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Regulatorische Maßnahmen zur Erhöhung der Repräsentanz von Frauen in Führungsgremien von Unternehmen

Eine kritische Diskussion

Titre: Regulatorische Maßnahmen zur Erhöhung der Repräsentanz von Frauen in Führungsgremien von Unternehmen

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2012 , 12 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Marco Muschallik (Auteur)

Gestion d'entreprise - Politique économique
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Selten wurde in der BRD und auf europäischer Ebene so kontrovers über die Integration von Frauen in Führungspositionen diskutiert wie heute. Obwohl die Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern im Grundgesetz festgelegt ist, scheint dieses Gesetz in Führungsgremien großer Unternehmen keine Anwendung zu finden. Auch in der BRD sind Frauen in diesen quantitativ unterrepräsentiert. Regulatorische Maßnahmen des Staates sollen nun dafür sorgen, dass Frauen Zugang zu Führungsgremien wie Aufsichtsräten und Vorständen von Unternehmungen finden.

Die hier vorliegende Seminararbeit untersucht diese Problemstellung genauer und geht darauf ein, welche Maßnahmen ergriffen wurden, um diese zu lösen und ob die Einführung einer Quotenregelung sinnvoll erscheint.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Maßnahmen zur Erhöhung der Repräsentanz von Frauen in Führungsgremien

2.1 Die Vereinbarung zwischen Regierung und Wirtschaft zur Chancengleichheit und die Vielfaltsempfehlung des DCGK

2.2 Evaluation der bisher durchgeführten Maßnahmen in der BRD

2.3 Der deutsche Gesetzesentwurf zur Einführung einer Mindestquote

2.4 Kritischer Vergleich des deutschen Gesetzesentwurfs zur Einführung einer Mindestquote mit dem norwegischen Quotenmodell

3. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Effektivität staatlicher regulatorischer Maßnahmen zur Steigerung des Frauenanteils in Führungsgremien deutscher Unternehmen und diskutiert kritisch, ob eine verbindliche gesetzliche Mindestquote eine geeignete Lösung darstellt.

  • Analyse der Vereinbarung zur Chancengleichheit und des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK).
  • Evaluation der bisherigen Erfolge bzw. des Umsetzungsgrades in der Bundesrepublik Deutschland.
  • Untersuchung des deutschen Gesetzesentwurfs zur Einführung einer Mindestquote.
  • Kritischer Vergleich des deutschen Ansatzes mit den Erfahrungen aus dem norwegischen Quotenmodell.
  • Diskussion von Chancen, Risiken und ökonomischen Auswirkungen der Frauenquote.

Auszug aus dem Buch

2.4 Kritischer Vergleich des deutschen Gesetzesentwurfs zur Einführung einer Mindestquote mit dem norwegischen Quotenmodell

Fraglich ist, ob die Einführung eines Quotenmodells in der BRD wirklich sinnvoll sein kann und welche positiven bzw. negativen Auswirkungen nach einer solchen erwartet werden können. Am Beispiel von Norwegen lassen sich einige Vor- und Nachteile der umgesetzten Quotenregelung aufzeigen: Wird ausschließlich ein quantitativer Indikator zur Bewertung des norwegischen Quotenmodells herangezogen, so lässt sich dieser Weg als Erfolg verbuchen. Im Jahre 2002 lag der Frauenanteil in Verwaltungsräten norwegischer Unternehmen bei sechs Prozent und konnte bis zum Jahre 2009 auf eine Quote von 40 Prozent gesteigert werden.

Analysiert man die Quotierung allerdings unter Einbezug anderer Aspekte, werden einige Schwierigkeiten sichtbar. Als erstes Beispiel ist der Sanktionierungsmechanismus in Norwegen zu nennen. Harte Sanktionsmaßnahmen bis hin zur Zwangsauflösung eines Unternehmens machten eine schnelle Implementierung der Quote überhaupt erst möglich. Da im deutschen Gesetzesentwurf eine weiche Sanktionierung bei Nichteinhaltung der Quotierung vorgesehen ist, ist eine Aussage über die Wirkung einer solchen nicht präzise formulierbar. Ein anderes Problem ist die Frage nach der Auswirkung einer Quotierung auf die Unternehmen selbst. Trotz einiger Studien, die eine positive Korrelation zwischen Frauen in Führungspositionen und dem wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens feststellen, sind die positiven wirtschaftlichen Folgen in Norwegen noch nicht deutlich zu erkennen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Kontroverse um die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen ein und skizziert das Ziel der Arbeit, regulatorische Maßnahmen kritisch zu beleuchten.

2. Maßnahmen zur Erhöhung der Repräsentanz von Frauen in Führungsgremien: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über bisherige Vereinbarungen zwischen Politik und Wirtschaft, evaluiert deren Erfolg und analysiert den aktuellen Gesetzesentwurf sowie internationale Quotenbeispiele.

2.1 Die Vereinbarung zwischen Regierung und Wirtschaft zur Chancengleichheit und die Vielfaltsempfehlung des DCGK: Hier werden die freiwilligen Abkommen und die Erweiterungen des DCGK als Instrumente zur Frauenförderung erläutert.

2.2 Evaluation der bisher durchgeführten Maßnahmen in der BRD: Dieses Kapitel prüft den Erfolg der bisherigen Selbstverpflichtungsmodelle anhand von Statistiken und den Zielvorgaben des BMFSFJ.

2.3 Der deutsche Gesetzesentwurf zur Einführung einer Mindestquote: Es werden die Inhalte des Hamburger Gesetzesantrags sowie die geplanten Sanktionsmechanismen bei Nichteinhaltung der Quote vorgestellt.

2.4 Kritischer Vergleich des deutschen Gesetzesentwurfs zur Einführung einer Mindestquote mit dem norwegischen Quotenmodell: Hier wird der norwegische Erfolg als Referenz genutzt, um die Stärken und Schwächen einer starren Quotierung für den deutschen Markt zu reflektieren.

3. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Debatte zusammen und bewertet die Flexi-Quote im Vergleich zur starren gesetzlichen Mindestquote als potenziellen Lösungsweg.

Schlüsselwörter

Frauenquote, Führungsgremien, Corporate Governance, Chancengleichheit, Aufsichtsrat, Vorstand, Flexi-Quote, Gesetzgebung, Unterrepräsentanz, Selbstverpflichtung, Norwegen, Wirtschaft, Diversität, Sanktionen, Führungspositionen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der aktuellen Debatte um die stärkere Einbindung von Frauen in die obersten Entscheidungsgremien von Unternehmen durch regulatorische staatliche Maßnahmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die bisherige Praxis der Selbstregulierung durch die Wirtschaft, die Wirksamkeit dieser Maßnahmen und die theoretische sowie praktische Debatte um die Einführung einer gesetzlichen Mindestquote.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Sinnhaftigkeit einer gesetzlich verankerten Quotenregelung kritisch zu hinterfragen und den effektivsten Weg zur Steigerung des Frauenanteils unter Berücksichtigung der Unternehmensinteressen zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung verwendet?

Der Autor führt eine kritische Diskussionsanalyse durch, bei der sowohl existierende Statistiken als auch politische Gesetzesentwürfe und internationale Vergleichsbeispiele herangezogen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der bisherigen freiwilligen Vereinbarungen, die Evaluation ihrer Erfolglosigkeit, die Vorstellung der neuen gesetzlichen Quotenpläne und einen kritischen Vergleich mit dem norwegischen Modell.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Frauenquote, Corporate Governance, Chancengleichheit, Aufsichtsrat und Flexi-Quote definiert.

Was ist der wesentliche Unterschied zwischen dem norwegischen Modell und dem deutschen Vorschlag laut Text?

Der Text hebt hervor, dass Norwegen sehr harte Sanktionen bis hin zur Zwangsauflösung von Unternehmen einsetzte, während der deutsche Entwurf auf weichere, monetäre Sanktionsmöglichkeiten setzt.

Welches Fazit zieht der Autor zur Flexi-Quote?

Der Autor deutet an, dass die Flexi-Quote möglicherweise den besten Kompromiss darstellt, da sie den Unternehmen Handlungsspielräume lässt und gleichzeitig den Druck zur Erreichung selbst gesetzter Ziele erhöht.

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Résumé des informations

Titre
Regulatorische Maßnahmen zur Erhöhung der Repräsentanz von Frauen in Führungsgremien von Unternehmen
Sous-titre
Eine kritische Diskussion
Université
Ruhr-University of Bochum
Cours
Aktuelle Fragen der Corporate Governance
Note
1,3
Auteur
Marco Muschallik (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
12
N° de catalogue
V212794
ISBN (ebook)
9783656413165
ISBN (Livre)
9783656413554
Langue
allemand
mots-clé
regulatorische maßnahmen erhöhung repräsentanz frauen führungsgremien unternehmen eine diskussion
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Marco Muschallik (Auteur), 2012, Regulatorische Maßnahmen zur Erhöhung der Repräsentanz von Frauen in Führungsgremien von Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212794
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Extrait de  12  pages
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