Warum Beispiele von Existenzgründungen und Kampagnen meistens nicht zu verwenden sind


Essay, 2013

4 Seiten


Leseprobe

Warum Beispiele von Existenzgründungen und Kampagnen

meistens nicht zu verwenden sind.

Zu den Themen Existenzgründung, Marketing, Werbung, PR etc. gibt es massenweise Literatur. Die Grundaussage der Autoren/innen ist immer gleich. An einem oder mehreren Beispielen wird dargestellt, wie einfach es ist, eine Geschäftsidee erfolgreich zu realisieren. Alles wird so einfach, so logisch und überzeugend beschrieben, dass bei den Lesern der Eindruck entsteht: Dass kann ich auch.

Wenn das alles so einfach wäre, wie es immer wieder beschrieben wird, würde die Welt voller erfolgreicher Nachahmer sein. Die Wirklichkeit sieht aber ganz anders aus, denn es gibt nur relativ wenig erfolgreiche Nachahmer.

Woran liegt das?

Jede Geschäftsidee hat ihre eigenen Bedingungen. Die 12 wichtigsten sind:

- Die Person/en
- Die Idee
- Die Kenntnisse
- Die Umfeldbedingungen
- Das Engagement
- Das Einzugs- bzw. Verbreitungsgebiet
- Der Standort
- Die Wettbewerber
- Die Marktbedingungen
- Die Startbedingungen
- Der Neuigkeitscharakter
- Die finanziellen Mittel

Die Person/en

Mentalität, Charakter, Denkweise, Reaktion, soziale Kompetenz, Ausdauer,

Kontakt- und Überzeugungsfähigkeit etc. sind personengebunden und somit niemals identisch. Das hat logischerweise zur Folge, dass jede Person die bestehenden Bedingungen und Möglichkeiten unterschiedlich interpretiert und somit auch zu anderen Ergebnissen kommt.

Die Idee

Der „Erfinder“ hat zu seiner Idee eine andere Einstellung als der Nachahmer. Er ist überzeugt und setzt sie -oft gegen andere Empfehlungen- durch. Außerdem ist er in einer anderen Situation. Seine Idee ist absolut neu und damit ist er der Erste und besetzt die Pionierposition. Vergessen wird, dass der Erste es zwar einerseits schwerer aber andererseits wesentlich leichter hat, weil die Medien über ihn berichten. Das ist kostenlose Werbung. Die Medien berichten über ihn, sein neues Angebot und die sich daraus ergebenden Vorteile für die Käufer bzw. Nutzer. Das sind entscheidende Vorteile, über den kein Nachahmer mehr verfügt. Er muss dieses Defizit mit erhöhtem Werbeaufwand ausgleichen.

Die Kenntnisse

Wenn jemand als erster eine neue Idee, ein neues Angebot realisiert, hat er sich vorher sehr lange und sehr intensiv mit dem Thema und den damit verbundenen Problemen beschäftigt. Da in den Beispielen selten die Probleme geschildert werden, die überwunden werden mussten, werden diese von den Nachfolgenden oft übersehen oder nicht in voller Größe erkannt. So kann es zu falschen Einschätzungen bzw. Entscheidungen kommen. Der Erste besitzt immer ein deutlich größeres Wissen und kann dieses auch entsprechend nutzen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 4 Seiten

Details

Titel
Warum Beispiele von Existenzgründungen und Kampagnen meistens nicht zu verwenden sind
Autor
Jahr
2013
Seiten
4
Katalognummer
V213249
ISBN (eBook)
9783656418269
ISBN (Buch)
9783656467083
Dateigröße
385 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schlagworte
warum, beispiele, existenzgründungen, kampagnen
Arbeit zitieren
Hans-Jürgen Borchardt (Autor:in), 2013, Warum Beispiele von Existenzgründungen und Kampagnen meistens nicht zu verwenden sind, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213249

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