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Leistungsunterschiede zwischen Mädchen und Jungen anhand der PISA-Studie

Title: Leistungsunterschiede zwischen Mädchen und Jungen anhand der PISA-Studie

Seminar Paper , 2002 , 35 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Katrin Hoffmann (Author), Vanessa Reichle (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology
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Leistungsunterschiede zwischen Jungen und Mädchen - im Hinblick auf die
PISA-Studie 2000, so der Titel dieser Arbeit. Was genau verbirgt sich dahinter?
Ein wahrscheinlich viel diskutierter Aspekt in bildungs- und
erziehungspolitischen Fragen: Unterscheiden sich Jungen und Mädchen
tatsächlich in verschiedenen schulischen Disziplinen? Wenn ja, woran könnte
das liegen? Haben verschiedene Schulformen hierauf einen Einfluss? Wenn ja,
in welcher Weise?
Diese Fragen und viele mehr sind zu diesem Thema denkbar. Daher verfolgt
diese Arbeit das Ziel, mögliche Antworten auf alle diese Fragen zu geben.
Darum wird zunächst im theoretischen Hintergrund auf verschiedene Konzepte
zu Geschlechterrollen und Geschlechterdifferenzen eingegangen, und mögliche
Erklärungsansätze für eben diese diskutiert.
Weiterhin wird der theoretische Rahmen der PISA -Studie 2000 erläutert, sowie
verwendete Testaufgaben dargestellt. Im dritten Kapitel erfolgt ein
differenzierter Blick auf den internationalen Vergleich. Weiterhin werden
differenzielle Stärken und Schwächen innerhalb der beiden Leistungsbereiche
Mathematik und Lesen im besonderen diskutiert. Ein weiterer wichtiger Aspekt,
nämlich Geschlechterunterschiede innerhalb verschiedener Bildungsgänge,
sowie Lesegewohnheiten und motivationale Unterschiede werden dargestellt.
Letztlich werden die vorhandenen Ergebnisse kurz zusammengefasst und
weitreichend diskutiert, so dass der Blick am Ende dieser Arbeit nicht nur noch
auf PISA 2000 liegt, sondern sehr viel weiter gefasst werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1Theoretischer Hintergrund: Geschlechterunterschiede: Biologie vs. Soziologie

2.1.1 Biologischer Erklärungsansatz

2.1.2 Soziologische Erklärungsansätze

2.1.3 Kohlbergs Theorie der Geschlechtsrollenidentifikation

2.2Theoretischer Hintergrund: PISA-Studie

2.2.1 Was ist eigentlich PISA?

2.2.2 Was sind die untersuchten Indikatoren?

2.2.2.1 Lesekompetenz

2.2.2.2 Mathematische Grundbildung

2.2.2.3 Naturwissenschaftlichen Grundbildung

2.2.3 Wer nimmt teil?

3 Ergebnisse

3.1Geschlechterunterschiede im internationalen Vergleich

3.1.1 Geschlechterunterschiede im internationalen Vergleich anhand der Lesekompetenz

3.1.2 Geschlechterunterschiede im internationalen Vergleich anhand der mathematischen Grundkenntnisse

3.1.3 Geschlechterunterschiede im internationalen Vergleich anhand der naturwissenschaftlichen Grundkenntnisse

3.2Differenzielle Stärken und Schwächen innerhalb der Leistungsbereiche Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften

3.3Geschlechterunterschiede innerhalb der verschiedenen Bildungsgänge

3.3.1 Geschlechterunterschiede innerhalb der verschiedenen Bildungsgänge: Lesen

3.3.2 Geschlechterunterschiede innerhalb der verschiedenen Bildungsgänge: Mathematik und Naturwissenschaften

3.4Geschlechterunterschiede in Lesegewohnheiten und Motivation

3.4.1 Ein Mediationsmodell zur Erklärung der Geschlechterdifferenzen in Testergebnissen

4 Diskussion

5 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Leistungsunterschiede zwischen Jungen und Mädchen im Kontext der PISA-Studie 2000, um bildungspolitische Fragen zu geschlechtsspezifischen Kompetenzdifferenzen zu beantworten und mögliche Ursachen zu identifizieren.

  • Theoretische Grundlagen zu Geschlechterrollen und Sozialisation
  • Methodischer Rahmen und Indikatoren der PISA-Studie
  • Internationaler Leistungsvergleich in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften
  • Einfluss von Bildungsgängen und motivationalen Faktoren auf Testergebnisse

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Biologischer Erklärungsansatz

Wie kommt es zum Beispiel dazu, dass Mädchen und Jungen sich in ihren Leistungen in Mathematik oder im Lesen unterscheiden? Zunächst einmal können zwei verschiedene Forschungsansätze voneinander unterschieden werden: Während der biologische Ansatz davon ausgeht, dass sich die Gehirnhälften in ihrer Funktionsweise bei Jungen und Mädchen derart voneinander unterscheiden, dass bei Jungen und Männern eine stärkere Lateralisierung vorliegt. Während bei Jungen und Männern bei räumlich visuellen Aufgaben eher die rechte Hemisphäre aktiviert wird, scheint bei verbalen Aufgaben die linke Hemisphäre stärker zum Einsatz zu kommen.

Mädchen und Frauen dagegen scheinen eher beide Hemisphären gleichmäßig zu beanspruchen, wenn sie verbale oder mathematische Aufgaben lösen. Warum jedoch die beidseitige hemisphärische Aktivierung zu Leistungsvorteilen der Frauen im verbalen Bereich führt, ist bisher weitgehend ungeklärt (Springer & Deutsch, 1998).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Fragestellung der geschlechtsspezifischen Leistungsunterschiede bei der PISA-Studie 2000 ein und skizziert den Aufbau sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert biologische und soziologische Erklärungsansätze für Geschlechterdifferenzen und stellt den theoretischen Rahmen sowie die Indikatoren der PISA-Studie vor.

3 Ergebnisse: Hier werden die Leistungsdaten der PISA-Studie im internationalen Vergleich sowie nach Bildungsgängen und motivationalen Faktoren analysiert.

4 Diskussion: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse, hinterfragt die Rolle der Motivation und leitet Empfehlungen für die schulische Förderung ab.

5 Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Publikationen, auf denen die Arbeit basiert.

Schlüsselwörter

PISA-Studie, Geschlechterunterschiede, Lesekompetenz, Mathematische Grundbildung, Naturwissenschaftliche Grundbildung, Sozialisation, Geschlechterrollen, Motivation, Bildungsgänge, Lateralisierung, Gender Stereotypes, Mediationsmodell, Schulleistungen, Bildungsforschung, Kompetenzstufen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Leistungsunterschiede zwischen Jungen und Mädchen anhand der PISA-Studie 2000.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Erklärungsansätzen für Geschlechterdifferenzen, der PISA-Methodik sowie dem Vergleich der Leistungen in verschiedenen Schulfächern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Antworten auf die Frage zu finden, ob und warum sich Jungen und Mädchen in schulischen Leistungen unterscheiden und wie diese Diskrepanzen durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung bestehender Forschungsliteratur sowie einer detaillierten Sekundäranalyse der PISA-Ergebnisse inklusive statistischer Mediationsmodelle.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit dem internationalen Leistungsvergleich, den Stärken und Schwächen der Geschlechter in den Testbereichen sowie dem Einfluss von Bildungsgang und Motivation auf die Testergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind PISA-Studie, Lesekompetenz, mathematische Grundbildung, Geschlechterrollen, Motivation und schulische Sozialisation.

Welche Rolle spielt das Mediationsmodell in der Studie?

Das Modell verdeutlicht, dass Leistungsunterschiede beim Lesen maßgeblich auf die Variable "Interesse" zurückzuführen sind, was die Bedeutung der Motivationsförderung unterstreicht.

Zu welchen Schlussfolgerungen kommen die Autoren bezüglich der Förderung?

Die Autoren plädieren dafür, Jungen im Bereich Lesen aktiver zu fördern und gleichzeitig Mädchen in mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern zu unterstützen, um Rollenstereotypen abzubauen.

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Details

Title
Leistungsunterschiede zwischen Mädchen und Jungen anhand der PISA-Studie
College
University of Mannheim  (Psychologie, Lehrstuhl: Erziehungswissenschaften II)
Course
Seminar: Von und aus PISA lernen
Grade
sehr gut
Authors
Katrin Hoffmann (Author), Vanessa Reichle (Author)
Publication Year
2002
Pages
35
Catalog Number
V21819
ISBN (eBook)
9783638253437
Language
German
Tags
Leistungsunterschiede Mädchen Jungen PISA-Studie Seminar PISA
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katrin Hoffmann (Author), Vanessa Reichle (Author), 2002, Leistungsunterschiede zwischen Mädchen und Jungen anhand der PISA-Studie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/21819
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