Unterweisungsentwurf
Qualitativer Chloridnachweis
Rave Wolfgang
Fortbildung IHK-Industriemeister
Inhaltsverzeichnis
1. Ausgangslage ... 3
1.1. Ausbildungszeitpunkt ... 3
1.2. Alter/Geschlecht ... 3
1.3. Schulische Vorbildung ... 3
1.4. Ausbildungsberuf ... 3
1.5. Vorkenntnisse ... 3
1.6. Soziale Rahmenbedingungen ... 3
2. Lernziele ... 4
3. Ausbildungsmittel ... 5
4. Pädagogische Prinzipien ... 6
4.1. Prinzip der Aktivität des Auszubildenden ... 6
4.2. Prinzip der Anschauung ... 6
4.3. Prinzip der Praxisnähe ... 6
4.4. Prinzip der Jugendgemäßheit ... 6
4.5. Prinzip der Sachlichen Richtigkeit ... 6
4.6. Prinzip der Erfolgssicherung ... 7
5. Schlüsselqualifikationen ... 8
5.1. Personelle Fähigkeiten ... 8
5.2. Soziale Fähigkeiten ... 8
5.3. Kognitive Fähigkeiten ... 8
6. Unterweisungsmethode ... 9
6.1. Stufe 1 Vorbereiten ... 9
6.2. Stufe 2 Vormachen und Erklären ... 10
6.2.1. Lernschritt 1 ... 10
6.2.2. Lernschritt 2 ... 10
6.2.3. Lernschritt 3 ... 11
6.3. Stufe 3 Nachmachen und Erklären lassen ... 12
6.4. Stufe 4 Üben und Erfolgskontrolle ... 12
7. Abschließende Lernerfolgskontrolle ... 12
8. Anhang ... 12
1. Ausgangslage
1.1. Ausbildungszeitpunkt
Der Auszubildende XXX befindet sich im 2. Monat des 3. Ausbildungsjahres.
1.2. Alter/Geschlecht
Herr XXX ist yy Jahre alt, männlich.
1.3. Schulische Vorbildung
Der Auszubildende ist im Besitz der Mittleren Reife.
1.4. Ausbildungsberuf
Herr XXX erlernt den Beruf des Chemikanten.
1.5. Vorkenntnisse
Die folgenden Kenntnisse und Fertigkeiten wurden dem Auszubildenden bereits vermittelt:
Grundkenntnisse auf den Gebieten Sicherheit, Gesundheitsschutz, Unfallverhütung und Arbeitshygiene im chemischen Labor.
Grundlagen des Umweltschutzes, besonders die Entsorgung chemischer Abfälle.
Benutzung der persönlichen Schutzausrüstung.
Erstellen einer Reaktionsgleichung.
Theoretische Grundlagen auf dem Gebiet der Analytischen Chemie.
Umgang mit Säuren, Laugen, Salzen und deren Lösungen.
Kennen verschiedener Laborhilfsmittel (z.B. Glasgeräte, Indikatorpapier, usw.).
1.6. Soziale Rahmenbedingungen
Der Auszubildende absolviert zurzeit in Einzelunterweisung seine Grundausbildung im Bereich Labortechnik im Ausbildungslaboratorium der XXX AG. Er zeigt starkes Interesse an der Ausbildung, ist zuverlässig und arbeitet aktiv mit. Die bisherigen Leistungen liegen deutlich über den erwarteten Stand...
Inhaltsverzeichnis
1. Ausgangslage
1.1. Ausbildungszeitpunkt
1.2. Alter/Geschlecht
1.3. Schulische Vorbildung
1.4. Ausbildungsberuf
1.5. Vorkenntnisse
1.6. Soziale Rahmenbedingungen
2. Lernziele
3. Ausbildungsmittel
4. Pädagogische Prinzipien
4.1. Prinzip der Aktivität des Auszubildenden
4.2. Prinzip der Anschauung
4.3. Prinzip der Praxisnähe
4.4. Prinzip der Jugendgemäßheit
4.5. Prinzip der Sachlichen Richtigkeit
4.6. Prinzip der Erfolgssicherung
5. Schlüsselqualifikationen
5.1. Personelle Fähigkeiten
5.2. Soziale Fähigkeiten
5.3. Kognitive Fähigkeiten
6. Unterweisungsmethode
6.1. Stufe 1 Vorbereiten
6.2. Stufe 2 Vormachen und Erklären
6.2.1. Lernschritt 1
6.2.2. Lernschritt 2
6.2.3. Lernschritt 3
6.3. Stufe 3 Nachmachen und Erklären lassen
6.4. Stufe 4 Üben und Erfolgskontrolle
7. Abschließende Lernerfolgskontrolle
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Der vorliegende Unterweisungsentwurf zielt darauf ab, dem Auszubildenden die theoretischen und praktischen Grundlagen für die Durchführung einer qualitativen Chloridanalyse im chemischen Labor zu vermitteln. Im Zentrum steht die Befähigung zur eigenständigen und sicheren Analyse unter Einhaltung fachspezifischer Labormethoden.
- Vermittlung methodischer Laborkompetenzen (Fällungsreaktion)
- Einhaltung von Sicherheits- und Umweltschutzstandards
- Anwendung der 4-Stufen-Methode in der Unterweisung
- Förderung personaler, sozialer und kognitiver Schlüsselqualifikationen
Auszug aus dem Buch
4.2. Prinzip der Anschauung
Der Auszubildende, der selbst Vorgänge gesehen und Gegenstände angefasst hat, kann sich diese besser merken. Durch Zeigen und Anfassen der notwendigen Geräte wird dem Auszubildenden der Einstieg in das Unterweisungsthema vereinfacht.
Der Mensch behält von dem: - was er hört 20 %, - was er sieht 30 %, - was er hört und sieht 50 %, - worüber er redet 70 % und - was er selbst tut 90 %.
Es ist daher sinnvoll, dass der Auszubildende die Chloridanalyse selbst durchführt.
Zusammenfassung der Kapitel
Ausgangslage: Definiert die Rahmenbedingungen des Auszubildenden, wie dessen Wissensstand, berufliches Umfeld und Vorkenntnisse.
Lernziele: Legt das Groblernziel der selbstständigen Durchführung einer qualitativen Chloridanalyse sowie die dazu notwendigen Feinlernziele fest.
Ausbildungsmittel: Listet die für die Unterweisung benötigten Geräte und Chemikalien detailliert mit Begründung ihres Einsatzes auf.
Pädagogische Prinzipien: Erläutert die didaktischen Grundsätze wie Aktivität, Anschauung und Erfolgssicherung, die dem Unterweisungsentwurf zugrunde liegen.
Schlüsselqualifikationen: Beschreibt, welche personalen, sozialen und kognitiven Fähigkeiten durch die gewählte Vorgehensweise gezielt gefördert werden.
Unterweisungsmethode: Detaillierte Darstellung der 4-Stufen-Methode, unterteilt in Vorbereitung, Vormachen, Nachmachen und Üben.
Abschließende Lernerfolgskontrolle: Definiert die Methoden zur Überprüfung des Lernerfolgs, inklusive praktischer Demonstration und gezielter Kontrollfragen.
Schlüsselwörter
Unterweisungsentwurf, Chloridanalyse, qualitative Analyse, Chemikant, Laborpraxis, Fällungsreaktion, 4-Stufen-Methode, Lernziele, Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Silbernitrat, Salpetersäure, Labortechnik, Schlüsselqualifikationen, Lernerfolgskontrolle.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Unterweisungsentwurf grundsätzlich?
Die Arbeit stellt einen strukturierten Entwurf für eine betriebliche Unterweisung im Bereich der Labortechnik dar, bei der ein Auszubildender zum Chemikanten den qualitativen Nachweis von Chloriden erlernt.
Was sind die zentralen Themenfelder der Unterweisung?
Zentrale Themen sind die fachgerechte Handhabung von Laborgeräten, die Durchführung einer chemischen Fällungsreaktion, die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften sowie die pädagogische Methodik der Unterweisung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, den Auszubildenden dazu zu befähigen, nach der Unterweisung selbstständig und sicher eine qualitative Chloridanalyse durchzuführen.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Wissensvermittlung eingesetzt?
Es wird die klassische 4-Stufen-Methode verwendet: 1. Vorbereiten, 2. Vormachen und erklären, 3. Nachmachen und erklären lassen, 4. Üben und Erfolgskontrolle.
Was wird im Hauptteil des Dokuments behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Bestimmung der Ausgangslage, die Definition von Lernzielen, die Auflistung benötigter Mittel, die pädagogische Begründung sowie die detaillierte schrittweise Anleitung der Unterweisungsmethode.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Charakteristische Schlüsselwörter sind insbesondere: Unterweisungsentwurf, Chloridanalyse, 4-Stufen-Methode, Laborpraxis, Chemikant und Fällungsreaktion.
Warum ist das Prinzip der Anschauung bei dieser Unterweisung so wichtig?
Wie im Text ausgeführt, bleibt Gelerntes deutlich besser im Gedächtnis (bis zu 90%), wenn der Auszubildende Handgriffe selbst durchführt und Gegenstände aktiv bedient, anstatt nur zuzuhören.
Wie wird das korrekte Handeln des Auszubildenden während der Unterweisung sichergestellt?
Dies erfolgt durch ständige Kontrolle während der Lernschritte, das Prinzip der Erfolgssicherung durch mehrfaches Üben sowie eine abschließende Lernerfolgskontrolle mittels Fachfragen.
- Arbeit zitieren
- Wolfgang Rave (Autor:in), 2004, Durchführung eines qualitativen Chloridnachweises (Unterweisung Chemikant / -in), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/22139