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Die Auswirkungen eines Mindestlohns auf den Arbeitsmarkt

Título: Die Auswirkungen eines Mindestlohns auf den Arbeitsmarkt

Trabajo , 2012 , 31 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Christina Vogler (Autor)

Economía política - Economía laboral
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Der Mindestlohn gibt seit Längerem Anlass zur Diskussion zwischen Politikern und Gewerkschaften sowie Arbeitgebern beziehungsweise Arbeitgeberverbänden. Ökonomen interessieren sich seit Jahrzehnten für die Konsequenzen eines Mindestlohns in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht. Doch was sind die Auswirkungen eines Mindestlohns und wer profitiert davon?
Ein Mindestlohn kann sowohl sozialpolitisch als auch wirtschaftspolitisch untersucht werden. Dementsprechend können Auswirkungen die einen positiven sozialen Effekt haben, aus volkswirtschaftlicher Sicht negativ sein. Die vorliegende Studie befasst sich mit der möglichen Einführung eines Mindestlohns in Deutschland und deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Die zentrale Fragestellung lautet dabei: „Ist die Einführung eines Mindestlohns aus volkswirtschaftlicher Sicht sinnvoll?“

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Leitende Fragestellung

1.2 Gliederung

2. Ausgangssituation in Deutschland

3. Arbeitsmarkttheorien

3.1 Der Neoklassische Arbeitsmarkt

3.1.1 Das Saysche Theorem

3.1.2 Die Humankapitaltheorie

3.1.3 Die Filter-oder Screening Methode

3.2 Der Keynesianische Arbeitsmarkt

4. Mindestlohn und Mindestpreis

4.1 Die Funktionsweise eines Mindestlohns

4.2 Erweiterte Grundüberlegung

4.3 Die Befürworter und ihre Argumente

4.4 Die Gegner und deren Argumente

5. Auswirkungen für Arbeitgeber und deren Reaktion

5.1 Lohnerhöhungen bei Tarifverträgen

5.2 Erfahrungswerte aus dem eigenen Beschäftigungsverhältnis

6. Fallstudien

6.1 Auswirkungen auf das Personalwesen

6.2. Auswirkungen auf die Preisgestaltung

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die ökonomischen Konsequenzen einer Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland und geht dabei der zentralen Frage nach, ob eine solche Maßnahme aus volkswirtschaftlicher Sicht sinnvoll ist.

  • Analyse arbeitsmarkttheoretischer Grundlagen (Neoklassik vs. Keynesianismus).
  • Diskussion von Mindestlöhnen als Mindestpreis-Instrumente.
  • Gegenüberstellung der Argumente von Befürwortern und Gegnern.
  • Untersuchung betriebswirtschaftlicher Auswirkungen anhand von Fallstudien (Personalwesen und Preisgestaltung).

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Neoklassische Arbeitsmarkt

Das Basismodell des Neoklassischen Arbeitsmarktes sieht diesen als einen Markt wie jeden anderen auch. Es gelten dieselben Gesetzmäßigkeiten wie für alle anderen Güter. Der Preis, in diesem Fall der Lohn, wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Das Modell ist sehr Angebotsorientiert und stellt den Kosteneffekt in den Mittelpunkt. Es wird vorausgesetzt, dass eine vollständige Konkurrenz, eine Homogenität und vollständige Substituierbarkeit aller Anbieter vorliegt sowie eine Markttransparenz, was vollkommene Information aller Wirtschaftssubjekte über die Arbeitsmarktsituation betrifft. Darüber hinaus wird von einer vollständigen Mobilitätsfähigkeit und – Bereitschaft der Arbeitnehmer ausgegangen. Es gibt keine Transaktionskosten und die Funktion des Staates beschränkt sich auf Ordnungs- und Prozesspolitik. Über das Basismodell hinaus gibt es drei weiterentwickelte Theorien. Dazu gehören das Saysche Theorem, die Humankapitaltheorie und die Filter- oder Screening Theorie. Nachteile der neoklassischen Arbeitsmarkttheorie sind beispielsweise die Realitätsferne der Prämissen sowie die einseitige Orientierung am Angebot. Darüber hinaus wird Bildung rein ökonomisch betrachtet und gegenwärtige Arbeitsmarktprobleme werden nicht einbezogen. Hinzu kommen Einflussfaktoren wie Religion, Geschlecht, soziale Kontakte, Schulqualität und Glück, welche die Einkommensverteilung beeinflussen, jedoch keine Berücksichtigung in dieser Theorie finden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Forschungsgegenstandes, der leitenden Fragestellung sowie der methodischen Vorgehensweise der Arbeit.

2. Ausgangssituation in Deutschland: Darstellung der aktuellen Debatte um den Mindestlohn und die Situation der Niedriglohnbeschäftigten in Deutschland.

3. Arbeitsmarkttheorien: Erläuterung der mikroökonomischen neoklassischen Theorie und der makroökonomischen Keynesianischen Theorie als theoretisches Fundament.

4. Mindestlohn und Mindestpreis: Analyse des Mindestlohns als Mindestpreis-Instrument sowie kritische Beleuchtung der Argumente von Befürwortern und Gegnern.

5. Auswirkungen für Arbeitgeber und deren Reaktion: Betrachtung der betrieblichen Konsequenzen eines Mindestlohns inklusive einer Analyse von Tarifverträgen.

6. Fallstudien: Praktische Anwendung der Theorie durch Modellrechnungen zu Personalkosten und Preisgestaltung in fiktiven Unternehmen.

7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Mindestlohneinführung und Ausblick auf die Notwendigkeit einer Überarbeitung des Sozialsystems.

Schlüsselwörter

Mindestlohn, Arbeitsmarkt, Volkswirtschaftslehre, Neoklassik, Keynesianismus, Mindestpreis, Beschäftigungseffekte, Lohnkosten, Humankapitaltheorie, Schwarzarbeit, Preisgestaltung, Break-even-Analyse, Tarifautonomie, Sozialsystem, Niedriglohnsektor

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den wirtschaftlichen Auswirkungen eines gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland und bewertet dessen volkswirtschaftliche Sinnhaftigkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Arbeitsmarktmodellen, der Funktionsweise von Mindestpreisen, der Argumentationsvielfalt der Befürworter und Gegner sowie praktischen Auswirkungen für Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, kritisch zu hinterfragen, ob die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns in Deutschland aus Sicht der Volkswirtschaft als sinnvoll einzustufen ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie auf die Auswertung betriebswirtschaftlicher Fallbeispiele und eigener Erfahrungswerte aus einem großen Textilunternehmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Grundlagen (Neoklassik, Keynesianismus), die Funktionsweise des Mindestlohns, die Diskussion der gesellschaftspolitischen Argumente und die Anwendung auf konkrete Fallstudien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Mindestlohn, Arbeitsmarkt, Beschäftigungseffekte, Humankapital, Preisgestaltung und Wettbewerbsfähigkeit.

Welche Auswirkungen hat ein Mindestlohn laut den Fallstudien auf die Personalplanung?

Die Fallstudien zeigen, dass Mindestlohnerhöhungen bei kleinen Betrieben zu Kostensteigerungen führen, die oft durch Kündigungen, Stundenkürzungen oder Einsparungen bei freiwilligen Leistungen kompensiert werden müssen.

Welche Rolle spielt die Preisgestaltung bei der Einführung eines Mindestlohns?

Die Arbeit verdeutlicht am Beispiel einer Haarreifenfabrik, dass Unternehmen bei steigenden Lohnkosten zur Wahrung ihrer Gewinnspanne gezwungen sein könnten, ihre Verkaufspreise zu erhöhen, was das Preisgefüge beeinflusst.

Final del extracto de 31 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Auswirkungen eines Mindestlohns auf den Arbeitsmarkt
Universidad
University of Applied Sciences - bbw  (NBS)
Calificación
1,0
Autor
Christina Vogler (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
31
No. de catálogo
V213322
ISBN (Ebook)
9783656418702
ISBN (Libro)
9783656418955
Idioma
Alemán
Etiqueta
Mindestpreis Existenzsicherung Arbeistmarkttheorien neoklassischer Arbeitsmarkt Saysche Theorem Humankapitalmethode keynesianischer Arbeitsmarkt Screening-Methode
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christina Vogler (Autor), 2012, Die Auswirkungen eines Mindestlohns auf den Arbeitsmarkt, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213322
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