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Exegese zu Mt 5,27 – 30 "Vom Ehebrechen"

Title: Exegese zu Mt 5,27 – 30 "Vom Ehebrechen"

Term Paper , 2011 , 38 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Christina Riederer (Author)

Theology - Biblical Theology
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Diese wissenschaftliche Exegesearbeit befasst sich mit der Bibelstelle Matthäus 5,27 - 30 mit dem Thema des Ehebruchs. Hierbei werden alle prägnanten Punkte, die eine exegetische Arbeit beinhalten muss, ausführlich abgedeckt: Beginnend mit der Textkritik, über die sprachliche Analyse, weiter mit dem synoptischen Vergleich, der Literaturkritik, der Verwendungssituation, der Traditionskritik, der Rückfrage nach dem historischen Jesus, der Überlieferungsgeschichte bis hin zur Redaktionsgeschichte.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bibelübersetzungsvergleich

3. Die Sprachliche Analyse

3.1. Abgrenzung der Perikope

3.2. Die Analyse der Story

3.2.1. Die Rekonstruktion der Ereignisfolge

3.2.2. Die Analyse der Figurenkonstellation

3.3. Die Analyse des Textes

3.3.1. Die narratologische Analyse

3.3.2. Die liturgische Analyse

3.4. Die Analyse des Erzählvorgangs

3.4.1. Das Erzählerprofil

3.4.2. Das Leserprofil

3.4.3. Die Pragmatik des Textes

4. Die Literarkritik

4.1. Wiederholungen

4.2. Spannungen

4.3. Dubletten

4.4. Parallelen

5. Der Synoptische Vergleich

5.1. Gemeinsamkeiten

5.2. Unterschiede

5.3. Gesamturteil

6. Die Formkritik

6.1. Beschreibung der individuellen Form

6.2. Vergleichstexte

6.3. Gattungsschema

7. Der „Sitz im Leben“

7.1. Das Analytische Rückschlussverfahren

7.2. Das Konstruktive Rückschlussverfahren

7.3. Das komparatistische Rückschlussverfahren

8. Die Traditionskritik

8.1. Ehe/Ehebrechen/Ehebruch

8.2. Die Frau

8.3. Die Hand

8.4. Das Herz

8.5. Die Hölle

9. Die Rückfrage nach dem historischen Jesus

10. Die Überlieferungskritik

10.1. Die Logienquelle und das Sondergut

10.2. Das Markusevangelium

11. Die Redaktionskritik

11.1. Auswahl und Anordnung der Stoffe

11.2. Historischer und theologischer Standort des Verfassers

12. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich einer exegetischen Analyse der Perikope Mt 5,27–30 zum Thema „Vom Ehebrechen“. Ziel ist es, unter Anwendung verschiedener exegetischer Methoden – wie der sprachlichen Analyse, der Literarkritik, des synoptischen Vergleichs und der Traditionskritik – das Verständnis Jesu zum Ehebruch zu untersuchen und die theologische Intention hinter den Verschärfungen des Gesetzes im Matthäusevangelium herauszuarbeiten.

  • Exegese der Perikope Mt 5,27–30 ohne Griechischkenntnisse
  • Vergleich biblischer Übersetzungen und deren Auswirkungen auf das Textverständnis
  • Synoptischer Vergleich mit Markus und weiteren Matthäus-Stellen (Mt 18)
  • Untersuchung der Rolle Jesu als Lehrer und der Radikalisierung des Ehebruchsverbots
  • Formkritische Einordnung als Teil einer paränetischen Reihe

Auszug aus dem Buch

3.1. Abgrenzung der Perikope

In der Perikope Mt 5,27 – 32 findet man keine üblichen Texttrenner wie Personen-, Orts- oder Zeitwechsel, die eine Abgrenzung rechtfertigen. Wir wissen lediglich aus Mt 5,1 dass es sich um Jesus handelt, der auf einem Berg zu einem Volk spricht, unter welchem sich auch Jünger befinden. Allerdings lässt sich innerhalb des vorher genannten Bibelabschnittes eine Erweiterung des Themas feststellen, oder besser gesagt, eine Fortführung des ursprünglichen Themas: Zwar ist das gesamte Segment mit der Überschrift „Vom Ehebrechen“ betitelt, doch entspricht das bei genauerer Betrachtung nur den Versen 27 – 30. Ab Vers 31 geht es nicht mehr um die Tat des Ehebruchs sondern um die Ehescheidung. Ein Argument für diese Beobachtung liefern die einleitenden Sätze in Vers 27 und 31. Ersterer beginnt mit den Worten: „Ihr habt gehört, dass gesagt ist.“ Vers 31 ist hierzu eine Art Fortsetzung: „Es ist auch gesagt...“, welche Formulierung ein neues Thema einleitet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema Ehe als populäres gesellschaftliches Phänomen und erste Motivation zur Untersuchung des biblischen Befunds.

2. Bibelübersetzungsvergleich: Gegenüberstellung verschiedener deutscher Bibelübersetzungen hinsichtlich ihrer Sprachstilistik und der Auswirkung auf das Verständnis der Perikope.

3. Die Sprachliche Analyse: Sprachliche Untersuchung der Perikope inklusive der narratologischen und liturgischen Analyse des Erzählvorgangs.

4. Die Literarkritik: Untersuchung des Textes auf Wiederholungen, Spannungen, Dubletten und Parallelen zur Identifikation schriftlicher Bearbeitungen.

5. Der Synoptische Vergleich: Vergleich der Perikope mit parallelen Textstellen bei Markus und im Matthäusevangelium zur Klärung der Abhängigkeitsverhältnisse.

6. Die Formkritik: Gattungsmäßige Einordnung der Perikope in den Kontext der paränetischen Reihe der Bergpredigt.

7. Der „Sitz im Leben“: Ermittlung des sozialen und theologischen Kontextes der Mahnungen Jesu durch Rückschlussverfahren.

8. Die Traditionskritik: Untersuchung der theologischen Bedeutung einzelner Motive wie Ehe, Frau, Hand, Herz und Hölle im biblischen Kontext.

9. Die Rückfrage nach dem historischen Jesus: Diskussion der normverschärfenden Ethik Jesu im jüdischen Kontext seiner Zeit.

10. Die Überlieferungskritik: Analyse der Quellenlage, insbesondere zur Logienquelle und zum Markusevangelium als Vorlagen für Matthäus.

11. Die Redaktionskritik: Untersuchung der redaktionellen Arbeitsweise des Evangelisten Matthäus bei der Auswahl und Anordnung des Stoffes.

12. Schluss: Zusammenfassendes Fazit über die heutige Relevanz des Ehebruchsverständnisses im Vergleich zum biblischen Befund.

Schlüsselwörter

Ehebruch, Bergpredigt, Matthäusevangelium, Exegese, Jesus, Thora, Normverschärfung, Ehe, Traditionskritik, Redaktionskritik, Synoptischer Vergleich, Paränese, biblische Ethik, Gesetz, Jünger.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einer wissenschaftlichen Exegese der Bibelstelle Matthäus 5,27–30, in der Jesus das Gebot gegen den Ehebruch radikalisiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind das Verständnis von Ehe und Ehebruch im jüdisch-antiken Kontext, die Methodik der historischen Exegese sowie die redaktionellen Eigenheiten des Matthäusevangeliums.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch eine strukturierte methodische Analyse zu verstehen, wie Jesus das alttestamentliche Ehebruchsgebot interpretiert und warum er es im Kontext der Bergpredigt verschärft.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die klassische exegetische Methodik, bestehend aus Bibelübersetzungsvergleich, sprachlicher Analyse, Literarkritik, Formkritik, Traditionskritik sowie Überlieferungs- und Redaktionskritik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Untersuchung der Sprachstruktur, den Vergleich mit anderen Evangelien, die Analyse der zugrundeliegenden Traditionen sowie die redaktionelle Einbettung in das Matthäusevangelium.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Ehebruch, Bergpredigt, Gesetz, Normverschärfung, Exegese und Matthäus geprägt.

Warum wird im Text so viel Wert auf das „rechte Auge“ und die „rechte Hand“ gelegt?

Diese Begriffe werden untersucht, um die Radikalität der Forderung Gottes zu verdeutlichen; sie illustrieren, dass für Jesus der Verstoß bereits im Herzen bzw. im Gedanken beginnt.

Was unterscheidet das matthäische Ehebruchsverständnis von dem des Markus?

Der Autor zeigt auf, dass Matthäus den Fokus spezifisch auf den Ehebruch legt, während bei Markus der allgemeinere „Abfall von Gott“ und das Reich Gottes im Vordergrund stehen.

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Details

Title
Exegese zu Mt 5,27 – 30 "Vom Ehebrechen"
College
University of Augsburg
Grade
1,7
Author
Christina Riederer (Author)
Publication Year
2011
Pages
38
Catalog Number
V213232
ISBN (eBook)
9783656413929
ISBN (Book)
9783656415442
Language
German
Tags
exegese ehebrechen ehebruch matthäus bergpredigt ehe rechte hand rechtes auge
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christina Riederer (Author), 2011, Exegese zu Mt 5,27 – 30 "Vom Ehebrechen", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213232
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