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Schwarztouristik als Konkurrenz für kommerzielle Veranstalter

Eine kritische Analyse und Bestandsaufnahme

Title: Schwarztouristik als Konkurrenz für kommerzielle Veranstalter

Master's Thesis , 2012 , 116 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Kerstin Peth (Author)

Tourism - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Neben dem deutschen Reiseveranstaltermarkt existiert ein nicht greifbares Marktpotenzial an Reisen nichtgewerblicher Akteure.
So werden Jahr für Jahr Reisen und Ausflüge von Vereinen, Kirchengemeinden und u.a. Schulen selbstständig und abseits reiserechtlich definierter Bestimmungen organisiert und durchgeführt.
Die Implikationen sogenannter schwarztouristischer Aktivitäten werfen folgende Frage auf:
Handelt es sich bei den, am Reisemarkt vorbeigewirtschafteten, Umsätzen um eine Verzerrung des Wettbewerbs für kommerzielle Reiseanbieter oder nur um eine unbedeutende Begleiterscheinung?
Nach einer theoretischen Einführung, im Rahmen derer die gesetzlichen Spezifizierungen sowie der Reisemarkt Deutschland beleuchtet werden, präsentiert diese Arbeit geschätzte Größenbestimmungen des schwarztouristischen Marktpotenzials. Diese basieren auf den Ergebnissen einer durchgeführten Studie über die Organisation von Vereinsreisen im Landkreis Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz. In der Untersuchung wurden u.a. Beweggründe für die Selbstorganisation nichtkommerzieller Reisen bzw. für die Inanspruchnahme professioneller Reiseanbieter herausgearbeitet. Dabei wurde ebenfalls der Kenntnisstand über die reiserechtlichen Bestimmungen überprüft.
Auf dieser Grundlage wird versucht, ein transparentes Bild über die Komplexität und die Auswirkungen des Phänomens Schwarztourismus darzustellen.
Nach groben Hochrechnungen der gewonnenen Ergebnisse auf die gesamte Vereinswelt in Deutschland, kann abschließend ein Urteil über die Größendimension schwarztouristischer Vereinsreisen sowie deren Signifikanz für den deutschen Reisemarkt abgegeben werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangssituation und Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Forschungsfragen

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Konzeptioneller Bezugsrahmen

2.1 Kennzeichen eines Reiseveranstalters

2.2 Charakteristika der Pauschalreise

2.3 Grundzüge des Reiserechts

2.3.1 Gegenstand der Haftungspflicht

2.3.2 Gegenstand der Insolvenzsicherungspflicht

2.3.3 Gegenstand der Informationspflichten

3 Überblick über den deutschen Reisemarkt

3.1 Dimensionen des deutschen Reisemarktes

3.2 Größe und Struktur des Reiseveranstaltermarktes

4 Abgrenzung des Schwarztourismus

4.1 Begriffsdefinition

4.2 Charakteristika schwarztouristischer Aktivitäten

4.3 Marktakteure

4.3.1 Vereine

4.3.2 Kirchliche Träger

4.3.3 Schulen

4.3.4 Sonstige Akteure

5 Empirische Analyse ökonomischer Effekte des Schwarztourismus am Beispiel des Landkreises Alzey-Worms

5.1 Abgrenzung der Untersuchungsregion

5.2 Methodik

5.2.1 Konzeption des Fragebogens

5.2.2 Durchführung der Befragung

5.3 Auswertung der Erhebung

5.3.1 Teil A - Planung und Durchführung von Vereinsreisen und -ausflügen

5.3.2 Teil B - Angaben über Reiseformen

5.3.2.1 Vereinsreisen

5.3.2.2 Kurzreisen

5.3.2.3 Tagesreisen und Ausflüge

5.3.3 Teil C - Organisation mit oder ohne Reisebüro/Reiseveranstalter

5.3.3.1 Selbstorganisation

5.3.3.2 Organisation unter Zuhilfenahme von Reiseexperten

5.3.4 Teil D - Sozio-Demographische Angaben

6 Relevanz des Schwarztourismus als Wirtschaftsfaktor

6.1 Marktvolumen des Schwarztouristik-Marktes bei Vereinsreisen

6.1.1 Dimensionen gesamter Reiseausgaben

6.1.2 Dimensionen möglicher schwarztouristischer Reiseausgaben

6.1.2.1 Vereinsreisen

6.1.2.2 Kurzreisen

6.1.2.3 Tagesreisen

6.1.2.4 Gesamtvolumen aller Reiseformen

6.1.2.5 Gesamtvolumen Rheinland-Pfalz

6.1.2.6 Gesamtvolumen Deutschland

6.2 Implikationen schwarztouristischer Handlungen für den deutschen Veranstaltermarkt

6.3 Handlungsempfehlungen und Maßnahmen

6.4 Zukunftstendenzen

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das Phänomen des "Schwarztourismus", bei dem nichtgewerbliche Akteure wie Vereine und Kirchengemeinden Reisen organisieren, ohne dabei die gesetzlichen Bestimmungen (z.B. Reiserecht, Insolvenzsicherung) einzuhalten. Das primäre Ziel ist es, das Marktpotenzial dieser Aktivitäten im Landkreis Alzey-Worms durch eine empirische Studie zu erfassen und die wirtschaftliche Relevanz sowie die Konkurrenzsituation für den kommerziellen Reiseveranstaltermarkt zu beurteilen.

  • Reiserechtliche Rahmenbedingungen für (nichtgewerbliche) Reiseveranstalter
  • Marktanalyse des deutschen Reiseveranstaltersektors
  • Empirische Untersuchung zur Planung und Organisation von Vereinsreisen
  • Hochrechnung des Marktvolumens schwarztouristischer Aktivitäten
  • Handlungsempfehlungen für professionelle Reiseveranstalter

Auszug aus dem Buch

1.1 Ausgangssituation und Problemstellung

Positive wie negative Rand- oder Begleiterscheinungen sind in allen Bereichen des Lebens vorzufinden, ob in der Gesellschaft, Politik, Wissenschaft oder Industrie. Es handelt sich dabei um Phänomene, die in einem bestimmten Zusammenhang nur von geringer Signifikanz sind und aufgrund dessen auch nur beiläufig wahrgenommen werden.

Auch im dynamischen Wachstumsmarkt des Tourismus wird von solch einer Erscheinung gesprochen: der Schwarztouristik. Eine fast obsolete Thematik, welche seit Jahren immer mal wieder Gehör in größeren Debatten findet, jedoch keine beachtlichen Weiterentwicklungen verzeichnet. Dabei stellt sich die Frage, ob es sich tatsächlich nur um einen marginalen Markt handelt, der neben dem kommerziellen Reiseveranstaltergeschäft besteht oder ob diesem Phänomen und dessen möglichen Konsequenzen eine größere Relevanz zugesprochen werden sollte. Gemeinnützige Marktakteure, sprich u.a. karitative Institutionen, kirchliche Träger, Vereine, aber auch Privatpersonen übernehmen die Rolle eines Reiseveranstalters ohne die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen und oftmals mit fehlendem Wissen über juristische und wirtschaftliche Folgen.

Zweifelsohne spaltet die Existenz dieses Schattentourismus den Reisemarkt in zwei Gruppen. Auf der einen Seite gibt es wirtschaftliche Reiseunternehmen, für die eine Auseinandersetzung mit dieser Causa aus ökonomischer Sicht vernachlässigbar ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Problematik des Schwarztourismus, Definition der Forschungsfragen und Zielsetzung der Untersuchung.

2 Konzeptioneller Bezugsrahmen: Darstellung der reiserechtlichen Grundlagen und Definitionen für Reiseveranstalter und Pauschalreisen.

3 Überblick über den deutschen Reisemarkt: Analyse der aktuellen Marktsituation, Größe und Struktur des Reiseveranstaltermarktes in Deutschland.

4 Abgrenzung des Schwarztourismus: Detaillierte Betrachtung des Begriffs, der Akteure und der Charakteristika schwarztouristischer Aktivitäten.

5 Empirische Analyse ökonomischer Effekte des Schwarztourismus am Beispiel des Landkreises Alzey-Worms: Durchführung und Auswertung einer Befragung von Vereinen zur Reiseorganisation und Planung.

6 Relevanz des Schwarztourismus als Wirtschaftsfaktor: Hochrechnung des Marktvolumens, Bewertung der ökonomischen Bedeutung und Handlungsempfehlungen für die Branche.

7 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Phänomens.

Schlüsselwörter

Schwarztourismus, Reiseveranstalter, Vereinsreisen, Reiserecht, Pauschalreise, Marktanalyse, Insolvenzsicherung, Haftungspflicht, Selbstorganisation, Gruppenreisen, Wirtschaftsfaktor, Wettbewerbsverzerrung, Empirie, Tourismusmanagement, Vereinsaktivitäten

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht das Phänomen des "Schwarztourismus", also die Durchführung von Reisen durch nichtgewerbliche Organisationen wie Vereine oder Kirchengemeinden unter Umgehung reiserechtlicher Vorschriften.

Welche Akteure sind hauptsächlich betroffen?

Hauptakteure sind Vereine, Kirchengemeinden, Volkshochschulen und sonstige nichtgewerbliche Vereinigungen, die regelmäßig Reisen für ihre Mitglieder organisieren.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Ziel ist es, das Ausmaß und die ökonomischen Auswirkungen dieser nichtgewerblichen Reiseaktivitäten zu quantifizieren und deren Relevanz für den kommerziellen Tourismusmarkt aufzuzeigen.

Welche Methode wird angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Einführung in das Reiserecht und einer empirischen Primärerhebung mittels Online-Fragebogen bei Vereinen im Landkreis Alzey-Worms.

Was deckt der Hauptteil der Arbeit ab?

Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Fundierung zu Pauschalreisen und Reiseveranstalterdefinitionen als auch die detaillierte Auswertung der empirischen Daten zur Reiseorganisation und Planung.

Welche Schlagworte charakterisieren die Studie?

Kernbegriffe sind Schwarztourismus, Pauschalreise, Haftungsrisiken, Vereinsreisen und Wettbewerbsverzerrung.

Gibt es rechtliche Folgen für die Organisatoren?

Ja, sofern Organisationen die Definition eines Reiseveranstalters erfüllen, unterliegen sie strengen gesetzlichen Pflichten wie der Insolvenzsicherung und Informationspflichten; bei Missachtung drohen Haftungs- und wettbewerbsrechtliche Konsequenzen.

Wie stehen Reiseveranstalter zu diesem Thema?

Professionelle Reiseanbieter betrachten den Schwarztourismus teilweise als Bedrohung für ihren Umsatz, da sie dort Wettbewerbsverzerrungen durch den Wegfall von Versicherungsprämien und Steuervorteilen sehen.

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Details

Title
Schwarztouristik als Konkurrenz für kommerzielle Veranstalter
Subtitle
Eine kritische Analyse und Bestandsaufnahme
College
University of Applied Sciences Worms
Course
International Tourism Management
Grade
1,0
Author
Kerstin Peth (Author)
Publication Year
2012
Pages
116
Catalog Number
V215349
ISBN (eBook)
9783656431480
ISBN (Book)
9783656437468
Language
German
Tags
Schwarztourismus Schwarztouristik Paratourismus Reiseveranstalter Gruppenreise Bustouristik Busreise Umsatzeinbußen Touristik Veranstalter Umsatz Markt Kennzahlen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kerstin Peth (Author), 2012, Schwarztouristik als Konkurrenz für kommerzielle Veranstalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215349
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