Lineare Regression - Methoden zur Bedarfsermittlung


Hausarbeit, 2010
23 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

1. Einführung

2. Prognoseorientierte Produktion

3. Die lineare Regression

4. Fallbeispiel
4.1 Beispiel 1
4.2 Beispiel 2

5. Bewertung der linearen Regression

Quellverzeichnis

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis:

Abbildungen:

Abbildung 1 - Bedarfsverlauf

Abbildung 2 - Regressionsgerade

Abbildung 3 - Regressionsgerade

Tabellen:

Tabelle 1 - Sicherheitsfaktor in Abhängigkeit vom gewünschten Servicegrad

Tabelle 2 - Ausgangswerte für die Materialbedarfsrechnung

Tabelle 3 - Wertespektrum ohne PWt

Tabelle 4 - Wertespektrum mit PWt

Tabelle 5 - Umsätze des Unternehmers

Tabelle 6 - Umrechnung von Umsätzen zu Materialverbrauch

Tabelle 7 - Wertespektrum ohne PWt

Tabelle 8 - Wertespektrum mit PWt

1. Einführung

Im Rahmen der Materialwirtschaft ist die Ermittlung des Materialbedarfs von zentraler Bedeutung.

Der Bedarf ist die Menge an Materialien bzw. Erzeugnissen, die in einer bestimmten Periode an verbrauchende/produzierende Stellen im Unternehmen abgegeben wird.

Durch die Ermittlung des Materialbedarfs wird ein Fertigungsprogramm erarbeitet welches dann mengen- und termingerecht erfüllt werden soll.[1]

Die Methoden der Materialsbedarfsrechnung werden in drei Gruppen eingeteilt.

1. Methoden bei auftragsorientierter Produktion (deterministische Methoden)
2. Methoden bei prognoseorientierter Produktion (stochastische Methoden)
3. Methoden bei subjektiver Schätzung des Bedarfs

Für jede der drei Gruppen gibt es verschiedene Untergruppen, denen mehrere Verfahren zur Berechnung des Materialverbrauchs zugeordnet werden können.

Die lineare Regression ist eine dieser Methoden der Materialverbrauchsrechnung und zählt zu den Methoden der prognoseorientierter Produktion.

Die prognoseorientierte Produktion lässt sich weiter aufgliedern in die Methoden mit regelmäßigem Materialbedarf sowie mit unregelmäßigem Materialbedarf.

Die Methode der linearen Regression gehört dabei zu den Prognoseverfahren bei regelmäßigem Materialbedarf.

In dieser Kategorie wird jedoch nochmals zwischen konstantem Verbrauchsniveau, trendförmig ansteigendem Bedarfsverlauf und Materialverbrauch mit Saisonschwankungen unterschieden.

In dieser Unterscheidungsstufe siedelt sich die lineare Regression bei den Methoden mit trendförmig ansteigendem Bedarfsverlauf an.[2]

2. Prognoseorientierte Produktion

Als Idealfall ist in der Produktion die auftragsorientierte Produktion anzusehen. Hier werden nur bereits verkaufte Produkte hergestellt. Die Gefahr von unerwünschten Überschüssen oder Unterschüssen ist also nicht gegeben.

Nachteil dieser Produktionsform ist jedoch, dass der Kunde warten muss bis das Produkt fertig gestellt ist.

Aufgrund spezifischer Produktionsbedingungen, kann die Wartezeit nicht immer so kurz gestaltet werden, wie die Nachfrage es bedingt.

Ist dies der Fall, muss prognoseorientiert gearbeitet werden.

Prognoseorientierte Produktion bedeutet, dass die Produktion auftragsunabhängig arbeitet.

Der Materialbedarf für eine Periode wird hier mittels Schätzungen und Prognosen bestimmt.

Dies geschieht in der Regel durch die Analyse des Absatzes in den vorangegangenen Perioden.

Es werden also die in Zukunft erwarteten Bedarfsmengen aus dem Verbrauch der Vergangenheit errechnet.

Die Qualität der mathematischen Prognose ergibt sich deshalb durch die Anzahl sowie die Genauigkeit der gesammelten Daten.

Zunächst wird anhand der Absatzmengen vergangener Perioden der zu erwartende Absatz geschätzt. Mit dieser Schätzung kann nun der Materialbedarf, der zur Herstellung der Produkte nötig ist, für die Periode prognostiziert werden.

Die Methoden zur Berechnung sind dabei abhängig vom Verlauf des Materialverbrauchs.

Viele Unternehmen besitzen aber auch statistische Daten über den Verbrauch einzelner Materialien, wodurch der Materialbedarf dann direkt prognostiziert werden kann.

Für die prognoseorientierte Produktion gibt es ein allgemeines Schema, dass für alle Methoden dieser Kategorie gültig ist.[3]

Allgemeiner Ablauf der Materialbedarfsrechnung in sechs Schritten[4]

1. Um die geeignete Methode der Materialbedarfsprognose zu finden, wird eine "Zeichnung mit Hilfe der tatsächlichen Materialverbrauchswerte (TWt) in den vergangenen Wirtschaftsperioden (t)"[5] erstellt.
2. Mit der durch Schritt 1 ausgewählten Methode werden nun Prognosewerte für den künftigen Materialverbrauch berechnet.
3. Berechnung des absoluten Fehlers:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]


[1] Vgl. Bichler, 2001, S. 84ff

[2] Vgl. Witte, 2000, S. 19

[3] Vgl. Witte, 2000, S.32

[4] Vgl. Witte, 2000, S. 32ff

[5] Witte, 2000, S. 32

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Lineare Regression - Methoden zur Bedarfsermittlung
Hochschule
Hochschule Osnabrück  (Management und Technik)
Veranstaltung
Beschaffungs- und Materiallogistik
Note
1,3
Autor
Jahr
2010
Seiten
23
Katalognummer
V210397
ISBN (eBook)
9783656385738
ISBN (Buch)
9783656387268
Dateigröße
650 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Logistik, Bedarfsplanung, BWL, SCM, Lineare Regression, Regressionsanalyse, Regression, Beschaffung, Beschaffungslogistik, Materiallogistik
Arbeit zitieren
Michael Butter (Autor), 2010, Lineare Regression - Methoden zur Bedarfsermittlung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210397

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