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Ess- und Wohnkultur im Alten Rom

Título: Ess- und Wohnkultur im Alten Rom

Trabajo Escrito , 2010 , 18 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Anne Riedel (Autor)

Historia universal - Prehistoria e Historia antigua
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Mein Augenmerk bei dieser Arbeit liegt auf der Esskultur der Römer. Um dieses kulturelle Phänomen des alten Rom noch besser beschreiben zu können, findet hier auch Wohnkultur der Römer Beachtung, denn die Raumaufteilung in römischen Häusern oder Villen bietet einen grundlegenden Einblick in den Verlauf der so genannten Gelagen, die regelmäßig stattfanden. Auch die Versorgung mit Wasser, Wärme und Licht sollte einen wichtigen Punkt in dieser Arbeit einnehmen. Ich habe mich weiterhin damit auseinandergesetzt, welche grundlegenden Speisen den alten Römern zur Verfügung standen. Wie war ein Gastmahl aufgebaut und gab es bereits zu dieser Zeit eine feste Menüabfolge? All diese Fragen, die ich mir im Vorhinein gestellt habe und die für mich einen wesentlichen Anteil zur Bearbeitung dieses Themas boten, möchte ich im Folgenden näher erörtern und beantworten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Römische Speisen

A. Grundlegende Zutaten

B. Tafelgenüsse

III. Mahlzeiten und Einkauf

IV. „cena“ - Das Gastmahl

A. Das römische Haus

1. Inneneinrichtung

2. Wasserversorgung, Heizung und Beleuchtung

3. Gesetze gegen Tafelluxus

B. Die Einladung

C. Verlauf - Das Menü

V. Schlussgedanken

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Ess- und Wohnkultur im alten Rom mit einem besonderen Fokus auf die strukturellen Gegebenheiten römischer Haushalte und die soziale Bedeutung von Gastmählern. Es wird analysiert, wie die Raumaufteilung, die Lebensmittelversorgung und die rituellen Abläufe der Mahlzeiten das tägliche Leben der Bürger prägten und welche Unterschiede dabei zwischen den verschiedenen sozialen Schichten bestanden.

  • Grundlagen der römischen Ernährung und Nahrungsbeschaffung
  • Die Bedeutung von speziellen Zutaten wie Garum und Wein
  • Struktur und Ausstattung des römischen Hauses im Kontext der Esskultur
  • Ablauf und Etikette des „cena“-Gastmahls
  • Einfluss sozialer Schichten auf Essgewohnheiten und Tafelkultur

Auszug aus dem Buch

B. Tafelgenüsse

Nun steht die Frage an, welche Speisen als besondere Leckerbissen bei Gastmählern serviert wurden.

Bei den üppigeren Gastmählern wurden einerseits Unmengen an Fleisch und an Fisch verspeist. Besonders Fische, Schalen- und Krustentiere waren sehr beliebt. Schalentiere waren Süßwassertiere, wie Flussmuscheln. Krustentiere hingegen waren Salzwassertiere, wie Austern, welche eine sehr beliebte importierte Speise waren, oder Meeresschnecken. Der Stör galt als der edelste Fisch bei den alten Römern. Seebarsche und Dorsche wurden ebenfalls sehr geachtet. Eine Delikatesse war die Leber der Aalquappe. Diese Speisefische waren nicht alltäglich, sondern eher Speisen der Oberschicht. Natürlich spielten auch die regionalen Vorlieben bei Fischspeisen eine wesentliche Rolle.

Im Bereich Fleisch hingegen erfreuten sich Schweine, Hasen, Gänse, Rinder und Wild reger Beliebtheit. Aber auch Tauben, Fasanen und Haselmäuse wurden mit Genuss verspeist. Trotz dessen rieten antike Ärzte bereits davon ab, öfter als zweimal in der Woche Fleisch zu sich zu nehmen, da dies nicht als gesund galt. Auch diesem Grund wurde vermehrt Fisch gegessen, was bei der ärmeren Bevölkerung nicht gängig war, da Fleisch, als auch Fisch ziemlich kostspielig und nicht immer verfügbar waren. Die tierische Nahrung war also nichts Alltägliches.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung steckt den Rahmen ab, indem sie das Interesse an der römischen Ess- und Wohnkultur erläutert und die grundlegenden Fragestellungen zur Nahrungsbeschaffung, zum Aufbau der Gastmähler und zur Bedeutung der Räumlichkeiten formuliert.

II. Römische Speisen: Dieses Kapitel analysiert die Grundlagen der römischen Ernährung, angefangen bei der Arbeitsteilung zwischen Land und Stadt bis hin zu spezifischen Würzmitteln wie Garum und einer detaillierten Auflistung beliebter Fleisch-, Fisch- und Obstsorten.

III. Mahlzeiten und Einkauf: Es wird die Tageseinteilung der römischen Mahlzeiten dargestellt und das Phänomen der Gaststätten sowie Methoden der Haltbarmachung von Lebensmitteln für den Alltag beleuchtet.

IV. „cena“ - Das Gastmahl: Dieses umfangreiche Kapitel widmet sich der Bedeutung des römischen Hauses, der spezifischen Raumnutzung (Tablinum, Triclinium, Küche) sowie der sozialen Etikette und dem Ablauf eines vornehmen Gastmahls.

V. Schlussgedanken: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die ausdifferenzierte Natur der römischen Esskultur, wobei erneut auf die gesellschaftlichen Unterschiede verwiesen wird.

Schlüsselwörter

Römische Esskultur, Wohnkultur, Gastmahl, Cena, Garum, Triclinium, Antike, Ernährung, Tafelgenüsse, Sozialstruktur, Hausbau, antike Küche, Lebensmittelversorgung, Tafelgeschirr, Importwaren

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den kulturellen Aspekten des Alltagslebens im alten Rom, wobei der Schwerpunkt auf der Ess- und Wohnkultur liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Versorgung mit Lebensmitteln, die Struktur römischer Wohnhäuser, die Etikette bei Gastmählern und die sozialen Unterschiede in der Ernährung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, einen fundierten Einblick in die römische Esskultur zu geben und aufzuzeigen, wie räumliche Gegebenheiten und soziale Hierarchien das Zusammenleben und Feiern beeinflussten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse antiker Quellen sowie einschlägiger Forschungsliteratur zur römischen Alltagsgeschichte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse römischer Speisen, die Einkaufsgewohnheiten, die Architektur des römischen Hauses und den detaillierten Ablauf eines Gastmahls.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Esskultur, Cena, Garum, Triclinium sowie die soziale Differenzierung der römischen Bevölkerung.

Warum war das „garum“ für die Römer so wichtig?

Das Garum war als salzige Fischsoße ein wesentliches Würzmittel, das oft anstelle von teurem Salz verwendet wurde und fast allen Speisen den typisch römischen Geschmack verlieh.

Welche Funktion hatte das „triclinium“?

Das Triclinium diente in römischen Häusern als expliziter Speisesaal, in dem die Gäste auf Liegen speisten, was den griechischen Einfluss auf die römische Tischsitte verdeutlicht.

Wie sicherte man im alten Rom Lebensmittel haltbar?

Es wurden verschiedene Verfahren wie Trocknen, Einsalzen, Pökeln, Einlegen in Essig oder Honig sowie die Lagerung in kühlen Steinkellern angewandt.

Warum waren Gesetze gegen Tafelluxus erforderlich?

Die Gesetze sollten verhindern, dass der demonstrative Luxus bei Feierlichkeiten das gesellschaftliche Gefüge gefährdete und den maßvollen Lebensstil der Bürger in Frage stellte.

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Detalles

Título
Ess- und Wohnkultur im Alten Rom
Universidad
University of Bayreuth
Calificación
2,3
Autor
Anne Riedel (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
18
No. de catálogo
V212559
ISBN (Ebook)
9783656401612
ISBN (Libro)
9783656402305
Idioma
Alemán
Etiqueta
ess- wohnkultur alten
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anne Riedel (Autor), 2010, Ess- und Wohnkultur im Alten Rom, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212559
Leer eBook
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