Einen wichtigen Beitrag zu der Suche nach dem Naturgesetzbegriff leistete David Hume in seinem „Ein Traktat über die menschliche Natur“ und seiner „Untersuchung über den menschlichen Verstand“. Seine Regularitätstheorie war die Grundlage für viele weitergehende Überlegungen. Diese Hausarbeit konzentriert sich auf eine modernere Auseinandersetzung mit der Regularitätstheorie. David Malet Armstrong veröffentlichte 1983 seine Monographie „What is a law of Nature?“. Die deutsche Übersetzung „Was ist ein Naturgesetz?“ erschien 2004 und soll die Grundlage dieser Hausarbeit sein.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Regularitätstheorie
- Armstrongs Kritik an Humes Regularitätstheorie
- Sind alle Humeschen Regularitäten Naturgesetze?
- Sind alle Naturgesetze Humesche Regularitäten?
- Probleme trotz Idealbedingungen
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit analysiert David Malet Armstrongs Kritik an David Humes Regularitätstheorie, die in Armstrongs Monographie „Was ist ein Naturgesetz?“ (2004) dargelegt wird. Ziel ist es, Armstrongs Kritikpunkte zu untersuchen und ihre Gültigkeit zu bewerten.
- Humes Regularitätstheorie und ihre Grundprinzipien
- Armstrongs Kritik an der Regularitätstheorie
- Die Frage nach der Notwendigkeit und Gültigkeit von Naturgesetzen
- Armstrongs eigene Theorie von Naturgesetzen (nur im Fazit)
- Schwächen in Armstrongs Argumentation
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit führt in die Problematik des Naturgesetzbegriffs ein und stellt Armstrongs Kritik an Humes Regularitätstheorie in den Kontext der philosophischen Debatte.
- Die Regularitätstheorie: Dieses Kapitel fasst Humes Regularitätstheorie zusammen und erklärt, wie Hume Naturgesetze als konstante Verknüpfungen zwischen Ereignissen definiert.
- Armstrongs Kritik an Humes Regularitätstheorie: Hier werden Armstrongs Hauptargumente gegen Humes Theorie präsentiert, darunter die Frage, ob alle Humeschen Regularitäten tatsächlich Naturgesetze sind und ob alle Naturgesetze als Humesche Regularitäten beschrieben werden können.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Naturgesetz, Regularitätstheorie, David Hume, David Malet Armstrong, Ursache und Wirkung, notwendige Verbindung, metaphysische Theorie, Kritik, philosophische Analyse.
Häufig gestellte Fragen
Was besagt David Humes Regularitätstheorie?
Hume definiert Naturgesetze als konstante Verknüpfungen oder Regularitäten zwischen Ereignissen, ohne dass eine metaphysische Notwendigkeit dahinterstehen muss.
Was kritisiert David Malet Armstrong an Hume?
Armstrong argumentiert, dass bloße Regularitäten nicht ausreichen, um Naturgesetze zu definieren, da nicht jede zufällige Regelmäßigkeit ein Gesetz ist und manche Gesetze keine einfachen Regularitäten sind.
Was ist Armstrongs Hauptwerk zu diesem Thema?
Die Grundlage der Analyse ist Armstrongs Monographie „What is a law of Nature?“ (deutsch: „Was ist ein Naturgesetz?“), veröffentlicht im Jahr 1983.
Gibt es Naturgesetze ohne Regularität?
Armstrong untersucht die Frage, ob es Gesetze geben kann, die sich unter Idealbedingungen nicht in beobachtbaren Humeschen Regularitäten niederschlagen.
Welches Fazit zieht die Hausarbeit zu Armstrongs Kritik?
Die Arbeit bewertet die Gültigkeit von Armstrongs Argumenten und weist auf potenzielle Schwächen in seiner eigenen metaphysischen Theorie hin.
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- Sophie Pahl (Autor), 2010, David Malet Armstrongs Kritik an Humes Regularitätstheorie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/209387