Exegese des Psalms 104,27-30


Seminararbeit, 2012

28 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Übersetzungsvergleich
2.1 Tabellarischer Vergleich der Bibelübersetzungen von Psalm 104. 27-30
2.2 Ausführlicher Vergleich der Bibelübersetzungen vom Psalm 104, 27-30

3. Formen und Gattungen des Psalms 104
3.1 Form
3.2 Gattung
3.3 Parallelismus membrorum

4. Gliederung und Inhalt vom Psalm 104

5. Einordnung in den Kanon

6. Vergleich mit anderen Texten: Einleitung
6.1 Bibelstellen im Vergleich mit Psalm 104, 27-30
6.2 tabellarische Gegenüberstellung des Echnaton-Hymnus und Psalm 104
6.3 Gemeinsamkeiten des Echnaton-Hymnus und des Psalm 104,27-30
6.4 Unterschiede zwischen Psalm 104,27-30 und dem Echnaton-Hymnus

7. Formkritik
7.1 Verfassungszeit
7.2 Sitz im Leben

8. Aussage des Textes

9. Ziel des Psalms 104

10. Fazit

11. Literaturverzeichnis
11.1 Primärliteratur
11.2 Sekundärliteratur
11.3 Internetrecherche

1. Einleitung

Bei der gewählten Textstelle für die folgende Exegese handelt es sich um den Psalm 104,27-30. Ich habe mich im Rahmen der Lehrveranstaltung „Proseminar biblische Theologie“ für diese Textstelle entschieden, da sie besonders deutlich macht, wie das gesamte Leben von Gott abhängig ist. Ich denke, dass dies den Menschen heute wieder deutlicher bewusst gemacht werden sollte, und hoffe durch die Exegese neue Erkenntnisse für mich zu gewinnen.

Innerhalb dieser Exegese sollen Hintergründe des Textes erörtert werden, um ein besseres Textverständnis zu erzielen. Die zu untersuchende Textstelle ist ein Teil des Psalms 104, der sich mit 35 Versen in 8. Strophen gliedern lässt. Der gesamte Psalm 104 beschäftigt sich mit Gott und seiner Schöpfung und mit seinen zahlreichen Werken.

Die Verse 27-30 lassen beim ersten Lesen schon erkennen, dass der Mensch von Gott abhängig ist. Er macht keinen Atemzug ohne ihn und Gott sorgt für den Menschen. Gott gibt ihm Speisen, die Menschen werden mit Gutem gesättigt und von Gott geschaffen. Gott nimmt aber auch ihren Atem weg und sie werden wieder zu Staub.

Es lässt sich zu Beginn der Exegese nach dem ersten Lesen festhalten, dass sich der Psalm 104, 27-30 mit der Beziehung zwischen Gott und den Menschen beschäftigt. Die Geschöpfe sind Gottes besonderes Schöpfungswerk und er sorgt für sie.

In dieser Exegese wird im Folgenden auf unterschiedliche Textübersetzungen des Psalms 104, 27-30 eingegangen. Weiter wird der Inhalt und der Aufbau des Psalms erläutert. Ein Vergleich mit dem berühmten Sonnenhymnus des Echnaton wird ebenfalls durchgeführt. Hier soll vor allem geschaut werden, ob der Psalm 104 und der Echnaton-Hymnus auffällige Gemeinsamkeiten aufweisen. Es wird in dieser Exegese auch auf die Form und die Gattung des Psalms eingegangen. Im Anschluss wird ein Einblick in die Verfasserzeit gegeben und der Psalm in den Sitz des Lebens eingeordnet. Die Aussage des Textes und sein Ziel runden mit einem abschließenden Fazit diese Exegese ab.

2. Übersetzungsvergleich

Im Folgenden soll nun ein Übersetzungsvergleich der unterschiedlichen Bibelausgaben erfolgen. Ich habe mich dabei für die Lutherbibel, die Zürcher Bibel, die Einheitsübersetzung, die Elberfelder Bibel und die Gute Nachricht entschieden.

2.1 Tabellarischer Vergleich der Bibelübersetzungen von Psalm 104. 27-30

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2 Ausführlicher Vergleich der Bibelübersetzungen vom Psalm 104, 27-30

Zunächst lässt sich festhalten, dass die unterschiedlichen Bibelübersetzungen inhaltlich ähnlich sind, sie aber zum Teil unterschiedliche Begriffe benutzen. Alle Übersetzungen sprechen Gott direkt an, indem Gott geduzt wird. Dies ist nicht im gesamten Psalm 104 der Fall, denn der Sprachstil wandelt sich im Psalm. So wechselt der Psalm zwischen der Anrede an Gott und einem Partizipialstil, auf den ich an späterer Stelle näher eingehen werde.

Die Verse 27-30 beschäftigen sich mit der Beziehung zwischen Gott und den Menschen. Gott gibt jedem, der auf der Erde lebt Speisen und sorgt sich um seine Geschöpfe. Gott ist Schöpfer und Erhalter des Lebens.

Die Zürcher Bibel, die Einheitsübersetzung und die Elberfelder Bibel beginnen mit dem 27. Vers alle gleich. In ihnen heißt es: „Sie alle warten auf dich (…).“In der Lutherbibel wird die Stelle wie folgt übersetzt: „Es warten alle auf dich(…)“ und die Gute Nachricht übersetzt die Stelle mit: „Alle deine Geschöpfe warten darauf, (…).“Die drei übereinstimmenden Übersetzungen werden vermutlich dem Urtext am nächsten sein. „Sie alle warten auf dich(…)“, schließt alle Lebewesen ein und gibt dem Menschen somit keine Sonderstellung in der Schöpfung. „Es warten alle auf dich“, bedeutet zwar inhaltlich dasselbe, allerdings wird die Textstelle nicht ganz so deutlich, wie dies in der Zürcher Bibel, der Elberfelder Bibel und der Einheitsübersetzung der Fall ist. Dort erscheint es eher so, als wenn jemand Gott „mit dem Fingerzeig“ darauf aufmerksam macht, dass genau diese Geschöpfe (sie) alle warten. „Es warten alle auf dich(…)“ wirkt hingegen eher wie eine Mitteilung. Die Gute Nachricht übersetzt die Stelle mit „Alle deine Geschöpfe warten darauf, (…).“„Hier in Vers 27a wird das Subjekt auf Menschen und Tiere eingeschränkt. (…) Die Geschöpfe sind mit Ihrer Nahrung von Gott abhängig, d. h. beschenkt.“[1]

Der zweite Teil des 27. Verses ist in den Übersetzungen von Luther, der Zürcher Bibel und der Einheitsübersetzung ziemlich gleich. Dort heißt es „(…)dass du ihnen Speise gibst zur rechten Zeit“. Luther schreibt allerdings nicht „gibst“, sondern „gebest“. Diese Übersetzungen verdeutlichen, dass Gott im richtigen Moment für seine Geschöpfe sorgt. Etwas anders übersetzen die Elberfelder Bibel und die Gute Nachricht. In der Elberfelder Bibel steht geschrieben, „(…) dass du ihnen ihre Speise gibst zu seiner Zeit“. „Zu seiner Zeit“ und „zur rechten Zeit“ haben eine ähnliche Bedeutung. Beides wird in der Zukunft stattfinden, doch lassen sich diese Begriffe differenzieren.

„Zur rechten Zeit“ umschließt die Aussage, dass es rechtzeitig stattfinden wird. „Die Lehre von der „rechten Zeit“ ist ein Teilbereich der alttestamentlichen Zeit-Konzeption, die mit dem Glauben an eine von JHWH gegebenen Schöpfungsordnung zusammenhängt.“[2] Dies bedeutet, dass es einen bestimmten Zeitpunkt für jedes Geschehen gibt.

„Zu seiner Zeit“ bedeutet, dass etwas stattfinden wird, wenn die Gelegenheit da ist. Das beinhaltet gleichzeitig die Aussage, dass die Zeit jetzt noch nicht reif ist. „(…) „zu seiner Zeit“ besagt, daß JHWH jedes Lebewesen nach der zu seiner Natur gehörenden Eigenart versorgt.“[3] Das beide Äußerungen ähnlich sind zeigen auch Zenger und Hossfeld. „Der Ausdruck zu >>seiner/rechten Zeit<< bezeichnet regelmäßige Vorgänge in der Schöpfung wie z. B. in Dtn 11,14 und Ps1,3.“[4]

Es zeigt sich also, dass der Schöpfer immer fortwährend auch der Erhalter des Lebens ist. Die Gute Nachricht übersetzt das Wort Speise mit Nahrung. Dort heißt es: „(…) dass du ihnen Nahrung gibst zur rechten Zeit.“ Der Begriff Nahrung ist in der heutigen Zeit gegenwärtiger als der Begriff der Speise. Die Begriffe können als Synonyme gesehen werden und bedeuten, dass es sich um Mahlzeiten handelt, damit die Geschöpfe etwas zu Essen haben. Hieraus lässt sich ableiten, dass es eine Ordnung, ein Gesetz in der Schöpfung gibt.[5]

Der 28. Vers beginnt in der Zürcher Bibel und in der Einheitsübersetzung gleich. „Gibst du ihnen, (…)“.Ein kleiner Unterschied folgt im Anschluss an diese Stelle, denn dort heißt es in der Zürcher Bibel, „(…)so sammeln sie ein(…)“ und in der Einheitsübersetzung „(…)dann sammeln sie ein(…)“. Beides setzt aber voraus, dass Gott erst gibt und dann eingesammelt werden kann. Das Wort „dann“ unterstreicht diese Aussage nur deutlicher. Die Lutherbibel übersetzt die Stelle mit, „Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie“. In der Elberfelder Bibel wird die Stelle mit „Du gibst ihnen: Sie sammeln ein“ übersetzt. Diese Aussage ist etwas kräftiger, als die Aussage aus der Lutherbibel. Die Lutherbibel leitet die Aussage mit „wenn“ ein. Das kann einen eher unsicheren Eindruck hinterlassen. Ein Satz der mit „wenn“ beginnt, setzt immer eine Bedingung bzw. Umstände voraus, ohne die sonst nichts ausgeführt werden kann. Die Gute Nachricht schreibt: "Sie nehmen, was du ihnen ausstreust.“ Hier wird nicht etwas gegeben, sondern ausgestreut. In den Versen ist nicht vom Menschen alleine die Rede, „weil die Metaphorik keine scharfe Grenzziehung zulässt (vgl. V28b mit V13b und V16a).“[6]

Der zweite Teil des 28. Verses ist in jeder Bibelübersetzung unterschiedlich. In der Lutherbibel heißt es „(…) wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gutem gesättigt“. Die Zürcher Bibel übersetzt die Stelle mit „tust du deine Hand auf, so werden sie satt vom Gutem“. Inhaltlich dieselbe Aussage, doch vom Satzbau unterschiedlich. Bei Luther wird durch das Wort „wenn“ wieder eine Bedingung eingebaut, denn wie bereits erwähnt, bezieht das Wort „wenn“ immer eine andere Bedingung oder Konsequenz mit ein. Die Einheitsübersetzung nimmt nicht das Verb „tun“, sondern „öffnen“. „(…)öffnest du deine Hand, werden sie satt von Gutem“. Öffnen hat nach meinem Empfinden eine persönlichere Bedeutung als tun. Die Gute Nachricht verwendet ebenfalls das Verb öffnen, „(…) du öffnest deine Hand und sie alle werden satt“. Die Elberfelder Bibel übersetzt die Stelle mit „Du tust deine Hand auf: Sie werden gesättigt mit Gutem“. Alle Übersetzungen beinhalten, dass die die aus Gottes geöffneter Hand etwas nehmen mit Gutem gesättigt werden. „(…)ein schönes, dichterisch geschautes Bild (…)“[7]. Das Öffnen der Hand stellt Gott als Subjekt dar. Es fällt auf, „daß die Geste des Handöffnens mit JHWH als Subjekt nur in den beiden, sehr wahrscheinlich verwandten Psalmstellen PS 104,28 und Ps145,16 vorkommt. (…). Die Hand einem Gegenüber zu öffnen, bedeutet, diesem etwas für ihn Nützliches zukommen zu lassen, und bedeutet das gegenteilige Verhalten zu „die Hand verschließen“.[8]

Der 29. Vers beginnt in der Lutherbibel, der Zürcher Bibel und der Einheitsübersetzung gleich. „Verbirgst du dein Angesicht(…)“. Die Elberfelder Bibel schreibt: „Du verbirgst dein Angesicht“; in diesem Fall ist der Satzbau umgestellt. Inhaltlich wird auch hier Gott direkt angesprochen. „Verbirgst du dein Angesicht“ bedeutet, dass auch die Möglichkeit besteht, dass das Angesicht nicht verborgen werden kann. „Du verbirgst dein Angesicht“ ist dagegen eine deutlichere Aussage. In diesem Moment ist das Angesicht verborgen. „Das Angesicht verbergen“, erinnert an „verstecken.“ Die Gute Nachricht hält erneut eine andere Übersetzung bereit. Sie schreibt: „(…) doch wenn du dich abwendest, (…).“ „Sich abwenden“ ist deutlicher als „sich zu verbergen“ und meist dauert es auch eine längere Zeit an, bis sich die auseinandergedrifteten Seiten wieder annähern. „Sich abwenden“ bedeutet auch immer, dass es einen Bruch in der Beziehung gegeben hat. Verbirgt sich Gott, oder wendet er sich ab, bedeutet das auch gleichzeitig, dass die Geschöpfe keine Fürsorge durch ihn mehr erhalten.[9]

Wenn sich Gott abgewendet hat, dann „erschrecken sie“. Diese Übersetzungen stehen in der Lutherbibel, der Zürcher Bibel und der Elberfelder Bibel. In der Einheitsübersetzung und der Gute Nachricht wird nicht das Verb „erschrecken“ genommen, sondern „verstören“. „Verstört sein“ beinhaltet nach meinem Verständnis eine länger anhaltende Veränderung im Menschen, wobei erschrecken meist nur einen kurzen Zeitraum meint. Der 29. Vers lässt sich an anderen Stellen im alten Testament wiederfinden. „Das erste Kolon von V29 hat seine nächste Parallele in Ps 30,8. Die Abwendung JHWHs verstört die Geschöpfe bis ins Mark.“[10]

Im zweiten Teil des 29. Verses beschreiben die Übersetzungen, dass Gott ihnen den „Lebensatem“ wegnimmt und sie wieder „zu Staub werden“. Die Lutherbibel greift dabei den Begriff „Odem“ auf. Dieser erinnert stark an den zweiten Schöpfungsbericht, indem Gott dem Menschen, gemacht aus Lehm, den Odem einbläst. In der Zürcher Bibel und der Einheitsübersetzung wird der Begriff „Atem“ verwendet und in der Elberfelder Bibel „Lebensatem“. Dieser betont etwas deutlicher, wie wichtig der Atem zum Leben ist. Die Gute Nachricht spricht vom „Lebenshauch“. Dies erinnert ebenfalls an den zweiten Schöpfungsbericht, denn dort wird der Odem eingehaucht, und kann von Gott wieder genommen werden. Der letzte Abschnitt des 29. Verses beschreibt, was mit dem Lebewesen passiert, nachdem ihm der Lebensatem genommen wurde. In der Lutherbibel „vergehen sie und werden wieder zu Staub“. Die Zürcher Bibel übersetzt die Stelle wie folgt: "(…) kommen sie um und werden wieder zu Staub“. In der Einheitsübersetzung „(…)schwinden sie hin und kehren zurück zum Staub der Erde“. „Sie vergehen und werden wieder zu Staub“ in der Elberfelder Bibel und in der Guten Nachricht „(…)kommen sie um und werden wieder zu Staub“. Alle Übersetzungen beinhalten das Wort Staub, zu dem die Geschöpfe nach ihrem Tod wieder werden. Die einzigen Unterschiede sind in der Auswahl der Verben zu erkennen. So „vergehen sie“, „kommen um“ oder „schwinden sie“. Alle Verben können dabei als Synonyme gesehen werden. „Das zweite Kolon von V 29 schildert den Tod als das (natürliche) Lebensende. Die Geschöpfe kommen um bzw., schwinden dahin wie in Gen 6,17 und 7,21 in der Sintflut“.[11]

[...]


[1] Zenger,Erich (Hg.)und Hossfeld, Frank-Lothar: Psalmen 101-150, Breisgau 2008, Seite 84

[2] Krüger, Annette: Das Lob des Schöpfers. Wissenschaftliche Monographien zum alten und neuen Testament. Studien zur Sprache, Motivik und Theologie von Psalm 104. Tübingen 2010, Seite 340

[3] Ebd., Seite 340

[4] Zenger,Erich (Hg.)und Hossfeld, Frank-Lothar: Psalmen 101-150, Breisgau 2008, Seite 84

[5] Gunkel, Hermann: Die Psalmen, 5. Auflage 1968, Seite 451

[6] Zenger, Erich (Hg.)und Hossfeld, Frank-Lothar: Psalmen 101-150, Breisgau 2008, Seite 84

[7] Gunkel, Hermann: Die Psalmen, 5. Auflage 1968, Seite 451

[8] Krüger, Annette: Das Lob des Schöpfers. Wissenschaftliche Monographien zum alten und neuen Testament. Studien zur Sprache, Motivik und Theologie von Psalm 104. Tübingen 2010, Seite 350

[9] Gunkel, Hermann: Die Psalmen, 5. Auflage 1968, Seite 451

[10] Zenger, Erich (Hg.)und Hossfeld, Frank-Lothar: Psalmen 101-150, Breisgau 2008, Seite 84

[11] Zenger, Erich (Hg.)und Hossfeld, Frank-Lothar: Psalmen 101-150, Breisgau 2008, Seite 84

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Exegese des Psalms 104,27-30
Hochschule
Universität Paderborn
Veranstaltung
evangelische Theologie
Autor
Jahr
2012
Seiten
28
Katalognummer
V215636
ISBN (eBook)
9783656446774
ISBN (Buch)
9783656447276
Dateigröße
484 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
exegese, psalms
Arbeit zitieren
Christina Dorn (Autor), 2012, Exegese des Psalms 104,27-30, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215636

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