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Deutschland und die Weltwirtschaftskrise 1929/32

Título: Deutschland und die Weltwirtschaftskrise 1929/32

Trabajo Escrito , 2013 , 38 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Thorsten Foltz (Autor)

Economía de las empresas - Historia económica y social
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Deutschland war nach den USA die Nation, die am schwersten von der Weltwirtschaftskrise betroffen war. Zudem ermöglichte die Weltwirtschaftkrise den Aufstieg Hitlers. Diese Arbeit untersucht, wie es zur Weltwirtschaftskrise kommen konnte, wo die Ursachen lagen. Der vielfach angenommene Börsenkrach war nicht die Ursache, sondern eher Bestandteil und ein Auslöser der Krise, wie gezeigt wird. Des Weiteren wird der Verlauf und die Auswirkungen gezeigt, sowie die Maßnahmen die getroffen worden, von denen letztlich aber die Nationalsozialisten profitierten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Überblick über die Weltwirtschaftskrise, insbesondere in Deutschland

3 Ursachen und Verlauf der Weltwirtschaftskrise in Deutschland

3.1 Die Landwirtschaft

3.2 Die deutsche Industrie

3.2.1 Die Hochzollpolitik

3.2.2 Kartellbildungen und Preisabsprachen

3.2.3 Nachlassende Investitionsbereitschaft

3.3 Der deutsche Arbeitsmarkt

3.3.1 Die Arbeitslosigkeit als Massenphänomen

3.3.2 Reform der Arbeitslosenversicherung und Erwerbslosenfürsorge

3.4 Der Finanzmarkt

3.4.1 Reparationszahlungen als dauerhafter Begleiter der Weimarer Republik

3.4.2 Die Auslandsverschuldung

3.4.3 Die Banken und der Börsenkrach

3.4.4 Die Problematik der Währungen

3.5 Deflations- und Parallelpolitik

3.5.1 Lohn- und Gehaltskürzungen

3.5.2 Preissenkungen

3.5.3 Ausgleich des Staatshaushalts

3.5.4 Geld- und kreditpolitische Interventionen

3.5.5 Arbeitsbeschaffung und deren Finanzierung

4 Überwindung der Weltwirtschaftskrise

5 Das Ende der Weltwirtschaftskrise und der Weimarer Republik

6 Ergebnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Ursachen und den Verlauf der Weltwirtschaftskrise in Deutschland zwischen 1929 und 1932, untersucht die staatlichen Gegenmaßnahmen – insbesondere die Deflationspolitik unter Reichskanzler Heinrich Brüning – und bewertet deren Auswirkungen auf die politische und wirtschaftliche Stabilität der Weimarer Republik.

  • Historische Genese der Weltwirtschaftskrise im deutschen Kontext
  • Analyse sektoraler Krisenursachen (Landwirtschaft, Industrie, Finanzmarkt)
  • Kritische Würdigung der wirtschaftspolitischen Deflationsmaßnahmen
  • Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Not und politischer Radikalisierung
  • Überwindungsstrategien und der Übergang zur NS-Wirtschaftspolitik

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Die Hochzollpolitik

In den zwanziger Jahren stiegen weltweit die Zölle. Man wollte neu aufgebaute Industrien oder Länder, die aus dem österreichisch-ungarischen Kaiserreich hervorgingen, schützen.

Auf internationalen Konferenzen in Brüssel (1920), Portorose (1921) und Genua (1922) hatte man bereits erfolglos gegen höhere Zölle argumentiert. 1927 fand eine Weltwirtschaftskonferenz, ausgerichtet vom Völkerbund, erneut in Genua statt. Anlass war die Sorge über den weltweiten Aufwärtstrend der Zölle. Es konnte lediglich ein Stillhalteabkommen, mit dem Ziel späterer Zollsenkungen, vereinbart werden. Mit Ausnahme der britischen Labour Regierung, befürworteten die großen Industrieländer Zölle. Deutschland hatte sie 1926, Italien 1925 wieder eingeführt. Frankreich führte Zölle und Vermahlungsquoten ein. Auch die USA traten, unter der republikanischen Regierung, für Zölle ein.

Der Zollprotektionismus verhinderte mehr und mehr den freien Warenaustausch. 1929 erhöhten Frankreich und Italien ihre Automobilzölle. Indien die Zölle auf Meterware. Auch Australien verabschiedete eine breite Zollerhöhung. Dies traf die deutsche Industrie, die auf Exporte aber auch Importe angewiesen war, und erschwerte Produktion und Absatz. Anzumerken ist, dass nicht alle Industrien gleichermaßen betroffen waren. Manche Unternehmen hatten keine Exportmöglichkeit. Dies betraf u. a. die Bau- und Textilindustrie. Wesentlich stärker waren exportabhängige Industrien wie Chemie, Elektrotechnik und Maschinenbau betroffen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung umreißt die wirtschaftliche Krise in Deutschland von 1929 bis 1936, benennt die Forschungsabsicht und ordnet die Krise in den historischen Kontext des Nationalsozialismus ein.

2 Überblick über die Weltwirtschaftskrise, insbesondere in Deutschland: Dieses Kapitel skizziert den globalen Ursprung der Krise ausgehend von den USA und beleuchtet die prekären politischen Verhältnisse der Weimarer Republik.

3 Ursachen und Verlauf der Weltwirtschaftskrise in Deutschland: Der Hauptteil analysiert detailliert die strukturellen Probleme in der Landwirtschaft, Industrie, auf dem Arbeitsmarkt und im Finanzsektor sowie die Auswirkungen der staatlichen Deflationspolitik.

4 Überwindung der Weltwirtschaftskrise: Hier werden Initiativen zur Arbeitsbeschaffung wie der WTB-Plan und der Papen-Plan sowie die wirtschaftlichen Folgen der einsetzenden Konjunkturbelebung beschrieben.

5 Das Ende der Weltwirtschaftskrise und der Weimarer Republik: Dieses Kapitel beschreibt die politische Radikalisierung der Bevölkerung und die Festigung der nationalsozialistischen Macht durch Aufrüstung und Vierjahresplan.

6 Ergebnis: Die Schlussbetrachtung fasst die Ursachenbündel der Krise zusammen und reflektiert die historischen Lehren sowie die begrenzte Vergleichbarkeit mit heutigen Krisenphänomenen.

Schlüsselwörter

Weltwirtschaftskrise, Weimarer Republik, Deflationspolitik, Heinrich Brüning, Reparationszahlungen, Arbeitslosigkeit, Goldstandard, Industriepolitik, Bankenkrise, Protektionismus, Nationalsozialismus, Papen-Plan, Bruttonationaleinkommen, Wirtschaftsgeschichte, Kreditmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Publikation untersucht die historischen Ursachen, den Verlauf und die politischen sowie wirtschaftlichen Konsequenzen der Weltwirtschaftskrise von 1929 bis 1932 in Deutschland.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich auf die deutsche Landwirtschaft, die industrielle Konjunktur, den Bankensektor, die Arbeitsmarktpolitik und die Auswirkungen der Reparationsforderungen auf die Weimarer Republik.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Ursachen der Krise in Deutschland herauszuarbeiten, die Maßnahmen der Regierung Brüning zu analysieren und deren Beitrag zum Ende der Weimarer Republik zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse wirtschaftshistorischer Literatur und zeitgenössischer Statistiken, um die komplexen Zusammenhänge zwischen ökonomischen Zwangslagen und politischem Handeln aufzuzeigen.

Was wird im umfangreichen Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Sektoranalysen der deutschen Wirtschaft, die Problematik der internationalen Finanzströme, die Auswirkungen der Deflations- und Parallelpolitik sowie die staatlichen Interventionsversuche zur Überwindung der Krise.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Zentrale Begriffe sind Weltwirtschaftskrise, Weimarer Republik, Deflationspolitik, Reparationszahlungen, Arbeitslosigkeit und das Ende des Goldstandards.

Inwiefern beeinflussten Reparationszahlungen die deutsche Wirtschaftskrise?

Die Arbeit verdeutlicht, dass die Reparationen zwar nicht die primäre Ursache für den Ausbruch der Krise waren, aber ein erhebliches psychologisches und politisches Instrument darstellten, das den Handlungsspielraum der deutschen Politik stark einschränkte.

Was bewirkte die Deflationspolitik unter Heinrich Brüning?

Die Deflationspolitik zielte auf die Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit durch Preissenkungen und Haushaltsdisziplin ab, führte jedoch zu massiven sozialen Härten und verschärfte die wirtschaftliche Lage, was letztlich zur politischen Destabilisierung beitrug.

Wie veränderte sich die Rolle der Arbeitslosenversicherung in der Krise?

Die Versicherung geriet durch die Massenarbeitslosigkeit in eine finanzielle Schieflage, woraufhin die Regierung die Leistungen massiv kürzte und die Finanzierungslast auf die Kommunen und Beitragszahler abwälzte.

Welche Rolle spielte der Börsenkrach für die deutsche Krise?

Der Börsenkrach von 1929 in den USA fungierte eher als Auslöser oder Akzelerator; die tieferliegenden Ursachen der deutschen Krise waren in strukturellen Problemen, einer hohen Auslandsverschuldung und politischen Instabilitäten begründet.

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Detalles

Título
Deutschland und die Weltwirtschaftskrise 1929/32
Universidad
University of Siegen
Calificación
1,7
Autor
Thorsten Foltz (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
38
No. de catálogo
V229813
ISBN (Ebook)
9783656454366
ISBN (Libro)
9783656456025
Idioma
Alemán
Etiqueta
Weltwirtschaftskrise Große Depression Börsenkrach Börsencrash Deutschland Deutsches Reich Weimarer Republik Wirtschaftspolitik Landwirtschaft Industrie Banken Finanzsystem Brüning Deflation Deflationspolitik Parallelpolitik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Thorsten Foltz (Autor), 2013, Deutschland und die Weltwirtschaftskrise 1929/32 , Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/229813
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