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Sturzprophylaxe bei älteren Menschen

Bedeutung für Pflegende in der Langzeitpflege

Title: Sturzprophylaxe bei älteren Menschen

Diploma Thesis , 2013 , 47 Pages , Grade: 1

Autor:in: Michael Sorger (Author)

Nursing Science - Miscellaneous
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Zu Beginn meiner Arbeit werden zunächst einige wichtige Begriffe definiert. Anschließend befasse ich mich mit dem Thema Sturz. Dies dient der Grundlage um sich ein besseres Bild machen zu können bezüglich der Häufigkeit, der Folgen und der Kosten eines Stutzes. Im nächsten Kapitel werden altersbedingte sowie von außen Einfluss nehmende Risikofaktoren beschrieben die in Folge zu einem Sturz führen können.

Einer der Schwerpunkte dieser Arbeit ist die umfassende Sturzprävention und das Implementieren der Sturzprävention in die Pflegeplanung. Hier handelt es sich um das Erfassen des Sturzrisikos, das Analysieren der Ressourcen, Ziele müssen formuliert werden und dazu müssen passende Maßnahmen gesetzt werden. Für das Implementieren ist wichtig, das Bewohner, Mitarbeiter und mitwirkende anderer Gesundheitsdienstleister eng zusammen arbeiten.

Das letzte Kapitel handelt über sturzpräventive Maßnahmen. Zu denen zählt das Trainieren der lokomotorischen Kompetenzen. Jeder Bewohner soll seinem allgemeinen Zustand individuell gefördert werden. Dies kann durch regelmäßiges Krafttraining, Gleichgewichtstraining und Multi-Tasking-Training erfolgen. Extrinsische Risikofaktoren müssen von Pflegepersonen erkannt werden und nach Möglichkeit ausgeschaltet werden. Zudem ist es noch von Bedeutung, dass Hilfsmittel richtig eingesetzt werden. Der Bewohner sollte sich nicht etwa der Gehilfe anpassen, sondern die Gehhilfe sollte den Bedürfnissen des Bewohners angepasst werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DEFINITIONEN/BEGRIFFSKLÄRUNGEN

2.1 STURZ

2.2 STURZPROPHYLAXE

2.3 ALTERN

2.4 LANGZEITPFLEGE

3 STURZ ALLGEMEIN

3.1 DIE HÄUFIGKEIT VON STÜRZEN

3.2 DIE FOLGEN EINES STURZES

3.3 DIE KOSTEN EINES STURZES

4 URSACHEN FÜR EINE ERHÖHTES STURZRISIKO

4.1 INTRINSISCHE FAKTOREN

4.1.1 Visuseinschränkungen

4.1.2 Gleichgewichtsstörungen, Schwindel

4.1.3 Minderung der Muskelkraft

4.1.4 Eingeschränkte Gelenkbeweglichkeit

4.1.5 Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates

4.1.6 Weitere beeinflussende Erkrankungen

4.1.7 Verändertes Ausscheidungsverhalten

4.1.8 Kognition und Psyche

4.1.9 Ernährungsstatus

4.2 EXTRINSISCHE FAKTOREN

4.2.1 Schuhe und Kleidung

4.2.2 Verwendung von Mobilitätshilfen

4.2.3 Medikamente

4.2.4 Umgebungsfaktoren

4.2.5 Exogene Stressoren

5 DIE SCHRITTE EINER UMFASSENDEN STURZPRÄVENTION

5.1 STURZRISIKEN ERFASSEN

5.2 VORHANDENDE RESSOURCEN ANALYSIEREN

5.3 RISIKOFAKTOREN DURCH EINZELINTERVENTION VERRINGERN

5.4 ZIELE FORMULIEREN

5.5 EVALUIEREN

6 STURZPRÄVENTION IMPLEMENTIEREN

6.1 STURZPRÄVENTION IN DIE PFLEGEPLANUNG INTEGRIEREN

6.2 PATIENTENBETEILIGUNG

6.3 MITARBEITERBETEILIGUNG

6.4 MITWIRKUNG ANDERER GESUNDHEITSDIENSTLEISTER

6.5 WEITERE STRUKTURELLE ÜBERLEGUNGEN

6.5.1 Sturzpräventionsbeauftragter

6.5.2 Pflegedokumentationssystem

6.5.3 Zeitliche und finanzielle Ressourcen

7 PFLEGERISCHE STURZPRÄVENTIVE MAßNAHMEN

7.1 LOKOMOTORISCHEN KOMPETENZEN TRAINIEREN

7.1.1 Krafttraining

7.1.2 Gleichgewichtstraining

7.1.3 Multi-Tasking-Training

7.2 EXTRINSISCHE RISIKOFAKTOREN AUSSCHALTEN

7.2.1 Der Weg vom Bett zur Toilette

7.2.2 Schlechte Lichtverhältnisse

7.2.3 Boden

7.3 GEEIGNETE HILFSMITTEL VERWENDEN

7.3.1 Gehilfen

7.3.2 Hilfsmittel in Bad und Toilette

7.3.3 Elektronische Sicherheitssysteme

7.3.4 Protektoren

8 SCHLUSSWORT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonal für die Sturzproblematik in Langzeitpflegeeinrichtungen zu sensibilisieren und eine aktive Auseinandersetzung mit der Sturzprophylaxe anzuregen, wobei insbesondere die Mobilisation und die individuelle Pflegeplanung im Fokus stehen.

  • Analyse von Sturzrisikofaktoren bei älteren Menschen.
  • Integration der Sturzprävention in die strukturierte Pflegeplanung.
  • Methoden der Sturzrisikoerfassung und Ressourcenanalyse.
  • Trainingsmöglichkeiten zur Förderung lokomotorischer Kompetenzen.
  • Bedeutung der Bewohner- und Mitarbeiterbeteiligung.

Auszug aus dem Buch

4.1.3 Minderung der Muskelkraft

Viele Untersuchungen (Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung, 2005) haben ergeben, dass eine Minderung der unteren Extremitätenmuskulatur das Sturzrisiko steigern. Den individuellen Muskelstatus können oft auch Laien durch in Augenscheinnahme beurteilen. So würde sich eine Muskelatrophie erkennen lassen. Die beeinträchtigte Muskelfunktion lässt sich nachhaltig durch geeignete Maßnahmen positiv beeinflussen. Es können regelmäßig gezielte Bewegungsübungen zum Muskelaufbau durchgeführt werden, aber auch durch eine ausgewogene Ernährung lässt sich die Muskelleistung positiv beeinflussen. (vgl. Adriano Pierobon, Manfred Funk, 2007, S29)

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Der Autor erläutert seine Motivation, sich mit der Sturzprophylaxe zu beschäftigen, und definiert die Zielsetzung, das Pflegepersonal für die Sturzproblematik in der Langzeitpflege zu sensibilisieren.

2 DEFINITIONEN/BEGRIFFSKLÄRUNGEN: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Grundlage durch die Definition der Begriffe Sturz, Sturzprophylaxe, Altern und Langzeitpflege.

3 STURZ ALLGEMEIN: Hier werden die Häufigkeit von Stürzen, die schwerwiegenden Folgen für Betroffene sowie die ökonomischen Kosten eines Sturzes dargelegt.

4 URSACHEN FÜR EINE ERHÖHTES STURZRISIKO: Das Kapitel differenziert zwischen intrinsischen Faktoren (z.B. Muskelkraft, Visus, Kognition) und extrinsischen Faktoren (z.B. Umgebung, Medikamente), die zu Stürzen führen können.

5 DIE SCHRITTE EINER UMFASSENDEN STURZPRÄVENTION: Es werden der Prozess der Sturzprävention von der Erfassung über die Ressourcenanalyse bis hin zur Zielformulierung und Evaluation beschrieben.

6 STURZPRÄVENTION IMPLEMENTIEREN: Fokus liegt hier auf der praktischen Integration der Maßnahmen in die Pflegeplanung unter Einbeziehung von Bewohnern, Mitarbeitern und anderen Gesundheitsdienstleistern.

7 PFLEGERISCHE STURZPRÄVENTIVE MAßNAHMEN: Dieses Kapitel behandelt konkrete Interventionen, wie das Training lokomotorischer Kompetenzen, die Beseitigung extrinsischer Risiken und den sachgerechten Einsatz von Hilfsmitteln.

8 SCHLUSSWORT: Der Autor zieht ein Resümee, bekräftigt die Notwendigkeit kontinuierlicher Schulungen und unterstreicht die Bedeutung der Mobilisation als zentrales Element der Pflege.

Schlüsselwörter

Sturzprophylaxe, Langzeitpflege, Sturzrisiko, Pflegeplanung, Mobilität, Lokomotorik, Krafttraining, Gleichgewichtstraining, Multimorbidität, Prävention, Hilfsmittel, Patientensicherheit, Sturzereignisprotokoll, Ressourcenanalyse, Sturzursachen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem komplexen Thema der Sturzprophylaxe bei älteren Menschen, speziell im Kontext der stationären Langzeitpflege.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Risikofaktoren für Stürze, die strukturierte Sturzprävention in der Pflegeplanung sowie konkrete Maßnahmen zur Sturzvermeidung durch Training und Hilfsmittel.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, diplomiertes Pflegepersonal für die Sturzproblematik zu sensibilisieren und eine aktive, bewusste Umsetzung der Sturzprophylaxe in der Praxis zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche, die Bücher, Fachartikel und Internetquellen einbezieht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Identifikation von Risikofaktoren, die Prozessschritte der Sturzprävention, die Implementierung in die Pflegeplanung und praktische pflegerische Maßnahmen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Sturzprophylaxe, Pflegeplanung, lokomotorische Kompetenz, Sturzrisikoerfassung und die Förderung der Bewohnerressourcen.

Welche Rolle spielt die Ressourcenanalyse in der Sturzprävention?

Sie ist essenziell, da sie aufzeigt, welche tatsächlichen Fähigkeiten der Bewohner besitzt, was als Basis für individuelle, nicht schematische Maßnahmen dient.

Warum ist das Multi-Tasking-Training für Bewohner relevant?

Im Alltag führen kognitive Anforderungen während des Gehens häufig zu Stürzen; das Training hilft, diese Herausforderungen sicher zu bewältigen.

Wie sollte ein Sturzereignisprotokoll eingesetzt werden?

Es dient der anlassbezogenen Evaluation, um präzise Rückschlüsse auf den Sturzhergang zu ziehen und die Pflegemaßnahmen entsprechend anzupassen.

Was ist bei der Auswahl von Gehhilfen zu beachten?

Das Hilfsmittel muss immer den Bedürfnissen des Bewohners angepasst werden, niemals umgekehrt, und die richtige Anwendung muss trainiert werden.

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Details

Title
Sturzprophylaxe bei älteren Menschen
Subtitle
Bedeutung für Pflegende in der Langzeitpflege
Course
Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege
Grade
1
Author
Michael Sorger (Author)
Publication Year
2013
Pages
47
Catalog Number
V211753
ISBN (eBook)
9783656422150
ISBN (Book)
9783656422488
Language
German
Tags
Sturzprophylaxe Langzeitpflege Sturzprävention Sturz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Sorger (Author), 2013, Sturzprophylaxe bei älteren Menschen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/211753
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