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Schmerzerfassung und -dokumentation bei rheumatischer Arthritis, chronischer Polyarthritis & Arthrose

Titre: Schmerzerfassung und -dokumentation bei rheumatischer Arthritis, chronischer Polyarthritis & Arthrose

Plan d'enseignement , 2013 , 34 Pages , Note: 2,7

Autor:in: B.A. Anleitung und Mentoring / cand. M.A. Berufspädagogik Pflege und Gesundheit Tobias Beckmann (Auteur)

Sciences infirmières - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

In diesem Unterrichtsentwurf, der im Rahmen der Lehrprobe für das Teil-Lernfeld 1.3.5 der empfehlenden Ausbildungsrichtlinie für die Altenpflege für Nordrhein-Westfalen von Hundenborn & Kühn (2003) konzipiert wurde, sollen die Schüler die Schmerzerfassung und -dokumentation am Beispiel der Arthrose & Arthritis lernen. Hierbei sollen die folgenden Kompetenzen und Lernergebnisse erreicht werden:

Die folgenden Kompetenzen, die im Rahmen dieser Unterrichtsreihe angebahnt werden sollen, sind in Anlehnung an die Leonardo-Qualifikationen nach Knigge-Demal, Nauerth & Lamers (2001) formuliert:

Die Schülerinnen und Schüler werden…

- …die Selbstpflegekompetenzen sowie die gesundheitlichen, emotionalen und kognitiven Ressourcen des Bew. und des sozialen Netzes erkennen sowie Pflegefachkräften bei der Ausgestaltung dieser im Sinne einer individuellen, Selbständigkeits- und Lebensqualitäterhaltenden und -fördernden Pflege assistieren.

- …die Pflegebedarfserhebung unter Berücksichtigung des subjektiven Erlebens und Empfindens systematisch durchführen sowie potentielle Pflege- und Gesundheitsprobleme und Komplikationen erfassen.

- …im Hinblick auf die Pflegeziele den Bewohner und / oder seine Bezugspersonen bzw. Angehörigen informieren, unterstützen, begleiten sowie bei Beratungen und Anleitungen mitwirken.

- …gegenüber Einzelpersonen, Familien und Gruppen, die der beruflichen Pflege bedürfen, fallorientiert handeln und unter Berücksichtigung der jeweils individuellen Gesundheits- und Pflegeziele Ressourcen- und Versorgungsmöglichkeiten entwickeln sowie Umwelten so gestalten, dass Gesundheitsförderung und Lebensqualität gesichert bzw. verbessert werden und Schädigungen von Gesundheit und Lebensqualität in den unterschiedlichen Kontexten pflegerischer Arbeit vermieden werden.

Im Rahmen der Unterrichtsstunde sollen die folgenden Lernergebnisse erreicht werden:

Wissen

Die Schülerinnen und Schüler…

- …beschreiben die im Unterricht besprochenen Assessment-Instrumente zur Schmerzerfassung inkl. deren Vor- und Nachteile sowie deren Einsatzmöglichkeiten und Zielsetzung.

Können

Die Schülerinnen und Schüler…

- …können die im Unterricht besprochenen Schmerzerfassungs-Instrumente nach Vorgaben ausführen.

Einstellungen

Die Schülerinnen und Schüler…

- …berücksichtigen unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten verschiedener Schmerzerfassungs-Instrumente.

- …sind für Schmerzäußerungen von Bewohnern sensibilisiert und erkennen Schmerz als subjektives Sinnesgefühl an.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Bedingungsanalyse

1.1 Voraussetzungen der Lerngruppe

1.2 Voraussetzungen des Studenten

1.3 Voraussetzungen seitens des Settings

2 Einordnung der Stunde in den Unterrichtszusammenhang

3 Kompetenzen

4 Situationsanalyse

4.1 Situation

4.2 Konstitutive Merkmale

4.2.1 Objektiver Pflegeanlass

4.2.2 Subjektives Krankheitserleben und –verarbeiten der Klientin

4.2.3 Interaktionsstrukturen

4.2.4 Handlungsmuster

4.2.5 Der Pflegeprozess

4.2.6 Tätigkeitsfeld

4.2.7 Gesellschaftlicher Kontext

5 Didaktische Überlegungen

5.1 Formale Begründung

5.2 Inhaltliche Begründung

5.3 Exemplarische Bedeutung

6 Didaktische Reduktion

6.1 Horizontale Reduktion

6.2 Vertikale Reduktion

7 Lernergebnisse

8 Methoden- / Medienwahl

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines fundierten Unterrichtsentwurfs zur Schmerzerfassung und -dokumentation bei rheumatischen Erkrankungen, um angehenden Altenpflegern die notwendigen Kompetenzen für eine professionelle Versorgung zu vermitteln. Die Forschungsfrage konzentriert sich dabei auf die pädagogische Vermittlung von Assessment-Instrumenten und deren Bedeutung für das subjektive Schmerzempfinden der Bewohner.

  • Grundlagen der Schmerzerkennung und -behandlung bei rheumatischen Erkrankungen.
  • Einsatz und Nutzen von Schmerz-Tagebüchern und Erfassungsbögen in der Praxis.
  • Die Rolle der empathischen Kommunikation und Beratung in der Altenpflege.
  • Methodische Didaktik zur Vermittlung komplexer Pflegeinhalte in Ausbildungskursen.
  • Bedeutung der kontinuierlichen Schmerzdokumentation für die pflegerische Versorgung.

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Objektiver Pflegeanlass

Um zunächst ein einheitliches Krankheitsverständnis zugrunde zu legen, orientiert sich der Autor an der Definition nach Arthur (in: Hill, 2005, S. 67): „Der Begriff rheumatische Erkrankung wird benutzt, um die vielen Erkrankungen des Bewegungsapparates zu bezeichnen. Sie können Knochen, Gelenke, Bindegewebe und Muskeln betreffen“. Da hierunter jedoch etwa 200 verschiedene Krankheitsbilder zu verstehen sind, werden weitere Obergruppen unterschieden (vgl. ebd., S. 67). Im Kontext dieses Unterrichtsentwurfes sind jedoch lediglich die rheumatische Arthritis und die chronische Polyarthritis (beide im Folgenden Arthritis genannt) sowie die Arthrose relevant. Sie werden zu den beiden Obergruppen entzündliche Gelenkerkrankungen und degenerative Gelenkerkrankungen gezählt und können ineinander übergehen (vgl. ebd., S. 67). Im Gegensatz zur Arthrose verläuft die Arthritis schubweise (vgl. ebd., S. 68).

Der objektive Pflegeanlass ergibt sich aus der Anamnese der Bewohnerin Frau Mielke und lässt sich in drei Teilbereiche gliedern: 1) Sicherstellung der Schmerztherapie 2) Hilfe bei der Körperpflege und 3) Beratung. Da Frau Mielke unter chronischen Schmerzen leidet und aufgrund ihrer rheumatischen Erkrankungen nicht regelmäßig in der Lage ist ihre Medikamente selbstständig zu stellen, ist sie in diesem Bereich auf Hilfe angewiesen. Die Sicherstellung der medikamentösen Therapie gehört in einem Altenpflegeheim zu den gängigsten Maßnahmen und stellt an sich keine große Herausforderung dar (vgl. Elsevier GmbH, 2010, S. 609f). Da Frau Mielke durch ihre Erkrankungen auf die regelmäßige Einnahme der Medikamente angewiesen ist, müssen die Pflegenden diese regelmäßig zu festen Zeiten vorbereiten bzw. ihr bringen, um einen möglichst effektiven Nutzen zu erzielen (vgl. ebd., S. 612). Darüber hinaus müssen auch Bedarfs-Medikationen für Frau Mielke ständig vor Ort und für die Pflegenden zugänglich sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Bedingungsanalyse: Dieses Kapitel analysiert die Voraussetzungen der Lerngruppe, des Lehrenden und der institutionellen Rahmenbedingungen des Fachseminars für Altenpflege.

2 Einordnung der Stunde in den Unterrichtszusammenhang: Hier wird der inhaltliche Bezug der Unterrichtseinheit zu den vorangegangenen Themenkomplexen erläutert und die organisatorische Struktur des Kurses dargestellt.

3 Kompetenzen: Dieses Kapitel verweist auf die angestrebten Lernkompetenzen der Schüler im Bereich der rheumatologischen Pflege.

4 Situationsanalyse: Eine detaillierte Fallstudie von Frau Mielke dient als Basis, um pflegerische Handlungsfelder, Assessment-Bedürfnisse und den gesellschaftlichen Kontext der Rheumatologie zu untersuchen.

5 Didaktische Überlegungen: Begründung der Unterrichtsthemen aus formaler, inhaltlicher und exemplarischer Sicht basierend auf dem Altenpflegegesetz.

6 Didaktische Reduktion: Beschreibung der horizontalen und vertikalen Vereinfachungsstrategien, um die Komplexität der Schmerzerfassung für Auszubildende handhabbar zu gestalten.

7 Lernergebnisse: Zusammenfassung der angestrebten Wissens- und Einstellungsziele für die Unterrichtsstunde.

8 Methoden- / Medienwahl: Darstellung der eingesetzten Lehrmethoden, wie Fallbeispiele und Partnerarbeit, zur Vermittlung der Inhalte.

Schlüsselwörter

Altenpflege, rheumatische Arthritis, Arthrose, Schmerzerfassung, Schmerzdokumentation, Pflegeassessment, chronische Schmerzen, Pflegeprozess, Patientenberatung, Krankheitserleben, Unterrichtsentwurf, Schmerztagebuch, Pflegedidaktik, Multimorbidität, Sturzprophylaxe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines praxisnahen Unterrichtsentwurfs zur Schmerzerfassung und -dokumentation bei Bewohnern mit rheumatischen Erkrankungen im Rahmen der Altenpflegeausbildung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Umgang mit chronischen Schmerzen bei Rheuma und Arthrose, die korrekte Anwendung von Assessment-Instrumenten sowie die empathische pflegerische Begleitung betroffener Menschen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, Auszubildenden zu vermitteln, wie Schmerzen systematisch erkannt, dokumentiert und beratend behandelt werden können, um die Lebensqualität der Betroffenen zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Unterrichtsentwurf orientiert sich am situationsorientierten Ansatz nach Kaiser, modifiziert durch Hundenborn und Knigge-Demal, um reale Pflegesituationen didaktisch aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine tiefgehende Situationsanalyse, didaktische Begründungen und Reduktionsschritte sowie die konkrete Planung von Lehrmethoden zur Vermittlung der Schmerzerfassung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Altenpflege, Schmerzerfassung, Rheumatologie, Pflegedidaktik, Patientenberatung und Assessment-Instrumente.

Wie unterscheidet sich die Schmerzerfassung bei Arthrose und rheumatischer Arthritis im Unterricht?

Der Unterricht verdeutlicht, dass Arthritis schubweise verläuft und somit eine andere langfristige Dokumentationsstrategie erfordert als die eher degenerativ verlaufende Arthrose.

Warum ist die Einbindung von Fallbeispielen wichtig?

Fallbeispiele wie der fiktive Bewohner helfen den Schülern, die Komplexität der Pflegeanlässe besser zu verstehen und in einem geschützten Rahmen die Anwendung von Instrumenten zu trainieren.

Welche Bedeutung kommt der Schmerzdokumentation für das Pflegepersonal zu?

Sie dient nicht nur der Entlastung des Personals durch Strukturierung, sondern ermöglicht vor allem eine präzise Anpassung der medikamentösen Therapie durch behandelnde Rheumatologen.

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Résumé des informations

Titre
Schmerzerfassung und -dokumentation bei rheumatischer Arthritis, chronischer Polyarthritis & Arthrose
Université
University of Applied Sciences Bielefeld
Note
2,7
Auteur
B.A. Anleitung und Mentoring / cand. M.A. Berufspädagogik Pflege und Gesundheit Tobias Beckmann (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
34
N° de catalogue
V230703
ISBN (ebook)
9783656470984
ISBN (Livre)
9783656471448
Langue
allemand
mots-clé
Schmerz Schmerzskala Schmerz-Skala Pflege Altenpflege Ausbildung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
B.A. Anleitung und Mentoring / cand. M.A. Berufspädagogik Pflege und Gesundheit Tobias Beckmann (Auteur), 2013, Schmerzerfassung und -dokumentation bei rheumatischer Arthritis, chronischer Polyarthritis & Arthrose, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230703
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Extrait de  34  pages
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