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Eine Untersuchung Hawaiis und der Kanarischen Inseln als kollabierende Inseln

Título: Eine Untersuchung Hawaiis und der Kanarischen Inseln als kollabierende Inseln

Trabajo Escrito , 2011 , 15 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Christin Pinnecke (Autor)

Ciencias de la Tierra / Geografía - Geografía física, geomorfología, estudios ambientales
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Das Problem der kollabierenden Inseln ist eine globale und ernstzunehmende Gefahr, da die Auswirkungen weltweit zu spüren wären. Betroffen sind vorwiegend Inseln vulkanischen Ursprungs. Vulkaninseln befinden sich zu 90 % unter der Wasseroberfläche und sind demnach einer konstanten Erodierung durch Meeresströmungen ausgesetzt. Dieser Fakt ist wichtig für das spätere Verständnis von übersteilten Inselflanken.
Vulkaninseln wie Hawaii oder den Kanarischen Inseln entstehen größtenteils aus Hot Spots. Diese existieren nicht an Plattengrenzen und sind somit nicht an tektonische Vorgänge gekoppelt. Die Bildung von Vulkaninseln ist ein Prozess, bei der Seamounts nur dann entstehen wenn die Eruptionsrate höher als die Erosionsrate ist. Das bedeutet, dass die vulkanische Auswurfsmasse größer sein muss, als die Masse, die erodiert wird. Solche Erhebungen werden erst dann als Vulkaninseln bezeichnet, wenn die Oberfläche über dem Meeresspiegel liegt. Dabei macht der eigentliche Vulkan 90 % der Landmasse aus.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Geographische und Geologische Ausgangslage

1.1. Hawaii

1.2. Kanarische Inseln

2. Was ist ein Kollaps?

2.1. Nachweise für einen Kollaps

2.2. Gründe für einen Kollaps

2.3. Auslöser von Kollapse

2.4. Formen von Kollapse

3. Aktuelle Situation

4. Gefahren

5. Sicherheitsmaßnahmen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das globale Risiko kollabierender Vulkaninseln und analysiert die geologischen Ursachen sowie die potenziellen verheerenden Auswirkungen solcher Ereignisse am Beispiel von Hawaii und den Kanarischen Inseln.

  • Geologische Entstehungsprozesse von Vulkaninseln (Hot Spots)
  • Identifikation und Nachweise instabiler Inselflanken
  • Analyse der Auslöser für Kollapse (Vulkanismus, Erdbeben, Erosion)
  • Bewertung der Gefahrenpotenziale durch Megatsunamis
  • Diskussion notwendiger Sicherheits- und Evakuierungsmaßnahmen

Auszug aus dem Buch

2.2 Gründe für einen Kollaps

Es gibt mehrere Gründe, die zu einem Kollaps führen können. Dies können übersteilte Inselflanken sein, die das Gewicht des Berges nicht mehr ausreichend halten können und somit in das Meer abrutschen. Solche Vorgänge werden begünstigt, wenn die betroffenen Landmassen sich auf dünnen Sedimentschichten befinden. Die Sedimentschichten könnten zum Beispiel Ton sein. Solche Schichten würden bei starken Wasserzufuhren entweder durch Regen oder Überschwemmungen vom Meer aufweichen und ein Weggleiten der oberen Landstriche begünstigen. Auch werden Vulkanflanken aufgrund von Einbrüchen von Magmakammern destabilisiert. Dies geschieht, wenn die Kammern nahe der Oberfläche liegen und sich während einer Eruption entleeren. Der zurückbleibende Hohlraum kann daraufhin nicht dem Druck der darüber befindlichen Landmassen stand halten und bricht ein.

Ein weiterer Grund können die Riftzonen sein. Riftzonen sind Risse oder Spalten, die aufgrund von tektonischen Vorgängen entstehen. Solche Riftzonen befinden sich unter anderem auch auf dem Kilauea auf Hawaii. Die Ostriftzone füllt sich aufgrund des ständig eruptierenden Vulkans mit Magma. In der Präsentation wurde dieses Phänomen irrtümlicherweise Lavadeltas genannt. Dies wird nun hiermit korrigiert. Diese mit Lava gefüllten Spalten könnten in Verbindung mit starken Regenfällen zu phreatomagmatischen Explosionen führen. Dieses Ereignis wird bei den Auslösern eines Kollapses näher behandelt. Auf der Abbildung 7 sind die oben genannten und noch weitere Gründe schematisch dargestellt. Dabei werden auch klimatische Einflüsse, wie starke Regenfälle oder Fluten mit aufgeführt. Auch dürfen die eigentlichen Eruptionen eines Vulkanes nicht ungenannt bleiben. Dennoch treten alle Gründe zumeist gleichzeitig auf, um den Kollaps einer Insel oder von Inselteilen zu bewirken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Geographische und Geologische Ausgangslage: Einführung in die globale Problematik kollabierender Vulkaninseln und die spezifische geologische Entstehung von Inselketten wie Hawaii und den Kanaren durch Hot Spots.

2. Was ist ein Kollaps?: Definition des Begriffs sowie detaillierte Untersuchung der morphologischen Nachweise, geologischen Ursachen, spezifischen Auslöser und unterschiedlichen Erscheinungsformen von Inselkollapsen.

3. Aktuelle Situation: Darstellung des Gefährdungsstatus ausgewählter Vulkane auf La Palma und Hawaii, die Anzeichen für eine drohende Instabilität aufweisen.

4. Gefahren: Analyse der unmittelbaren Risiken, insbesondere des Verlusts von Landmassen und der Entstehung von Megatsunamis infolge massiver Gesteinsverdrängungen.

5. Sicherheitsmaßnahmen: Erörterung der Schwierigkeiten bei der Prävention und der Bedeutung von Überwachungstechnologien sowie Ablaufmodellen für den Katastrophenschutz.

6. Fazit: Kritische Einschätzung der aktuellen Wahrnehmung der Risiken und Appell an die Politik, notwendige Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.

Schlüsselwörter

Vulkaninseln, Inselkollaps, Hawaii, Kanarische Inseln, Hot Spot, Hangrutschung, Schuttlawine, Magmakammer, Riftzone, Megatsunami, phreatomagmatische Explosion, Geologie, Naturgefahren, Katastrophenschutz, Überwachung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit behandelt die globale geologische Gefahr, dass Vulkaninseln aufgrund von Instabilitäten in ihren Flanken kollabieren und dadurch katastrophale Folgen wie Megatsunamis verursachen können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten gehören die Entstehung von Vulkaninseln, die Mechanismen hinter einem Kollaps, die aktuelle Gefährdungslage auf Hawaii und den Kanaren sowie präventive Überwachungsmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass ein Inselkollaps ein reelles und wahrscheinlich eintretendes Ereignis darstellt und die Notwendigkeit für verbesserte Sicherheits- und Evakuierungsstrategien zu unterstreichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, die geologische Daten, Kartenmaterial und wissenschaftliche Simulationen zur Gefahrenabschätzung auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die geographischen Hintergründe, definiert den Begriff Kollaps anhand von Ursachen und Auslösern, erläutert verschiedene Kollapsformen und diskutiert die aktuelle Bedrohungssituation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Vulkaninseln, Kollaps, Megatsunami, Geologie, Hangrutschungen, Hawaii und Kanarische Inseln.

Welche Vulkane auf Hawaii und den Kanarischen Inseln sind besonders gefährdet?

Besonders gefährdet sind der Vulkan San Juan auf La Palma sowie der Kilauea und der Mauna Loa auf Hawaii, die bereits Anzeichen von Instabilität und Flankenbewegungen zeigen.

Warum sind phreatomagmatische Explosionen für Inseln so gefährlich?

Diese Explosionen entstehen, wenn Wasser mit Magma oder heißen Gasen in Kontakt tritt; die resultierende schlagartige Verdampfung erzeugt Druckwellen, die ganze Bergteile wegsprengen können.

Wie könnten künftige Katastrophen abgemildert werden?

Da eine direkte Prävention kaum möglich ist, liegt der Fokus auf dauerhafter Überwachung durch Seismometer und GPS-Messgeräte, um Ablaufmodelle für effektive Evakuierungspläne zu erstellen.

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Detalles

Título
Eine Untersuchung Hawaiis und der Kanarischen Inseln als kollabierende Inseln
Universidad
Justus-Liebig-University Giessen  (Institut für Geographie)
Curso
Physische Geographie
Calificación
2,0
Autor
Christin Pinnecke (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
15
No. de catálogo
V211374
ISBN (Ebook)
9783656392972
ISBN (Libro)
9783656393566
Idioma
Alemán
Etiqueta
kollabierende inseln beispiel hawaii kanarischen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christin Pinnecke (Autor), 2011, Eine Untersuchung Hawaiis und der Kanarischen Inseln als kollabierende Inseln, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/211374
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