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Unternehmensbewertung bei M&A Transaktionen

Title: Unternehmensbewertung bei M&A Transaktionen

Term Paper , 2012 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Bettina Walczyk (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Das weltweite M&A-Volumen hat sich in den letzten 25 Jahren mehr als versechsfacht,
die Anzahl an M&A-Transaktionen legte im gleichen Zeitraum sogar um mehr
als das Neunfache zu. Die Headlines der Wirtschaftspresse wie etwa „M&A im
Aufwind – Folgen für die Kaufpreisfindung“ und „Konzerne rechnen sich beim
Goodwill die Zukunft schön“, sowie Studien wonach Unternehmen einen zu hohen
Kaufpreis als Nummer eins der Gründe für ein im Nachhinein enttäuschendes Ergebnis
einer Übernahme angeben, legen den Rückschluss nahe, dass der Unternehmensbewertung
bei M&A-Transaktionen ein hoher Stellenwert beigemessen
wird. Die wertvernichtenden M&A-Transaktionen der näheren Vergangenheit, wie
etwa die Übernahmen von Hanson durch Heidelberg Cement, Continental durch
Schaeffler oder Depfa durch Hypo Real Estate, zeigen ebenfalls, wie wichtig die
korrekte Auswahl und die korrekte Anwendung geeigneter Unternehmensbewertungsverfahren
bei M&A-Transaktionen ist.
Die vorliegende Seminararbeit hat die Zielsetzung, zu beantworten, welche Besonderheiten
bei der Unternehmensbewertung bei M&A-Transaktionen aus Käufersicht
zu berücksichtigen sind und welche Unternehmensbewertungsmethoden diesen
Besonderheiten Rechnung tragen.
Um diese Fragestellungen beantworten zu können, werden im zweiten Kapitel die
Besonderheiten der Unternehmensbewertung bei M&A-Transaktionen aus Käufersicht
erläutert. Im dritten Kapitel werden die drei wichtigsten Unternehmensbewertungsverfahren
bei M&A-Transkationen aus Käufersicht in Form von DCFMethoden,
Multiplikatorverfahren und Realoptionen dargestellt, sowie deren Vorund
Nachteile erläutert. Im vierten Kapitel wird anhand einer Case Study zur Übernahme
von Hanson durch Heidelberg Cement eine Darstellung der in der Praxis
von Equity-Analysten angewendeten Unternehmensbewertungsverfahren bei M&ATransaktionen
vorgenommen. Im letzten Kapitel wird ein Fazit zu den zuvor behandelten
Bewertungsmethoden und der Case Study gezogen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Besonderheiten der Unternehmensbewertung bei M&A-Transaktionen

3 Verfahren der Unternehmensbewertung bei M&A-Transaktionen

3.1 Dicounted-Cash-Flow Verfahren

3.2 Multiplikatorverfahren

3.3 Realoptionen

4 Case Study: Die Übernahme von Hanson durch Heidelberg Cement

4.1 Transaktionsüberblick

4.2 Die verwendeten Unternehmensbewertungsverfahren

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit analysiert die spezifischen Herausforderungen und Methoden der Unternehmensbewertung bei M&A-Transaktionen aus der Perspektive des Käufers. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche Bewertungsverfahren wie Discounted-Cash-Flow (DCF), Multiplikatorverfahren und Realoptionen dazu beitragen können, wertrelevante Faktoren wie Synergiepotenziale und Goodwill fundiert zu quantifizieren.

  • Besonderheiten und Werttreiber der Unternehmensbewertung bei M&A-Transaktionen
  • Methodische Grundlagen der DCF-Verfahren (Entity, Equity, APV)
  • Anwendung von Multiplikatorverfahren zur Peergroup-Analyse
  • Rolle von Realoptionen bei der Bewertung von Management-Flexibilität
  • Praktische Untersuchung der Übernahme von Hanson durch Heidelberg Cement

Auszug aus dem Buch

3 Verfahren der Unternehmensbewertung bei M&A-Transaktionen

Nachfolgend werden die bei M&A-Transaktionen wichtigsten Kategorien der Unternehmensbewertungsverfahren in Form der Discounted-Cash-Flow-Verfahren (DCF), der Multiplikatorverfahren und der Realoptionen erläutert.

3.1 Dicounted-Cash-Flow Verfahren

Bei den DCF-Verfahren wird als Rechnungsgröße der Cash Flow, also die tatsächlichen Zahlungsmittelüberschüsse verwendet. „Diese Cash Flows, die sich letztlich in einer Veränderung des Zahlungsmittelbestandes ausdrücken, dienen dem Unternehmen u.a. dazu, (Neu-) Investitionen vorzunehmen, Verbindlichkeiten zu tilgen oder Dividenden an die Aktionäre auszuschütten.“

Die DCF-Verfahren gehören laut einer Studie von Gantenbein und Gehrig zu den in der Praxis am häufigsten verwendeten und nützlichsten Verfahren der Unternehmensbewertung. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die DCF-Verfahren die im zweiten Kapitel dieser Seminararbeit beschriebenen Werttreiber einer Übernahme realitätsnäher und adäquater als andere Unternehmensbewertungsverfahren abbilden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Relevanz der korrekten Unternehmensbewertung bei M&A-Transaktionen unter Berücksichtigung historischer Beispiele wertvernichtender Übernahmen.

2 Besonderheiten der Unternehmensbewertung bei M&A-Transaktionen: Erläuterung der kaufpreisspezifischen Werttreiber wie Synergiepotenziale, Konjunkturzyklen und der Bewertung von Goodwills.

3 Verfahren der Unternehmensbewertung bei M&A-Transaktionen: Detaillierte Darstellung der drei zentralen methodischen Ansätze: Discounted-Cash-Flow (DCF), Multiplikatorverfahren und Realoptionen.

4 Case Study: Die Übernahme von Hanson durch Heidelberg Cement: Analyse der von Analysten bei der konkreten Akquisition angewendeten Bewertungsverfahren sowie kritische Würdigung des Kaufpreises.

5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Anwendungseignung der untersuchten Methoden in der Unternehmenspraxis sowie ein Ausblick auf die Bedeutung der Flexibilität durch Realoptionen.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, M&A-Transaktionen, Discounted-Cash-Flow, DCF, Multiplikatorverfahren, Realoptionen, Heidelberg Cement, Hanson, Synergiepotenziale, Goodwill, Entity-Verfahren, Equity-Verfahren, APV-Verfahren, Kapitalkosten, WACC

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die methodischen Ansätze und besonderen Herausforderungen bei der Bewertung von Unternehmen im Kontext von Mergers & Acquisitions aus Sicht eines Käufers.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die DCF-Verfahren, verschiedene Multiplikatoransätze sowie das Konzept der Realoptionen zur Abbildung von Management-Flexibilität.

Was ist das primäre Ziel dieser Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine fundierte Auswahl und Anwendung von Bewertungsverfahren die komplexen Werttreiber einer Übernahme abgebildet werden können, um eine fundierte Kaufpreisentscheidung zu unterstützen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung der gängigen Bewertungsverfahren in Kombination mit einer praxisorientierten Fallstudie zur Akquisition von Hanson durch Heidelberg Cement.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Besonderheiten bei M&A-Bewertungen, die detaillierte Darstellung der Bewertungskategorien sowie die praktische Anwendung dieser Methoden anhand von Research-Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Unternehmensbewertung, M&A, DCF-Verfahren, Multiplikatoren und Realoptionen definiert.

Warum spielt der Goodwill bei M&A-Transaktionen eine so große Rolle?

Der Goodwill macht oft einen signifikanten Anteil der Transaktionskosten aus, weshalb die Nachhaltigkeit dieses immateriellen Vermögenswertes kritisch hinterfragt werden muss.

Welches Ergebnis lieferte die Fallstudie zu Heidelberg Cement?

Die Analyse zeigt, dass die beteiligten Analysten zwar gängige Verfahren verwendeten, jedoch im Nachhinein der für die Hanson-Übernahme gezahlte Kaufpreis als zu hoch eingestuft wurde.

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Details

Title
Unternehmensbewertung bei M&A Transaktionen
College
University of applied sciences, Düsseldorf
Course
Corporate Evaluation
Grade
1,3
Author
Bettina Walczyk (Author)
Publication Year
2012
Pages
20
Catalog Number
V208296
ISBN (eBook)
9783656357032
ISBN (Book)
9783656359722
Language
German
Tags
Unternehmensbewertung M&A
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bettina Walczyk (Author), 2012, Unternehmensbewertung bei M&A Transaktionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208296
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