Das europäische Mittelalter war die Zeit ausgeprägter Gläubigkeit und Huldigung des einen Gottes. Es war die Zeit des Elendes und der Not aber auch die Zeit der großen Kathedralen und Kirchen. Diese gottgeweihten Monumente der Christenheit waren nicht nur Ausdruck einer tief verwurzelten Gläubigkeit der europäischen Bevölkerung, sie waren auch Monumente der damaligen Ingenieurskunst.
Riesige Gebäude gebaut mit den einfachsten Mitteln, meist nicht mehr als aus der Erfahrung der Baumeister und Handwerker, welche weder Computer noch moderne Hochtechnologien zu Hand hatten und doch stehen Kathedralen und Dome bis heute und beeindrucken uns.
Diese Ausarbeitung soll die verschiedenen Stilrichtungen des Kathedralenbaues behandeln und einen kurzen Einblick in den eigentlichen Bau solcher Monumente geben, was Materialen und Handhabung dieser angeht.
Als Beispiel einer Vermischung beider Baustile wird hier der Dom von Osnabrück kurz dargestellt und beleuchtet.
Gliederung
1.Die Kathedrale
1.1. Architektur der Romanik
1.2. Architektur der Gotik
2. Osnabrücker Dom
3. Vom Steinbruch zur Baustelle
3.1. Andere Baumaterialien
3.2. Transport auf die Baustelle
4. Anhang
5. Literatur
Häufig gestellte Fragen
Was unterscheidet die Romanik von der Gotik in der Architektur?
Die Romanik zeichnet sich durch massive Wände und Rundbögen aus, während die Gotik durch hohe, lichtdurchflutete Räume, Spitzbögen und Strebewerke gekennzeichnet ist.
Welche Besonderheiten weist der Osnabrücker Dom auf?
Der Dom von Osnabrück dient als Beispiel für eine Vermischung beider Baustile (Romanik und Gotik), was typisch für viele über Jahrhunderte gewachsene Kathedralen ist.
Wie wurden die schweren Steine auf die Baustellen transportiert?
Der Transport erfolgte mit einfachsten Mitteln vom Steinbruch zur Baustelle, wobei oft Wasserwege oder hölzerne Konstruktionen und Flaschenzüge genutzt wurden.
Welche Materialien wurden außer Stein noch verwendet?
Neben Naturstein spielten Holz für Dachstühle und Gerüste sowie Glas für die (vor allem gotischen) Fenster eine entscheidende Rolle.
Wie stabil waren diese Monumente ohne moderne Technik?
Die Dome stehen oft bis heute und zeugen von der enormen Erfahrung und Ingenieurskunst der mittelalterlichen Baumeister, die ohne Computer Berechnungen anstellten.
- Citation du texte
- Niels Mertens (Auteur), 2012, Die Kirchenbauten des Mittelalters. Der Dom, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230728