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Durchsetzbarkeit einer nachhaltigen Klimapolitik in einem Demokratischen System

Titre: Durchsetzbarkeit einer nachhaltigen Klimapolitik in einem Demokratischen System

Thèse de Bachelor , 2012 , 76 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Stephanie Armbruster (Auteur)

Economie politique - Economie de l'environnement
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Résumé Extrait Résumé des informations

[...] Zu Beginn der Arbeit sollen zunächst der Demokratiebegriff sowie die
unterschiedlichen Standpunkte und deren jeweils zugrunde gelegtes
Demokratieverständnis geklärt werden. Denn, wie sich im Lauf der Arbeit
zeigen wird, beeinflusst bereits das Verständnis, welches einer
Argumentation zugrunde gelegte wird, die normativen Forderungen und
Schlussfolgerungen (Abschnitt 2).
Im Folgenden werden auf Grundlage der gesichteten Literatur vorhandene
strukturelle sowie institutionelle Einflussfaktoren einer effektiven
Umweltschutzleistung, beziehungsweise einer erfolgreichen Klimapolitik,
identifiziert. Es wird gezeigt, dass die Auswirkungen unterschiedlicher
Einflussgrößen sehr komplex und auf Detailebene widersprüchlich sind und
keine pauschalen Schlussfolgerungen gezogen werden können. Jedoch
scheint ein breiter Konsens zu herrschen, dass im direkten Vergleich mit
autokratischen Systemen, die Umweltschutzleistung der Demokratien
effizienter ist (Abschnitt 3).
Ausgehend von dieser Beurteilung werden anschließend Hindernisse und
Hürden einer effektiven Klimapolitik in einem demokratischen System in
einem Drei-Ebenen-Ansatz definiert: der politischen Ebene, der
ökonomischen Ebene sowie der Verhaltensebene. Diese Einordnung des
bestehenden Spannungsfelds aus Umwelt, Demokratie (politische Ebene),
Markt (ökonomische Ebene) und menschlichem Verhalten (Verhaltensebene)
soll somit ein besseres Verständnis für die Komplexität des Problems
ermöglichen (Abschnitt 4).
Darauf aufbauend werden schließlich mögliche Maßnahmen und
Interventionskonzepte besprochen, welche die Komplexität und
Mehrdimensionalität der bestehenden Hindernisse berücksichtigen.
Insbesondere die verhaltensökonomische Perspektive und „liberaler
Paternalismus“, erhöhte Informationsbereitstellung sowie verstärkte
Partizipationsmechanismen sollen diskutiert werden, wobei sich die Arbeit
zu der Erkenntnis verdichtet, dass ein Policy-Mix lernorientiert und
breitgefächert aufgestellt sein sollte. (Abschnitt 5). Der letzte Abschnitt fasst
die Ergebnisse zusammen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Demokratieverständnis

2.1 Der Demokratiebegriff

2.1.1 Demokratische Standpunkte und Schlussfolgerungen

3 Welche Faktoren beeinflussen eine positive umweltpolitische Leistung?

3.1 Einfluss von strukturellen Faktoren

3.1.1 Pro-Kopf-Einkommen

3.1.2 Investitionen

3.1.3 Rahmenbedingungen

3.2 Einfluss von institutionellen Faktoren

3.2.1 Demokratische Freiheit

3.2.2 Ausgestaltung des demokratischen Systems

3.3 Zwischenfazit

4 Spannungsfeld Demokratie, Markt, Verhalten und Umwelt

4.1 Spannungsfeld Demokratie und Umwelt – die politische Ebene

4.1.1 Nachhaltigkeit

4.1.2 Geographische Reichweite

4.1.3 Fehlendes Vertrauen und Public-Choice-Ansatz

4.1.4 Elitegruppen?

4.2 Spannungsfeld Markt und Umwelt – die ökonomische Ebene

4.2.1 Externe Effekte

4.2.2 Öffentliche Güter

4.2.3 Asymmetrische Information

4.2.4 Zeitliche Dimension

4.2.5 Unsicherheit

4.3 Spannungsfeld menschliches Verhalten und Umwelt – die Verhaltensebene

4.3.1 Beschränkte Rationalität

5 Implikationen und Diskussion möglicher Maßnahmen

5.1 Aufgaben des sichernden Staates

5.2 Ökonomische Instrumente

5.2.1 Auflagen

5.2.2 Abgaben

5.2.3 Zertifikate

5.3 Politischer Mix

5.3.1 Sozialer, verhaltensökonomischer Kontext

5.3.2 Lernprozess

5.3.3 Paternalismus

5.3.4 Verpflichtungsmaßnahmen

5.3.5 Ombudsmann

5.3.6 Mehr Partizipation?

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretische und praktische Durchsetzbarkeit einer nachhaltigen Klimapolitik innerhalb demokratischer Systeme. Ziel ist es, die Komplexität dieser Herausforderung zu analysieren, indem die Wechselwirkungen zwischen politischen, ökonomischen und verhaltensbezogenen Faktoren beleuchtet werden, um daraus lernorientierte und breit angelegte Lösungsansätze abzuleiten.

  • Demokratieverständnis und dessen Einfluss auf umweltpolitische Schlussfolgerungen
  • Strukturelle und institutionelle Einflussfaktoren auf die Umweltleistung
  • Die drei Ebenen der Hindernisse: Politische Ebene, ökonomische Ebene und Verhaltensebene
  • Marktversagen im Umweltkontext und ökonomische Instrumente
  • Verhaltensökonomik, liberaler Paternalismus und Partizipationsansätze

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Externe Effekte

An erster Stelle sind die externen Effekte zu nennen, welche zustande kommen, wenn die Handlungen eines Individuums den Nutzen eines anderen negativ oder positiv beeinflussen. Solche Effekte werden außerhalb des Preismechanismus wirksam und liegen demnach vor, wenn Marktpreise nicht reagieren (Vogt und Sturm, 2011, S. 19). Ohne weitere Eingriffe des Staates wird es auf den Märkten unter externen Effekten nicht zu einem effizienten Ergebnis kommen. Ein anschauliches Beispiel liefern die Stahlproduktion und der nahe gelegene Fischer, welche am gleichen Fluss angesiedelt sind. Die Stahlfirma verschmutzt durch ihre Produktion den Fluss, der Fischer hat dadurch einen negativen externen Effekt in Form von sozialen Kosten zu tragen, für welchen er nicht kompensiert wird. Andere Beispiele sind die Belastung der Ozonschicht oder Luftverschmutzung.

Externe Effekte sind charakteristisch für Umweltgüter, denn eines der Hauptprobleme von Umweltgütern ist, dass sie nicht auf Märkten gehandelt werden und ein Preis für diese knappen Güter, aufgrund der Nichtberücksichtigung bestimmter Kosten von Wirtschaftssubjekten, fehlt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Motivation der Arbeit dar, die in der kritischen Diskussion um das Gutachten des WBGU über die Durchsetzbarkeit nachhaltiger Klimapolitik in Demokratien wurzelt.

2 Demokratieverständnis: Das Kapitel beleuchtet verschiedene politikwissenschaftliche Demokratiebegriffe und zeigt auf, wie diese das Verständnis und die Schlussfolgerungen für eine effektive Klimapolitik beeinflussen.

3 Welche Faktoren beeinflussen eine positive umweltpolitische Leistung?: Hier werden strukturelle und institutionelle Einflussgrößen analysiert, um zu klären, warum manche Länder erfolgreicher im Umweltschutz sind als andere.

4 Spannungsfeld Demokratie, Markt, Verhalten und Umwelt: Dieses Kapitel definiert ein Drei-Ebenen-Modell (politische, ökonomische, Verhaltensebene), um die Komplexität der Hindernisse einer effektiven Klimapolitik in Demokratien strukturiert aufzuzeigen.

5 Implikationen und Diskussion möglicher Maßnahmen: Das Kapitel diskutiert Interventionskonzepte, von klassischen ökonomischen Instrumenten bis hin zu verhaltensökonomischen Ansätzen wie dem „liberalen Paternalismus“.

6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine erfolgreiche Klimapolitik nicht auf einzelne Faktoren setzen darf, sondern einen flexiblen, lernorientierten Policy-Mix erfordert, der die Hindernisse auf allen drei Ebenen adressiert.

Schlüsselwörter

Klimapolitik, Demokratie, Nachhaltigkeit, Umweltökonomie, Marktversagen, Politische Ebene, Ökonomische Ebene, Verhaltensebene, Verhaltensökonomik, Liberaler Paternalismus, Externe Effekte, Öffentliche Güter, Partizipation, Politikberatung, Institutionelle Faktoren

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, ob und wie eine nachhaltige Klimapolitik in einem demokratischen System erfolgreich durchgesetzt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit verknüpft die Bereiche Demokratie, Marktwirtschaft und menschliches Verhalten, um ein umfassendes Verständnis für die Herausforderungen der Klimapolitik zu schaffen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die politischen, ökonomischen und verhaltensbezogenen Hindernisse für Klimapolitik zu identifizieren und mögliche, lernorientierte politische Lösungsstrategien zu diskutieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die verschiedene empirische Studien ordnet, definiert und bewertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert die Problematik in ein Drei-Ebenen-Modell (Politik, Wirtschaft, Verhalten) und diskutiert darauf aufbauend verschiedene Instrumente wie Marktmechanismen, Nudging und Partizipationsansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Klimapolitik, Demokratie, Nachhaltigkeit, Umweltökonomie, Marktversagen, Verhaltensökonomik und politischer Policy-Mix.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Staates im Kontext der Transformation?

Der Staat wird als lernendes, steuerndes Element („Katalysator“) gesehen, das nicht rein altruistisch agiert, sondern auf flexible, adaptive Instrumente angewiesen ist.

Warum ist das "Giddens-Paradoxon" für die Arbeit relevant?

Es beschreibt die Diskrepanz zwischen dringendem Handlungsbedarf und der politischen Trägheit, da Klimaschutzmaßnahmen oft kurzfristige Kosten verursachen, während ihr Nutzen erst langfristig eintritt.

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Résumé des informations

Titre
Durchsetzbarkeit einer nachhaltigen Klimapolitik in einem Demokratischen System
Université
University of Freiburg
Note
2,0
Auteur
Stephanie Armbruster (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
76
N° de catalogue
V215181
ISBN (ebook)
9783656431183
ISBN (Livre)
9783656442752
Langue
allemand
mots-clé
durchsetzbarkeit klimapolitik demokratischen system
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Stephanie Armbruster (Auteur), 2012, Durchsetzbarkeit einer nachhaltigen Klimapolitik in einem Demokratischen System, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215181
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Extrait de  76  pages
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