1 Abstract
2 Einleitung
3 Folgen von Trennung und Scheidung für Kinder - ein Überblick
4 Bewältigungsstrategien von Kindern und Jugendlichen
5 Förderung protektiver Faktoren
6 Schlussfolgerungen und Ausblick
7 Literaturverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1 Abstract
2 Einleitung
3 Folgen von Trennung und Scheidung für Kinder - ein Überblick
4 Bewältigungsstrategien von Kindern und Jugendlichen
5 Förderung protektiver Faktoren
6 Schlussfolgerungen und Ausblick
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen elterlicher Trennung und Scheidung auf Kinder und Jugendliche. Dabei liegt der Fokus auf der Identifikation verschiedener Bewältigungsstrategien (Coping) und der Analyse protektiver Faktoren, die Kindern helfen, schwierige Lebenssituationen zu meistern und langfristige negative Folgen zu minimieren.
- Analyse der Folgen von Trennung und Scheidung auf Kinder.
- Differenzierung zwischen aktiven und vermeidenden Bewältigungsstrategien.
- Bedeutung von Familiendynamik und elterlichem Erziehungsverhalten.
- Vorstellung protektiver Faktoren und Interventionsmöglichkeiten wie Kinderpsychodramagruppen.
- Die Rolle des Verfahrensbeistands als Anwalt des Kindes.
Auszug aus dem Buch
Aktive und vermeidende Strategien
„Bewältigung (Coping) ist gewöhnlich definiert als intrapsychische und verhaltensbezogene Anstrengungen, mit inneren und äußeren Anforderungen sowie den zwischen ihnen bestehenden Konflikten, die als heraus- oder überfordernd bewertet werden, umzugehen.“ (Sarbach 2001: 19)
Auch werden die individuellen und sozialen Verarbeitungsprozesse von positiven und negativen Gefühlen als Coping bezeichnet. So hängt beispielsweise das Wohlergehen von Eltern und ihren Kindern von dem gelingenden Austausch und der Verarbeitung der Gefühle ab. Wird dieses familiäre System gestört, so werden idealerweise sogenannte adaptive Reaktionen ausgelöst, welche dazu in der Lage sind, erneut ein Gleichgewicht herzustellen. Eine gegenteilige Reaktion wird als dysfunktional bezeichnet. Tritt eine solche Copingvariante auf, wird die Situation noch verschlimmert. So werden als dysfunktionale Reaktionen „soziale Copingreaktionen bezeichnet, die für den Akteur oder den Adressaten selbstwertschädigend sind, etwa wenn sich der Adoleszente gegen seinen eigenen Willen unterwirft oder wenn er abwertend beschimpft wird.“ (Perrez 2006: 373) Neben der Selbstwertschädigung wird Coping ebenfalls als dysfunktional bezeichnet, wenn es in Passivität oder Flucht besteht. Liegen problemlösende, emotionsregulierende Varianten vor, welche selbstwertrespektierend sind, so werden sie als funktionale Form von Coping gewertet (vgl. Perrez 2006: 373). Im Folgenden wird funktionales Coping auch als aktives und dysfunktionales als vermeidendes Coping bezeichnet.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Abstract: Eine kurze Zusammenfassung in englischer Sprache, die das Ziel der Arbeit sowie die untersuchten Daten und Ansätze umreißt.
2 Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Trennung und Scheidung als schwierige Lebensphase für Kinder ein und beschreibt den Aufbau der Arbeit.
3 Folgen von Trennung und Scheidung für Kinder - ein Überblick: Dieses Kapitel beleuchtet statistische Daten und die verschiedenen psychologischen sowie sozialen Folgen, denen Kinder nach einer Trennung ausgesetzt sein können.
4 Bewältigungsstrategien von Kindern und Jugendlichen: Hier werden verschiedene Coping-Mechanismen untersucht, insbesondere die Unterscheidung zwischen aktivem und vermeidendem Bewältigungsverhalten.
5 Förderung protektiver Faktoren: Dieses Kapitel diskutiert Ansätze und Interventionsmöglichkeiten, wie Kinder bei der Bewältigung unterstützt und ihre Resilienz gestärkt werden kann.
6 Schlussfolgerungen und Ausblick: Abschließend wird die Notwendigkeit betont, Kinder stärker als eigenständige Akteure in den Trennungsprozess und in Beratungsangebote einzubeziehen.
Schlüsselwörter
Trennung, Scheidung, Bewältigungsstrategien, Coping, protektive Faktoren, Resilienz, Familiendynamik, Kinderpsychodrama, Verfahrensbeistand, Kinderrechte, psychosoziale Belastung, emotionale Entwicklung, Interventionsmöglichkeiten, Selbstwirksamkeit, Kindeswohl.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den psychischen und sozialen Auswirkungen, die eine elterliche Trennung oder Scheidung auf Kinder hat, und untersucht, wie Kinder diese Krise bewältigen.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die zentralen Themen sind die Folgen von Trennung, die Identifikation von Bewältigungsstrategien der Kinder und die Förderung von Schutz- bzw. protektiven Faktoren.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Kinder durch die Förderung aktiver Bewältigungsstrategien und spezifischer Interventionsangebote in schwierigen Lebenssituationen unterstützt werden können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die verschiedene empirische Studien (z. B. Kölner Langzeituntersuchung, Virginia Longitudinal Study) auswertet.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst die Folgen der Trennung erläutert, gefolgt von einer Analyse verschiedener Coping-Strategien und konkreter Hilfsangebote für Kinder.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Resilienz, Coping, Kindeswohl, Scheidungsberatung und Bewältigungsstrategien geprägt.
Warum spielt die aktive Bewältigung eine so wichtige Rolle?
Aktive Bewältigung gilt als „gesünder“, da sie dem Kind ermöglicht, die Situation zu verarbeiten, anstatt sie zu verdrängen, was wiederum vor Langzeitfolgen schützen kann.
Welche Bedeutung haben Kinderpsychodramagruppen in diesem Kontext?
Diese Gruppen bieten einen geschützten Rahmen, in dem Kinder ihre Erlebnisse und Ängste auf der Symbolebene bearbeiten können, was ihr Selbstwertgefühl und ihre Selbstwirksamkeit stärkt.
Welche Funktion hat der Verfahrensbeistand?
Er fungiert als „Anwalt des Kindes“, um dessen Interessen und Bedürfnisse in gerichtlichen Prozessen zur Geltung zu bringen.
Inwiefern beeinflusst das elterliche Klima die Bewältigung des Kindes?
Ein von Offenheit geprägtes Familienklima begünstigt aktives Coping, während hohe Konflikte und starke Kontrolle tendenziell vermeidendes, dysfunktionales Verhalten fördern.
- Citar trabajo
- B. A. Sabrina Seiffert (Autor), 2013, Bewältigungsstrategien von Kindern bei Trennung und Scheidung der Eltern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215523