I. Einleitung
I.1. Christian Thomasius Rechtsgegründeter Bericht
I.2. Aufklärung und Öffentlichkeit: Zur Problematik des Begriffs der Öffentlichkeit
II. Attilae Friedrich Frommholds Rechtsgegründeter Bericht
II.1.Chronologie und Bedeutung der Kontroverse
II.2. Christian Thomasius' Monatsgespräche
II.3. Wie sich ein ehrliebender Scribent zu verhalten habe[…]
III. Ergebnisse
IV. Bibliographie
IV.1. Quellen
IV.2. Literatur
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Christian Thomasius Rechtsgegründeter Bericht
- Aufklärung und Öffentlichkeit: Zur Problematik des Begriffs der Öffentlichkeit
- Attilae Friedrich Frommholds Rechtsgegründeter Bericht
- Chronologie und Bedeutung der Kontroverse
- Christian Thomasius' Monatsgespräche
- Wie sich ein ehrliebender Scribent zu verhalten habe
- Ergebnisse
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Phänomen der Bücherverbrennung und ihrer Rolle in den öffentlichen und wissenschaftlichen Debatten der Frühen Neuzeit. Sie analysiert den „Rechtsgegründeten Bericht“ von Christian Thomasius im Kontext der Auseinandersetzung mit Attilae Friedrich Frommhold und beleuchtet die Bedeutung von Öffentlichkeit und Aufklärung in diesem Prozess.
- Die Rolle der Bücherverbrennung in der Frühen Neuzeit
- Die Kontroverse zwischen Christian Thomasius und Attilae Friedrich Frommhold
- Die Bedeutung von Öffentlichkeit und Aufklärung im 17. Jahrhundert
- Die Funktion von Schriften und Büchern als Träger von Wissen und Ideologien
- Die Verwendung des Begriffs „Bücherverbrennung“ im historischen Kontext
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den historischen Kontext der Bücherverbrennung im 17. Jahrhundert dar und führt in das Thema der Arbeit ein. Sie beleuchtet die Entwicklung des Buchwesens und die Bedeutung von Schriften als Träger von Wissen und Ideologien. Das erste Kapitel analysiert den „Rechtsgegründeten Bericht“ von Christian Thomasius und dessen Argumentation gegen die Verbrennung von Schriften. Das zweite Kapitel behandelt die Kontroverse zwischen Thomasius und Frommhold, wobei insbesondere die Rolle von Öffentlichkeit und Aufklärung im 17. Jahrhundert im Vordergrund steht.
Schlüsselwörter
Bücherverbrennung, Frühe Neuzeit, Christian Thomasius, Attilae Friedrich Frommhold, Aufklärung, Öffentlichkeit, Kontroverse, Schriften, Buchwesen, Ideologie, Zensur, Recht, Vernunft, Toleranz.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in Christian Thomasius' "Rechtsgegründetem Bericht"?
Die Arbeit analysiert Thomasius' Argumentation gegen die Bücherverbrennung und seine Forderung nach Vernunft und Toleranz in wissenschaftlichen Debatten.
Welche Rolle spielte die Bücherverbrennung in der Frühen Neuzeit?
Sie war ein Instrument der Zensur und Machtausübung, um unerwünschte Ideologien und Schriften aus dem öffentlichen Raum zu verdrängen.
Was war die Kontroverse mit Attilae Friedrich Frommhold?
Es handelte sich um eine öffentliche Auseinandersetzung, die exemplarisch für den Kampf zwischen traditioneller Zensur und aufklärerischer Öffentlichkeit im 17. Jahrhundert steht.
Was sind die "Monatsgespräche" von Thomasius?
Dies war eine der ersten deutschen Zeitschriften, in der Thomasius aktuelle Themen kritisch und in deutscher Sprache diskutierte, um eine breitere Öffentlichkeit zu erreichen.
Wie definierte Thomasius das Verhalten eines "ehrliebenden Scribenten"?
Thomasius forderte von Autoren Redlichkeit und den Mut zur freien Meinungsäußerung, auch gegenüber kirchlichen oder staatlichen Autoritäten.
- Quote paper
- Saskia Klemp (Author), 2012, Christian Thomasius' Rechtgegründeter Bericht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208939