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E-Learning und Blended Learning als neue Lehr- und Lernformen

Bildungswissenschaftliche Voraussetzungen für den Einsatz

Título: E-Learning und Blended Learning als neue Lehr- und Lernformen

Trabajo , 2013 , 29 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Udo Kroack (Autor)

Pedagogía - Pedagogía de los medios
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Neue Medien – allen voran der Computer – spielen sowohl in unserem beruflichen als auch privaten Alltag eine immer größere Rolle. Diese Veränderungen betreffen unsere gesamte Lebenswirklichkeit. Menschen verbringen immer mehr Zeit vor Bildschirmen und in der virtuellen Realität. Für die junge Generation der so genannten „digital natives“ ist die ständige Kommunikations- und Informationsmöglichkeit selbstverständlich und die Nutzung von SMS, E-Mails, Instant-Messengers oder sozialen Netzwerken wie z.B. facebook nicht mehr weg zu denken und im normalen Leben fest verankert.
Auch das Lernen hat sich verändert. Durch die Digitalisierung ist Wissen nicht nur anders darstellbar, sondern auch jederzeit an jedem Ort verfügbar und vor allem nicht an einen personalen Vermittler gebunden. Digital learners sollen nicht mehr aufbereitetes Wissen „konsumieren“, sondern müssen in der Lage sein, „zur Ver-fügung stehende Informationen und Kenntnisse zu nutzen, diese sinnvoll zu filtern und damit effiziente Lernresultate zu erreichen“ (Veen & Jacobs, 2005, zitiert nach Bastiaens et al., 2012, S. 13f.). So wird Medienkompetenz zur Schlüsselqualifikati-on, um an der Wissensgesellschaft, in der „Wissen“ als zentrale Ressource verstanden wird, partizipieren zu können.
Das hierfür nötige und somit häufig postulierte lebenslange Lernen stellt neue Anforderungen an Lernwerkzeuge, für die E-Learning auf den ersten Blick die ideale Lösung zu sein scheint. Der Einsatz computer- und netzbasierter Lerntech-nologien (E-Learning) spielt vor diesem Hintergrund eine immer größere Rolle. E-Learning wurde in den letzten Jahren sowohl inhaltlich als auch technisch kontinuierlich weiterentwickelt und stellt inzwischen eine echte Ergänzung zum Präsenzlernen dar. Die Einsatzgebiete liegen in allen Bildungsbereichen, von der Schule, der beruflichen Aus- und Weiterbildung über die Erwachsenenbildung bis hin zur Hochschullehre. Durch die technische Entwicklung in der Informations- und Kommunikationstechnologie, wie z.B. digitalisierte Lerninhalte, multimediale Darstellungsformen, vor allem aber der Vernetzung der Lehrenden und Lernenden durch das so genannte Web 2.0 ist es möglich neue Lernformen zu etablieren, die einerseits breit einsetzbar und andererseits individualisierbar sind. So können bei der Konzeption von Lernszenarios individuelle Voraussetzungen und Kompetenzen berücksichtigt werden (Kimpeler, 2010)...

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Neue Lehr- und Lernformen

2.1 Lernen mit „neuen Medien“

2.2 Begriffsbestimmung E-Learning und Blended Learning

2.3 Begriffsbestimmung E-Learning 2.0

3. Merkmale und Besonderheiten von computervermittelter Kommunikation

3.1 Implikationen der physischen Distanz

3.2 Kosten-Nutzen-Erwägungen bei medienvermittelter Kommunikation

3.3 Bedeutung der Passung von Medien und Aufgabe

3.3.1 Konzept der Social Presence von Short, Williams und Christie (1976)

3.3.2 Media Richness Theory von Daft und Lengel (1986)

3.3.3 Die Media Synchronicity Theory von Dennis und Valacich (1999)

4. Rahmenbedingungen für erfolgreichen Wissenstransfer in virtuellen Lehr-/ Lernszenarien

4.1 Rahmenbedingungen bei den Lehrenden

4.2 Rahmenbedingungen bei den Lernenden

4.3 Rahmenbedingungen bei den Bildungsträgern

5. Beschreibung eines Seminarkonzepts unter besonderer Berücksichtigung der Vorüberlegungen und Rahmenbedingungen

5.1 Zielgruppe, Thema und Lernziel des Lernszenarios

5.2 Skizzierung des Seminarkonzepts der Gruppe „Athen“

5.2.1 Einheit 1: Präsenzveranstaltung I

5.2.2 Einheit 2: Onlinephase in Lerngruppen

5.2.3 Einheit 3: Gemeinsamer Austausch im Virtual Classroom

5.2.4 Einheit 4: Präsenzveranstaltung II (Kommunikationssituationen)

5.2.5 Einheit 5: Onlinephase (Analyse der Kommunikationssituationen)

5.2.6 Einheit 6: Austausch der Ergebnisse im virtuellen Plenum

5.2.7 Einheit 7: Erstellen der reflektierenden Hausarbeit

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die wesentlichen Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz virtueller Lernszenarien in der Hochschulbildung herauszuarbeiten, indem theoretische Grundlagen der computervermittelten Kommunikation mit praktischen Anforderungen an Lehrende, Lernende und Bildungsträger verknüpft werden.

  • Grundlagen des E-Learning und der neuen Lernkultur
  • Besonderheiten und Herausforderungen computervermittelter Kommunikation
  • Theorien zur Medienwahl (z.B. Media Richness, Media Synchronicity)
  • Rahmenbedingungen für erfolgreichen Wissenstransfer in virtuellen Umgebungen
  • Praxisnahe Konzeption eines virtuellen Seminars zum Thema Kommunikation

Auszug aus dem Buch

3.3.2 Media Richness Theory von Daft und Lengel (1986)

Die Media Richness Theory baut auf dem Konzept der Social Presence auf und fügt den Begriff der medialen Reichhaltigkeit (Media Richness) hinzu. Diese Theorie verknüpft die Medienwahl noch enger mit der Aufgabe, die es für die Akteure zu lösen gilt. Sie unterscheidet Aufgaben unter den Gesichtspunkten der Unsicherheit und der Mehrdeutigkeit. Unsichere Aufgaben sind nach Daft und Lengel optimal zu lösen, wenn alle relevanten Informationen in der erforderlichen Qualität vorhanden sind. Mehrdeutige Aufgaben hingegen lassen sich durch reine Informationsbeschaffung nicht lösen, sondern bedürfen der Interpretationsfähigkeit der Akteure, um zu einem gemeinsamen Verständnis eines Sachverhalts zu kommen (Schwabe, 2001).

Bei unsicheren Aufgaben ist also Faktenwissen entscheidend für die Beantwortung der Fragen, bei mehrdeutigen werden Meinungen, Einstellungen und Wertehaltungen wichtig, da nur über den Austausch ein gemeinsames Problemverständnis und ein weiterer Handlungsplan erreicht werden können (Boos, 2012). Daraus folgt die Empfehlung von Daft und Lengel, für unsichere Aufgaben Medien einzusetzen, die viele Fakten vermitteln (z.B. schriftliche Berichte) und für mehrdeutige Aufgaben „reichere“ Medien, wie z.B. Meetings. Hierbei ist der „Reichtum“ abhängig von der Unmittelbarkeit des Feedbacks, von der Anzahl der Sinneskanäle und davon, wie persönlich die Kommunikation und wie vielfältig die vermittelte Sprache ist (Schwabe, 2001).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel des Lernens durch die Digitalisierung und definiert die Zielsetzung, die Voraussetzungen für virtuelle Lernszenarien theoretisch und praktisch zu durchleuchten.

2. Neue Lehr- und Lernformen: Dieses Kapitel klärt die zentralen Begrifflichkeiten wie E-Learning, Blended Learning und E-Learning 2.0 im Kontext moderner Informations- und Kommunikationstechnologien.

3. Merkmale und Besonderheiten von computervermittelter Kommunikation: Hier werden theoretische Ansätze zur computervermittelten Kommunikation untersucht, wobei insbesondere der Einfluss von physischer Distanz und die Passung zwischen Medium und Aufgabe thematisiert werden.

4. Rahmenbedingungen für erfolgreichen Wissenstransfer in virtuellen Lehr-/ Lernszenarien: Das Kapitel analysiert die spezifischen Voraussetzungen und notwendigen Kompetenzen für Lehrende, Lernende und Bildungsträger beim Einsatz virtueller Lernszenarien.

5. Beschreibung eines Seminarkonzepts unter besonderer Berücksichtigung der Vorüberlegungen und Rahmenbedingungen: Anhand des Entwurfs der Gruppe „Athen“ wird praxisorientiert skizziert, wie ein Blended-Learning-Seminar zum Thema Kommunikation didaktisch strukturiert werden kann.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass der Wandel in der Lehr- und Lernkultur nur durch eine synergetische Berücksichtigung technischer, didaktischer und infrastruktureller Faktoren gelingen kann.

Schlüsselwörter

E-Learning, Blended Learning, virtuelle Lehrformen, Medienkompetenz, computervermittelte Kommunikation, Media Richness Theory, Media Synchronicity Theory, E-Learning 2.0, Wissenstransfer, Lernszenarien, Online-Lernen, digitale Medien, Seminarkonzept, Kommunikation, Hochschullehre.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die theoretischen und praktischen Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz computergestützter Lehr- und Lernformen in der Hochschulbildung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Begriffsbestimmung von E-Learning, die Analyse von Kommunikationsmedien sowie die Rahmenbedingungen für Lehrende, Lernende und Institutionen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für die Faktoren zu entwickeln, die ein virtuelles Lernszenario erfolgreich machen, und dies exemplarisch durch ein Seminarkonzept zu illustrieren.

Welche wissenschaftlichen Theorien werden verwendet?

Es werden u.a. die Social Presence Theorie, die Media Richness Theory und die Media Synchronicity Theory herangezogen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Charakteristik computervermittelter Kommunikation, den Rahmenbedingungen bei verschiedenen Akteursgruppen und der Skizzierung eines konkreten Seminarplans.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind E-Learning 2.0, Medienkompetenz, Grounding und virtuelles Lernszenario.

Wie unterscheidet sich E-Learning von Blended Learning?

E-Learning ist der Oberbegriff für computer- oder internetbasiertes Lernen, während Blended Learning eine spezielle Mischform bezeichnet, die virtuelle Lernräume mit Präsenzveranstaltungen kombiniert.

Warum ist eine Passung zwischen Medium und Aufgabe wichtig?

Die Qualität der Kommunikation hängt davon ab, ob das Medium die für die jeweilige Aufgabe notwendigen Eigenschaften (z.B. Feedback-Unmittelbarkeit) besitzt, um Missverständnisse zu vermeiden und ein gemeinsames Verständnis zu schaffen.

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Detalles

Título
E-Learning und Blended Learning als neue Lehr- und Lernformen
Subtítulo
Bildungswissenschaftliche Voraussetzungen für den Einsatz
Universidad
University of Hagen
Curso
Modul 2 - (Bildungswissenschaftliche) Voraussetzungen für den Einsatz von neuen Lehr- und Lernformen
Calificación
2,3
Autor
Udo Kroack (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
29
No. de catálogo
V213844
ISBN (Ebook)
9783656421986
ISBN (Libro)
9783656422457
Idioma
Alemán
Etiqueta
bildungswissenschaftliche voraussetzungen einsatz lehr- lernformen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Udo Kroack (Autor), 2013, E-Learning und Blended Learning als neue Lehr- und Lernformen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213844
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