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Ist Frankreich ein Vorbild für die Kinderbetreuung?

Familienpolitik in Deutschland und Frankreich – Ein Vergleich

Título: Ist Frankreich ein Vorbild für die Kinderbetreuung?

Trabajo Escrito , 2011 , 27 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Bachelor of Arts (BA) Swenja Rolfes (Autor)

Política - Sistemas políticos en general y en comparación
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Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine Herausforderung vor der viele Mütter stehen und bei der viele in Deutschland scheitern oder sich von vornherein gegen ein Leben mit Kindern, aber für die Karriere entscheiden. Dabei ist das Thema Kinderbetreuung ein wichtiger und meist entscheidender Punkt, der auch häufig diskutiert wird.
Nach Blome und Keck ist Deutschland das Vorzeigeland was den Ausstieg von Müttern aus dem Arbeitsmarkt betrifft (vgl. Blome u. Keck, 2007, S.8). Die Bedingungen für eine Vereinbarung von Beruf und Familie scheint in Deutschland kaum zu funktionieren. Für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein gut ausgebautes Kinderbetreuungsangebot wichtig. Frankreich ist eines der Länder, in denen die Geburtenrate mit am höchsten ist und wo die Vereinbarkeit von Beruf und Familie anscheinend kein Problem darstellt. Da liegt es nahe, dass man zu der Vermutung kommt, dass die Kinderbetreuungsmöglichkeiten in Frankreich besser als in Deutschland sind und vielleicht auch ein Vorbild darstellen. Nicht ohne Grund wird die deutsche Familienpolitik gerne mit der französischen verglichen.
In der vorliegenden Hausarbeit werde ich klären, ob Frankreich wirklich ein Vorbild für Deutschland in Sachen Kinderbetreuung ist. Es soll es um das Thema „Ist Frankreich ein Vorbild für die Kinderbetreuung? Familienpolitik in Deutschland und Frankreich – ein Vergleich“ gehen. Dabei werde ich zu allererst die Begriffe „Familie“ und „Familienpolitik“ kurz klären, um dann zur Entwicklung und schließlich zur aktuellen Familienpolitik der beiden Länder Deutschland und Frankreich zu kommen. Im 5.Abschnitt werde ich dann die verschiedenen familienpolitischen Leistungen der beiden Länder kurz vorstellen. Anschließend werde ich mich dann den Themen der Geburtenrate, der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und schließlich den Betreuungsangeboten für Kinder im Vorschulalter, widmen und auseinandersetzen. Wo dann auch die Frage nach der Vorbildfunktion hoffentlich geklärt wird. Zu guter Letzt werde ich dann die Ausarbeitung mit einem Fazit beenden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung

2.1) Familie – heute und damals

2.2) Familienpolitik

3. Entwicklung der Familienpolitik

3.1) in Deutschland

3.2) in Frankreich

4. Familienpolitik aktuell – Vergleich beider Länder

5. Familienleistungen im Vergleich

5.1) Geldleistungen

5.1.1) Mutterschaftsgeld

5.1.2) Elterngeld

5.1.3) Kindergeld

5.1.4) Weitere Geldleistungen

5.2) Zeitregelungen

5.2.1) Mutterschutz

5.2.2) Elternzeit

5.2.3) Vaterzeit

6. Die deutsche und französische Familie

6.1) Die Geburtenrate

6.2) Vereinbarkeit von Familie und Beruf

6.3) Betreuungsangebote für Kinder im Vorschulalter – Vergleich beider Länder

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob Frankreich ein Vorbild für die deutsche Kinderbetreuung und Familienpolitik sein kann. Im Zentrum steht die Analyse, inwiefern unterschiedliche politische Strategien und Betreuungsangebote in beiden Ländern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf beeinflussen und sich auf die Geburtenraten auswirken.

  • Historische Entwicklung der Familienpolitik in Deutschland und Frankreich
  • Vergleichende Analyse finanzieller Familienleistungen (Geld- und Zeitregelungen)
  • Untersuchung der Geburtenraten und deren sozioökonomische Faktoren
  • Evaluation der Betreuungsangebote für Kinder im Vorschulalter
  • Bewertung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in beiden Sozialstaaten

Auszug aus dem Buch

3.1) in Deutschland

Im Jahr 1953 wurde das Bundesfamilienministerium gegründet. Das Leitziel war anfangs der verankerte Institutionenschutz (vgl. Gerlach, 2008, S.54). „Die Familienpolitik wollte vor allem sicherstellen, dass die in Arbeitsteilung und Rollenwahrnehmung traditionell bestimmte Familie (das heißt, der Vater ging arbeiten und die Mutter versorgte zu Hause die Kinder), ihre familialen Leistungen erbringen konnte“ (ebd., S.54). Familien, in denen mehrere Kinder lebten, sollten nicht Gefahr laufen, zu verarmen. Die Erwerbstätigkeit von Frauen wurde als Gefährdung für die Familie gesehen. In den 1960er Jahren lockerten sich in der Familienpolitik allmählich diese Ansichten was das Familienbild und auch was die Erwerbstätigkeit von Frauen anging (vgl. ebd., S.54/55).

In Deutschland waren die ersten familienpolitischen Maßnahmen monetäre Leistungen. 1954 wurde das Kindergeld eingeführt und betrug ab dem dritten Kind nach heutiger Währung 13Euro im Monat. Außerdem wurde 1958 das Ehegattensplitting eingerichtet, welches die Alleinverdienerehe begünstigte und dieses Modell des Alleinverdieners somit auch förderte.

In den 1970er Jahren gab es umfassende Reformen im Familien- und Eherecht. So wurde u.a. das Adoptionsgesetz ausgestaltet, Unterhaltsverpflichtungen wurden nicht mehr nach dem Schuldprinzip entschieden, sondern der wirtschaftlich stärkere Partner sollte den schwächeren unterstützen. Eine Gleichstellung von Mann und Frau in der Familie sollte erfolgen und somit die elterliche Sorge partnerschaftlich getragen werden (vgl. BMFSFJ, 2008 (a), S.11). Die Einführung des bezahlten Mutterschaftsurlaubs (1979) von sechs Monaten für berufstätige Frauen war in der deutschen Familienpolitik die erste Maßnahme zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie (vgl. Gerlach, 2008, S.55). Dadurch war klar, dass sich die Familienpolitik nicht mehr ausschließlich am Alleinverdiener-Modell orientierte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Problematik der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein und formuliert die Forschungsfrage, ob Frankreich ein Vorbild für die deutsche Familienpolitik darstellt.

2. Begriffsklärung: Hier werden die zentralen Begriffe „Familie“ und „Familienpolitik“ definiert, um ein theoretisches Grundverständnis zu schaffen.

3. Entwicklung der Familienpolitik: Dieser Abschnitt zeichnet die historische Entwicklung der familienpolitischen Maßnahmen in Deutschland und Frankreich nach.

4. Familienpolitik aktuell – Vergleich beider Länder: Es wird der aktuelle Stand der Familienpolitik unter Berücksichtigung der unterschiedlichen nationalen Leitbilder und Modelle erläutert.

5. Familienleistungen im Vergleich: Dieser Teil vergleicht detailliert finanzielle Geldleistungen und zeitliche Regelungen wie Mutterschutz und Elternzeit.

6. Die deutsche und französische Familie: Es werden soziologische Aspekte wie Geburtenraten und die institutionelle Betreuungssituation im Vorschulalter analysiert.

7. Fazit: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Übertragbarkeit französischer Ansätze auf das deutsche System.

Schlüsselwörter

Familienpolitik, Kinderbetreuung, Deutschland, Frankreich, Vereinbarkeit, Beruf und Familie, Elterngeld, Kindergeld, Geburtenrate, Mutterschutz, Elternzeit, Vaterzeit, Familienleistungen, Sozialpolitik, Vorschule.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit vergleicht die Familienpolitik in Deutschland und Frankreich mit dem Fokus auf die Kinderbetreuung, um zu untersuchen, ob das französische Modell als Vorbild für Deutschland dienen kann.

Welche zentralen Themenfelder werden beleuchtet?

Zu den Kernbereichen gehören finanzielle Familienleistungen, Zeitregelungen wie Elternzeit, die Geburtenentwicklung in beiden Ländern sowie die institutionellen Betreuungsangebote für Kinder im Vorschulalter.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, inwiefern Frankreich durch ein breiteres Betreuungsangebot und eine familienfreundlichere Politik die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besser unterstützt als Deutschland.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine vergleichende Literaturanalyse, die offizielle Statistiken und familienpolitische Studien nutzt, um die Systeme in beiden Ländern gegenüberzustellen.

Was ist der inhaltliche Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Betrachtung der Politikentwicklung, einen detaillierten Vergleich von Geld- und Zeitleistungen sowie eine Analyse soziologischer Kennzahlen wie der Geburtenrate.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation?

Wichtige Begriffe sind Familienpolitik, Kinderbetreuung, Vereinbarkeit, Elterngeld, Geburtenrate und das französische sowie deutsche Sozialsystem.

Warum wird Frankreich in der Arbeit als mögliches Vorbild betrachtet?

Aufgrund der vergleichsweise höheren Geburtenrate und der sehr gut ausgebauten, staatlich finanzierten Betreuungsstruktur für Kinder unter sechs Jahren bietet Frankreich Ansätze, die in Deutschland zur Verbesserung der Vereinbarkeit diskutiert werden.

Welche Rolle spielen die "Partnermonate" im deutschen System?

Diese dienen im Rahmen des Elterngeldes dazu, Väter stärker zur beruflichen Auszeit und zur Teilhabe an der Kinderbetreuung zu motivieren.

Wie unterscheidet sich die Kinderbetreuung für Kinder unter drei Jahren zwischen den Ländern?

Während in Deutschland der Ausbau für diese Altersgruppe seit 2006 stark forciert wird, verfügt Frankreich bereits über eine lange Tradition öffentlich finanzierter Betreuungsplätze, wenngleich auch dort kein uneingeschränkter Rechtsanspruch besteht.

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Detalles

Título
Ist Frankreich ein Vorbild für die Kinderbetreuung?
Subtítulo
Familienpolitik in Deutschland und Frankreich – Ein Vergleich
Universidad
University of Applied Sciences Jena
Curso
Grundlagen der Sozialpolitik/Kommunale Sozialpolitik
Calificación
1,3
Autor
Bachelor of Arts (BA) Swenja Rolfes (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
27
No. de catálogo
V230543
ISBN (Ebook)
9783656469681
ISBN (Libro)
9783656468950
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kommunale Sozialpolitik Familienpolitik Soziale Arbeit Kinderbetreuung Europäischer Vergleich
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Bachelor of Arts (BA) Swenja Rolfes (Autor), 2011, Ist Frankreich ein Vorbild für die Kinderbetreuung?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230543
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