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Eingliederungshilfe für geistig behinderte Kinder

Titre: Eingliederungshilfe für geistig behinderte Kinder

Dossier / Travail , 2013 , 20 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Tuemay Bicer (Auteur)

Travail Social
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Résumé Extrait Résumé des informations

Bevor ich auf das Thema der Eingliederungshilfe für geistig behinderte Kinder eingehen kann, gilt es im ersten Teil der Arbeit die Grundlagen zu erarbeiten. Hierbei gehe ich eingangs auf das Allgemeine Begriffsverständnis ein und erläutere hierbei die Begrifflichkeit der Behinderung im Allgemeinen, woraufhin ich auf die Definition der geistigen Behinderung eingehe und deren drei unterschiedliche Behinderungsgrade erläutere, um so die Unterscheidung zwischen der Behinderung im Allgemeinen und der geistigen Behinderung noch näher zu verdeutlichen. Nach der Erarbeitung der begrifflichen Grundlagen, gehe ich letztlich über in den theoretischen und rechtlichen Teil der Eingliederungshilfe. An dieser Stelle gehe ich zunächst auf den umfassten Personenkreis ein und deren rechtliche Definition, sowie die beabsichtigten Ziele der Eingliederungshilfe für die Anspruchsberechtigten bzw. hier im speziellen für das geistig behinderte Kind. Abschließend erläutere ich das persönliche Budget und gehe auch auf die Kostenfrage ein, wer also letztlich für die Kosten der Leistungen für das Kind aufzukommen hat und gebe dann noch eine eigene Stellungnahme bzw. Prognose bzgl. dieser Thematik in der Schlussbetrachtung ab.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. „Behinderung“ und „geistige Behinderung“

2.1. Was ist eine Behinderung im Allgemeinen?

2.2. Entstehungsgeschichte des Terminus geistigen Behinderung

2.3. Definition der geistigen Behinderung

3. Eingliederungshilfe

3.1. Inhalt und Reichweite

3.2. Anspruchsinhaber und Tatbestandsvoraussetzungen der Eingliederungshilfe

3.3. Aufgaben und Ziele der Eingliederungshilfe

3.3.1. Ziele der Eingliederungshilfe speziell bei geistig behinderten Kindern

3.3.2. Umgang mit der Schulpflicht bei geistig behinderten Kindern und der weitere Verlauf

3.4. Leistungsgruppen der Eingliederungshilfe

3.4.1. Medizinische Rehabilitation

3.4.2. Teilhabe am Arbeitsleben

3.4.3. Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft

3.4.3.1. Eingliederungshilfe im Rahmen der Unterstützung zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft

3.4.3.2. Sonderregelung

4. Kostenverteilung bzgl. der Leistungen für das geistig behinderte Kind auf

4.1. Kostenübernahmevoraussetzungen und Eigenanteil

4.2. Kostenübernahme durch Kranken und Pflegeversicherung

4.3. Die Kosten für die Wohnhilfen

5. Das Persönliches Budget an Stelle von Dienst- oder Sachleistungen

5.1. Was ist das persönliche Budget?

5.1.1. Folgende Leistungsträger können bei einem persönlichen Budget beteiligt sein

5.1.2. Voraussetzung für die Bewilligung des persönlichen Budgets

5.2. Wie hoch ist das persönliche Budget?

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die praktische Umsetzung der Eingliederungshilfe für geistig behinderte Kinder. Ziel ist es, die Komplexität des Systems zu beleuchten, die Rollen der Leistungsträger zu analysieren und die Wirksamkeit der Hilfestellungen im Hinblick auf ein selbstbestimmtes Leben zu prüfen.

  • Grundlagen der Begrifflichkeiten "Behinderung" und "geistige Behinderung".
  • Strukturen und Ziele der Eingliederungshilfe nach SGB XII und SGB IX.
  • Besondere Herausforderungen in der Frühförderung und Schulpflicht.
  • Leistungsgruppen wie medizinische Rehabilitation und Teilhabe am Arbeitsleben.
  • Finanzierungsmodelle und die Rolle des Persönlichen Budgets.

Auszug aus dem Buch

3.4.1. Medizinische Rehabilitation:

Ist die Möglichkeit nicht gegeben durch Vorsorge und Frühförderung einer Behinderung entgegen zu wirken bzw. entsteht auf Grund eines Ereignisses eine Behinderung, so stehen medizinische Leistungen im Vordergrund. Im Fokus der medizinischen Rehabilitation sind Behinderungen, sowie chronische Krankheiten abzuwenden, zu beseitigen, zu mindern sowie Verschlimmerungen entgegenzuwirken. Spezifische medizinische Rehabilitationsmaßnahmen sind darauf ausgerichtet, die verbliebene Leistungsmöglichkeit so zu erhalten, zu stärken und gleichzeitig dafür Sorge zu tragen, dass diese weitaus in ihrer Funktion so gefördert werden, dass diese die anderen ausgefallenen Funktionen ausgleichen können. Diese Ziele sind auch für die Pflegebedürftigkeit gültig. Hier soll gleichermaßen darauf hinaus gearbeitet werden, dass die Person in ihrer Pflegebedürftigkeit und Einschränkung der Erwerbsfähigkeit, soweit keine Minderung möglich ist, einer Verschlimmerung entgegen gewirkt werden kann und um präventiv Sorge zu tragen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die persönliche Motivation der Autorin sowie die zentrale Problemstellung der Arbeit im Bereich der Eingliederungshilfe für geistig behinderte Kinder.

2. „Behinderung“ und „geistige Behinderung“: Hier werden die juristischen Definitionen sowie die historische Entwicklung des Begriffs der geistigen Behinderung und deren Grade erläutert.

3. Eingliederungshilfe: Dieses Kapitel gibt einen umfassenden Überblick über Inhalt, Reichweite, Anspruchsberechtigte und Ziele der Eingliederungshilfe, inklusive spezifischer Aspekte für Kinder.

4. Kostenverteilung bzgl. der Leistungen für das geistig behinderte Kind auf: Es wird analysiert, welcher Sozialleistungsträger für welche Kosten aufkommt und unter welchen Voraussetzungen Eltern sich finanziell beteiligen müssen.

5. Das Persönliches Budget an Stelle von Dienst- oder Sachleistungen: Die Möglichkeiten und Voraussetzungen für die Inanspruchnahme des Persönlichen Budgets als alternative Leistungsform werden detailliert beschrieben.

6. Schlussbetrachtung: Der Autor resümiert, dass das aktuelle System der Eingliederungshilfe aufgrund bürokratischer Strukturen und zersplitterter Verantwortlichkeiten oft ineffizient und zulasten der Betroffenen agiert.

Schlüsselwörter

Eingliederungshilfe, geistige Behinderung, SGB XII, Teilhabe am Leben, Frühförderung, Schulpflicht, Persönliches Budget, Sozialhilfe, Medizinische Rehabilitation, Pflege, Kostenverteilung, Rehabilitation, Menschenwürde, Bürokratie, Förderschule.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Eingliederungshilfe für geistig behinderte Kinder und analysiert dabei sowohl rechtliche Grundlagen als auch die praktische Umsetzung im Alltag.

Welche Themenfelder stehen im Fokus?

Zentrale Themen sind die Definition geistiger Behinderung, die Aufgaben der Eingliederungshilfe, die Kostenübernahme durch verschiedene Träger sowie das Instrument des Persönlichen Budgets.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Eingliederungshilfe Kindern mit geistiger Behinderung den Zugang zur Gesellschaft ermöglicht und wo die Grenzen des aktuellen, bürokratisch geprägten Systems liegen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse rechtlicher Texte, Sozialgesetzbücher (SGB IX, SGB XII) und fachpädagogischer Quellen.

Welche Aspekte werden im Hauptteil vertieft?

Der Hauptteil behandelt die Leistungsgruppen der Eingliederungshilfe, Besonderheiten bei der Schulpflicht und Frühförderung sowie die Finanzierung der verschiedenen Unterstützungsformen.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Wichtige Begriffe sind Teilhabe, Inklusion, Rechtliche Rahmenbedingungen, Sonderpädagogik und Sozialleistungsträger.

Wie unterscheidet sich die Eingliederungshilfe für Kinder von der für Erwachsene?

Die Arbeit stellt heraus, dass sich die Eingliederungshilfe für geistig behinderte Kinder primär in Bereichen wie der Frühförderung und der schulpflichtigen Betreuung von der Hilfe für Erwachsene abhebt.

Welche Kritik übt die Autorin am aktuellen System?

Sie kritisiert, dass das System durch die Aufteilung auf diverse Sozialgesetzbücher und Träger zu einem "heillosen Durcheinander" führt, das bürokratische Hürden für die Hilfesuchenden schafft.

Welche Bedeutung hat das Persönliche Budget?

Es dient als Geldleistung dazu, den Leistungsempfängern mehr Selbstbestimmung bei der Wahl ihrer Hilfsformen zu ermöglichen, statt auf klassische Sachleistungen angewiesen zu sein.

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Résumé des informations

Titre
Eingliederungshilfe für geistig behinderte Kinder
Cours
Rechtswissenschaft
Note
1,7
Auteur
Tuemay Bicer (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
20
N° de catalogue
V229731
ISBN (ebook)
9783656451907
ISBN (Livre)
9783656452638
Langue
allemand
mots-clé
Geistig behinnderte Kinder geistig behindert geistigbehinderte Eingliederungshilfe Eingliederungshilfe für geistig behinderte Kinder geistigbehindert
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Tuemay Bicer (Auteur), 2013, Eingliederungshilfe für geistig behinderte Kinder, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/229731
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Extrait de  20  pages
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