unterschiedlichen Regionen, Größen, Nutzungsarten und Mietern diversifiziert sind. Das Besondere am Immobilienfonds ist, dass er eine immobile Kapitalanlage in eine mobile Anlage transferiert. Prinzipiell kann der Anleger bis auf eine Ausnahme, einer bis zu 30-monatigen Schließung wegen Liquidationsengpässen, zu jedem Zeitpunkt über seine Einlage verfügen. Der Grund hierfür ist die Mindestliquidität. Sie liegt bei 5% des Fondsvermögens. Mieteinahmen und andere Erträge werden nach Abzug von Verwaltungs- und Bewirtschaftungskosten einmal jährlich ausgeschüttet. Bei Thesaurierenden Immobilienfonds werden Mieteinnahmen und Erträge in neue Liegenschaften investiert. Der Investor profitiert hierbei durch den Wertzuwachs der Anteilsscheine.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problematik der Rentenfinanzierung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und definiert das Ziel der Arbeit, Immobilienfonds als private Vorsorgemöglichkeit zu bewerten.

2. Altersvorsorge in Deutschland: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über das Drei-Säulen-Modell der Altersvorsorge, insbesondere die gesetzliche Rentenversicherung und die betriebliche Altersvorsorge.

3. Private Altersvorsorge: Hier werden sowohl staatlich geförderte Produkte wie die Riester-Rente als auch verschiedene indirekte Immobilienanlagen wie Immobilienfonds, Aktien und REITs analysiert und hinsichtlich ihrer Eignung für die private Vorsorge bewertet.

4. Bewertung von Offenen Immobilienfonds zur privaten Altersvorsorge: Dieses Kapitel prüft die Offenen Immobilienfonds anhand von Anforderungskriterien wie Risikostreuung, Wertbeständigkeit und steuerlichen Vorteilen sowie deren Performance im Vergleich zum Aktienmarkt.

5. Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Eignungsempfehlung für Offene Immobilienfonds und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen, wie die Auswirkungen einer möglichen Finanztransaktionssteuer.

Schlüsselwörter

Altersvorsorge, Rentenlücke, Immobilienfonds, Riester-Rente, Offene Immobilienfonds, Direktanlage, Risikostreuung, Immobilienaktien, REITs, Kapitalanlage, Rendite, Volatilität, Altersarmut, Demografischer Wandel, Alterslastquotient.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Eignung verschiedener Immobilienanlageformen, insbesondere von Offenen Immobilienfonds, als Instrument für die private Altersvorsorge im Kontext des deutschen Rentensystems.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind das deutsche Altersvorsorgemodell, die Riester-Rente, verschiedene indirekte Immobilieninvestitionen sowie die Kriterien für eine erfolgreiche langfristige Kapitalanlage.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu analysieren, ob und unter welchen Voraussetzungen Offene Immobilienfonds eine geeignete und stabile Ergänzung zur privaten Altersvorsorge darstellen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine deskriptive und analysierende Arbeit, die auf Literaturrecherche, dem Vergleich verschiedener Anlageklassen und der Auswertung von Marktdaten basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil differenziert zwischen staatlich geförderter Vorsorge und verschiedenen Formen der Immobilienanlage, wobei Vor- und Nachteile von Direkt- und indirekten Anlagen gegenübergestellt werden.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Altersvorsorge, Offene Immobilienfonds, Risikostreuung und Kapitalanlage beschreiben.

Warum werden geschlossene Immobilienfonds für die private Altersvorsorge als weniger geeignet eingestuft?

Aufgrund der mangelnden Risikostreuung (oft nur ein Objekt), der hohen Mindestanlagesummen und der fehlenden Fungibilität der Anteile, die einen Ausstieg zum Renteneintritt erschweren können.

Welchen Vorteil bietet die steuerliche Behandlung von Offenen Immobilienfonds?

Sie sind von der Körperschafts- und Gewerbesteuer befreit und bieten durch einen meist hohen steuerfreien Anteil bei Ausschüttungen attraktive Nachsteuerrenditen für Privatanleger.

Was ist das Hauptrisiko bei Offenen Immobilienfonds laut der Arbeit?

Das Hauptrisiko besteht in möglichen Liquiditätsengpässen, die zu einer vorübergehenden Schließung des Fonds führen können, wodurch das Kapital des Anlegers zeitweise nicht verfügbar ist.

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Details

Title
Eignung von Immobilienfonds zur privaten Altersvorsorge
College
University of Regensburg
Grade
1,7
Author
Christian Rotter (Author)
Publication Year
2012
Pages
33
Catalog Number
V207597
ISBN (eBook)
9783656349266
Language
German
Tags
Immobilienfonds Immobilienwirtschaft Private Altersvorsorge
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Rotter (Author), 2012, Eignung von Immobilienfonds zur privaten Altersvorsorge, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/207597
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