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Karl Martells Kampf um die Macht (714-721)

Titre: Karl Martells Kampf um die Macht (714-721)

Dossier / Travail , 2012 , 19 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Johannes Ehrengruber (Auteur)

Histoire de l'Europe - Moyen Âge, Temps modernes
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Résumé Extrait Résumé des informations

Als Karl Martell im Jahre 720 die Position des gesamtfränkischen Herrschers erreichte und ab da neben dem austrasischen auch das neustrische Hausmeieramt bekleidete, lag ein sechsjähriger Weg voll von Widerständen und Kämpfen, die er zu brechen und zu gewinnen hatte um diese Position zu erreichen, hinter ihm. Diese Arbeit soll sich folglich mit seinem Aufstieg und Kampf um die Macht innerhalb des Frankenreiches und seiner Teilreiche in den Jahren 714-721, namentlich Karls Ausschluss von der Teilhabe an der Herrschaft und der politischen Erbfolge durch seinen Vater und seine Stiefmutter Plektrud, sein Kampf gegen den legitimen merowingischen Frankenkönig und die neustrischen Großen, sowie Plektrud um Austrasien in den Jahren 715-717 und seine folgende Politik und militärischen Auseinandersetzungen mit den Neustriern bis zur Erreichung der gesamtfränkischen Herrschaft, befassen. Dabei werden chronologisch vom Tode Pippins des Mittleren im Jahr 714 bis zum Tode König Chilperichs II. im Jahr 721, die politischen und militärischen Umstände im Frankenreich, die vor allem militärischen Aktionen, die politischen Positionen und Rollen, sowie das Verhalten der verschiedenen Konfliktparteien dargestellt. Ferner wird im Ersten Punkt des Hauptteils (2. Punkt) kurz auf die schon vor 714 zurückreichende Nachfolgeregelung von Karls Vater Pippin dem Mittleren eingegangen, damit der Leser die Ausgangssituation kennt und sieht, warum Karl um die Macht kämpfen musste. Des Weiteren wird im letzten Punkt des Hauptteils (4. Punkt) auf die Problematik der wichtigsten erzählenden Quellen, die uns bezüglich dem Aufstieg und Kampf Karls um die Macht vorliegen, eingegangen. Bei der Darstellung der Zusammenhänge sollen folgende Leitfragen im Vordergrund stehen: Aus welchen Gründen und Motiven wurde Karl nicht an der Herrschaft beteiligt und von der politischen Erbfolge ausgeschlossen? Was waren die Gründe und Motive für das militärische und politische Handeln der verschiedenen Parteien, vor allem für Karl, Plektrud und die Neustrier mit ihren Verbündeten? Was waren die politischen und militärischen Zielvorstellungen der verschiedenen Parteien? Welche Rolle nahmen die merowingischen Könige in diesen Auseinandersetzungen ein? Wie und mit welcher Unterstützung schaffte es Karl seine Gegner zu besiegen und an die Macht zu kommen?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Ausgangssituation – Pippins des Mittleren Nachfolgeregelung und sein Tod

3. Karl Martells Aufstieg und Kampf um die Macht in den Jahren 714-721

3.1 Karls Haft und die neustrische Opposition gegen Theudoald und Plektrud

3.2 Karls Befreiung und sein Kampf um Austrasien in den Jahren 715-717

3.3 Karls Kampf um die Leitung des gesamtfränkischen Reiches in den Jahren 717-721

4. Das „Problem“ der erzählenden Quellen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht den Aufstieg Karl Martells zum gesamtfränkischen Herrscher unter besonderer Berücksichtigung der machtpolitischen Auseinandersetzungen nach dem Tod Pippins des Mittleren. Im Zentrum steht die Analyse, wie es Karl trotz seines Ausschlusses von der Erbfolge durch seinen Vater und seine Stiefmutter Plektrud gelang, durch militärische Erfolge und politische Strategie die Macht im Frankenreich zu konsolidieren.

  • Analyse der Nachfolgeregelung unter Pippin dem Mittleren und dem Ausschluss Karls.
  • Untersuchung der neustrischen Opposition und ihrer militärischen Aktionen zwischen 714 und 721.
  • Erforschung der Rolle und des Einflusses der wichtigsten erzählenden Quellen (Liber Historiae Francorum, Fredegar-Chronik, Annales Mettenses priores).
  • Darstellung der Schritte zur Erreichung der gesamtfränkischen Herrschaft durch Karl Martell.

Auszug aus dem Buch

3.2 Karls Befreiung und sein Kampf um Austrasien in den Jahren 715-717

Karl Martell war es indes schon in den Wirren des Herbstes 715 gelingen aus der Haft Plektruds zu entkommen. Über die genauen Hintergründe, wie er es schaffte aus der Haft zu entkommen, ob er befreit wurde oder sich selbst befreien konnte, lässt sich nichts genaueres und endgültiges sagen. Die ihm gegenüber positiv eingestellten Quellen berichten nur, dass er durch die Hilfe Gottes aus der Haft Plektruds entkam und rücken seine Befreiung somit in ein religiöses Licht. Tatsächlich wuchs vermutlich in Angesicht der militärischen Erfolge der Neustrier wohl der Druck auf Plektrud und die Zahl und die Stärke der Unterstützer und Fürsprecher Karls unter den austrasischen Großen dürfte unter diesen Umständen stark gestiegen sein.

Karl hatte die Wintermonate dazu genutzt seine Anhängerschaft um sich zu scharen und stellte sich nun im Frühjahr 716 mit seinem Heer zuerst den herangezogenen Friesen entgegen. Er erlitt allerdings eine verlustreiche Niederlage und musste fliehen. Die herangezogenen Neustrier vereinigten sich daraufhin mit den Friesen bei Köln und nötigten Plektrud die Herrschaft Chilperichs II. und Raganfreds anzuerkennen. Außerdem erzwangen sie von ihr die Herausgabe eines Großteils ihrer Schätze. Karl indes hatte sich von der Niederlage nicht entmutigen lassen und seine Kräfte neu gesammelt. Er überfiel nun das sich auf dem Rückzug von Köln befindliche neustrische Heer bei Amblève, nahe Malmédy und konnte ihnen erhebliche Verluste zufügen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Fragestellung zur Machtübernahme Karl Martells zwischen 714 und 721 vor und erläutert die methodische Vorgehensweise sowie die zentralen Quellengrundlagen.

2. Die Ausgangssituation – Pippins des Mittleren Nachfolgeregelung und sein Tod: Das Kapitel analysiert die Absicht Pippins, seine Söhne Drogo und Grimoald als Nachfolger zu etablieren, und beleuchtet die Gründe für den Ausschluss Karl Martells von der Erbfolge.

3. Karl Martells Aufstieg und Kampf um die Macht in den Jahren 714-721: Dieser Abschnitt beschreibt chronologisch die Haft und Befreiung Karls, seine Auseinandersetzungen mit der neustrischen Opposition sowie den erfolgreichen Kampf um die Vormachtstellung im gesamtfränkischen Reich.

4. Das „Problem“ der erzählenden Quellen: Hier erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit der Parteilichkeit und den Entstehungsbedingungen der wesentlichen erzählenden Quellen dieser Ära.

5. Fazit: Die Zusammenfassung resümiert den beschwerlichen Weg Karl Martells zur Macht, der nicht durch automatische Erbfolge, sondern durch persönliche Leistung und erfolgreiche Machtkämpfe geprägt war.

Schlüsselwörter

Karl Martell, Frankenreich, Pippin der Mittlere, Plektrud, Neustrien, Austrasien, Hausmeieramt, Merowinger, Chilperich II., Raganfred, Liber Historiae Francorum, Machtkampf, Erbfolge, Geschichte des Mittelalters, Karlinger.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert den Aufstieg Karl Martells zum alleinigen Hausmeier des Frankenreiches nach dem Tod seines Vaters Pippin des Mittleren im Jahr 714 und die damit verbundenen militärischen sowie politischen Konflikte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Schwerpunkten gehören der Ausschluss Karls von der Erbfolge, die Rolle der Stiefmutter Plektrud, die neustrisch-austrasischen Konflikte und die Bewertung der überlieferten Quellen.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor mit dieser Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Gründe und Motive für Karls Kampf um die Macht darzulegen und aufzuzeigen, wie er es schaffte, sich gegenüber konkurrierenden Parteien und legitimierten Herrschern durchzusetzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Bearbeitung verwendet?

Es wird eine chronologische, quellenkritische Analyse der historischen Ereignisse vorgenommen, wobei die moderne Sekundärliteratur zur Interpretation der erzählenden Quellen herangezogen wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der familiären Ausgangssituation nach 714, die militärischen Auseinandersetzungen in den Jahren 715 bis 721 und eine kritische Auseinandersetzung mit der Problematik der historischen Überlieferung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Karl Martell, Machtkämpfe im Frankenreich, Hausmeieramt, Karlinger, neustrische Opposition und Quellenkritik charakterisiert.

Warum wurde Karl Martell ursprünglich von der Herrschaft ausgeschlossen?

Der Ausschluss ist vermutlich auf den starken Einfluss von Pippins Ehefrau Plektrud zurückzuführen, die die Nachfolge für ihre eigenen Kinder und Enkel sichern wollte, wobei Karl als Sohn einer anderen Verbindung benachteiligt wurde.

Welche Rolle spielten die erzählenden Quellen bei der Beurteilung von Karls Aufstieg?

Da die Quellen wie die Annales Mettenses priores oft eine starke pro-karolingische Tendenz aufweisen, ist eine kritische Distanz erforderlich, um zwischen historischem Sachverhalt und dynastischer Überhöhung zu unterscheiden.

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Résumé des informations

Titre
Karl Martells Kampf um die Macht (714-721)
Université
University of Marburg
Note
1,0
Auteur
Johannes Ehrengruber (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
19
N° de catalogue
V208129
ISBN (ebook)
9783656355892
ISBN (Livre)
9783656356714
Langue
allemand
mots-clé
karl martells kampf macht
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Johannes Ehrengruber (Auteur), 2012, Karl Martells Kampf um die Macht (714-721), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208129
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Extrait de  19  pages
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