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Einführung und Grundlagen von Isotopien

Titre: Einführung und Grundlagen von Isotopien

Dossier / Travail , 2011 , 14 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Manon O. (Auteur)

Didactique de l'Allemand - Pédagogie, Linguistique
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Die vorliegende Arbeit behandelt das Thema der Isotopien aus dem Bereich der sprachwissenschaftlichen Textlinguistik. Wesentliche Textgrundlagen sind die Ausführungen von François Rastier und der Lektürekolleg von Werner Kallmeyer u.a. sowie einige Artikel von Wolfgang Heinemann. Vor allem aber bezieht sich diese Arbeit grundlegend auf den Begründer des Isotopiekonzeptes Algirdas Julien Greimas. Die zentrale Frage, mit der sich diese Hausarbeit beschäftigt, ist: Was sind Isotopien und was kann man durch sie erfahren?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was sind Isotopien?

2.1.Das Untersuchen von Texten nach Isotopien

3. Eine Untersuchung

4. Resumé und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das linguistische Konzept der Isotopien, definiert deren theoretische Grundlagen und erprobt eine systematische Analysemethode anhand eines lyrischen Praxisbeispiels. Ziel ist es, den Erkenntnisgewinn durch Isotopieanalysen in der literarischen Textinterpretation aufzuzeigen und die Anwendbarkeit der Theorie auf verschiedene Textsorten zu prüfen.

  • Grundlagen des Isotopiekonzepts nach Greimas, Rastier und anderen
  • Systematische Vorgehensweisen zur Identifikation von Isotopieebenen
  • Analyse des Gedichts "Schöne Fraun mit schönen Katzen" von Joachim Ringelnatz
  • Untersuchung semantischer Oppositionen und deren Wirkung auf die Textkohärenz
  • Diskussion über den Nutzen sprachwissenschaftlicher Methoden in der Literaturanalyse

Auszug aus dem Buch

2. Was sind Isotopien?

Der Begriff der Isotopie wurde von Algirdas Julien Greimas 1966 von den Naturwissenschaften entlehnt und für die Textlinguistik geprägt. Ursprünglich kommt das Wort „ísos tópos“ aus dem Griechischen und bedeutet „derselbe Ort/ Ebene“. Bei der Beschreibung von Isotopien handelt es sich um einen semantischen Ansatz der Textlinguistik, bei dem Greimas versuchte die „semantischen Textstrukturen mittels lexikalischer Indikatoren transparent zu machen“. Vereinfacht ausgedrückt, sind Isotopien das „wiederholte Vorkommen einer sprachlichen Einheit“ in einem Text. Dabei wird davon ausgegangen, dass der Kontext im Augenblick seiner Realisation in der Rede als ein System von Kompatibilitäten und Inkompabilitäten zwischen den Sem-Figurationen, deren Vereinigung es akzeptiert oder nicht akzeptiert [ist]; die Kompatibilität ist dabei in der Tatsache enthalten, daß zwei Sem-Kerne sich mit dem gleichen kontextuellen Sem verbinden können.

Es ist wichtig, dass eine Isotopie mindestens zwei Einheiten umfasst, darüber hinaus ist die Zahl der rekurrenten Sememe unendlich. Rekurrenz bezeichnet hier das wiederholte Auftreten von Merkmalen.

Rastier behauptet, dass eine Isotopie nur „eine syntagmatische, jedoch keine syntaktische Definition“ hat. Er geht davon aus, dass Isotopien nicht strukturiert sind. Das würde bedeuten, dass es zwar in Texten semantische Einheiten gibt, diese sich aber nicht zu einem Ganzen verflechten lassen. Dem widerspricht Gudrun Langer indem sie sagt: [...] in Bezug auf alle Isotopieebenen eines Textes sowie deren Zusammenhänge ergibt sich sehr wohl eine gewisse Strukturierung. Denn mit jedem Wechsel des Redegegenstandes sind in der Regel jeweils Änderungen (Verschiebungen, Wechsel) der semantischen Merkmale verbunden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Isotopien in der Textlinguistik ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Definition und dem Nutzen dieses Konzepts für die Textanalyse vor.

2. Was sind Isotopien?: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Isotopiekonzepts, einschließlich der Definitionen durch führende Linguisten wie Greimas und Rastier sowie der Unterscheidung zwischen einfachen und komplexen Isotopien.

2.1.Das Untersuchen von Texten nach Isotopien: Hier wird eine systematische Suchanweisung für die Isotopieanalyse vorgestellt, die auf der Identifikation rekurrenter Merkmale und semantischer Oppositionen basiert.

3. Eine Untersuchung: In diesem praktischen Teil wird das Gedicht "Schöne Fraun mit schönen Katzen" von Joachim Ringelnatz methodisch auf seine Isotopieebenen hin untersucht.

4. Resumé und Ausblick: Das abschließende Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Untersuchung und diskutiert das Potenzial der Isotopieanalyse als gewinnbringendes Werkzeug für die literaturwissenschaftliche Interpretation.

Schlüsselwörter

Isotopien, Textlinguistik, Algirdas Julien Greimas, Semantik, Textkohärenz, Monosemierung, Isotopieketten, syntagmatische Definition, semantische Opposition, Joachim Ringelnatz, Textanalyse, Literaturwissenschaft, rekurrente Merkmale, Lesarten, sprachliche Einheiten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das sprachwissenschaftliche Konzept der Isotopien und untersucht, wie die Identifikation von Isotopieebenen zum besseren Verständnis von Textstrukturen beitragen kann.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die textlinguistische Theoriebildung, die Definition von Isotopieketten und die praktische Anwendung dieser Konzepte auf literarische Texte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Anwendbarkeit einer systematischen Isotopieanalyse zu demonstrieren und den Erkenntnisgewinn für die literarische Textinterpretation zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine strukturalistische Textanalyse angewandt, die auf der Suche nach semantischen Wiederholungen (Isotopien) und Oppositionen innerhalb eines Textes basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in das Isotopiekonzept und eine detaillierte Fallstudie am Gedicht "Schöne Fraun mit schönen Katzen" von Joachim Ringelnatz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Isotopie, Textkohärenz, semantische Analyse, Monosemierung und Textlinguistik beschreiben.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen [Schönheit] und [Hässlichkeit] im Gedicht?

Durch die Zuordnung verschiedener Lexeme zu diesen beiden semantischen Polen zeigt die Arbeit, dass das Gedicht durch zwei in Opposition stehende Isotopieebenen strukturiert ist.

Welche Rolle spielt das Gedicht von Joachim Ringelnatz für die Untersuchung?

Es dient als praxisnahes Beispiel, um zu prüfen, ob die allgemeinen Untersuchungsanweisungen der Textlinguistik auch auf ein zufällig gewähltes literarisches Werk erfolgreich anwendbar sind.

Warum sind die untersuchten Isotopieebenen für das Verständnis des Gedichts relevant?

Sie belegen die Stimmungsänderung im Gedicht und unterstützen die literaturwissenschaftliche Interpretation des Lyrischen-Ichs durch empirisch nachweisbare semantische Strukturen.

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Résumé des informations

Titre
Einführung und Grundlagen von Isotopien
Université
Christian-Albrechts-University of Kiel
Note
1,3
Auteur
Manon O. (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
14
N° de catalogue
V210191
ISBN (ebook)
9783656383284
ISBN (Livre)
9783656384038
Langue
allemand
mots-clé
isotopien untersuchung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Manon O. (Auteur), 2011, Einführung und Grundlagen von Isotopien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210191
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