Es handelt sich um einen Unterrichtsversuch für die 10. Klasse im Betriebswirtschaftlehre/Rechnungswesen Unterricht zum Thema "periodenrichtige Erfolgsermittlung"
2. Didaktische Analyse
2.1 Lehrplanbezug
Das Thema „Die zeitliche Rechnungsabgrenzung“ wird in der sechsstufigen Realschule in der 10. Jahrgangsstufe im dreistündigen Fach Betriebswirtschaftslehre / Rechnungswesen behandelt. Im Lehrplan findet sich dieses Thema unter dem Punkt 10.2 „Periodenrichtige Erfolgsermittlung“.
(Vgl.: BAYERISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR UNTERRICHT UND KULTUS (Hrsg.), 2001, S. 541f.) Unsere Einheit fällt unter den zweiten und dritten Spiegelstrich: „Erfolgsvorgänge periodenrichtig zuordnen, den abzugrenzenden Betrag berechnen und Abgrenzungsbuchungen vornehmen.“ Für die Buchungen werden aufgrund der vier Fallgruppen auch vier Konten benötigt: Aktive und Passive Rechnungsabgrenzungsposten, Sonstige Forderungen und Sonstige Verbindlichkeiten. Da es sich um eine Wiederholung im Rahmen der Prüfungsvorbereitung auf die Abschlussprüfung handelt, ist diese Einheit abgeschlossen. Wenn Schüler Wissenslücken feststellen, obliegt es ihnen diese selbstständig zu Hause zu schließen.
In der Vorstunde wurde die 3. Schulaufgabe besprochen und zurückgegeben.
In der Folgestunde werden weitere abschlussprüfungsrelevante Themenbereiche nach Schülerwunsch wiederholt werden.
2.2 Lernziele
Das Hauptlernziel ist, dass die Schüler den Betrag der Rechnungsabgrenzung richtig ermitteln können und die erforderlichen Buchungssätze richtig bilden können.
1. Teillernziel: Die Schüler reaktivieren anhand eines Kontoauszugs ihr Vorwissen zur periodenrichtigen Erfolgsermittlung und können die verschiedenen Fallgruppen unterscheiden.
2. Teillernziel: Die Schüler können zur transitorischen Rechnungsabgrenzung den Betrag richtig ermitteln und die erforderlichen Buchungssätze hierzu richtig bilden.
3. Teillernziel: Die Schüler können zur antizipativen Rechnungsabgrenzung den Betrag richtig ermitteln und die erforderlichen Buchungssätze richtig bilden.
3. Methodische Analyse
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Inhaltsverzeichnis
1. Sachanalyse
2. Didaktische Analyse
2.1 Lehrplanbezug
2.2 Lernziele
3. Methodische Analyse
Einstieg
Überleitung zum Thema
Thema der Stunde
Erarbeitung 1. Teillernziel
Sicherung 1. Teillernziel
Zwischensicherung 1. Teillernziel
Erarbeitung 2. Teillernziel
Sicherung 2. Teillernziel
Zwischensicherung 2. Teillernziel
Erarbeitung 3. Teillernziel
Sicherung 3. Teillernziel
Zwischensicherung 3. Teillernziel
Gesamtsicherung
Puffer 1
Hausaufgabe
4. Durchführung
5. Verzeichnis der Literatur
6. Verzeichnis der Internetquellen
7. Anhang – die Unterrichtsmaterialien
AB 1
Lösung AB 1
AB 2
Lösung AB 2
AB 3
Lösung AB 3
Rückseite AB 1
Lösung Rückseite AB 1
Folie TLZ 2
Folie TLZ 3
Tafelpins
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Unterrichtseinheit zielt darauf ab, Schülern der 10. Jahrgangsstufe im Fach Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen die korrekte Durchführung der zeitlichen Rechnungsabgrenzung zu vermitteln, um eine periodenrichtige Erfolgsermittlung sicherzustellen. Im Rahmen einer Prüfungsvorbereitung sollen die Lernenden die verschiedenen Fallgruppen der transitorischen und antizipativen Abgrenzung sicher identifizieren und die zugehörigen Buchungssätze bilden können.
- Grundlagen der periodenrichtigen Erfolgsermittlung
- Unterscheidung zwischen transitorischer und antizipativer Rechnungsabgrenzung
- Anwendung buchhalterischer Methoden zur zeitlichen Abgrenzung
- Praxisnahe Fallbearbeitung anhand von Belegen und Geschäftsvorfällen
Auszug aus dem Buch
1. Sachanalyse
Die Rechnungsabgrenzung ermöglicht dem Betrieb eine periodenrichtige Erfolgsermittlung. Sie rechnet Aufwendungen und Erträge der Periode (meist das Geschäftsjahr) zu, in der sie entstanden sind. Zu diesem Zweck werden auf der Aktiv- (2900 ARA) und auf der Passivseite (4900 PRA) der Bilanz Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Zugelassen sind unter den Rechnungsabgrenzungsposten nur transitorische Vorgänge, bei denen die Ausgabe bzw. Einnahme im alten, der Aufwand/Ertrag aber erst ganz oder teilweise im neuen Jahr anfällt. Ausstehende Ausgaben oder Einnahmen müssen hingegen als Verbindlichkeiten (4890 SOVE) bzw. Forderungen (2690 SOFO) gebucht werden (antizipative Rechnungsabgrenzung). Die rechtliche Grundlage findet sich in den §§ 242, 250 II, 252 I Nr. 5 HGB.
(Vgl.: WIRTSCHAFTSLEXIKON 24 (Hrsg.), 2012, S. 1; SCHMOLKE M., et al, 2010, S.242-245)
Die Buchungssätze (ohne Beträge) zum 31.12.XX lauten wie folgt:
Ertragskonto an 4900 PRA bzw. 2900 ARA an Aufwandskonto
2690 SOFO an Ertragskonto bzw. Aufwandskonto an 4890 SOVE
Zusammenfassung der Kapitel
1. Sachanalyse: Erläutert die theoretischen Grundlagen der zeitlichen Rechnungsabgrenzung sowie die gesetzlichen Anforderungen gemäß HGB.
2. Didaktische Analyse: Beschreibt den Bezug zum Lehrplan und definiert die konkreten Haupt- und Teillernziele der Unterrichtseinheit.
3. Methodische Analyse: Detailliert den geplanten Unterrichtsverlauf von der Motivierung durch Einstiegsbelege bis hin zur Sicherung der Lernergebnisse durch Tafelbilder und Übungen.
4. Durchführung: Stellt den detaillierten Verlaufsplan der Unterrichtsstunde mit Zeitangaben, Sozialformen und Medieneinsatz dar.
5. Verzeichnis der Literatur: Listet die für die Erstellung der Unterrichtseinheit herangezogene Fachliteratur auf.
6. Verzeichnis der Internetquellen: Führt alle für die Unterrichtsvorbereitung genutzten Web-Ressourcen und Gesetzestexte auf.
7. Anhang – die Unterrichtsmaterialien: Enthält die ausgearbeiteten Arbeitsblätter, Lösungen und Folienentwürfe, die zur Durchführung der Stunde benötigt werden.
Schlüsselwörter
Rechnungsabgrenzung, Periodenabgrenzung, Erfolgsermittlung, transitorische Abgrenzung, antizipative Abgrenzung, Buchungssatz, Rechnungsabgrenzungsposten, Rechnungswesen, Betriebswirtschaftslehre, Bilanz, Geschäftsjahr, Prüfungsvorbereitung, HGB, Aufwand, Ertrag.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und methodischen Umsetzung einer Unterrichtsstunde zur zeitlichen Rechnungsabgrenzung im Fach Betriebswirtschaftslehre für die 10. Jahrgangsstufe.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Unterscheidung zwischen transitorischer und antizipativer Rechnungsabgrenzung sowie deren praktischer Umsetzung in Buchungssätzen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Hauptziel ist es, Schülern die Kompetenz zu vermitteln, Beträge für die Rechnungsabgrenzung korrekt zu ermitteln und die zugehörigen Buchungssätze am Jahresabschluss selbstständig zu bilden.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine didaktische und methodische Analyse genutzt, um den Unterrichtsstoff unter Berücksichtigung von Lehrplanvorgaben und Lernzielen fachgerecht aufzubereiten.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Sachanalyse, die didaktische Einordnung sowie einen detaillierten Verlaufsplan für die Durchführung der Unterrichtsstunde.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Rechnungsabgrenzung, Periodenrichtigkeit, Rechnungswesen, Buchungssätze und Prüfungsvorbereitung beschreiben.
Warum wird im Tafelbild mit Farbdidaktik gearbeitet?
Die Farbdidaktik (Grün für aktive Bestands- und Aufwandskonten, Rot für passive Bestands- und Ertragskonten) wird eingesetzt, um Schülern die Unterscheidung bei den Buchungssätzen visuell zu erleichtern.
Warum gibt es keine Hausaufgabe am Ende der Stunde?
Da die Übungseinheit explizit als Teil der Prüfungsvorbereitung konzipiert ist, obliegt es den Schülern eigenverantwortlich, etwaige Wissenslücken selbstständig zu Hause zu schließen.
- Quote paper
- Thomas Windhoevel (Author), 2012, Unterrichtsstunde zum Thema "periodenrichtige Erfolgsermittlung", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/207864