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Die Kirchenbauten des Mittelalters. Der Dom

Título: Die Kirchenbauten des Mittelalters. Der Dom

Elaboración , 2012 , 13 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Niels Mertens (Autor)

Historia - Otros
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Das europäische Mittelalter war die Zeit ausgeprägter Gläubigkeit und Huldigung des einen Gottes. Es war die Zeit des Elendes und der Not aber auch die Zeit der großen Kathedralen und Kirchen. Diese gottgeweihten Monumente der Christenheit waren nicht nur Ausdruck einer tief verwurzelten Gläubigkeit der europäischen Bevölkerung, sie waren auch Monumente der damaligen Ingenieurskunst.
Riesige Gebäude gebaut mit den einfachsten Mitteln, meist nicht mehr als aus der Erfahrung der Baumeister und Handwerker, welche weder Computer noch moderne Hochtechnologien zu Hand hatten und doch stehen Kathedralen und Dome bis heute und beeindrucken uns.
Diese Ausarbeitung soll die verschiedenen Stilrichtungen des Kathedralenbaues behandeln und einen kurzen Einblick in den eigentlichen Bau solcher Monumente geben, was Materialen und Handhabung dieser angeht.
Als Beispiel einer Vermischung beider Baustile wird hier der Dom von Osnabrück kurz dargestellt und beleuchtet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Die Kathedrale

1.1. Architektur der Romanik

1.2. Architektur der Gotik

2. Osnabrücker Dom

3. Vom Steinbruch zur Baustelle

3.1. Andere Baumaterialien

3.2. Transport auf die Baustelle

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die architektonischen Grundlagen mittelalterlicher Kirchenbauten, wobei sie die stilistischen Unterschiede zwischen Romanik und Gotik herausarbeitet. Ziel ist es, ein Verständnis für die bautechnischen Herausforderungen und die logistischen Prozesse der mittelalterlichen Konstruktion zu vermitteln und diese exemplarisch anhand des Osnabrücker Doms zu verdeutlichen.

  • Architekturgeschichte der Romanik und Gotik
  • Bautechnische Merkmale und Konstruktionsunterschiede
  • Logistik der Materialbeschaffung (Steinbruchwesen)
  • Transportwege und Baustelleneinrichtung im Mittelalter
  • Analyse des Osnabrücker Doms als bauliche Synthese

Auszug aus dem Buch

1. Die Kathedralen

Das europäische Mittelalter war die Zeit ausgeprägter Gläubigkeit und Huldigung des einen Gottes. Es war die Zeit des Elendes und der Not aber auch die Zeit der großen Kathedralen und Kirchen. Diese gottgeweihten Monumente der Christenheit waren nicht nur Ausdruck einer tief verwurzelten Gläubigkeit der europäischen Bevölkerung, sie waren auch Monumente der damaligen Ingenieurskunst.

Riesige Gebäude gebaut mit den einfachsten Mitteln, meist nicht mehr als aus der Erfahrung der Baumeister und Handwerker, welche weder Computer noch moderne Hochtechnologien zu Hand hatten und doch stehen Kathedralen und Dome bis heute und beeindrucken uns. Diese Ausarbeitung soll die verschiedenen Stilrichtungen des Kathedralenbaues behandeln und einen kurzen Einblick in den eigentlichen Bau solcher Monumente geben, was Materialen und Handhabung dieser angeht.

Als Beispiel einer Vermischung beider Baustile wird hier der Dom von Osnabrück kurz dargestellt und beleuchtet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Kathedrale: Einleitende Betrachtung über die kulturelle Bedeutung der Kathedralen im Mittelalter unter Einordnung der architektonischen Epochen Romanik und Gotik.

1.1. Architektur der Romanik: Beschreibung der wehrhaften, massiven Bauweise mit Rundbögen, dicken Mauern und der typischen Kreuzform des Grundrisses.

1.2. Architektur der Gotik: Erläuterung der himmelanstrebenden, filigranen Konstruktion, die durch wirtschaftliche Umbrüche und den Wunsch nach Repräsentation geprägt war.

2. Osnabrücker Dom: Analyse des Doms als Objekt, das spätromanische Elemente mit gotischen Bautechniken und späteren barocken Veränderungen verbindet.

3. Vom Steinbruch zur Baustelle: Darstellung der logistischen Kette von der Auswahl des Steinbruchs über den Transport per Wasserweg bis hin zur Materialverarbeitung.

3.1. Andere Baumaterialien: Überblick über die Verwendung von Backsteinen, Ziegeln, Kalk und Holz, insbesondere in Gebieten mit Mangel an natürlichem Steinmaterial.

3.2. Transport auf die Baustelle: Untersuchung der baustelleninternen Transportmittel wie Schubkarren, Holzbahren sowie der Einsatz von Last- und Säulenkranen mit Laufradantrieb.

Schlüsselwörter

Mittelalter, Kirchenbau, Architektur, Romanik, Gotik, Osnabrücker Dom, Kathedrale, Bautechnik, Steinbruch, Logistik, Mittelalterliche Architektur, Bauhandwerk, Kirchengeschichte, Konstruktion, Architekturgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung und Konstruktionsweise mittelalterlicher Kirchenbauten unter Berücksichtigung sowohl der architektonischen Stile als auch der handwerklichen Realisierung.

Welche Epochen der Baukunst werden zentral thematisiert?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Romanik (10.–12. Jahrhundert) und die Gotik (12.–15. Jahrhundert) als prägende Phasen des mittelalterlichen Kirchenbaus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Entwicklung der Baustile zu erläutern und praktische Einblicke in die logistischen und technischen Aspekte der mittelalterlichen Baustelle zu gewähren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fachhistorische Analyse architektonischer Merkmale und die exemplarische Untersuchung eines konkreten Bauwerks.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der Stile die logistische Materialbeschaffung sowie die technischen Methoden des Materialtransports auf der Baustelle detailliert dargelegt.

Was kennzeichnet die Architektur der Romanik?

Die Romanik zeichnet sich durch massive, wehrhafte Bauweisen, Rundbögen und dicke Mauern aus, die die Last des Daches direkt abtragen.

Was macht den Osnabrücker Dom in diesem Kontext so besonders?

Der Osnabrücker Dom wird als Paradebeispiel für die Vermischung von spätromanischen Grundstrukturen mit aufkommenden gotischen Elementen im Inneren analysiert.

Welche Rolle spielten Kräne beim mittelalterlichen Bau?

Kräne, insbesondere solche mit Laufradantrieb, ermöglichten es, schwere Steine und Baumaterialien in große Höhen zu befördern und waren somit entscheidend für die gotische Bauweise.

Warum wurden in manchen Regionen Backsteine statt Naturstein verwendet?

In Regionen ohne geeignete Steinbrüche stellten Backsteine und Ziegel aus gebranntem Lehm eine notwendige und praktikable Alternative für Mauern und Dächer dar.

Wie wurde die Standsicherheit in romanischen Kirchen gewährleistet?

Die Standsicherheit wurde primär durch massives Mauerwerk, dicke Wandstärken und später durch den Einsatz von Säulen zur Entlastung der Deckenkonstruktion erreicht.

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Detalles

Título
Die Kirchenbauten des Mittelalters. Der Dom
Universidad
Bielefeld University
Calificación
2,0
Autor
Niels Mertens (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
13
No. de catálogo
V230728
ISBN (Ebook)
9783656471585
ISBN (Libro)
9783656471691
Idioma
Alemán
Etiqueta
kirchenbauten mittelalters
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Niels Mertens (Autor), 2012, Die Kirchenbauten des Mittelalters. Der Dom, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230728
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