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Resilienzforschung: Wie Kinder Entwicklungsrisiken überwinden

Titel: Resilienzforschung: Wie Kinder Entwicklungsrisiken überwinden

Hausarbeit , 2007 , 14 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Ricarda Albrecht (Autor:in)

Pädagogik - Wissenschaftstheorie, Anthropologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In unserer heutigen Gesellschaft mit circa 4,3 Millionen Arbeitslosen leben viele Familien in Armut. Jede zweite Ehe wird geschieden. Dies sind zwei Meldungen, die verstärkt in das öffentliche Bewusstsein treten. Entwicklungsrisiken wie permanenter Stress durch Armut oder Brüche, wie dem Verlust der Eltern, sind für Kinder schwer zu verkraften. Sie können zu Störungen bei dem Kind führen, welche seine Entwicklung stören. Dennoch gibt es eine Vielzahl, die trotz solcher Schicksalsschläge Problemlösestrategien entwickelt. Diese Überwindung von Entwicklungsrisiken wird Resilienz genannt und ist sowohl Thema des Textes von Corina Wustmann: „Die Blickrichtung der neueren Resilienzforschung“ als auch des Textes von Thomas Gabriel: „Resilienz - Kritik und Perspektiven“, die in dieser Arbeit gegenübergestellt werden sollen. Dabei gehe ich der Frage nach, was die heutige Resilienzforschung ist und genauer, welche Faktoren zur Bildung von Resilienz führen. Auch soll die Förderung der Resilienzbildung im Hinblick auf solche Faktoren untersucht werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Blickrichtung der neueren Resilienzforschung

2.1 Charakteristika des Resilienzkonzepts

2.2 Empirische Forschungsbefunde

2.3 Zukünftige Forschungsperspektive

2.4 Perspektivenwechsel der Resilienzforschung

3. Resilienz - Kritik und Perspektiven

3.1 Resilienzforschung

3.2 Resilienz, Bildung und soziale Ungleichheit

3.3 Perspektiven und Kritik

4. Resilienz - Forschung, begünstigende Faktoren und Förderung

5. Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das Verständnis von Resilienz zu klären und die Faktoren zu identifizieren, die Kinder befähigen, trotz schwerer Entwicklungsrisiken eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung zu durchlaufen. Dabei wird die aktuelle Resilienzforschung kritisch beleuchtet, um sowohl schützende Mechanismen als auch Ansatzpunkte für eine effektive pädagogische Resilienzförderung herauszuarbeiten.

  • Definition und dynamische Charakteristika des Resilienzkonzepts
  • Analyse personaler und sozialer Ressourcen resilienzfördernder Faktoren
  • Bedeutung von Entwicklungsrisiken und deren Bewältigungsmechanismen
  • Die Rolle der Schule und Bezugspersonen als Schutzfaktoren
  • Kritische Auseinandersetzung mit der sozialen Ungleichheit und Resilienzbildung

Auszug aus dem Buch

2.1 Charakteristika des Resilienzkonzepts

Wustmann kennzeichnet Resilienz als einen dynamischen Anpassungs- und Entwicklungsprozess. Dies meint, dass die wechselseitigen Wirkungen zwischen Kind und Umwelt zum Erwerb von Resilienz beitragen. Die Umwelt stellt dabei Situationen und Probleme bereit, durch deren erfolgreiche Bewältigung durch das Kind es in seiner Entwicklung und Ausbildung von Resilienz gestärkt wird. Somit kann das Kind späteren Risiken besser begegnen. Die Rolle des Kindes ist es hingegen, seine Umwelt selbst einzurichten und zu gestalten.

Wustmann stützt sich dabei auf die Kauai-Längsschnittstudie, in der erforscht wurde, wie sich Kinder eine Lebensumwelt konstruieren, in der sie selber geschützt und ihre Fähigkeiten gestärkt werden. Resilienz stellt eine variable Größe dar, eine Form der Widerstandsfähigkeit, die sich prozesshaft entwickelt. Gemeint ist hier die Veränderlichkeit dieser Widerstandsfähigkeit. Ein Kind das sich resilient gegenüber einem Problem gezeigt hat, kann im Verlauf seiner Entwicklung neue Formen der Empfindlichkeit gegenüber neuen risikobehafteten Einflussfaktoren zeigen. Resilienz ist also kein einmal erlernter und dauerhaft anhaltender Prozess, sondern variiert in verschiedenen Situationen und Lebensbereichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik von Entwicklungsrisiken wie Armut und traumatischen Erlebnissen bei Kindern ein und stellt die Fragestellung der Arbeit vor.

2. Die Blickrichtung der neueren Resilienzforschung: Das Kapitel definiert den Begriff der Resilienz als dynamischen Anpassungsprozess und beleuchtet die empirischen Grundlagen sowie zukünftige Forschungsperspektiven.

3. Resilienz - Kritik und Perspektiven: Hier werden kritische Aspekte der bisherigen Forschung, wie die isolierte Betrachtung von Faktoren, sowie der Zusammenhang zwischen Resilienz und sozialer Ungleichheit analysiert.

4. Resilienz - Forschung, begünstigende Faktoren und Förderung: Dieses Kapitel vergleicht die Ansätze verschiedener Autoren und synthetisiert die Erkenntnisse zu schützenden Faktoren und zur Resilienzförderung.

5. Schlussfolgerungen: Eine abschließende Reflektion über die Stärken und Grenzen der aktuellen Forschung sowie ein Ausblick auf die Notwendigkeit praxisnaher pädagogischer Maßnahmen.

Schlüsselwörter

Resilienz, Entwicklungsrisiken, Resilienzforschung, Kauai-Längsschnittstudie, Schutzfaktoren, Sozialkompetenz, Erziehungswissenschaft, Bewältigungsstrategien, Resilienzförderung, soziale Ungleichheit, Entwicklungspsychologie, Präventionsmaßnahmen, personale Ressourcen, Bindungstheorie, Kindesentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Konzept der Resilienz und untersucht, warum manche Kinder trotz widriger Lebensumstände und Entwicklungsrisiken eine positive Entwicklung nehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Definition von Resilienz, der Einfluss von personalen und sozialen Ressourcen, die Rolle von Risikofaktoren sowie die Möglichkeiten der pädagogischen Förderung von Resilienz bei Kindern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Das Ziel ist es, die heutige Resilienzforschung zu erläutern, die Faktoren für die Resilienzbildung zu identifizieren und zu untersuchen, wie Resilienz in der Bildungs- und Erziehungspraxis gefördert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Literaturarbeit, die theoretische Konzepte und empirische Befunde, insbesondere aus den Studien von Wustmann und Gabriel, gegenüberstellt und kritisch diskutiert.

Welche Schwerpunkte werden im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden das Verständnis von Resilienz als dynamischer Prozess, die Bedeutung der Kauai-Längsschnittstudie sowie die Kritik an der bisherigen Forschung im Hinblick auf soziale Faktoren thematisiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Resilienz, Entwicklungsrisiken, Schutzfaktoren, Resilienzförderung, soziale Ressourcen und Bewältigungsstrategien zusammenfassen.

Welche Rolle spielt die Umwelt laut der Arbeit für die Entwicklung von Resilienz?

Die Umwelt fungiert sowohl als Risikoquelle als auch als potenzieller Schutzfaktor, wobei besonders die Unterstützung durch stabile soziale Bindungen und ein wertschätzendes Umfeld die Resilienz maßgeblich stärken.

Warum kritisiert die Autorin die aktuelle Resilienzförderung?

Die Autorin bemängelt, dass zwar die Notwendigkeit von Förderung anerkannt wird, es jedoch an konkreten, detaillierten Anleitungen und praxisnahen Konzepten für Pädagogen fehlt, um diese Förderung im Alltag effektiv umzusetzen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Resilienzforschung: Wie Kinder Entwicklungsrisiken überwinden
Hochschule
Universität Potsdam  (Institut für Erziehungswissenshcaft)
Veranstaltung
Einführung in die Erziehungswissenschaft
Note
2,7
Autor
Ricarda Albrecht (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
14
Katalognummer
V213747
ISBN (eBook)
9783656423003
ISBN (Buch)
9783656423591
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Resilienz Bewältigung Entwicklungsrisiken
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ricarda Albrecht (Autor:in), 2007, Resilienzforschung: Wie Kinder Entwicklungsrisiken überwinden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213747
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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