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Gezielter Einsatz von Bildern im Geometrieunterricht

Hausarbeit anhand eines Unterrichtsentwurfs für die 10. Klasse, Realschule

Titre: Gezielter Einsatz von Bildern im Geometrieunterricht

Dossier / Travail de Séminaire , 2012 , 29 Pages , Note: 1

Autor:in: Knut Kumpe (Auteur)

Philologie Allemande - Linguistique
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„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ – so heißt ein altes, deutsches Sprichwort.
In der Schule wird jede/r Schüler/in auch mit Bildern konfrontiert. Auf Arbeitsblättern, die die LehrerInnen verteilen, kommen diese ebenso vor, wie abgedruckt in Schulbüchern. Doch was ein „Bild“ ist, definiert jeder Mensch anders. Wie man als angehender Lehrer Bilder in seinen Unterrichtsentwürfen gezielt und sinnvoll einsetzen kann, um Themen einzuführen, die dann den SchülerInnen helfen, diese auch zu verstehen, probiere ich hier in meiner Arbeit darzustellen. Dabei kommt es mir natürlich auch darauf an, den Terminus der „Visual Literacy“ zu definieren, um diesen dann auf meinen Unterrichtsentwurf zu beziehen. Ich werde zudem in meiner Hausarbeit versuchen, meinen eigenen Unterrichtsentwurf für eine Unterrichtsstunde Mathematik zu analysieren bzw. vorzustellen und mich dabei auf die Bildkompetenzebenen nach Posner berufen.
Selbstverständlich werde ich den Kernlehrplan der Sekundarstufe I, Realschule, für das Fach Mathematik einbeziehen, die Bildtypen und Bildfunktionen benennen und ein abschließendes Resümee geben.

Mit 1,0 bewertet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. WAS IST EIN „BILD“?

2.1. geschichtliche Entwicklung des Begriffes

2.2 Definitionen unterschiedlicher Disziplinen

2.3 Funktionen und Typen von Bildern

2.3.1 Funktionen von Bildern

2.3.2 Bildtypen nach Lewalter und Weidenmann

2.4 der Begriff der „Visual Literacy“

3. BILDKOMPETENZEBENEN NACH POSNER BZW. SCHOLZ

3.1 Scholz’ Modell

3.2 Posners Modell

3.2.1 grafische Darstellung des Modells nach Posner

3.2.2 Erklärung der einzelnen Bildkompetenzstufen nach Posner

4. KERNLEHRPLÄNE DES FACHES MATHEMATIK SEK. I

4.1 kurze Erklärung vorab

4.2 Erwartungen des Bildungsministeriums an die Schüler der Klassen 9/10

5. MEIN UNTERRICHTSENTWURF

5.1 kurze Erklärung vorab

5.2 Unterrichtsentwurf zum Thema „geometrische Körper“, Klasse 10

6. ANALYSE DES UNTERRICHTSENTWURFS

6.1 Bezug zur „Visual Literacy“

6.2 Bildtypen bzw. -funktionen

6.2.1 verwendete Bilder

6.2.2 Beschreibung der Bildfunktionen nach Ballstaedt

6.2.3 Beschreibung der Bildtypen nach Weidenmann

6.3 Bezug zu den Bildkompetenzebenen nach Posner

6.4 Bezug zu den Kernlehrplänen 9. / 10. Klasse Realschule Mathematik

6.4.1 Kategorie „Werkzeuge/Medien“

6.4.2 Kategorie „Problemlösen“

6.4.3 Kategorie „Modellieren“

6.4.4 Kategorie „Geometrie“

7. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Hausarbeit ist die Untersuchung des Potenzials von Bildern im Mathematikunterricht. Der Autor analysiert, wie visuelle Medien gezielt zur Einführung mathematischer Themen – konkret geometrischer Körper – in einer 10. Klasse der Realschule eingesetzt werden können, wobei theoretische Bildkompetenzmodelle als Analysebasis dienen.

  • Definitionen und Funktionen des Begriffs "Bild" aus interdisziplinärer Sicht
  • Erläuterung der Bildkompetenzstufen nach Posner
  • Analyse der Anforderungen der Kernlehrpläne für Mathematik in der Sekundarstufe I
  • Praktische Erprobung und Analyse eines Unterrichtsentwurfs zum Thema "geometrische Körper"
  • Diskussion über die Rolle von "Visual Literacy" im Bildungskontext

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Erklärung der einzelnen Bildkompetenzstufen nach Posner

1. Perzeptuelle Kompetenz: dies ist die angeborene Fähigkeit, ein Bild als solches, als eine zweidimensionale Farb-Form-Konfiguration, wahrzunehmen – ein Blinder hat diese Kompetenz z. B. nicht.

2. Plastische Kompetenz: diese ermöglicht dem Menschen, Gegenstände im Raum als Körper wahrzunehmen. Wer dies nicht kann, kann z. B. Flächen nicht von ihrer Umgebung unterscheiden.

3. Signitive Kompetenz: dies ist die Fähigkeit, Gegenstände als Zeichen aufzufassen, die auf etwas anderes verweisen. Wer dies kann, verwechselt z. B. Spiegelbilder nicht mit den realen Gegenständen.

4. Syntaktische Kompetenz: Fähigkeit, Farb-Form-Konfigurationen in einzelne Teile zu zerlegen und darin eine Ordnung zu erkennen. Wer das nicht kann, für den bleibt ein Bild chaotisch.

5. Piktorale Kompetenz: dies ist die Fähigkeit, über die syntaktische Struktur und den Verweischarakter hinaus, das Sujet, also das Thema, und über die Farb-Form-Strukturen hinaus Gegenstandstypen zu erkennen. Wer z. B. bei der Darstellung einer Ansammlung von Menschen in einem bestimmten situativen Umfeld erkennt, dass es sich um Partyfotos handelt, erkennt das Sujet des Bildes.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Der Autor führt in die Bedeutung von Bildern im Schulalltag ein und formuliert das Ziel, den Einsatz von Bildern in einem konkreten Mathematik-Unterrichtsentwurf kritisch zu untersuchen.

2. WAS IST EIN „BILD“?: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung des Bildbegriffs sowie verschiedene fachspezifische Definitionen und ordnet Bildfunktionen und -typen ein.

3. BILDKOMPETENZEBENEN NACH POSNER BZW. SCHOLZ: Hier werden theoretische Modelle zur Bildkompetenz vorgestellt, wobei der Fokus insbesondere auf den zehn Stufen des Modells von Posner liegt.

4. KERNLEHRPLÄNE DES FACHES MATHEMATIK SEK. I: Das Kapitel erläutert die Vorgaben des Bildungsministeriums NRW für die Klassen 9/10 und deren Bedeutung für die Kompetenzentwicklung im Mathematikunterricht.

5. MEIN UNTERRICHTSENTWURF: Der Autor präsentiert einen konkreten Unterrichtsentwurf zur Einführung geometrischer Körper in der 10. Klasse, inklusive Prozesssteuerung und Medieneinsatz.

6. ANALYSE DES UNTERRICHTSENTWURFS: In diesem Teil erfolgt die Evaluation des Entwurfs anhand der theoretischen Modelle (Bildkompetenz, Funktionen, Lehrpläne) zur Überprüfung der Wirksamkeit.

7. FAZIT: Der Autor zieht ein Resümee über die Herausforderungen bei der Definition und Einbindung von Bildern im Mathematikunterricht und diskutiert Perspektiven zur Förderung der Bildkompetenz.

Schlüsselwörter

Bild, Bildkompetenz, Visual Literacy, Mathematikunterricht, Geometrische Körper, Unterrichtenwurf, Lernmedien, Bildfunktionen, Posner, Kernlehrplan, Didaktik, Sekundarstufe I, Bildanalyse, Bildtypen, Kompetenzentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz und der Bedeutung von Bildern im Mathematikunterricht der Sekundarstufe I, speziell am Beispiel der Einführung geometrischer Körper.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentral sind die theoretische Bestimmung des Bildbegriffs, die Anwendung von Bildkompetenzmodellen (insbesondere nach Posner) und die curriculare Einordnung in die Kernlehrpläne für Mathematik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Nutzen von Bildern als Medium im Mathematikunterricht zu hinterfragen und einen eigenen Unterrichtsentwurf anhand von wissenschaftlichen Kriterien zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor nutzt die Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und führt eine reflexive Analyse eines eigenen Unterrichtsentwurfs unter Einbeziehung didaktischer Kompetenzmodelle durch.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Bildbegriffe, die Darstellung des Posner-Modells, die Analyse der Lehrpläne und die detaillierte Vorstellung sowie Evaluation des praktischen Unterrichtsentwurfs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Visual Literacy, Bildkompetenz, geometrische Körper, Bildfunktionen und die didaktische Verknüpfung von Bildmedien mit mathematischen Lehrinhalten.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Bildfunktionen nach Ballstaedt für den Unterricht wichtig?

Sie hilft Lehrkräften zu verstehen, ob Bilder nur der Dekoration dienen oder ob sie aktiv zur Komplexitätsreduktion und zum Aufbau mentaler Modelle der Schüler beitragen.

Welche praktische Herausforderung sieht der Autor bei der Bildwahl im Mathematikunterricht?

Der Autor bemängelt, dass es schwierig ist, Bilder zu finden, die gleichzeitig ästhetisch ansprechend sind und sich präzise in einen mathematischen Kontext einbetten lassen, ohne die Schüler zu überfordern.

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Titre
Gezielter Einsatz von Bildern im Geometrieunterricht
Sous-titre
Hausarbeit anhand eines Unterrichtsentwurfs für die 10. Klasse, Realschule
Université
University of Duisburg-Essen
Cours
Bilder im Schulbuch
Note
1
Auteur
Knut Kumpe (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
29
N° de catalogue
V212268
ISBN (ebook)
9783656403494
ISBN (Livre)
9783656405634
Langue
allemand
mots-clé
analyse verwendung bildern unterrichtsentwurf thema einführung körper realschule fach mathematik klasse
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Knut Kumpe (Auteur), 2012, Gezielter Einsatz von Bildern im Geometrieunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212268
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Extrait de  29  pages
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