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Die politisch-patriotischen Motive Petrarcas in Kanzone 128

Titre: Die politisch-patriotischen Motive Petrarcas in Kanzone 128

Essai , 2013 , 18 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Christian Knape (Auteur)

Études latines - Littérature
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Ziel dieser Niederschrift ist es, ausgehend von der Analyse der Kanzone “Italia Mia“ die zentralen politischen Motive in Petrarcas Lyrik herauszustellen, sie im Zeithorizont ihres Verfassers zu deuten und deren Rezeption in späteren Literatur anhand von Niccolò Machiavelli beispielhaft nachzuweisen. Die Beurteilung von Petrarcas politischen Wirkens im Allgemeinen und der Kanzone 128 im Besonderen bildet unter Einschluss zeitaktueller Sekundärliteratur den Abschluss der vorliegenden Ausarbeitung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Analyse

II. Rezeption

III. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Kanzone 128 „Italia Mia“ von Francesco Petrarca, um die darin enthaltenen zentralen politischen Motive im historischen Kontext ihres Verfassers zu deuten und deren beispielhafte Rezeption in Niccolò Machiavellis „Il principe“ aufzuzeigen.

  • Analyse der rhetorischen und metrischen Struktur der Kanzone
  • Petrarcas Vision eines geeinten Italiens jenseits des politischen Chaos
  • Die Problematik der Söldnerheere und des „barbarischen“ Einflusses
  • Kontinuität und Transformation politischer Motive von Petrarca bis Machiavelli
  • Die literarische Konstruktion einer nationalen Identität in der italienischen Renaissance

Auszug aus dem Buch

Kanzone CXXVIII

Italia mia, benché ’l parlar sia indarno

a le piaghe mortali

che nel bel corpo tuo sí spesse veggio,

piacemi almen che ’ miei sospir’ sian quali

spera ’l Tevero et l’Arno,

e ’l Po, dove doglioso et grave or seggio.

Rettor del cielo, io cheggio

che la pietà che Ti condusse in terra

Ti volga al Tuo dilecto almo paese.

10 Vedi, Segnor cortese,

di che lievi cagion’ che crudel guerra;

e i cor’, che ’ndura et serra

Marte superbo et fero,

apri Tu, Padre, e ’ntenerisci et snoda;

15 ivi fa che ’l Tuo vero,

qual io mi sia, per la mia lingua s’oda.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung stellt den Gedichtzyklus „Canzoniere“ vor und verortet die Kanzone 128 „Italia Mia“ als zentrales, politisch bedeutsames Werk, dessen Analyse das Ziel der Ausarbeitung darstellt.

I. Analyse: Dieses Kapitel untersucht die historische Einordnung, die rhetorische Gestaltung und den metrischen Aufbau der Kanzone sowie ihre inhaltliche Gliederung in vier Abschnitte.

II. Rezeption: Hier wird der historische Kontext der Rezeption betrachtet, insbesondere die Übertragung von Petrarcas politischen Motiven in Machiavellis „Il principe“ und die fortwährende Bedeutung der „Italia Mia“ für die italienische Identität.

III. Fazit: Das Fazit resümiert die Kanzone als sprachgewaltigen Ausdruck eines kulturellen Selbstverständnisses, das über Jahrhunderte stilbildend für die Sehnsucht nach einem geeinten italienischen Vaterland blieb.

Schlüsselwörter

Francesco Petrarca, Italia Mia, politische Lyrik, Renaissance, Niccolò Machiavelli, Il principe, Söldnerwesen, nationale Identität, italienische Stadtstaaten, Cola di Rienzo, impero romano, kulturelle Einheit, rhetorische Figuren, Freiheitskampf, patriotische Dichtung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die politische Dimension in der Lyrik von Francesco Petrarca, konzentriert sich dabei auf die Kanzone 128 „Italia Mia“ und untersucht deren historische Wirkung und literarische Rezeption.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die Kritik an der Kleinstaaterei und dem Einsatz von Söldnerheeren im 14. Jahrhundert, das Ringen um eine kulturelle Einheit Italiens sowie die Verbindung zwischen petrarkesker Dichtung und politischer Philosophie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die politischen Motive der Kanzone zu identifizieren, sie in den historischen Kontext Petrarcas zu setzen und ihre Fortführung in der politischen Literatur bis hin zu Machiavelli nachzuweisen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse, die den Text der Kanzone formal-rhetorisch untersucht und diese Ergebnisse mit historischen Quellen und der späteren literarischen Rezeption verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte textimmanente Analyse der Kanzone sowie eine umfangreiche Untersuchung der Wirkungsgeschichte, insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis von Petrarca zu zeitgenössischen politischen Idealen und Machiavellis „Il principe“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Petrarca, Italia Mia, Machiavelli, politische Identität, Renaissance, Söldnerproblematik und die Sehnsucht nach einem geeinten Italien.

Inwiefern beeinflussten Petrarca und Machiavelli das Bild einer italienischen Nation?

Beide Autoren lieferten durch ihre Texte die literarische Grundlage für die Vorstellung Italiens als geeinte Kulturnation, da eine politisch-administrative Einheit über Jahrhunderte hinweg fehlte.

Welche Rolle spielen die rhetorischen Figuren in „Italia Mia“?

Die rhetorischen Figuren wie Metaphern, Antithesen und rhetorische Fragen dienen dazu, die emotionale Empörung des Dichters zu kanalisieren und gleichzeitig eine distanzierte, rationale Kritik an den herrschenden Fürsten zu formulieren.

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Résumé des informations

Titre
Die politisch-patriotischen Motive Petrarcas in Kanzone 128
Université
Dresden Technical University  (Institut für Romanistik)
Note
1,0
Auteur
Christian Knape (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
18
N° de catalogue
V210378
ISBN (ebook)
9783656387404
ISBN (Livre)
9783656388289
Langue
allemand
mots-clé
Petrarca Kanzone Canzoniere 128 Politik Italien
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christian Knape (Auteur), 2013, Die politisch-patriotischen Motive Petrarcas in Kanzone 128, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210378
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