Für das Portfolie habe ich drei selbstgeplante und -gestaltete Unterrichtsstunden ausgewählt, die im Fach Deutsch in der zehnten Klasse im Rahmen der Unterrichtseinheit zu Lessings „Nathan der Weise“ abgehalten wurden. Die drei Unterrichtsstunden sind als Einheit zu verstehen, da sie direkt aufeinander folgen und ein Theater-Inszenierung von „Nathan der Weise“ vor- bzw. nachbereiten. Die ersten beiden entsprechen einer zusammenhängenden Doppelstunde, die dritte Stunde ist zugleich die Hospitationsstunden, die durch Frau Wacker beobachtet und reflektiert wurde.
Im Zentrum aller Unterrichtsstunden stehen schülerzentrierte Unterrichtsverfahren, die zunächst am Beispiel der selbstgestalteten Stunden und anschließend im Zusammen-hang mit der aktuellen Forschung dargestellt und reflektiert werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Eigene Unterrichtsstunden
- Vorbemerkung zur Unterrichtseinheit
- Erste und zweite Stunde
- Lernziele
- Voraussetzungen und Vorwissen
- Didaktisches Konzept
- Methodik
- Persönlicher Lernfortschritt und Reflexion
- Dritte Stunde (Hospitationsstunde)
- Voraussetzungen und Vorwissen
- Didaktisches Konzept
- Methodik
- Persönlicher Lernfortschritt und Reflexion
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Das Portfolio beleuchtet die Unterrichtsprozesse und persönlichen Lernerfahrungen während eines integrierten Schulpraktikums am Gymnasium Corveystraße in Hamburg. Es fokussiert sich auf drei selbstgeplante Unterrichtsstunden zu Lessings „Nathan der Weise“ im Fach Deutsch der zehnten Klasse, die eine Theaterinszenierung vorbereiten bzw. nachbereiten. Das Portfolio analysiert die didaktische Konzeption, die methodische Vorgehensweise und die Reflexion der einzelnen Stunden und integriert dabei relevante didaktische Theorien. Schließlich zieht es ein Fazit der gesamten Unterrichtseinheit und des Schulpraktikums.
- Schülerzentrierte Unterrichtsverfahren
- Didaktische Konzeption und Reflexion
- Lernziele und Kompetenzentwicklung
- Gruppenarbeit als Methode
- Theaterbesuch als Bestandteil des Unterrichts
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung gibt einen Überblick über die Inhalte des Portfolios und erläutert den Hintergrund der drei Unterrichtsstunden.
Eigene Unterrichtsstunden
Erste und zweite Stunde
Diese beiden Stunden fokussieren sich auf die „Ringparabel“ aus Lessings „Nathan der Weise“. Die Schüler arbeiten in Gruppen, analysieren unterschiedliche Aspekte der Szene und präsentieren ihre Ergebnisse im Plenum. Das didaktische Konzept basiert auf der bildungstheoretischen Didaktik und verfolgt das Ziel, die Schüler zu einem kritischen und selbstständigen Umgang mit dem Text anzuregen.
Dritte Stunde (Hospitationsstunde)
Die dritte Stunde ist eine Nachbereitungsstunde des Theaterbesuchs, in der die Schüler ihre Kritik an der Inszenierung in einer Pressekonferenz diskutieren. Das Ziel dieser Stunde ist die produktive Auseinandersetzung mit der Inszenierung und die Förderung der kritischen Bewertung kultureller Angebote.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf schülerzentrierte Unterrichtsverfahren, didaktische Konzeption, Gruppenarbeit, Theaterpädagogik, Lessing, Nathan der Weise, Ringparabel, Theaterbesuch, Reflexion, Kompetenzentwicklung, Bildungstheoretische Didaktik.
Häufig gestellte Fragen
Was sind schülerzentrierte Unterrichtsverfahren?
Dies sind Methoden, bei denen die Schüler aktiv in den Lernprozess einbezogen werden, ihre Interessen einbringen und selbstständig (oft in Gruppen) an Themen arbeiten.
Wie wird „Nathan der Weise“ im Unterricht schülerzentriert behandelt?
Beispielsweise durch Gruppenarbeit zur Ringparabel oder eine simulierte Pressekonferenz als Nachbereitung einer Theaterinszenierung.
Welche Rolle spielt der Theaterbesuch in dieser Unterrichtseinheit?
Der Theaterbesuch dient als kulturelles Erlebnis, das im Unterricht kritisch reflektiert wird, um die Bewertungskompetenz der Schüler gegenüber kulturellen Angeboten zu fördern.
Was ist das Ziel einer produktiven Auseinandersetzung mit Literatur?
Schüler sollen zu einem kritischen und selbstständigen Umgang mit Texten angeregt werden, statt nur vorgegebene Interpretationen zu übernehmen.
Warum ist Gruppenarbeit in der zehnten Klasse sinnvoll?
Sie fördert nicht nur die fachliche Analyse, sondern auch soziale Kompetenzen und die Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven im Plenum zu präsentieren.
- Arbeit zitieren
- Sören Witt (Autor:in), 2012, Schülerzentrierte Verfahren im Schulpraktikum , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230529