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„legales Doping“ – wie sich Höhentraining auf die Leistung und den Organismus eines Radprofis auswirkt

Title: „legales Doping“ – wie sich Höhentraining auf die Leistung und den Organismus eines Radprofis auswirkt

Term Paper , 2008 , 21 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: B.A. Martin Mertens (Author)

Sport - Kinematics and Training Theory
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Summary Excerpt Details

Ich habe das Thema meiner Hausarbeit „„legales Doping“ – wie sich Höhentraining auf die Leistung und den Organismus eines Radprofis auswirkt“ gewählt, weil ich mich in erster Linie sehr für diese Sportart interessiere. Ich tätige mehrfach Radtouren quer durch das Lipperland und schaue mir jede Liveübertragung, die über den Fernsehbilschirm ausgestrahlt wird, mit großer Begeisterung und Faszination an. All dies, obwohl auch in diesem Jahr bereits mehrere Skandale die Radsportwelt nicht zum ersten Mal stark erschüttert haben. An dieser Stelle ist insbesondere der Dopingskandal um Dr. Fuentes aus Spanien zu nennen, der bislang immer noch nicht aufgeklärt ist und immer weitere erschreckende Neuigkeiten und potenzielle Dopingsünder hervorbringt. Für viele ist der Radsport gleichgestellt mit Doping. Ich muss mir in meinem Familien- und Freundeskreis ständig den Satz anhören: „Warum interessierst du dich für Radsport überhaupt noch? Die sind doch eh alle gedopt.“
Es ist mir wohl bewusst, speziell nach den jüngsten Dopinggeständnissen von Jörg Jaksche, Patrick Sinkewitz, Christian Henn, Rolf Aldag, Erik Zabel, um nur die bekanntesten zu nennen, dass im Profiradsport nicht alles „ganz sauber“ abläuft und die Beurteilung eines Erfolges nicht sehr einfach ist und hinterfragt werden sollte. Aber dennoch steht für mich der Sport an sich im Mittelpunkt des Interesses, unabhängig von irgendwelchen Dopinggerüchten und Spekulationen, die bei den Radsportübertragungen, speziell bei den TV- Sendern ARD und ZDF, als einzigen Themenbereich des Radsports aufgegriffen und ausschließlich thematisiert werden.
Ich möchte mit dieser Hausarbeit alle Pessimisten und Personen, die im Bezug auf den Radsport voreingenommen sind, darauf aufmerksam machen, dass es an Hand des Beispiels Höhentraining auch legale „Mittel und Wege“ gibt seine Leistung zu steigern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Ablauf des Höhentrainings

1.1 Voraussetzungen und Vorbereitung zur Ausübung bzw. Durchführung eines Höhentrainings

1.2 Trainingsphase, während des Höhenaufenthalts

1.2.1 Grundlagenausdauertraining 1

1.2.2 Grundlagenausdauertraining 2

1.2.3 Belastungssteuerung

1.3 Nachbereitungsphase des Höhentrainings

2 Auswirkungen des Höhentrainings

2.1 Auf den menschlichen Organismus

2.2 Auf die Ernährungszufuhr

2.3 Auf die Leistung

3 Schlussteil

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die wissenschaftlichen Hintergründe und praktischen Auswirkungen von Höhentraining als legale Methode zur Leistungssteigerung im Profiradsport. Ziel ist es, dem Generalverdacht des Dopings im Radsport ein fundiertes, gesundheitsorientiertes Trainingskonzept gegenüberzustellen und dessen physiologische Wirkungsweisen zu erläutern.

  • Grundlagen der Vorbereitung und Organisation von Höhentrainingslagern.
  • Physiologische Anpassungsprozesse an den reduzierten Sauerstoffpartialdruck (Hypoxie).
  • Trainingsmethodik in der Höhe, insbesondere Grundlagenausdauer und Belastungssteuerung.
  • Ernährungsphysiologische Anforderungen und Regenerationsmanagement im Höhentraining.
  • Der sogenannte "Nachhöheneffekt" als Basis für eine verbesserte Wettkampfleistung.

Auszug aus dem Buch

1.2.1 Grundlagenausdauertraining 1

Die einfachste Form der Nutzung des Höhentrainings sieht ein durchgängiges Training im Bereich des Grundlagenausdauerbereichs 1 vor. Grundlagenausdauerbereich 1 wird als spezifisches Training nach der Dauerleistungsmethode bei einer Geschwindigkeit, die in stabiler aerober Stoffwechsellage absolviert werden kann, beschrieben (vgl. Fuchs, 1990, S.67). Für den Radsportler bedeutet dies, dass er lange Trainingseinheiten auf dem Rennrad absolviert und bis zu rund sechs Stunden auf dem Rennrad unter „gemäßigtem“ Tempo verbringt. Gemäßigtem Tempo soll heißen, dass die gefahrene Geschwindigkeit nicht mit dem Renntempo, das unter Wettkampfbedingungen gefahren wird, übereinstimmt. Die Grundlagenausdauer wird mit einem Training geringer bis mittlerer Intensität, beispielsweise 25 bis 30 km pro Stunde, einer hohen Tretfrequenz mit geringem Krafteinsatz und großen Trainingsumfang bis zu 200 km betrieben (vgl. Konopka, 2004, S. 91).

Ergänzend gibt Fuchs folgenden Hinweis:

„Das durchgängige Training im Bereich der Grundlagenausdauer 1 birgt die Gefahr in sich, Bewegungsstereotype herauszubilden, die die spätere Entwicklung der wettkampfspezifischen Anforderungen im Kraft-Technik-Komplex erschweren. Dem kann vorgebeugt werden, indem im Höhentraining Schnelligkeits- und Schnelligkeitsausdauer-Belastungen (....) mit geringem Umfang am Ende einzelner Trainingseinheiten hinzugefügt oder auch als eigenständige Trainingseinheit eingebaut werden....“ (Fuchs, 1990, S.67).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Arbeit erläutert die Motivation der Untersuchung angesichts der Dopingskandale im Radsport und führt in das Konzept des legalen Höhentrainings ein.

1 Ablauf des Höhentrainings: Dieses Kapitel beschreibt die notwendigen Vorbereitungen, die verschiedenen Phasen des Trainings während des Höhenaufenthalts sowie die Nachbereitung.

2 Auswirkungen des Höhentrainings: Hier werden die physiologischen Anpassungsprozesse des Körpers, die optimierte Ernährungsstrategie und der leistungssteigernde Effekt des Trainings analysiert.

3 Schlussteil: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, kritisiert die Gleichsetzung von Höhentraining mit Doping und bewertet den Stellenwert der Trainingsmethode im modernen Radsport.

Schlüsselwörter

Höhentraining, Radsport, Leistungssteigerung, Hypoxie, Grundlagenausdauer, Nachhöheneffekt, Trainingssteuerung, Laktattest, Regeneration, Ernährung, Sauerstoffpartialdruck, Belastungssteuerung, Stoffwechsel, Aerobe Ausdauer, Wettkampfvorbereitung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Nutzung von Höhentraining als legale Methode zur Leistungssteigerung bei Radprofis und untersucht, wie sich diese Trainingsform auf den Organismus und die sportliche Leistung auswirkt.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Themen umfassen die Vorbereitung und Durchführung des Höhentrainings, physiologische Anpassungsmechanismen an Sauerstoffmangel, trainingsmethodische Schwerpunkte sowie ernährungsphysiologische und regenerative Aspekte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass es legale Wege gibt, die Leistung im Radsport zu steigern, um damit das pauschale Vorurteil des Dopings zu entkräften.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf wissenschaftlichen Monographien, sportwissenschaftlichen Fachzeitschriften und Trainingslehren basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in den Ablauf des Trainings, die Auswirkungen auf den menschlichen Organismus, die Bedeutung der Ernährung während des Aufenthalts sowie die Analyse der sportlichen Leistungssteigerung durch den sogenannten Nachhöheneffekt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Höhentraining, Hypoxie, Grundlagenausdauer, Leistungssteigerung und Trainingssteuerung charakterisieren.

Welche Rolle spielt der "Nachhöheneffekt"?

Der Nachhöheneffekt beschreibt den Leistungsschub, den ein Athlet nach der Rückkehr ins Flachland erfährt, resultierend aus den zuvor erworbenen physiologischen Anpassungen an die Höhenbedingungen.

Warum wird Höhentraining nicht als Doping gewertet?

Höhentraining stellt eine natürliche Form der Anpassung des menschlichen Körpers an Umweltbedingungen dar und wird von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) nicht als unzulässige Manipulation eingestuft.

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Details

Title
„legales Doping“ – wie sich Höhentraining auf die Leistung und den Organismus eines Radprofis auswirkt
College
Bielefeld University  (Abteilung Sportwissenschaft)
Course
Einführung in die Sportwissenschaft
Grade
2,3
Author
B.A. Martin Mertens (Author)
Publication Year
2008
Pages
21
Catalog Number
V211899
ISBN (eBook)
9783656398158
ISBN (Book)
9783656398691
Language
German
Tags
Sport Sportsoziolgie Doping Höhentraining Training Radsport
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.A. Martin Mertens (Author), 2008, „legales Doping“ – wie sich Höhentraining auf die Leistung und den Organismus eines Radprofis auswirkt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/211899
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