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Open Innovation. Geschäftsmodelle, Prozesse, Chancen und Risiken

Anhand des Ansatzes nach Henry Chesbrough

Titre: Open Innovation. Geschäftsmodelle, Prozesse, Chancen und Risiken

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2013 , 22 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Hasan Mutlu (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der Begriff Open Innovation, erstmalig definiert durch Henry Chesbrough, hat sich in den vergangenen fast zehn Jahren als Innovationsstrategie fest im Innovationsmanagement etabliert. Open Innovation bedeutet einerseits die Einbeziehung von externen Kooperationspartnern in den Innovationsprozess und andererseits die Öffnung des Innovationsprozesses und die Anwendung des geistigen Eigentums zusammen mit Dritten und sogar mit Konkurrenten.

Ziel dieser Arbeit ist es, die Relevanz der Innovationsstrategie Open Innovation einerseits für die theoretische Auseinandersetzung und andererseits für die operative Praxis zu untersuchen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Untersuchung des Themengebiets Open Innovation nach dem Ansatz von Chesbrough. Die kennzeichnenden Gesichtspunkte werden dargestellt und der Ansatz bezüglich seiner unternehmerischen Bedeutung überprüft. Auf die Untersuchung der hieraus resultierenden Chancen und Risiken folgt abschließend eine kritische Zusammenfassung des Ansatzes.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Closed Innovation

3 Open Innovation

3.1 Überblick

3.2 Geschäftsmodell

3.3 Prozesse der Open Innovation

3.3.1 Outside-In-Prozess

3.3.2 Inside-Out-Prozess

3.3.3 Coupled-Prozess

3.3.4 Fallbeispiel: IBM

4 Chancen und Risiken der Open Innovation

5 Kritische Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz der Innovationsstrategie "Open Innovation" nach Henry Chesbrough für Theorie und operative Praxis, wobei die kennzeichnenden Merkmale dargestellt, Chancen und Risiken analysiert sowie eine kritische Würdigung vorgenommen werden.

  • Theoretische Grundlagen und Abgrenzung von "Closed Innovation"
  • Analyse der Kernprozesse (Outside-In, Inside-Out, Coupled)
  • Bedeutung von Geschäftsmodellen für Open Innovation
  • Chancen der Effizienzsteigerung und Kompetenzerweiterung
  • Risiken wie unfreiwillige Wissensabgabe und Komplexitätssteigerung
  • Kritische Reflexion des Ansatzes in der aktuellen Forschung

Auszug aus dem Buch

3.3.2 Inside-Out-Prozess

Der Inside-out-Prozess kann zusammengefasst werden als wirkungsvoller Einsatz von unternehmensinternem Wissen, indem die Unternehmensgrenzen geöffnet werden, um durch Ideenabgabe nach außen Vorteile zu erlangen (Gassmann & Enkel, 2006). Open Innovation, und im Speziellen der Inside-Out-Prozess als Teil dieser Innovationsstrategie nehmen an, dass der Ort des Innovationsprozesses nicht derselbe sein muss wie der Ort, wo die Innovation genutzt und in neue Produkte verwandelt wird. Unternehmen, wie zum Beispiel IBM (vgl. 3.2.4), deren Fokus auf den Outside-In-Prozess gerichtet ist, sind sehr forschungs- und entwicklungsaktiv und eröffnen sich dadurch breite Anwendungsmöglichkeiten. Diese Unternehmen sind darauf angewiesen, die Ausgaben für F&E zu senken und Gefahren mit anderen Unternehmen aufzuteilen.

Eine weitere Eigenschaft des Inside-out-Prozesses als Innovationsform sind die bereits erwähnten Spillovers, die positiven Nebenwirkungen von Innovationen, die auch in weiteren Industrien kommerzialisiert werden können. Beispiele sind TCP/IP, das ursprünglich für das Militär entwickelt wurde und heute eine große Bedeutung für das Internet hat oder Teflon, welches ursprünglich in der Luft- und Raumfahrtindustrie zum Einsatz kam und heute als Beschichtung für Alltagsgegenstände verwendet wird (Gassmann & Enkel, 2006). Diese branchenübergreifenden Innovation resultieren aus der Lizensierung etablierter Technologien, die für andere Industriebereiche eine Neuheit bedeuten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit erläutert den zunehmenden Innovationsdruck auf Unternehmen und führt in die Strategie der "Open Innovation" nach Henry Chesbrough ein.

2 Closed Innovation: Dieses Kapitel beschreibt das traditionelle Modell der geschlossenen Innovationsentwicklung innerhalb fester Unternehmensgrenzen, wie es historisch von Schumpeter geprägt wurde.

3 Open Innovation: Hier werden das Grundkonzept, die Bedeutung von Geschäftsmodellen sowie die drei Kernprozesse (Outside-In, Inside-Out, Coupled) anhand von Beispielen wie IBM detailliert erläutert.

4 Chancen und Risiken der Open Innovation: Das Kapitel beleuchtet einerseits die Vorteile wie Effizienzsteigerung und Informationsvorsprung, andererseits die Risiken wie Komplexitätssteigerung und Wissensverlust.

5 Kritische Zusammenfassung: Abschließend wird der Ansatz von Chesbrough kritisch hinterfragt, insbesondere hinsichtlich der Frage, ob es sich tatsächlich um ein neues Paradigma handelt oder nur um eine Ergänzung klassischer Ansätze.

Schlüsselwörter

Open Innovation, Closed Innovation, Chesbrough, Innovationsmanagement, Geschäftsmodell, Outside-In-Prozess, Inside-Out-Prozess, Coupled-Prozess, Wissensmanagement, Technologietransfer, Patentstrategie, Spillover-Effekt, Innovationskooperation, Forschung und Entwicklung, Wettbewerbsvorteil.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Innovationsstrategie "Open Innovation" und untersucht, wie die Öffnung von Innovationsprozessen gegenüber externen Partnern die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen beeinflussen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die Gegenüberstellung von geschlossenen und offenen Innovationsmodellen, die Darstellung der Prozessarten sowie eine fundierte Analyse der Chancen und Risiken dieser Strategie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Relevanz von Open Innovation sowohl theoretisch als auch praktisch zu bewerten und den Ansatz nach Henry Chesbrough kritisch auf seine unternehmerische Bedeutung hin zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung bestehender Forschungsansätze zu Open Innovation, ergänzt durch Fallbeispiele wie das Unternehmen IBM zur Prozessveranschaulichung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden der Übergang von Closed zu Open Innovation, die verschiedenen Prozessmodelle (Outside-In, Inside-Out, Coupled), die Rolle von Geschäftsmodellen sowie die Chancen und Risiken des Ansatzes detailliert diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Open Innovation, Innovationsmanagement, Geschäftsmodelle, Kooperation, Technologietransfer und Wissensmanagement charakterisiert.

Wie unterscheidet sich der Inside-Out-Prozess vom Outside-In-Prozess?

Der Outside-In-Prozess fokussiert auf die Integration externen Wissens in das Unternehmen, während der Inside-Out-Prozess die externe Anwendung und Vermarktung intern entwickelten Wissens, beispielsweise durch Lizensierung, beschreibt.

Warum ist laut Autor die Rolle von Geschäftsmodellen so wichtig?

Geschäftsmodelle sind für Chesbrough das entscheidende Steuerungsinstrument, um zu bestimmen, welche externen Wissensquellen genutzt werden und wie intern nicht benötigte Innovationen gewinnbringend extern verwertet werden können.

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Résumé des informations

Titre
Open Innovation. Geschäftsmodelle, Prozesse, Chancen und Risiken
Sous-titre
Anhand des Ansatzes nach Henry Chesbrough
Université
Technical University of Chemnitz  (Professur für Innovationsforschung und Ressourcenmanagement)
Cours
Strategisches Innovationsmanagement
Note
1,0
Auteur
Hasan Mutlu (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
22
N° de catalogue
V215157
ISBN (ebook)
9783656427995
ISBN (Livre)
9783656432777
Langue
allemand
mots-clé
open innovation geschäftsmodelle prozesse chancen risiken anhand ansatzes henry chesbrough
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Hasan Mutlu (Auteur), 2013, Open Innovation. Geschäftsmodelle, Prozesse, Chancen und Risiken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215157
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Extrait de  22  pages
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