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Max Weber im antiken Athen

Kann Max Webers Theorie der politischen Führung die Rolle der Demagogen in der athenischen Demokratie erklären?

Título: Max Weber im antiken Athen

Trabajo Escrito , 2011 , 16 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Michael Krieger (Autor)

Ciencias sociales (General)
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Max Weber, one of the most important German philosophers on the beginning of the 20th century and his theory of policy leadership will be adapted to the control of demagogues at the antique Athens to the time of the Athenian historian Demosthenes. I will show what and where demagogues were at the antique Athens and describe Weber’s theory of policy leadership which he told in his lecture in the year 1919 called “Politik als Beruf” (policy as
profession) and bring both together to examine whether Weber’s theory will explain the control von demagogues. Due to the fact that Weber is as well describing demagogues and perfect rhetoric as an indispensable necessity to enforce somebody to a policy leader and as well the modification of Weber’s assertions that a policy leader needs entourage, charisma and a sort of disempowerment to his supporters to save his position in the peer-group tells me that Weber’s theory is fitting the question to the control of demagogues at the antique Athens to the time of the Athenian historian Demosthenes.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Demagogen zur Zeit des Demosthenes

Max Webers Theorie der politischen Führung

Politische Führung nach Max Weber und die Rollen der Demagogen

Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die politische Rolle der Demagogen im antiken Athen zur Zeit des Demosthenes, indem sie diese historisch-empirischen Befunde mit der Theorie der politischen Führung von Max Weber in Beziehung setzt und auf ihre Anwendbarkeit hin prüft.

  • Analyse des Demagogenbegriffs im antiken Athen vs. moderne Konnotation
  • Erarbeitung zentraler Thesen der Weberschen Führungstheorie (Charisma, Gefolgschaft)
  • Vergleichende Gegenüberstellung von Webers Theorie und athenischer Realität
  • Diskussion der strukturellen Unterschiede (Wahlen vs. Losverfahren)
  • Reflexion über die Notwendigkeit politischer Führung in direkten Demokratien

Auszug aus dem Buch

Demagogen zur Zeit des Demosthenes

Spricht man von Demagogen, so verstehen die meisten Menschen darunter heutzutage einen Menschen, der in einer politischen Debatte versucht seinen eigenen Standpunkt rhetorisch zu verteidigen und die Abstimmberechtigten dazu zu bringen, seinem Antrag seiner Sichtweise der Dinge zu folgen und für ihn oder sein Anliegen zu stimmen. Sinnverwandt benutzt man auch Agitator, Aufwiegler, Volksverführer oder Volkshetzer. Das ist aber nur die moderne Seite der Medaille. Wäre man im antiken Athen und säße man in der Volksversammlung, so wäre ein Demagoge hoch angesehen und nicht zwangsläufig negativ besetzt. Ein Demagoge war jemand, der mit Sprache sein Anliegen darbringen konnte. Hansen spricht in seinem Buch „Die Athenische Demokratie im Zeitalter des Demosthenes“ (1995) zwar auch von Demagogen und das der Begriff heute negativ konnotiert ist, benutzt aber noch öfter die Begriffe „Rhetor“ (Hansen, 1995, 278) und „Strategoi“ (Hansen, 1995, 279).

Nicht alle Rhetors waren aber auch Strategoi und nicht jeder Strategoi war Rhetors (vgl. Hansen, 1995). Die heute noch bekannten Demagogen des vierten Jahrhunderts waren aber zu einem überwiegenden Teil auch Strategen und nicht nur Rhetoriker. Vermutlich kann man dafür auch mehrere Gründe aufführen: Rhetors konnte Menschen über ihr sprachliches Können überzeugen. Rhetors hatten wohl ein strategisches Denken, da auch ein Argument strategisch in eine Debatte eingebracht werden musste, um die volle Bandbreite zu bedienen. Rhetors waren nur dann einflussreich und genossen Vertrauen, wenn sie dieses durch ihre Gefolgschaft generieren konnten.

Zusammenfassung der Kapitel

Demagogen zur Zeit des Demosthenes: Dieses Kapitel definiert den historischen Demagogenbegriff in Athen als angesehenen Redner und untersucht die Verbindung zur Rolle des Strategen sowie die Bedeutung der Gefolgschaftsbildung.

Max Webers Theorie der politischen Führung: Hier werden die zentralen Konzepte Webers, insbesondere Charisma, die Notwendigkeit der Gefolgschaft und die Rolle des plebiszitären Führers, erläutert.

Politische Führung nach Max Weber und die Rollen der Demagogen: In diesem Teil findet ein kritischer Vergleich zwischen den athenischen Gegebenheiten und Webers Theorie statt, wobei insbesondere die Unterschiede durch das athenische Losverfahren hervorgehoben werden.

Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Eignung der Weberschen Theorie zur Erklärung der athenischen Demagogen zusammen und diskutiert die generelle Problematik politischer Führung in direkten Demokratien.

Schlüsselwörter

Demagogen, Athenische Demokratie, Max Weber, Politische Führung, Charisma, Rhetor, Stratege, Gefolgschaft, Volksversammlung, Demosthenes, Kleon, Plebiszitäre Herrschaft, Antike, Parteipolitik, Interessenaggregation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die politische Rolle der Demagogen im antiken Athen unter Anwendung der Theorie der politischen Führung von Max Weber.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die antike Rhetorik, die Funktionsweise der athenischen Volksversammlung, Webers Konzept der charismatischen Herrschaft und die Dynamik politischer Gefolgschaften.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es zu prüfen, inwieweit Max Webers Theorie der politischen Führung geeignet ist, die Macht und Rolle der athenischen Demagogen historisch zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein theoretisch-vergleichender Ansatz gewählt, bei dem historische Fakten und Quellen über das antike Athen einer theoretischen Analyse nach Max Weber gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Definition des Demagogen, stellt Webers Führungstheorie vor und vergleicht diese systematisch mit den athenischen politischen Strukturen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Demagogen, athenische Demokratie, Charisma, politische Führung und Gefolgschaftsbildung.

Warum war das Amt des Strategen für Demagogen besonders relevant?

Da das Strategenamt im Gegensatz zu vielen anderen Ämtern in Athen gewählt und nicht gelost wurde, bot es eine Plattform für ambitionierte Redner, ihre Führungsposition zu festigen.

Welche wesentliche Einschränkung ergibt sich beim Vergleich mit Weber?

Webers Theorie basiert auf einer parlamentarischen Demokratie mit Wahlen, während die athenische Demokratie stark auf Losentscheiden beruhte, was eine fundamentale Differenz in der Ämterbesetzung darstellt.

Final del extracto de 16 páginas  - subir

Detalles

Título
Max Weber im antiken Athen
Subtítulo
Kann Max Webers Theorie der politischen Führung die Rolle der Demagogen in der athenischen Demokratie erklären?
Universidad
European University Viadrina Frankfurt (Oder)  (Kulturwissenschaftliche Fakultät)
Curso
Einführung in die politische Systemanalyse: Die athenische Demokratie
Calificación
2,0
Autor
Michael Krieger (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
16
No. de catálogo
V212849
ISBN (Ebook)
9783656410058
ISBN (Libro)
9783656412588
Idioma
Alemán
Etiqueta
Athen Antike Max Weber Weber politische Systemanalyse Systemanalyse Demagogen politische Führung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Michael Krieger (Autor), 2011, Max Weber im antiken Athen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212849
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