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Integrationspotenziale von Menschen mit Migrationshintergrund

Titre: Integrationspotenziale von Menschen mit Migrationshintergrund

Essai , 2011 , 6 Pages , Note: 1,7

Autor:in: M.A. Michelle Pro (Auteur)

Politique - Autres sujets
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Die Konzeptionen und empirischen Analysen zur Integrations- und Desintegrationsproblematik in modernen Gesellschaften werden in Zeiten der Globalisierung immer öfter zum Gesprächsthema, sowohl wissenschaftlich als auch in der breiten Öffentlichkeit. Zugleich wird immer mehr darüber diskutiert welche Integrationsmodi in der heutigen Zeit in nationalen Gesellschaften noch wirksam
sind. Welche Rolle spielen die gemeinsam geteilten Werte in dem heutigen internationalem Europa noch und was sind die Ursachen steigender (Jugend-)Kriminalität, vor allem bei Menschen mit Migrationshintergrund, in einem Sozialstaat wie Deutschland?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinitionen

3. Herausforderungen und Stigmatisierung

4. Kriminalitätsstatistiken und Labeling Approach

5. Der Lebenswelt-Ansatz der SINUS-Studie

6. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Integrationspotenziale und die gesellschaftliche Wahrnehmung von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, inwiefern Vorurteile und stigmatisierende Kategorisierungen die tatsächliche Lebensrealität von Migranten verzerren und welche Rolle wissenschaftliche Ansätze, wie der Lebenswelt-Ansatz, für ein differenzierteres Verständnis spielen.

  • Kritische Analyse des Begriffs "Migrant" und "Ausländer"
  • Einfluss von Vorurteilen und Stigmatisierung auf die Integration
  • Diskussion der Kriminalitätsbelastung und des Labeling Approach
  • Vorstellung und Bewertung der SINUS-Milieu-Studie
  • Bedeutung von Diversität innerhalb der Migrantenpopulation

Auszug aus dem Buch

Die SINUS-Studie und der Lebenswelt-Ansatz

Die 2008 abgeschlossene Migranten-Milieu-Studie des SINUS-Instituts hat eine komplett andere Herangehensweise als frühere Studien innerhalb der Migrantenforschung. Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass nicht allein die Herkunft und soziale Lage entscheidend sind für eine Charakterisierung von Migranten und der Migrantenmilieus, sondern dass auch andere Faktoren wie Individualisierung, Pluralisierung der Lebensstile und die korporierten und inkorporierten Werte entscheidend sind für Beschreibung von Migrantenmilieus -dies wurde der „Lebenswelt-Ansatz“ genannt. Es geht darum die subjektive Wahrnehmung von Menschen mit Migrationshintergrund in Bezug auf die Gesellschaft (also Deutschland und das Herkunftsland) und in Bezug auf sich selbst (ethnische und kulturelle Identität) zu erforschen (vgl. Wippermann, Flaig 2009: 5).

Durch eine Beobachtung des alltäglichen Lebens von Migranten, kann man die Lebenswelt des Einzelnen viel besser erkennen und verstehen als wenn man nur anhand des Herkunftslandes Schlüsse zieht die meist auf Klischees und Vorurteilen basieren. Ethnie wird nicht mehr als Vorfilter benutzt, sondern als einer von mehreren Elementen die ein Muster der Lebenswelt erkennen lassen. Zentrale Befunde sind, dass man nicht von der Herkunftskultur eines Migranten auf das Milieu schliessen kann und auch nicht anhand des Milieus auf das Herkunftsland oder die Herkunftskultur.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Integration und Aufwerfung der Forschungsfrage bezüglich Vorurteilen und Kriminalität bei Menschen mit Migrationshintergrund.

2. Begriffsdefinitionen: Klärung der offiziellen Definitionen von "Migrationshintergrund" und "Ausländer" durch statistische Ämter und Ministerien.

3. Herausforderungen und Stigmatisierung: Reflexion über die problematische Verwendung des Ausländerbegriffs und dessen stigmatisierende Wirkung im Alltag.

4. Kriminalitätsstatistiken und Labeling Approach: Analyse der Delinquenzstatistiken und Erklärung mittels des etikettsorientierten Labeling Approachs.

5. Der Lebenswelt-Ansatz der SINUS-Studie: Vorstellung eines differenzierten Forschungsansatzes, der die Vielfalt der Lebensstile innerhalb der Migrantenpopulation aufzeigt.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Integrationspotenziale und Plädoyer für ein Umdenken in der gesellschaftlichen Wahrnehmung.

Schlüsselwörter

Integration, Migration, Migrationshintergrund, Stigmatisierung, Vorurteile, Labeling Approach, Lebenswelt-Ansatz, SINUS-Studie, Kriminalität, Identität, Diversität, Deutschland, Lebensstile, Gesellschaft, Globalisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Integrationspotenzialen von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland und hinterfragt gängige Klischees sowie Vorurteile gegenüber dieser Bevölkerungsgruppe.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Schwerpunkten zählen die statistische Erfassung von Migration, die soziale Stigmatisierung, das Phänomen der Delinquenz bei Jugendlichen sowie neue wissenschaftliche Ansätze zur Erforschung von Milieus.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass die Debatte über Integration oft zu pauschal geführt wird und dass der "Lebenswelt-Ansatz" ein präziseres Bild der realen Situation von Migranten liefert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine theoretische Literaturanalyse und die Auswertung von soziologischen Studien sowie offiziellen Statistiken.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Diskrepanz zwischen offizieller Kriminalitätsstatistik und der soziologischen Erklärung durch Etikettierungsprozesse sowie die Ergebnisse der Migranten-Milieu-Studie des SINUS-Instituts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die zentralen Begriffe sind Integration, Stigmatisierung, Lebenswelt-Ansatz, Labeling Approach, Identität und Migration.

Warum wird der Begriff "Ausländer" in der Arbeit als problematisch eingestuft?

Der Autor argumentiert, dass der Begriff stigmatisierend wirkt, Fremdheit suggeriert und die Vielfalt der Menschen sowie ihre tatsächliche gesellschaftliche Integration ausblendet.

Wie erklärt die Arbeit die höhere Delinquenzquote bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund?

Sie verweist nicht nur auf soziale Benachteiligung, sondern primär auf den "Labeling Approach", bei dem Vorurteile zu verstärkten Kontrollen und einer Etikettierung als "kriminell" führen.

Was besagt der "Lebenswelt-Ansatz" konkret?

Dieser Ansatz betrachtet Herkunft und soziale Lage nicht als isolierte Faktoren, sondern untersucht Lebensstile, Werte und subjektive Wahrnehmungen, um die heterogene Migrantenpopulation besser zu verstehen.

Welches Fazit zieht die Autorin in Bezug auf die eigene Erfahrung?

Die Autorin sieht sich selbst als Beispiel für eine gelungene Integration und betont, dass die SINUS-Studie beweist, dass viele Migranten sich als aktiver Teil der deutschen Gesellschaft verstehen.

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Résumé des informations

Titre
Integrationspotenziale von Menschen mit Migrationshintergrund
Université
University of Bremen
Note
1,7
Auteur
M.A. Michelle Pro (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
6
N° de catalogue
V208697
ISBN (ebook)
9783656361756
Langue
allemand
mots-clé
Migration Migranten Integration
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
M.A. Michelle Pro (Auteur), 2011, Integrationspotenziale von Menschen mit Migrationshintergrund, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208697
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