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Die Figur des „Harry Potter“ als Held. Eine Untersuchung des Heldenbegriffs

Title: Die Figur des „Harry Potter“ als Held. Eine Untersuchung des Heldenbegriffs

Pre-University Paper , 2012 , 18 Pages , Grade: 1

Autor:in: Dayyan Smith (Author)

Didactics for the subject German - Literature, Works
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Summary Excerpt Details

„Er wird berühmt werden – eine Legende –, (...) – ganze Bücher wird man über Harry schreiben – jedes Kind in unserer Welt wird seinen Namen kennen!“
Was Professor McGonagall für die Zaubererwelt vorhergesagt hat, trifft nun auch für die reale Welt zu: J.K. Rowling hat zweifelsohne ein Phänomen geschaffen.
Der außergewöhnliche Erfolg der Autorin ist vielleicht auch auf ihre besondere Art, die Figuren in der Geschichte zu gestalten, zurückzuführen. J.K. Rowling schafft in ihren Romanen Helden, mit denen sich der Leser identifizieren kann. Die Helden haben Ängste und Selbstzweifel, in den entscheidenden Momenten aber die Hoffnung und die Zuversicht, siegen zu können. Auf dem Weg durch das Abenteuer gibt es Niederlagen, die jedoch bewältigt werden, Probleme für die der Held eine Lösung findet.
Viele der magischen Elemente der Heptalogie lassen den Leser an die fantastische Welt des Märchens und des Mythos‘ denken, und es stellt sich die Frage, ob J.K. Rowling bei der Schaffung ihrer Helden von diesen beeinflusst wurde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Helden als Schlüssel des Erfolgs

2. Der Begriff Held

2.1 Der Held im Mythos

2.2 Der Held im Volksmärchen

3. Die Heldentaten

3.1 Die Heldentaten Harry Potters

3.1.1 Rettung des Stein der Weisen

3.1.2 Suchen der Kammer des Schreckens

3.1.3 Rettung von Sirius Black

3.1.4 Konfrontation mit Lord Voldemort

3.1.5 Rettungsaktion für Sirius Black

3.1.6 Ergründung der Horkruxe

3.1.7 Töten Voldemorts

3.2 Die Heldentaten Neville Longbottoms

3.2.1 Nevilles Konfrontation mit seinen Freunden

3.2.2 Neville in Dumbledores Armee

3.2.3 Nevilles Rückkehr nach Hogwarts trotz Gefahr

3.2.4 Zerstörung des letzten Horkruxes

4. Einflüsse aus Mythos und Märchen auf die Schaffung der Romanhelden Harry Potter und Neville Longbottom

4.1 Harry Potter

4.1.1 Einflüsse aus dem Mythos

4.1.1.1 König Artus

4.1.1.2 Merlin

4.1.2 Einflüsse aus dem Märchen

4.1.2.1 Der Aschenputtel-Typus

4.1.2.2 Veritabler Held

4.2 Neville Longbottom

4.2.1 Einflüsse aus dem Mythos

4.2.2 Einflüsse aus dem Märchen

5. Fazit

6. Harry Potter als Kommunikationsangebot

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit J.K. Rowling bei der Gestaltung ihrer Romanhelden Harry Potter und Neville Longbottom auf klassische Motive aus Mythos und Märchen zurückgreift, um diese für ein modernes Publikum zu adaptieren und zu verändern.

  • Analyse des Heldenbegriffs in Mythos und Märchen
  • Vergleichende Untersuchung der Heldentaten von Harry Potter und Neville Longbottom
  • Identifikation von archetypischen Einflüssen wie König Artus und Merlin
  • Untersuchung von Märchenmotiven wie dem "Aschenputtel-Typus" bei Harry Potter
  • Betrachtung der Romanreihe als modernes Kommunikationsangebot

Auszug aus dem Buch

4.1.1.1 König Artus

Harry Potter und König Artus verbindet das ihnen beiden vorherbestimmte Schicksal. Merlin weiß, weil er die Zukunft schon erlebt hat, dass Artus König werden und Britannien vor den Sachsen retten wird. Harrys Schicksal ist durch die Prophezeiung Sybill Trelawneys bestimmt, welche besagt, dass er die einzige Person ist, die dazu in der Lage sein wird, Voldemort zu besiegen. Außerdem sind Harry und Artus Kinder von Eltern, die jung sterben; sie wachsen als Waisenkinder in Pflegefamilien auf. Bis zu einem gewissen Alter sind sie sich beide ihrer wahren Identität und Aufgabe nicht bewusst. Eines Tages nimmt der Mentor sie dann mit in das für sie vorherbestimmte Abenteuer. Die Helden vollbringen schon in jungen Jahren große Taten: Artus wird noch als Jugendlicher König und beweist sich als fähiger Führer, Harry rettet mit elf Jahren den Stein der Weisen vor Voldemort und bezwingt diesen nur sechs Jahre später. Beide setzen sich dafür ein, ihre Leute vor dem Untergang zu bewahren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Helden als Schlüssel des Erfolgs: Einleitung in die Thematik und Begründung der Relevanz der Heldenfigur für den Erfolg der Harry-Potter-Reihe.

2. Der Begriff Held: Theoretische Definition des Heldenbegriffs unter soziologischen, religiösen und literarischen Gesichtspunkten sowie Analyse des Helden im Mythos und Volksmärchen.

3. Die Heldentaten: Detaillierte Darstellung der spezifischen Leistungen und Taten von Harry Potter und Neville Longbottom im Verlauf der Romanreihe.

4. Einflüsse aus Mythos und Märchen auf die Schaffung der Romanhelden Harry Potter und Neville Longbottom: Untersuchung der direkten und indirekten Einflüsse von Mythen und Märchenmotiven auf die Charakterentwicklung der beiden Protagonisten.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Beeinflussung durch klassische Vorlagen und die Feststellung, dass keine unveränderten Motive übernommen wurden.

6. Harry Potter als Kommunikationsangebot: Analyse der gesellschaftlichen Bedeutung der Harry-Potter-Romane als verbindendes Thema für verschiedene Generationen.

Schlüsselwörter

Harry Potter, Neville Longbottom, J.K. Rowling, Heldenreise, Mythos, Märchen, Archetyp, König Artus, Merlin, Aschenputtel-Typus, Horkruxe, Voldemort, Heldenbegriff, Fantasyliteratur, Identitätsentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie J.K. Rowling in ihrer Harry-Potter-Reihe klassische Märchen- und Sagenmotive nutzt, um ihre Protagonisten zu gestalten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen den Heldenbegriff, die Darstellung von Heldentaten in den Romanen sowie den intertextuellen Vergleich mit mythologischen und märchenhaften Archetypen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, nachzuweisen, ob und wie Rowling von klassischen Vorbildern beeinflusst wurde und ob diese Einflüsse bewusst in die Charakterisierung der Romanhelden einflossen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse und ein komparatistischer Vergleich zwischen der Harry-Potter-Reihe und klassischen Mythen sowie Märchenmotiven durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition des Helden, die Beschreibung der Heldentaten von Harry und Neville sowie die detaillierte Untersuchung der Einflüsse aus dem Artus-Mythos und Märchenmotiven.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Heldenreise, Archetypen, Intertextualität, Aschenputtel-Typus und spezifische mythologische Figuren wie König Artus oder Merlin.

Warum wird Neville Longbottom neben Harry Potter als zweiter Held untersucht?

Neville wird hinzugezogen, um die Untersuchung der Heldentaten und Einflüsse zu erweitern und ein umfassenderes Bild der Heldenentwicklung innerhalb der Zaubererwelt zu zeichnen.

Wie bewertet der Autor die Beeinflussung durch Märchen im Vergleich zu Mythen?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass mythologische Einflüsse (insbesondere der Artus-Stoff) deutlicher erkennbar sind, während eine direkte Beeinflussung durch einzelne Märchen weniger plausibel ist und eher indirekt wirkt.

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Details

Title
Die Figur des „Harry Potter“ als Held. Eine Untersuchung des Heldenbegriffs
Grade
1
Author
Dayyan Smith (Author)
Publication Year
2012
Pages
18
Catalog Number
V210202
ISBN (eBook)
9783656383260
ISBN (Book)
9783656383741
Language
German
Tags
Harry Potter Märchen Grimm Fantasy Märchenmotiv Held
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dayyan Smith (Author), 2012, Die Figur des „Harry Potter“ als Held. Eine Untersuchung des Heldenbegriffs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210202
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