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Bildungstheoretische Didaktik

Título: Bildungstheoretische Didaktik

Trabajo Escrito , 2009 , 13 Páginas

Autor:in: Jule Ebbing (Autor)

Didáctica - Didáctica general, objetivos de la educación, métodos
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Wolfgang Klafki, der bekannteste Vertreter bildungstheoretischer Didaktik in den 1950/60er Jahren entwickelte seinen Ansatz kontinuierlich weiter, bis er Ende der 1970er Jahre sein Modell der kritisch-konstruktiven Didaktik erstmals veröffentlichte. Hierbei ließ er sich von anderen Theorien wie der Lehr-lerntheoretischen, kritisch-kommunikativen und lernzielorientierten Didaktik beeinflussen und stellte sich insbesondere der Kritik der Studentenbewegung der späten 1960er Jahre.

Stark verändert hat er vor allem die von ihm erstmals 1958 vorgestellte Didaktische Analyse, den von ihm so betitelten „Kern der Unterrichtsvorbereitung“.

Gerade im Rahmen eines Grundlagenseminars zur Didaktik, der Theorie des Unterrichts, erscheint es sinnvoll, den sich in der Thematik der Unterrichtsvorbereitung andeutenden Praxisbezug näher zu beleuchten und insbesondere die Entwicklung dieses didaktischen Modells in den vergangenen Jahrzehnten zu betrachten. Hierbei soll gesondert auf die Einflüsse anderer Theorierichtungen eingegangen werden.

Einführend wird zunächst der bildungstheoretische Ansatz Klafkis unter Berücksichtigung seiner Grundlagen und vorangegangenen Theorieansätzen vorgestellt und die wichtigsten Begrifflichkeiten werden geklärt, um dann auf der Grundlage des Begriffes der kategorialen Bildung die Didaktische Analyse vorzustellen.

Als nächsten Schritt soll die Kritik am bildungstheoretischen Ansatz kurz dargestellt werden, um dann die Weiterentwicklung zur kritisch-konstruktiven Didaktik zu erläutern und die Einflüsse anderer Theorien hervorzuheben.

Im Resümee erfolgt die abschließende Bewertung der Entwicklung der bildungstheoretischen Didaktik aus pragmatischer Perspektive.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung

2. Bildungstheoretische Didaktik

2.1 Der Bildungsbegriff materialer und formaler Theorien

2.2 Kategoriale Bildung

2.3 Didaktische Analyse

3. Von der bildungstheoretischen zur kritisch-konstruktiven Didaktik

3.1 Kritik am Modell der Didaktischen Analyse

3.2 Die Annahme der Kritik und ihre Integration in die kritisch-konstruktive Didaktik

3.2.1 Neubestimmung von Allgemeinbildung

3.2.2 Schlüsselprobleme

3.2.3 Von der Didaktischen Analyse zum Perspektivenschema

4. Schlussreflexion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretische Entwicklung und Evolution des didaktischen Ansatzes von Wolfgang Klafki, beginnend bei der klassischen bildungstheoretischen Didaktik bis hin zur kritisch-konstruktiven Didaktik, wobei der Fokus auf der Anpassung an gesellschaftliche und bildungswissenschaftliche Herausforderungen liegt.

  • Klafkis Modell der Didaktischen Analyse
  • Die Dialektik materialer und formaler Bildungstheorien
  • Kritik der Studentenbewegung und deren Einfluss auf die Didaktik
  • Neubestimmung von Allgemeinbildung durch Selbstbestimmung, Mitbestimmung und Solidarität
  • Implementierung von Schlüsselproblemen in den Bildungskanon
  • Erweiterung des Planungsmodells zum Perspektivenschema

Auszug aus dem Buch

2.2 Kategoriale Bildung

Die zuvor vorgestellten Bildungstheorien enthalten jede für sich wahre Momente, sind jedoch grundsätzlich unvollständig und unterschiedlich problematisch.

Klafkis größtes Angriffsmoment ist, dass Bildung in keiner neuzeitlichen Theorie als Ganzes betrachtet wird, sondern immer als Zusammenfügung oder gegenseitige Ergänzung von materialen und formalen Aspekten. (vgl. Klafki 1959. S.38f.)

Klafkis Bildungstheorie verbindet dialektisch materiale und formale Bildungstheorie.

Bildung ist für Klafki kategorial im Sinne von „Hindeutung auf den Wesenskern der Bildung“(Klafki 1959. S.44).

„Bildung ist kategoriale Bildung in dem Doppelsinn, daß sich dem Menschen eine Wirklichkeit „kategorial“ erschlossen hat und daß eben damit er selbst – dank der selbstvollzogenen „kategorialen“ Einsichten, Erfahrungen, Erlebnisse – für diese Wirklichkeit erschlossen worden ist“ (Klafki 1959. S.44. Herv. i. Orig.)

Diese Kategorien werden mit Hilfe des Elementaren, des Fundamentalen und des Exemplarischen erschlossen.

Das Elementare bezeichnet die materiale Seite der Bildung. An einem besonderen Fall wird ein dahinterliegendes allgemeines Prinzip erfahrbar. Beispielsweise erkennt Newton am fallenden Apfel das Gravitationsgesetz.

Fundamental sind Erfahrungen, in denen grundlegende Einsichten auf prägnante Art gewonnen werden. Dies ist die subjektiv-formale Seite der Bildung.

Beide Seiten müssen am Exemplarischen gewonnen werden. Das Exemplarische zeigt das Allgemeine am Besonderen und das Besondere steht stellvertretend für viele.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung: Das Kapitel führt in die historische Entwicklung von Wolfgang Klafkis didaktischem Denken ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die den Übergang von der Didaktischen Analyse zur kritisch-konstruktiven Didaktik betrachtet.

2. Bildungstheoretische Didaktik: Hier werden die Grundlagen der materialen und formalen Bildungstheorien analysiert, Klafkis Konzept der kategorialen Bildung erläutert und das ursprüngliche Modell der Didaktischen Analyse vorgestellt.

3. Von der bildungstheoretischen zur kritisch-konstruktiven Didaktik: Dieser Teil behandelt die Kritik durch die Studentenbewegung, die daraus resultierende Integration neuer Ansätze sowie die Konzepte der Allgemeinbildung, der Schlüsselprobleme und des Perspektivenschemas.

4. Schlussreflexion: Das Kapitel fasst die Entwicklung von Klafkis Theorie zusammen und bewertet diese kritisch hinsichtlich ihrer praktischen Anwendbarkeit und theoretischen Konsistenz.

Schlüsselwörter

Wolfgang Klafki, Bildungstheoretische Didaktik, Kritisch-konstruktive Didaktik, Didaktische Analyse, Allgemeinbildung, Kategoriale Bildung, Schlüsselprobleme, Perspektivenschema, Unterrichtsvorbereitung, Selbstbestimmung, Mitbestimmung, Solidaritätsfähigkeit, Bildungsinhalte, Erziehungswissenschaft, Lehr-Lern-Prozess

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Anliegen dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert den theoretischen Wandel von Wolfgang Klafkis Didaktik, von seinem frühen Modell der bildungstheoretischen Didaktik bis hin zur kritisch-konstruktiven Didaktik, unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Einflüsse der 1960er Jahre.

Welche Themenfelder stehen bei Klafki im Fokus?

Zentrale Themen sind die Dialektik von Materialer und Formaler Bildung, die Struktur der Unterrichtsvorbereitung, der Bildungskanon durch Schlüsselprobleme sowie die Forderung nach Demokratisierung in der Schule.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Entwicklung Klafkis von einem theoretischen Planungsansatz (Didaktische Analyse) hin zu einem gesellschaftskritischen, konstruktiven Modell nachzuvollziehen und dessen Weiterentwicklung in Bezug auf den Unterricht zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung genutzt?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse der primären Werke Klafkis (insbesondere die „Studien zur Bildungstheorie und Didaktik“) sowie auf eine Auseinandersetzung mit kritischer Sekundärliteratur.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der bildungstheoretischen Grundlagen, die Analyse der kategorialen Bildung und die detaillierte Ausarbeitung der Transformation zur kritisch-konstruktiven Didaktik inklusive der Einführung von Schlüsselproblemen und Bedingungsanalysen.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Allgemeinbildung, Kategoriale Bildung, Didaktische Analyse, Schlüsselprobleme, Selbstbestimmungsfähigkeit und das Perspektivenschema.

Inwiefern hat die Studentenbewegung Klafkis Didaktik beeinflusst?

Die Kritik der Studentenbewegung am mangelnden Praxisbezug und an der vermeintlichen Stabilisierung der Klassengesellschaft zwang Klafki dazu, sein Modell für gesellschaftliche Prozesse zu öffnen und den Fokus auf Mitbestimmung und Solidarität zu legen.

Was unterscheidet das „Perspektivenschema“ von der ursprünglichen „Didaktischen Analyse“?

Das Perspektivenschema erweitert die klassische Didaktische Analyse um eine Bedingungsanalyse (Ausgangslage), die Erweisbarkeit der Lernziele sowie eine explizite Lehr-Lern-Prozessstruktur.

Warum betont Klafki den Begriff der „Schlüsselprobleme“?

Die Schlüsselprobleme sollen als inhaltlicher Anker für den Unterricht dienen, um Schüler auf drängende Probleme der Gegenwart und Zukunft vorzubereiten und sie zur kritischen Urteilsbildung zu befähigen.

Final del extracto de 13 páginas  - subir

Detalles

Título
Bildungstheoretische Didaktik
Universidad
RWTH Aachen University  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Autor
Jule Ebbing (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
13
No. de catálogo
V230447
ISBN (Ebook)
9783656465324
ISBN (Libro)
9783656467137
Idioma
Alemán
Etiqueta
Wolfgang Klafki Bildungstheoretische Didaktik kritisch-konstruktive Didaktik Bildungsbegriff kategoriale Bildung didaktische Analyse
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jule Ebbing (Autor), 2009, Bildungstheoretische Didaktik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230447
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