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Schülerzentrierte Verfahren im Schulpraktikum

Título: Schülerzentrierte Verfahren im Schulpraktikum

Trabajo de Seminario , 2012 , 15 Páginas

Autor:in: Sören Witt (Autor)

Didáctica - Didáctica general, objetivos de la educación, métodos
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Für das Portfolie habe ich drei selbstgeplante und -gestaltete Unterrichtsstunden ausgewählt, die im Fach Deutsch in der zehnten Klasse im Rahmen der Unterrichtseinheit zu Lessings „Nathan der Weise“ abgehalten wurden. Die drei Unterrichtsstunden sind als Einheit zu verstehen, da sie direkt aufeinander folgen und ein Theater-Inszenierung von „Nathan der Weise“ vor- bzw. nachbereiten. Die ersten beiden entsprechen einer zusammenhängenden Doppelstunde, die dritte Stunde ist zugleich die Hospitationsstunden, die durch Frau Wacker beobachtet und reflektiert wurde.
Im Zentrum aller Unterrichtsstunden stehen schülerzentrierte Unterrichtsverfahren, die zunächst am Beispiel der selbstgestalteten Stunden und anschließend im Zusammen-hang mit der aktuellen Forschung dargestellt und reflektiert werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Eigene Unterrichtsstunden

2.1 Vorbemerkung zur Unterrichtseinheit

2.2 Erste und zweite Stunde

2.2.1 Lernziele

2.2.2 Voraussetzungen und Vorwissen

2.2.3 Didaktisches Konzept

2.2.4 Methodik

2.2.5 Persönlicher Lernfortschritt und Reflexion

2.3 Dritte Stunde (Hospitationsstunde)

2.3.1 Voraussetzungen und Vorwissen

2.3.2 Didaktisches Konzept

2.3.3 Methodik

2.3.4 Persönlicher Lernfortschritt und Reflexion

3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Dieses Portfolio dokumentiert und reflektiert die schülerzentrierten Unterrichtsprozesse während eines integrierten Schulpraktikums am Beispiel von Lessings "Nathan der Weise" in einer zehnten Klasse, mit dem Ziel, die methodische Vorgehensweise didaktisch einzuordnen und den eigenen Lernfortschritt kritisch zu evaluieren.

  • Schülerzentrierte Unterrichtsverfahren
  • Didaktische Konzepte nach Wolfgang Klafki
  • Reflexion über Gruppenarbeit und Präsentationsmethoden
  • Umgang mit moderner Theaterinszenierung im Unterricht
  • Kompetenzentwicklung und Förderung demokratischer Unterrichtskultur
  • Beurteilung von Gruppenleistungen und individueller Beteiligung

Auszug aus dem Buch

2.2.3 Didaktisches Konzept

Im Zentrum der Unterrichtsstunden stand die eigenständige inhaltliche Auseinandersetzung mit einer zentralen Szene des Dramas. Da die Doppelstunde zugleich die letzte Unterrichtsstunde vor dem abendlichen gemeinsamen Theaterbesuch darstellte, war sie auch als eine Vorbereitung auf die Inszenierung gedacht.

Ziel der Unterrichtstunde war es, die Schüler zu einem kritischen und autonomen Reflektieren des Gelesenen anzuhalten. Dies gilt vor allem für die Lektüre des Dramas, aber auch für die Auseinadersetzung mit voreiligen und allzu einseitigen Deutungshypothesen. Den Schülern sollte ein kritischer Blick auf das Werk ermöglicht werden, auch um die abendliche moderne Inszenierung begreiflicher zu machen. Innerhalb der Gruppenarbeitsphase haben sich die Schüler intensiv mit je einem Aspekt der „Ringparabel“ beschäftigt. Darüber hinaus standen sowohl die angemessene und selbstbewusste Präsentation des Erarbeiteten als auch die Beteiligung an der Diskussion über die Ergebnisse im Vordergrund. Die Methode der Gruppenarbeit fördert dabei die „kritische Kooperationsfähigkeit der Schüler“, indem Unklarheiten und Meinungsverschiedenheiten produktiv hinsichtlich der Aufgabenstellung innerhalb der Gruppe ausgetragen werden.

Allgemein orientiert sich das didaktische Konzept der gesamten Unterrichtseinheit an der bildungstheoretischen Tradition, als dessen wichtigster Vertreter Wolfgang Klafki genannt werden darf. Innerhalb der bildungstheoretischen Didaktik wird die Wahl der Bildungsinhalte in den Vordergrund gestellt, weil sich „Bildung nur in der Begegnung des Lernenden mit einem Inhalt vollziehen kann“. Zu beachten ist hierbei, dass eine Auseinandersetzung nur dann produktiv stattfinden kann, wenn ein Inhalt auch einen Bildungsgehalt hat. Dieser kann dabei nicht im Voraus für alle Zeit festgelegt werden, sondern muss unter Berücksichtigung der aktuellen Situation entwickelt werden. Für die Planung einer Unterrichtsstunde bedeutet dies konkret, dass bereits ausgearbeitete Konzepte nicht einfach übernommen werden können. Das didaktische Konzept und so vor allem die Wahl des Bildungsinhaltes muss im Hinblick auf bestimmte Lerner immer neu entwickelt werden. Entscheidend ist dabei die persönliche Bedeutsamkeit für die Schüler zu garantieren. Meyer spricht hier davon, den Lernenden ein „Identifikationsangebot“ zu unterbreiten, um eine sinnstiftenden Orientierung zu ermöglichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den Rahmen des Schulpraktikums und die Auswahl der Unterrichtsstunden zu Lessings "Nathan der Weise".

2 Eigene Unterrichtsstunden: Hier werden die Planung, Durchführung und Reflexion der drei selbst gestalteten Unterrichtsstunden im Detail beschrieben.

2.1 Vorbemerkung zur Unterrichtseinheit: Dieser Abschnitt erläutert die thematischen Schwerpunkte der Unterrichtseinheit und die Vorbereitung der Schüler.

2.2 Erste und zweite Stunde: Fokus auf der "Ringparabel", den Lernzielen, dem didaktischen Konzept und der methodischen Umsetzung durch Gruppenarbeit.

2.2.1 Lernziele: Definition der Erkenntnis- und Kompetenzziele der Doppelstunde.

2.2.2 Voraussetzungen und Vorwissen: Analyse des bereits vorhandenen Wissensstandes der Schüler bezüglich des Dramas und des historischen Kontexts.

2.2.3 Didaktisches Konzept: Theoretische Einbettung der Unterrichtsstunden in die bildungstheoretische Didaktik nach Klafki.

2.2.4 Methodik: Darstellung des methodischen Rahmens der Gruppenarbeitsphase und der Präsentationsstruktur.

2.2.5 Persönlicher Lernfortschritt und Reflexion: Kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Vorbereitung und der Wirksamkeit der gewählten Sozialformen.

2.3 Dritte Stunde (Hospitationsstunde): Fokus auf der Nachbereitung der Theaterinszenierung durch eine Pressekonferenz.

2.3.1 Voraussetzungen und Vorwissen: Betrachtung der Ausgangslage nach dem Theaterbesuch.

2.3.2 Didaktisches Konzept: Zielsetzung zur produktiven Nutzung der Schülerkritik an der Aufführung.

2.3.3 Methodik: Beschreibung des Ablaufs der simulierten Pressekonferenz als Unterrichtsmethode.

2.3.4 Persönlicher Lernfortschritt und Reflexion: Reflexion über die Herausforderungen der gewählten Methode und die Moderation der Diskussion.

3 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der schülerzentrierten Verfahren und Reflexion über die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis im Schulleben.

Schlüsselwörter

Portfolio, Schulpraktikum, Schülerzentrierter Unterricht, Nathan der Weise, Gotthold Ephraim Lessing, Bildungstheoretische Didaktik, Wolfgang Klafki, Gruppenarbeit, Unterrichtsreflexion, Ringparabel, Theaterinszenierung, Kompetenzzuwachs, Demokratische Unterrichtskultur, Methodik, Lehrerrolle

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Portfolio primär?

Das Portfolio dokumentiert und reflektiert die Unterrichtsprozesse und die eigene pädagogische Entwicklung des Autors während eines integrierten Schulpraktikums.

Welches literarische Werk steht im Zentrum der Unterrichtseinheiten?

Es wird das Aufklärungsdrama "Nathan der Weise" von Gotthold Ephraim Lessing behandelt.

Welche Hauptforschungsfrage oder welches Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist die Darstellung und Reflexion schülerzentrierter Unterrichtsverfahren sowie die Auseinandersetzung mit der Effizienz von Gruppenarbeit und der Rolle des Lehrers in Diskussionen.

Welche didaktische Methode wird schwerpunktmäßig thematisiert?

Die Arbeit setzt einen starken Fokus auf die bildungstheoretische Didaktik nach Wolfgang Klafki sowie auf Methoden wie die Gruppenarbeit und die simulierte Pressekonferenz.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Planung, Durchführung und Reflexion von drei Unterrichtsstunden sowie die kritische Evaluation der angewandten didaktischen Konzepte.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind schülerzentrierter Unterricht, Reflexion, Kompetenzentwicklung, Gruppenarbeit und bildungstheoretische Didaktik.

Wie bewertet der Autor die Effektivität der Gruppenarbeit?

Der Autor bewertet Gruppenarbeit als sehr förderlich für die Kompetenzentwicklung, merkt jedoch ein Defizit bei der einseitigen Verteilung der Arbeitseffektivität innerhalb der Gruppen an.

Warum war die Methode der Pressekonferenz in der dritten Stunde problematisch?

Die Schüler waren mit den Rollenanforderungen überfordert und die Methode führte zu einer eher schleppenden Diskussion, weshalb der Autor als alternative Ansätze Podiums- oder Fishbowl-Diskussionen vorschlägt.

Final del extracto de 15 páginas  - subir

Detalles

Título
Schülerzentrierte Verfahren im Schulpraktikum
Universidad
University of Hamburg
Autor
Sören Witt (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
15
No. de catálogo
V230529
ISBN (Ebook)
9783656474975
ISBN (Libro)
9783656474999
Idioma
Alemán
Etiqueta
schülerzentrierte verfahren schulpraktikum
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sören Witt (Autor), 2012, Schülerzentrierte Verfahren im Schulpraktikum , Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230529
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