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Frauendarstellungen auf Titelbildern

Veränderung der Frauendarstellungen auf Titelbildern ausgewählter Zeitschriften von 1950 bis 2012

Título: Frauendarstellungen auf Titelbildern

Trabajo Escrito , 2012 , 16 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Ina Herdram (Autor)

Estudios de género
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Titelbilder von Magazinen oder Illustrierten sollen den Leser/die Leserin animieren das angebotene Objekt zu erwerben. Doch was macht diese Titelbilder aus? Was lösen sie im potentiellen Kunden aus, was dazu führt, dass sie sich für den Kauf einer bestimmten Zeitschrift entscheiden? Besonders interessant ist dies im Zusammenhang mit Frauenzeitschriften, also Magazinen die sich speziell an Frauen richten. Allein die Menge dieses angebotenen Genres ist erstaunlich. Während es für Männer nur einige wenige ausdrücklich an sie gerichtete Printmedien gibt, scheint die Auswahl für die Frau schier unendlich. Von Zeitschriften wie der FÜR SIE, über die BRIGITTE bis hin zu höherklassigen Magazinen wie der COSMOPOLITAN oder der VOGUE. Schon Jugendzeitschriften wie die BRAVO beginnen relativ früh zu separieren und bieten ihren jungen Leserinnen die BRAVO Girl. Ziemlich neu ist auch, dass die vorrangig von der oberen Mittelschicht bzw. der Oberschicht bevorzugten Magazine, wie die COSMOPOLITAN oder die ELLE, einen Ableger für die jüngere Leserschaft mit der COSMO girl und ELLE girl geschaffen haben.
Gerade die Frau als Adressaten ist interessant. Deutlich zu erkennen ist, dass die Menge an verschiedenen Frauenzeitschriften in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen hat. Während sich die an das männliche Publikum gerichteten Zeitschriften in erster Linie mit Sport, Frauen und Autos beschäftigen, scheint die Bandbreite für Frauen um einiges höher.
Mit dieser Thematik möchte ich mich im Folgenden genauer auseinandersetzen. Wie werden Frauen, auf einigen wenigen ausgewählten Zeitschriften, dargestellt und wie hat sich die Darstellung in den letzten Jahren möglicherweise verändert und warum?
Ich möchte versuchen anhand von einigen Titelbildern, eine mögliche Veränderung der Darstellung von Frauen zu zeigen, und zu ergründen, womit diese möglicherweise zusammenhängen können.
In Anlehnung an den „Konsum der Romantik“ von Eva Illouz, die sich in einigen Passagen auch insbesondere mit den von Bildern in der Werbung benutzten Wirkungen auf den Leser beschäftigt, möchte ich dies mit den Titelbildern von Frauenzeitschriften tun. Ich werde mich hierbei allein auf die Titelbilder beschränken, da die bei Illouz erwähnte Werbung eine zu große Bandbreite für diese Arbeit bieten würde, und es im Bezug auf Werbung noch viele Aspekte gibt, die mit einbezogen werden müssten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zur Relevanz von Frauenzeitschriften

3. Die Darstellung der Frau auf dem Titelbild der BRIGITTE

3.1 Die COSMOPOLITAN im Vergleich zur der BRIGITTE

4. Die Darstellung der Frau auf dem Titelbild der HÖR ZU!

5. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die visuelle Repräsentation von Frauen auf den Titelbildern ausgewählter Zeitschriften im Zeitraum von 1950 bis 2012. Dabei wird analysiert, wie sich die Darstellung der Frau über die Jahrzehnte hinweg verändert hat und inwiefern gesellschaftliche Normen, Rollenbilder und schichtspezifische Unterschiede in diesen Darstellungen reflektiert und (re-)produziert werden.

  • Wandel der Frauendarstellung in Frauenzeitschriften (BRIGITTE, COSMOPOLITAN) im Zeitverlauf.
  • Vergleich der Darstellung zwischen geschlechtsspezifischen Frauenmagazinen und einer allgemeinen Fernsehzeitschrift (HÖR ZU!).
  • Analyse des Einflusses von Konsummustern und Rollenbildern (Hausfrau vs. Karrierefrau).
  • Untersuchung der "Internalisierung von Normen und Werten" durch visuelle Medien.
  • Kritische Betrachtung des "Mythos der kreativen Individualität" in Frauenmedien.

Auszug aus dem Buch

3. Die Darstellung der Frau auf dem Titelbild der BRIGITTE

Die Frauenzeitschrift BRIGITTE eignet sich in diesem Kontext der Betrachtung von Titelbildern besonders. Dies hängt, wie anfangs bereits erwähnt, mit der Dauer ihrer Veröffentlichung zusammen sowie mit der Tatsache, dass sie ein besonders breites Publikum ansprechen soll. Denn grob lassen sich drei Unterteilungen im Publikum dieser Magazine unterscheiden. Die Oberschicht und obere Mittelschicht als erste, die Mittelschicht als zweite und die untere Mittelschicht sowie die Unterschicht als dritte Typologisierung (vgl S.89, Röser, 1992). Die BRIGITTE ist hier in der zweiten Kategorie anzusiedeln.

Betrachtet man nun die Titelbilder der BRIGITTE wird zu allererst deutlich, unabhängig vom Jahr, dass fast ausschließlich Frauen dargestellt werden. In seltenen Fällen zusammen mit einem Mann. Diese Darstellung hängt jedoch mit dem jeweiligen Titelthema zusammen und ist in den ausgewählten Exemplaren nur einmal zu finden.

Des Weiteren ist deutlich zu erkennen, dass die BRIGITTE immer Wert darauf legt Frauen in ihrer Individualität darzustellen. Gerade in den frühen Exemplaren sind Frauen immer in anderen, für die jeweilige Zeit modischen, Kleidungsstücken zu sehen. Entgegen meiner Vermutung ist jedoch nicht zu erkennen, dass die BRIGITTE, die gerade in den fünfziger und sechziger Jahren vorherrschende Rolle der Frau als Hausfrau und Mutter, unterstützt. Es wird eher die Individualität propagiert und neben der offensichtlichen Darstellung der Mode, die Frau in freizeitähnlichen Situationen gezeigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Frauendarstellung auf Zeitschriften-Titelbildern ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach dem Wandel dieser Darstellung zwischen 1950 und 2012.

2. Zur Relevanz von Frauenzeitschriften: Das Kapitel beleuchtet die wirtschaftliche und soziale Bedeutung von Frauenzeitschriften als Instrumente zur Vermittlung von Normen und Werten, die oft unterschwellig traditionelle Rollenbilder festigen.

3. Die Darstellung der Frau auf dem Titelbild der BRIGITTE: Hier wird die BRIGITTE als Fallbeispiel analysiert, wobei die Entwicklung der Darstellung von Frauen im Kontext von Mode und Individualität untersucht wird.

3.1 Die COSMOPOLITAN im Vergleich zur der BRIGITTE: Dieser Unterpunkt kontrastiert die BRIGITTE mit der COSMOPOLITAN, um schichtspezifische Unterschiede in der Darstellung der Frau – von der Mittelschicht bis zur Oberschicht – aufzuzeigen.

4. Die Darstellung der Frau auf dem Titelbild der HÖR ZU!: Durch die Analyse einer allgemeinen Fernsehzeitschrift werden die dort besonders deutlich hervortretenden Klischees und konservativen Rollenbilder im Vergleich zu reinen Frauenmagazinen aufgezeigt.

5. Schlussfolgerung: Das Fazit fasst zusammen, dass sich die Hypothese eines starken Wandels nur bedingt bestätigt hat, da Frauenmedien weiterhin zur Internalisierung traditioneller Werte beitragen und Frauen oft in einem Spannungsfeld zwischen Individualität und vorgegebenen Normen darstellen.

Schlüsselwörter

Frauendarstellung, Frauenzeitschriften, BRIGITTE, COSMOPOLITAN, HÖR ZU, Rollenbilder, Medienanalyse, Geschlechterrollen, Individualisierung, Konsum, Klischees, Gesellschaftsnormen, Medienwirkung, Titelbild, visuelle Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie sich die bildliche Darstellung von Frauen auf den Covern bekannter deutscher Zeitschriften im Zeitraum von 1950 bis 2012 verändert hat.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den Rollenbildern der Frau, dem Einfluss von Frauenzeitschriften als Normvermittler und dem Vergleich zwischen verschiedenen Zielgruppen (Mittel- vs. Oberschicht) sowie geschlechterübergreifenden Medien.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, ob und warum sich die visuelle Repräsentation der Frau gewandelt hat und inwieweit diese Bilder dazu dienen, gesellschaftliche Widersprüche zu glätten oder traditionelle Werte zu erhalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine qualitative Analyse ausgewählter Titelbilder in Verbindung mit einer theoretischen Einordnung durch fachspezifische Literatur zur Medien- und Frauenforschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Zeitschriften BRIGITTE, COSMOPOLITAN und HÖR ZU! detailliert anhand von historischen und aktuellen Titelbildern auf ihre spezifische Darstellung von Frauen hin untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Frauenzeitschriften, Rollenbilder, visuelle Stereotypisierung, Individualisierung und der Einfluss von Medien auf gesellschaftliche Normen.

Wie unterscheidet sich die Darstellung in der BRIGITTE von der COSMOPOLITAN?

Während die BRIGITTE eine breitere Mittelschicht anspricht und häufig Alltagssituationen zeigt, setzt die COSMOPOLITAN stärker auf ein Idealbild der "perfekten Karrierefrau" und nutzt oft prominente Persönlichkeiten, um den beruflichen Erfolg zu betonen.

Was lässt sich über die Darstellung in der HÖR ZU! sagen?

Die HÖR ZU! zeigt insbesondere in den 1950er Jahren sehr klassische Rollenbilder, in denen die Frau primär als Hausfrau und Mutter dargestellt wurde, während moderne Ausgaben mehr Wert auf Gleichberechtigung in freizeitähnlichen Situationen legen.

Zu welchem Schluss kommt der Autor hinsichtlich der "Individualisierung"?

Der Autor argumentiert, dass die versprochene Individualität in vielen Frauenzeitschriften oft nur vordergründig ist und letztlich dazu dient, die Frau durch "Mythos der Individualität" an bestehende gesellschaftliche Normen und Werte zu binden.

Warum wurde das Projekt "ohne Models" der BRIGITTE beendet?

Das Projekt wurde aus ökonomischen Gründen und aufgrund von Leserinnen-Feedback beendet, da die Arbeit mit professionellen Models laut Magazin effektiver war und besser zur Inszenierung der Mode passte.

Final del extracto de 16 páginas  - subir

Detalles

Título
Frauendarstellungen auf Titelbildern
Subtítulo
Veränderung der Frauendarstellungen auf Titelbildern ausgewählter Zeitschriften von 1950 bis 2012
Universidad
University of Wuppertal
Calificación
2,3
Autor
Ina Herdram (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
16
No. de catálogo
V215459
ISBN (Ebook)
9783656432289
Idioma
Alemán
Etiqueta
frauendarstellungen titelbildern veränderung zeitschriften
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ina Herdram (Autor), 2012, Frauendarstellungen auf Titelbildern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215459
Leer eBook
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