Fernando de Rojas‘ La Celestina o Tragicomedia de Calisto y Melibea gehört aufgrund seiner nicht eindeutigen Gattung ohne Zweifel zu den meist diskutierten Werken der spanischen Literatur. In dieser Arbeit diskutiere ich die Merkmale, aufgrund derer das Theaterstück für nicht aufführbar gehalten wurde und untersuche dabei den zum Teil romanhaften Charakter des Werkes.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung: Von der Gattungsdiskussion zur Frage der Aufführbarkeit
2. Dramatische und narrative Strukturen in La Celestina
2.1 Dialogform
2.2 Dramatische Handlung
2.3 Bühnen- und Regieanweisungen
2.4 Einheiten von Zeit und Ort
3. Aufführbarkeit des Werkes
3.1 Institution Theater – im spanischen Mittelalter und heute
3.2 Aufführungen der Celestina in Europa
4. Schlussbetrachtung: Von der theoretischen zur praktischen Analyse
Bibliographie
Häufig gestellte Fragen
Warum ist die Gattungszugehörigkeit von „La Celestina“ umstritten?
Das Werk weist sowohl dramatische (Dialogform) als auch narrative (romanhafte) Strukturen auf, was die Einordnung erschwert.
Was spricht gegen die Aufführbarkeit des Stückes?
Diskutiert werden vor allem die Einheiten von Zeit und Ort sowie der teilweise romanhafte Charakter, der eine klassische Bühnenumsetzung erschwert.
Welche Rolle spielen Regieanweisungen in „La Celestina“?
Die Arbeit untersucht, inwieweit explizite oder implizite Bühnenanweisungen im Text vorhanden sind und wie sie die Aufführbarkeit beeinflussen.
Wurde „La Celestina“ jemals erfolgreich aufgeführt?
Ja, die Arbeit beleuchtet die Geschichte der Aufführungen des Werkes in Europa von der Entstehung bis heute.
Wer ist der Autor von „La Celestina“?
Das Werk wird Fernando de Rojas zugeschrieben und gilt als eines der bedeutendsten Werke der spanischen Literatur.
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- Doreen Klahold (Author), 2011, Aufführbarkeit der Celestina, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230773