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Die Verhaltensintention "Schwarzzufahren". Eine empirische Analyse mit dem ALLBUS-Datensatz 2000

Titre: Die Verhaltensintention "Schwarzzufahren". Eine empirische Analyse mit dem ALLBUS-Datensatz 2000

Thèse de Master , 2012 , 78 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Gabriele Beyer (Auteur)

Sociologie - Politique, Majorités, Minorités
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Warum einige Menschen Schwarzfahren ist aus verschiedenen Aspekten und Situationen denkbar. Gründe dabei könnten sein: (1) ein finanzieller Engpass, (2) man geht davon aus, nicht ‚erwischt‘ zu werden (3) man möchte doch nur zwei, drei Stationen fahren, usw.
Diese Hintergründe möchte ich jedoch an dieser Stelle gar nicht abfragen oder genauer in Erfahrung bringen. Vielmehr ist diese Arbeit daran interessiert, ob das Strafmaß, sprich die Höhe der Geldsumme, oder die Wahrscheinlichkeit der Kontrolle bei der Entscheidung ‚Schwarz-zu-fahren‘ stärker wiegt. Wird ein potentieller Schwarzfahrer durch eine (aktuelle 40€ bei der LVB) Strafe abgeschreckt oder vielmehr durch das Wissen, dass zum Entscheidungszeitpunkt vermehrt Kontrollen durchgeführt werden?
Zusätzlich möchte ich den Blickwinkel der ‚Läuterung‘ bzw. die Rückfallquote betrachten. Dass heißt, kann man den Umstand, dass man ‚erwischt‘ wurde, als Erziehungsmaßnahme betrachten und folglich würde die Tat nicht noch einmal vorkommen oder würde dieser ‚Griff ins Portmonee‘ nicht vor einer Wiederholung abschrecken?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Stand der Forschung

2.1 Diekmann-Opp-Modell

2.2 Spieltheorie und Rational-Choice-Ansatz

2.3 Lüdemann und seine Studie am ALLBUS-Datensatz 2000

3. Theorie

3.1 Theoretische Fundierung

3.2 Kritik am Rational-Choice-Ansatz

3.3 Herleitung von Forschungshypothesen

4. Methode

4.1 Daten

4.2 Operationalisierung der Variablen

5. Ergebnisse

5.1 Bivariate Prüfung der Forschungshypothesen

5.2 Multivariate Prüfung der Forschungshypothesen

6. Diskussion und Zukunftsausblick

III Begriffskatalog

III.1 Bereichseinschränkung

III.2 Definitionen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das abweichende Verhalten am Beispiel des „Schwarzfahrens“, um mittels der Rational-Choice-Theorie zu analysieren, welche Faktoren die Entscheidungsfindung von Delinquenten beeinflussen und welche Motivationen hinter diesem Handeln stehen.

  • Anwendung der Rational-Choice-Theorie auf das „Schwarzfahren“.
  • Empirische Analyse auf Basis des ALLBUS-Datensatzes 2000.
  • Untersuchung des Einflusses von Sanktionen und Entdeckungswahrscheinlichkeit.
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem spieltheoretischen Modell.
  • Erforschung von Verhaltensintentionen durch multivariate Regressionsanalysen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Theoretische Fundierung

Der Ansatz des Rational Choice und die Spieltheorie sollen unter diesem Kapitel als theoretische Fundierung meiner Hypothesen dienen. Dafür möchte ich in den nachfolgenden Absätzen auf Begrifflichkeiten wie ‚homo oeconomicus‘ eingehen und die Vor- und Nachteile des Rational Choice darlegen.

Der grundlegende Fakt des Rational Choice ist, dass jedes Individuum durch Handeln seinen Nutzen maximieren möchte. Dies gelingt nur, indem die Handlungssituation und die Folgen der Alternativen nach ihrem jeweiligen Nutzen abgeschätzt und den dabei entstehenden Kosten entgegen gesetzt werden. Dies setzt einen rational denkenden Akteur voraus, der seine Handlungen bewerten und in eine Rangordnung bringen kann – den ‚homo oeconomicus‘. Zudem besitzt er vollständige Informationen über sein Umfeld, um solche Entscheidungen fällen zu können.

Rational Choice Theorien sind demzufolge akteurszentriert und haben die Erklärung kollektiver Sachverhalte zum Ziel. Demnach ist ‚abweichendes Verhalten‘ ebenso eine Option aus einem Set von Handlungsalternativen, wie das legale Handeln.

Der rationale Akteur wird sich dann für eine Handlungsoption entscheiden, sobald der persönliche Nutzen für ihn steigt und die persönlichen Kosten für ihn sinken. Hier spielt die subjektive Einschätzung dieser Komponenten eine große Rolle. Schließlich entscheidet jeder für sich selbst, worin konkret die Kosten und der Nutzen für einen bestehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Forschungsthemas „Schwarzfahren“ als Beispiel für abweichendes Verhalten und Formulierung der leitenden Forschungsfragen.

2. Stand der Forschung: Überblick über bestehende Modelle, insbesondere das Diekmann-Opp-Modell sowie spieltheoretische Ansätze in der kriminologischen Forschung.

3. Theorie: Detaillierte theoretische Fundierung mittels Rational-Choice-Theorie, kritische Reflexion des Ansatzes und Ableitung der zentralen Forschungshypothesen.

4. Methode: Beschreibung des Datensatzes (ALLBUS 2000), der Stichprobe sowie der Operationalisierung der Variablen für die quantitative Analyse.

5. Ergebnisse: Präsentation der bivariaten und multivariaten Analysen zur Überprüfung der aufgestellten Forschungshypothesen.

6. Diskussion und Zukunftsausblick: Interpretation der Ergebnisse, kritische Würdigung der Methodik und Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten im Bereich der Verkehrsdelikte.

III Begriffskatalog: Definition grundlegender Begriffe der Arbeit wie Kriminalstatistik, Rechtssoziologie und abweichendes Verhalten.

Schlüsselwörter

Schwarzfahren, Rational Choice, Spieltheorie, ALLBUS, abweichendes Verhalten, Sanktionen, Entdeckungswahrscheinlichkeit, Kriminalsoziologie, Handlungsalternativen, Gesetzesbefolgung, Nutzenmaximierung, Delinquenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Verhaltensintention von Menschen, die öffentliche Verkehrsmittel ohne gültigen Fahrausweis nutzen, umgangssprachlich „Schwarzfahren“ genannt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die Kriminalsoziologie, die rationale Entscheidungsfindung (Rational Choice), das Diekmann-Opp-Modell sowie die spieltheoretische Analyse von Kosten-Nutzen-Kalkülen bei Regelverstößen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, mittels Rational-Choice-Theorie zu erklären, welche Argumente und Motivationen einen Individuum dazu bewegen, trotz möglicher Sanktionen eine „Schwarzfahrt“ vorzuziehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine empirische quantitative Analyse, die den Datensatz „ALLBUS 2000“ verwendet und multivariate logistische Regressionsmodelle zur Hypothesenprüfung einsetzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen (Rational Choice), die kritische Auseinandersetzung mit dem Forschungsstand, die methodische Vorgehensweise und die statistische Auswertung der Daten detailliert dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Schwarzfahren, Rational Choice, Sanktionen, Entdeckungswahrscheinlichkeit und die spieltheoretische Modellierung von abweichendem Verhalten.

Wie spielt die Entdeckungswahrscheinlichkeit eine Rolle im Modell?

Die Arbeit zeigt auf, dass für den rationalen Akteur nicht zwingend die Höhe der Strafe entscheidend ist, sondern vielmehr die subjektiv wahrgenommene Wahrscheinlichkeit, bei einem Regelverstoß erwischt zu werden.

Welche Bedeutung hat das „Diekmann-Opp-Modell“ für diese Arbeit?

Es dient als theoretische Basis, um die Entstehung von Gesetzesbefolgung bzw. Regelverstößen durch verschiedene Einflussvariablen (wie Normakzeptanz und Sanktionserwartung) zu erklären.

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Résumé des informations

Titre
Die Verhaltensintention "Schwarzzufahren". Eine empirische Analyse mit dem ALLBUS-Datensatz 2000
Université
University of Leipzig
Note
2,3
Auteur
Gabriele Beyer (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
78
N° de catalogue
V211076
ISBN (ebook)
9783656388739
ISBN (Livre)
9783656389347
Langue
allemand
mots-clé
verhaltensintention schwarzzufahren eine analyse allbus-datensatz
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Gabriele Beyer (Auteur), 2012, Die Verhaltensintention "Schwarzzufahren". Eine empirische Analyse mit dem ALLBUS-Datensatz 2000, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/211076
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Extrait de  78  pages
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