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Der Hilfsschuldiskurs im Nationalsozialismus

Aufgezeigt anhand der Zeitschrift „Die deutsche Sonderschule"

Title: Der Hilfsschuldiskurs im Nationalsozialismus

Term Paper (Advanced seminar) , 2011 , 50 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: JM MJ (Author)

Pedagogy - History of Pedagogy
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Summary Excerpt Details

A: Einführung

1.Einleitung

2.Methodik
3. Historischer Überblick zur NS-Zeit
3.1 Erziehungs- und Bildungsideale
3.2 „Rassenhygiene- und Ideologie“

B: Die Institution Hilfsschule im Nationalsozialismus

4.Entstehung und Ausbau des Hilfsschulwesens
4.1 Die Anfänge der Hilfsschule
4.2 Die Entwicklungen im Nationalsozialismus
4.2.1 „ Der Begriff ´Sonderpädagogik` ist unser geistiges Eigentum“
4.2.2 Hilfsschule bildungspolitisch: Abschaffung vs.Beibehaltung

5. Aufgaben der nationalsozialistischen Hilfsschule
5.1 Völkische und wirtschaftliche Brauchbarmachung
5.2 Entlastungs- und Sammelbecken- Funktion
5.3 Rassenhygienische Aufgaben
5.3.1 Sterilisation
5.3.2 Euthanasie

6. Hilfsschulorganisatorische Aspekte

C: Die Berufsgruppe der Hilfsschullehrer

7. Das Bild der Hilfsschullehrer als Staatsbeamte
7.1 Die Organisation der Hilfsschullehrer( Entwicklung)
7.2 Die Fachschaft V (Sonderschule)
7.2.1Inneres Band Fachschaft V
7.2.2 Das Ziel: Gemeinsame Sonderschullehrausbildung

8.Aufgaben der Hilfsschullehrer
8.1 Der rassenhygienische Auftrag
8.2PädagogischeAufgabenbereiche 8.2.1Erziehung 8.2.2Unterricht

D: Die Hilfsschüler im nationalsozialistischen Staate

9. Das Bild des Hilfsschülers

10. Auswahl- und Aufnahmeverfahren
10.1 Intelligenzprüfungstest
10.2 „Magdeburger Verfahren“

E: Schlussteil
11. Rückblickende Zusammenfassung

12.Literatur

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A: Einführung

1. Einleitung

2. Methodik

3. Historischer Überblick zur NS-Zeit

3.1 Erziehungs- und Bildungsideale

3.2 „Rassenhygiene- und Ideologie“

B: Die Institution Hilfsschule im Nationalsozialismus

4. Entstehung und Ausbau des Hilfsschulwesens

4.1 Die Anfänge der Hilfsschule

4.2 Die Entwicklungen im Nationalsozialismus

4.2.1 „ Der Begriff ´Sonderpädagogik` ist unser geistiges Eigentum“

4.2.2 Hilfsschule bildungspolitisch: Abschaffung vs. Beibehaltung

5. Aufgaben der nationalsozialistischen Hilfsschule

5.1 Völkische und wirtschaftliche Brauchbarmachung

5.2 Entlastungs- und Sammelbecken- Funktion

5.3 Rassenhygienische Aufgaben

5.3.1 Sterilisation

5.3.2 Euthanasie

6. Hilfsschulorganisatorische Aspekte

C: Die Berufsgruppe der Hilfsschullehrer

7. Das Bild der Hilfsschullehrer als Staatsbeamte

7.1 Die Organisation der Hilfsschullehrer (Entwicklung)

7.2 Die Fachschaft V (Sonderschule)

7.2.1Inneres Band Fachschaft V

7.2.2 Das Ziel: Gemeinsame Sonderschullehrausbildung

8. Aufgaben der Hilfsschullehrer

8.1 Der rassenhygienische Auftrag

8.2 Pädagogische Aufgabenbereiche

8.2.1Erziehung

8.2.2Unterricht

D: Die Hilfsschüler im nationalsozialistischen Staate

9. Das Bild des Hilfsschülers

10. Auswahl- und Aufnahmeverfahren

10.1 Intelligenzprüfungstest

10.2 „Magdeburger Verfahren“

E: Schlussteil

11. Rückblickende Zusammenfassung

12. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Hilfsschuldiskurs im Nationalsozialismus anhand der Zeitschrift „Die deutsche Sonderschule“. Ziel ist eine ganzheitliche Darstellung der Rolle, der pädagogischen Konzepte sowie des Selbstverständnisses der Lehrerschaft und der Schülerschaft in diesem spezifischen historischen Kontext.

  • Strukturelle Entwicklung des Hilfsschulwesens im NS-Staat.
  • Ideologische Einflussnahme durch Rassenhygiene und Eugenik.
  • Die Rolle der Hilfsschullehrer im Kontext von Berufsbeamtentum und politischer Loyalität.
  • Auswahl- und Aufnahmeverfahren für Hilfsschüler zwischen pädagogischer und rassenhygienischer Begründung.
  • Die pädagogische Praxis und deren Ausrichtung auf die „Volksgemeinschaft“.

Auszug aus dem Buch

1.Einleitung

Kenntnisse über den historischen Verlauf der Pädagogik, sind von besonderer Bedeutung für unser gegenwärtiges Verständnis und Vorgehen in der pädagogischen Profession (vgl. Reble 2004,15). Das Verhältnis von Erzieher und Zögling, sowie allgemeine Erziehungsfragen- und Verständnisse, sind ohne Kenntnis ihrer historischen Zusammenhänge und Entwicklungen nicht nachvollziehbar (vgl. Reble 2004,14). Nicht zuletzt hat diese Erkenntnis Anlass geboten, sich aus Sicht der Pädagogik mit der Zeit des Nationalsozialismus zu beschäftigen. Die Aufarbeitung der pädagogischen Geschichte im Nationalsozialismus hat schon in den fünfziger Jahren begonnen. Doch erst seit den neunziger Jahren hat sie sich auch als eigenständiges Thema in der Forschung etabliert (vgl. Frei 2004,33). Diese Auseinandersetzungen haben bis heute zwei Lager gespalten und dadurch zu einem Dilemma geführt. Auf der einen Seite wird die pädagogische NS-Vergangenheit als destruktives und zu überwindendes Erbe angesehen. Und erst seit kurzem wird die Frage nach dem Gewinn der NS-Zeit für die Pädagogik aufgeworfen (vgl. Herrmann/Oelkers 1989,10f.). Daraus ergibt sich das Dilemma der Wertung der NS-Vergangenheit. Die Aufarbeitung darf die moralischen Konflikte weder vernachlässigen, noch darf die moralische Dimension zu einer Tabuisierung der Ereignisse führen (vgl. Herrmann/Oelkers 1989,11f.). Besonders der sonderpädagogische Bereich ist für dieses Dilemma anfällig. Die Hilfsschule als zentrale und doch stets umstrittene sonderpädagogische Schulart, hat durch die NS-Zeit viele positive, aber auch negative Entwicklungen vollzogen. Die Institution Hilfsschule und die zentralen fachlichen Diskurse, die in der Zeit des Nationalsozialismus über sie ergangen sind, bilden das Thema der folgenden Ausarbeitung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die historische Relevanz der pädagogischen Aufarbeitung der NS-Zeit und definiert das Thema der Hilfsschule als Untersuchungsobjekt.

2. Methodik: Erläutert das Vorgehen der hermeneutischen Dokumentenanalyse der Fachzeitschrift „Die deutsche Sonderschule“ zwischen 1934 und 1940.

3. Historischer Überblick zur NS-Zeit: Skizziert die politische Etablierung des NS-Staates, die Politisierung der Erziehung und die theoretischen Grundlagen der Rassenhygiene.

4. Entstehung und Ausbau des Hilfsschulwesens: Analysiert die Entwicklung der Hilfsschule, ihre Einordnung im NS-System und die Abgrenzung zur Heilpädagogik.

5. Aufgaben der nationalsozialistischen Hilfsschule: Detailliert die Ziele der völkischen Brauchbarmachung, Entlastungsfunktionen und die rassenhygienischen Maßnahmen wie Sterilisation.

6. Hilfsschulorganisatorische Aspekte: Beleuchtet die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Bemühungen um eine stärkere Unabhängigkeit und Strukturierung der Hilfsschule.

7. Das Bild der Hilfsschullehrer als Staatsbeamte: Diskutiert die politische Loyalität, die Organisation der Lehrerschaft im NSLB und die Ziele der Fachschaft V.

8. Aufgaben der Hilfsschullehrer: Beschreibt den rassenhygienischen Auftrag und die pädagogischen Erziehungsmethoden des Lehrpersonals.

9. Das Bild des Hilfsschülers: Untersucht die Definition und Kategorisierung der Hilfsschüler durch den NS-Fachdiskurs.

10. Auswahl- und Aufnahmeverfahren: Analysiert die diagnostischen Verfahren wie den Intelligenzprüfungstest und das Magdeburger Verfahren.

11. Rückblickende Zusammenfassung: Fasst die zentralen Erkenntnisse über die Entwicklung und die ideologische Einbindung der Hilfsschule zusammen.

Schlüsselwörter

Hilfsschulwesen, Nationalsozialismus, Rassenhygiene, Eugenik, Sonderpädagogik, Sterilisation, Euthanasie, völkische Brauchbarmachung, Hilfsschullehrer, NS-Lehrerbund, NSLB, Intelligenzprüfung, Magdeburger Verfahren, Volksgemeinschaft, Erziehungsideale.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das Hilfsschulwesen während des Nationalsozialismus ideologisch instrumentalisiert wurde und welche Rolle die Hilfsschule in der NS-Pädagogik einnahm.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Schwerpunkten zählen die rassenhygienische Ausrichtung des Unterrichts, die Rolle des Hilfsschullehrers als Staatsbeamter und die Entwicklung spezieller Auswahlverfahren für Hilfsschüler.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie sich die Institution Hilfsschule durch den NS-Diskurs veränderte und welches Bild von Lehrern und Schülern in diesem Kontext konstruiert wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Untersuchung basiert auf einer hermeneutischen Dokumentenanalyse der Fachzeitschrift „Die deutsche Sonderschule“ im Zeitraum von 1934 bis 1940.

Welche zentralen Aspekte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Institution, Lehrerschaft und Schülerschaft, wobei insbesondere die rassenhygienischen Aufgaben der Schule hervorgehoben werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Sonderpädagogik, Rassenhygiene, völkische Brauchbarmachung, Hilfsschulwesen und der NS-Lehrerbund (NSLB).

Inwiefern hat die rassenhygienische Ideologie die Hilfsschularbeit konkret beeinflusst?

Die Ideologie führte dazu, dass Hilfsschullehrer in die Umsetzung von Zwangssterilisationen einbezogen wurden und die Schule ihre Daseinsberechtigung zunehmend durch den ökonomischen Nutzen und die „Erbgesundheitspflege“ rechtfertigen musste.

Welche Rolle spielten die Auswahlverfahren wie das Magdeburger Verfahren?

Das Magdeburger Verfahren diente als primär pädagogisches Instrument, um die Gemeinschaftsfähigkeit und das Verhalten der Kinder zu beurteilen und bildete eine Ergänzung zu rein psychologischen Intelligenztests.

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Details

Title
Der Hilfsschuldiskurs im Nationalsozialismus
Subtitle
Aufgezeigt anhand der Zeitschrift „Die deutsche Sonderschule"
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Grade
1,3
Author
JM MJ (Author)
Publication Year
2011
Pages
50
Catalog Number
V214915
ISBN (eBook)
9783656428534
ISBN (Book)
9783656435082
Language
German
Tags
hilfsschuldiskurs nationalsozialismus aufgezeigt zeitschrift sonderschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
JM MJ (Author), 2011, Der Hilfsschuldiskurs im Nationalsozialismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/214915
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