Die Autorin berichtet in der vorliegenden Publikation über ihr rund einmonatiges Praktikum in der liberalen, weltoffenen Stadtzürcher Pfarrei St. Konrad, Zürich-Albisrieden, im Januar/Februar 2013. Der Praktikumsbericht stellt das soziale Umfeld der Pfarrei, ihre Situation, das Pfarreileben sowie die Aufgaben, Ziele, theologische Verortung und die vorhandenen Ressourcen der Pfarrei vor. Daran schliessen sich die eigenen, persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen der Schreibenden.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Das soziale Umfeld der Pfarrei
2.1 Geographische und territoriale Situation
2.1.1 Örtliche Lage der Pfarrei
2.1.2 Verkehrsanbindungen der pfarreilichen Liegenschaften
2.2 Bevölkerungsstruktur, inkl. kirchliche und religiöse Situation
2.3 Interesse an römisch-katholischem kirchlichem Religionsunterricht
3. Die Situation der Pfarrei und das Pfarreileben
3.1 Pfarreigeschichte und geographische Beschaffenheit der Pfarrei
3.1.1 Pfarreigeschichte
3.1.2 Geographische Beschaffenheit
3.2 Demographische Struktur der Pfarreimitglieder
3.3 Institutionelle Verortung
3.3.1 Innerhalb der römisch-katholischen Kirche
3.3.2 Ausserhalb der römisch-katholischen Kirche
3.4 Mitarbeiterstruktur
3.4.1 Pfarreiseelsorger
3.4.2 Pfarreiliche Freiwilligenarbeit
3.5 Leitungs- und Planungsstrukturen
3.5.1 Pfarreirat
3.5.2 Delegiertenversammlung
3.5.3 Kirchenstiftungsrat
3.5.4 Kirchgemeinderat (Kirchenpflege)
3.5.5 Pfarreiversammlung und Kirchgemeindeversammlung
3.6 Kooperationen
3.7 Kommunikationsstrukturen
3.8 Im eigentlichen Sinn kirchlich orientierte Gruppen und Vereine
3.8.1 Kinder, Jugendliche und Familien
3.8.2 Erwachsene
3.9 Pfarreiliche Gruppen und Vereine mit weltlich-sozialen Zwecken
4. Aufgaben, Ziele, theologische Verortung und Ressourcen der Pfarrei
4.1 Besondere pastorale Herausforderungen der Pfarrei
4.2 Ziele und Schwerpunkte der Pfarreiarbeit
4.3 Verwirklichung der drei kirchlichen Grundvollzüge
4.3.1 Verkündigung, Predigt und Katechese (μαρτυρία)
4.3.2 Seelsorge und Diakonie (διακονία)
4.3.3 Gottesdienste, Sakramente und andere liturgische Feiern (λειτουργία)
4.4 Gemeindebildung (κοινονία)
4.5 Verwirklichung der Sendung (missio)
4.6 Kirchliches Selbstverständnis der Pfarrei
4.7 Vorhandene Charismen
5. Eigene Erfahrungen und Einschätzungen
5.1 Ablauf des Praktikums
5.2 Integration in Seelsorgeteam und Pfarreiarbeit
5.3 Eigene Erfahrungsbereiche und Tätigkeiten
5.4 Beobachtungen und Einschätzungen zur Pfarreiarbeit
5.5 Anregungen zur Veränderung oder Verbesserung der Pfarreiarbeit
5.6 Wesentliche persönliche Lernerfahrungen
5.7 Offene Fragen
5.8 Bedeutung und Impulse des Praktikums für das Theologiestudium und die theologische Reflexion
5.9 Perspektiven aus dem Praktikum für die spätere berufliche Tätigkeit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit dokumentiert ein obligatorisches Pfarreipraktikum in der Pfarrei St. Konrad, Zürich-Albisrieden. Ziel ist es, das soziale Umfeld, die inneren Strukturen, die pastorale Arbeitsweise sowie die theologischen Zielsetzungen der Pfarrei im Rahmen einer praktischen Reflexion umfassend darzustellen und zu analysieren.
- Analyse des sozialen Quartierumfelds und der demographischen Struktur.
- Untersuchung der institutionellen Einbettung sowie der Leitungs- und Planungsstrukturen.
- Evaluierung pastoraler Handlungsfelder in Verkündigung, Diakonie und Liturgie.
- Reflexion der persönlichen Lernerfahrungen und der beruflichen Relevanz des Praktikums.
Auszug aus dem Buch
3.4 Mitarbeiterstruktur
Die Pfarrei St. Konrad wird von einem Pfarrer geleitet (Pensum von 80 Stellenprozenten), wobei er in seiner Leitungsaufgabe von einem Pastoralassistenten (100%iges Pensum), der pastoraler Mitarbeiter in der allgemeinen Pfarreiseelsorge ist, und einer Pastoralassistentin (60%iges Pensum), welche vornehmlich für die Katechese sowie die Kinder- und Familienarbeit zuständig ist, unterstützt wird. Ein priesterlicher Mitarbeiter (40%iges Pensum) übernimmt priesterliche Aushilfen in den pfarreilichen Gottesdiensten (vornehmlich Vorsteherschaft bei Eucharistiefeiern) und vereinzelt auch Abdankungen/Beerdigungen. Dieses pfarreiliche Seelsorgeteam im engeren Sinn wird durch einen Jugendarbeiter (100%iges Pensum), der Bindeglied zwischen den Jugendlichen und der Pfarrei ist, sowie eine Sozialpädagogin (80%iges Pensum), die sich um ratsuchende Menschen mit sozialen bzw. finanziellen Problemen kümmert, ergänzt.
Im katechetischen Bereich werden in Pensen von durchschnittlich je ca. 20 % drei bis vier Katechetinnen (total ca. 70 Stellenprozente) beschäftigt, die der Pastoralassistentin unterstehen. Im Bereich Kirchenmusik sind ein hauptamtlicher Organist (28%iges Pensum) und eine nebenamtliche (Hilfs-)Organistin (Pensum von einem Wochenende pro Monat) tätig. Sie gestalten in Absprache mit der jeweils die Liturgie leitenden Person den Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen sowie den Donnerstagmorgen, gelegentlich auch Abdankungen/Beerdigungen, Trauungen und Taufen, musikalisch, wobei der Organist insbesondere auch Einsätze des ‚St.-Konrads-Chors‘ sowie allfällige Instrumentalsolisten- und Orchestereinsätze begleitet.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Vorstellung des Pfarreipraktikums als obligatorischer Bestandteil des Theologiestudiums an der Universität Luzern inklusive Kontextualisierung des Berichts.
2. Das soziale Umfeld der Pfarrei: Detaillierte Betrachtung der geographischen Lage, der demographischen Bevölkerungsstruktur sowie des Interesses am kirchlichen Religionsunterricht im Quartier Zürich-Albisrieden.
3. Die Situation der Pfarrei und das Pfarreileben: Umfassende Analyse der Pfarreigeschichte, institutionellen Verankerung, Mitarbeiterstruktur, Leitungsorgane sowie der vielfältigen Gruppen und Kommunikationswege.
4. Aufgaben, Ziele, theologische Verortung und Ressourcen der Pfarrei: Erörterung der pastoralen Herausforderungen, der spirituellen Ziele sowie der praktischen Umsetzung der drei kirchlichen Grundvollzüge in Verkündigung, Diakonie und Liturgie.
5. Eigene Erfahrungen und Einschätzungen: Persönliche Reflexion der Praktikantin über ihren Tätigkeitsbereich, die Integration in das Team, Lernerfolge sowie eine kritische Würdigung der Pfarreipraxis.
Schlüsselwörter
Pfarrei St. Konrad, Albisrieden, Pfarreipraktikum, Seelsorge, Pastoral, Katechese, Gemeindebildung, Freiwilligenarbeit, Liturgie, Diakonie, kirchliches Leben, Pfarreirat, Kirchenpflege, Gemeindekonzeption, Praktikumsbericht.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit ist ein Praktikumsbericht über die Pfarrei St. Konrad in Zürich-Albisrieden, der die Strukturen, Aufgaben und das tägliche Leben einer städtischen Quartierpfarrei dokumentiert.
Was sind die zentralen Themenfelder der Pfarreiarbeit?
Die Arbeit beleuchtet vor allem die Gottesdienstgestaltung, den Religionsunterricht, die soziale Arbeit, die Freiwilligenförderung sowie die interne Verwaltung und Kommunikation.
Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die strukturierte Darstellung der Pfarreiarbeit sowie die kritische Reflexion des Geleisteten und der eigenen Lernerfahrungen während des Praktikumszeitraums.
Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?
Es handelt sich um eine deskriptive Analyse basierend auf Beobachtungen, Teilnahme an Sitzungen und Gottesdiensten sowie der Auswertung von Pfarrei-Dokumenten und dem Austausch mit Mitarbeitenden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Rahmenbedingungen der Pfarrei, die Analyse der Leitungsstrukturen und die detaillierte Beschreibung der drei kirchlichen Grundvollzüge (Verkündigung, Liturgie und Diakonie).
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Pfarreistruktur, Seelsorgeteam, Gemeindealltag, pastorale Herausforderungen und ehrenamtliches Engagement charakterisiert.
Wie ist die Pfarrei St. Konrad institutionell eingebunden?
Die Pfarrei gehört zum Administrationsgebiet Kanton Zürich des Bistums Chur und ist in das Dekanat Zürich-Stadt eingegliedert, wobei sie eng mit der Kirchgemeinde zusammenarbeitet.
Wie beschreibt die Autorin das Zeitmanagement in der Pfarrei?
Die Autorin stuft das Zeitmanagement als suboptimal ein und kritisiert, dass viele administrative Prozesse ineffizient seien und die Organisation für die Seelsorger einen hohen Sitzungsaufwand bedeute.
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- Dr. iur. Andrea G. Röllin (Author), 2013, Mein Pfarreipraktikum in St. Konrad, Zürich-Albisrieden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212412