1 Einleitung
Hinführung zum Thema
Das Internet prägt unseren Alltag in Bezug auf Kommunikation, Konsum, Information und Vernetzung. Gerade durch die mobilen Endgeräte und der einfachen Vernetzung steigen die Nutzerzahlen im Bereich des Social Media (SM) stetig an. Vor Jahren wurde das Internet noch ausschließlich zur Informationsgewinnung genutzt, heute hingegen steht die Kommunikation im Mittelpunkt. Die User stellen Inhalte selbst zur Verfügung, bewerten und vergleichen Inhalte anderer Personen. Sie geben preis, was sie gerade tun, stellen Videos ins Internet und kommunizieren über Produkte und Marken. Diese Kommunikation erfolgt über verschiedene SM-Kanäle. Diese sind durch Foren, Blogs, Videoportale, Bewertungsportale et cetera (ect.) geprägt. Auch Unternehmen haben dieses Potential des SM erkannt und setzen nun gezielt auf Social Media Marketing (SMM). Die meisten Netzwerke sind kostenlos, die Anwendungen unkompliziert und leicht umsetzbar. Man benötigt eigentlich nur eine Verbindung zum Netzt, die aber in der heutigen Zeit keine Hürde mehr darstellen dürfte, auf Grund von Wlan, [...]
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Struktur und Nutzung des Internets im Hinblick auf Web 2.0
2.1 Entwicklung des Internets in Deutschland
2.2 Web 2.0: Eine neue Generation.
2.2.1 Definition und Merkmale des Web 2.0
2.2.2 Nutzung vom „Mitmachweb“
3 Social Media Marketing
3.1 Was bedeutet Social Media Marketing?
3.2 Ziele von Social Media Marketing
3.3 Unterschied zwischen Social Media Marketing und dem traditionellen Online Marketing
3.4 Social Media Kanäle
3.4.1 Weblogs
3.4.2 Microblogs
3.4.3 Podcasts
3.4.4 Fotoplattformen
3.4.5 Videoplattformen
3.4.6 Wikis
3.4.7 Verbraucher bzw. Bewerterportale
3.4.8 Foren
3.4.9 Soziale Netzwerke
3.4.10 Social Bookmarking
4 Nutzen und Herausforderungen einer vernetzten Umwelt: Chancen und Risiken für Unternehmen
4.1 Chancen von Social Media Marketing
4.2 Risiken von Social Media Marketing
5 Social Media Marketing Strategie
5.1 Zuhören
5.2 Analysieren
5.3 Zieldefinition
5.4 Projektteam
5.5 Kanalauswahl
5.6 Präsenzaufbau
6 Social Media Monitoring und Controlling
7 Social Media Marketing Kampagnen in der Praxis
7.1 Social Media Marketing Positivbeispiel: Starbucks
7.2 Social Media Marketing Negativbeispiel: Nestlé
8 Fazit und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die Potenziale und Möglichkeiten des Web 2.0 für Unternehmens-Marketingmaßnahmen. Das primäre Ziel ist die Ableitung von Handlungsempfehlungen für den Einsatz marketingrelevanter Instrumente unter Berücksichtigung der Chancen und Risiken von Social Media Marketing.
- Entwicklung und Struktur des Web 2.0
- Differenzierung zwischen Social Media Marketing und traditionellem Online-Marketing
- Analyse relevanter Social Media Kanäle und Plattformen
- Strategischer Ansatz für Social Media Marketing-Kampagnen
- Monitoring, Controlling und Praxisbeispiele (Starbucks vs. Nestlé)
Auszug aus dem Buch
3.4.1 Weblogs
Eines der wichtigsten Internetpublikationen sind die Weblogs, auch kurz genannt Blog. Weblog ist eine Zusammensetzung der englischen Wörter „Web“ und „Log“ und wird oftmals als Tagebuch oder Logbuch bezeichnet. Weblogs sind Webseiten, bei denen man leichte, kurze Artikel, auch Posts genannt veröffentlichen kann. Diese Websites werden von Personen, Gruppen und sogar von Unternehmen gepflegt.
Oftmals enthält ein solcher Beitrag auch Videos, Bilder, gefolgt von Kommentaren der Leser. Die Einträge werden in chronologisch absteigender Form angezeigt, sodass die aktuellsten Einträge ganz oben stehen. Eine typische Funktion von Blogs sind RSS-Feeds. Mit ihnen können Inhalte in einem standardisierten Format veröffentlicht werden und mit einem Feedreader, wie „google reader“ abonniert werden.
Oft bestehen Blogs aus aktuellen Beiträgen und persönliche Meinungen. Im Unternehmensbereich kann ein Weblog beim Verteilen von Informationen sehr hilfreich sein, z.B. beim Vorstellen neuer Mitarbeiter, Änderungen des Zuständigkeitsbereichs, Auswertungen und Ergebnisse von Kundengespräche etc.
Das Führen eines Blogs durch einen „blogger“ (Autor), bezeichnet man als „bloggen“. Die Gesamtheit aller Blogs und die daran beteiligten Autoren- und Lesercommunity wird als „Blogosphäre“ bezeichnet. Ziele die mit einem Blog verfolgt werden sind zum einen die Möglichkeiten der Selbstdarstellung, der Austausch von Wissen und Informationen, die Möglichkeit offen zu diskutieren, freie Meinungsäußerung und zum anderen auch die Pflege von Communities.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Hinführung zum Thema des Social Media Marketings und Darstellung der zunehmenden Bedeutung von Kommunikation im Web 2.0 für Unternehmen.
2 Struktur und Nutzung des Internets im Hinblick auf Web 2.0: Analyse der Internetentwicklung und Darstellung der Merkmale und Nutzung von Web 2.0-Technologien.
3 Social Media Marketing: Definition von Social Media Marketing, Abgrenzung zum klassischen Marketing sowie detaillierte Vorstellung der einzelnen Social Media Kanäle.
4 Nutzen und Herausforderungen einer vernetzten Umwelt: Chancen und Risiken für Unternehmen: Untersuchung der Vor- und Nachteile sowie der unternehmerischen Herausforderungen bei der SMM-Nutzung.
5 Social Media Marketing Strategie: Erläuterung der strategischen Schritte von der Zielgruppenanalyse über die Kanalauswahl bis hin zum Präsenzaufbau.
6 Social Media Monitoring und Controlling: Darstellung von Methoden zur Erfolgsmessung von Social Media Aktivitäten und Vorstellung relevanter Analyse-Tools.
7 Social Media Marketing Kampagnen in der Praxis: Fallbeispiele für den erfolgreichen (Starbucks) und den problematischen (Nestlé) Einsatz von SMM-Strategien.
8 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Erkenntnisse und Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Kommunikation in sozialen Netzwerken.
Schlüsselwörter
Social Media Marketing, Web 2.0, Online Marketing, Social Media Strategie, Kundenbindung, Unternehmenskommunikation, Monitoring, Controlling, Social Media Kanäle, Blogs, Soziale Netzwerke, Crowdsourcing, Branding, Reputation, Erfolgskontrolle
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Entwicklung, Chancen und kritischen Aspekte des Social Media Marketings im Web 2.0 und wie Unternehmen diese für sich nutzen können.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die zentralen Themen sind Internetnutzung, Social Media Kanäle, Strategieentwicklung, Monitoring und Controlling sowie praktische Erfolgs- und Negativbeispiele.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Untersuchung der Potenziale von Web 2.0 für das Marketing und die Ableitung von Handlungsempfehlungen für Unternehmen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse, Sekundärdaten aus Marktstudien (z.B. ARD/ZDF-Onlinestudie) und praxisorientierten Fallstudien basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Social Media Kanäle, die strategische Herangehensweise eines Unternehmens und Methoden zur Messung des Erfolgs.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind SMM-Strategie, Kundenbindung, Content-Management, Social Media Monitoring, ROI und die Differenzierung zwischen klassischem und Social Media Marketing.
Warum ist das Beispiel Starbucks für Social Media Marketing so bedeutend?
Starbucks dient als Positivbeispiel, da das Unternehmen erfolgreich Crowdsourcing, verschiedene soziale Netzwerke und einen eigenen Blog kombiniert, um Kundenbindung und Markenbekanntheit zu steigern.
Was zeigt das Nestlé-Beispiel auf?
Das Nestlé-Beispiel illustriert den sogenannten "Streisand-Effekt", bei dem ignorantes Verhalten gegenüber Kritik und das Löschen von Kommentaren einen Shitstorm sowie ein massiv geschädigtes Unternehmensimage zur Folge haben.
- Citar trabajo
- Eveline Scheerer (Autor), 2012, Online Marketing - Entwicklung, Chancen und kritische Aspekte des Social Media Marketings der Generation Web 2.0, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210880