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Wie Facebook uns prägt. Identitätsbildung und Meinungsführerschaft bei jugendlichen Nutzern

Titre: Wie Facebook uns prägt. Identitätsbildung und Meinungsführerschaft bei jugendlichen Nutzern

Livre Spécialisé , 2013 , 146 Pages

Autor:in: Nadine Elsner (Auteur), Stephan Müller (Auteur), Sandra Baier (Auteur), Marcus Eckstein (Auteur), Carolin Krüger (Auteur), Karoline Schierz (Auteur), Sarah Schropp (Auteur)

Originalausgabe

Gestion d'entreprise - marketing en ligne et marketing hors ligne
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Beeinflusst uns Facebook? Und falls ja, welche Faktoren lenken unser Verhalten im größten Social Network der Welt?
Inzwischen hat Facebook über eine Milliarde Nutzer und besonders Jugendliche lieben es, zu posten, zu kommentieren und mit anderen in Kontakt zu treten.
In diesem Band wird dargestellt, wie sich das Netzwerk auf die Identitätsbildung Jugendlicher auswirkt und inwieweit das Thema Meinungsführerschaft eine Rolle beim Nutzungsverhalten spielt.

Aus dem Inhalt: Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken, Identitätsbildung mit Facebook, Identitätsforschung, Bedeutung von Facebook, Meinungsführer auf Facebook, Mediensozialisation von Jugendlichen, Risiken sozialer Netzwerke.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Jugendliche und Social Networks - Selbstdarstellung auf Facebook. Der neue Weg zur Identitätsbildung? Von Nadine Elsner 2012

Einleitung

Die Lebensphase Jugend

Der Weg zur eigenen Identität

Social Networks - Facebook

Identitätsfindung über Facebook

Fazit

Meinungsführerschaft auf Facebook. Eine Untersuchung zur Identifizierung von Meinungsführern und ihrem Nutzungsverhalten im Social Web von Sandra Baier, Marcus Eckstein, Carolin Krüger, Stephan Müller, Karoline Schierz 2012

Einleitung

Gesellschaftliche Relevanz: die Bedeutung von Facebook und dem Web 2.0

Forschungsfrage

Theoretische Grundlagen

Stand der Forschung

Methodischer Teil

Durchführung

Datenauswertung

Erwartete Ergebnisse

Kritik und Ausblick

Identitätsspielraum Internet: Die Relevanz des Handlungsspielraums jugendnaher sozialer Netzwerke für die Identitätsarbeit Jugendlicher am Beispiel von Facebook von Sarah Schropp 2012

Gegenstand, methodisches Vorgehen und Zielsetzung der Arbeit

Sozialisation im Jugendalter und Mediensozialisation

Traditionelle und aktuelle Identitätsforschung

Soziale Netzwerke

Chancen virtueller Identitätskonstruktionen von Jugendlichen in sozialen Netzwerken

Resümee und Relevanz für die Pädagogik

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Publikation befasst sich mit der komplexen Identitätsbildung von Jugendlichen im Zeitalter digitaler Medien. Ziel ist es zu analysieren, wie soziale Netzwerke wie Facebook als neuer Sozialraum fungieren, welche Rolle Meinungsführerschaft in diesen virtuellen Umgebungen spielt und wie Jugendliche dort ihre Identität konstruieren und verhandeln.

  • Identitätsbildung im Jugendalter und deren Wandel in digitalen Räumen.
  • Nutzung und Funktion von Social Networks als Ort der sozialen Interaktion.
  • Identifizierung von Meinungsführern und deren spezifisches Nutzungsverhalten.
  • Die Rolle von Persönlichkeitsfaktoren bei der digitalen Selbstdarstellung.
  • Chancen und Risiken medienpädagogischer Herausforderungen in sozialen Netzwerken.

Auszug aus dem Buch

Die Lebensphase Jugend

Fällt der Begriff Jugend, scheint im allgemeinen Sprachgebrauch zunächst klar zu sein, was gemeint ist, und Assoziationen wie Pubertät, sowie körperliche und psychische Entwicklungen drängen sich auf. In der Wissenschaft ist der Begriff jedoch nicht eindeutig bestimmt, je nach Forschungsrichtung existieren unterschiedliche Auffassungen davon, was genau die Lebensphase Jugend ausmacht, wie lange sie andauert und ob sie sich im Laufe der Zeit verändert hat.

Zunächst kann grundsätzlich festgehalten werden: Wenn von Jugend gesprochen wird, dann befindet sich die Person in einer Phase zwischen Kindheit und dem Erwachsensein, dessen Kategorisierung oftmals an dem biologischen Alter festgemacht wird. Die zeitliche Eingrenzung der Jugendphase erstreckt sich meistens von 13 bis 25 Jahren, wobei die Grenzen dieser Zeitspanne nicht immer eindeutig zu bestimmen sind (Vgl. Zimmermann 2006: 155). Letztere Festlegung ist aber auch gerade im Zusammenhang mit politischen Rechten (Wahlberechtigung) und juristischen Bestimmungen (Jugendstrafrecht) von Bedeutung (Vgl. Litau 2011: 21). Die Lebensphase Jugend besteht in ihrer jetzigen Form erst seit dem Wechsel vom 19. Zum 20. Jahrhundert in Deutschland. Zuvor existierte diese Zwischenphase nicht und man sprach lediglich von Kindern und Erwachsenen (Vgl. Villáyi/Witte/Sander 2007: 11).

Das Alter ist jedoch nicht ausreichend, um die Lebensphase Jugend vollständig zu definieren, da mit ihr verknüpfte Aufgaben und Probleme nicht allein über diese Art der Kategorisierung erfasst werden können und im Zweifelsfall das Bild der Jugend sogar verfälscht wird. Zudem ist es nicht möglich von „der“ Jugend zu sprechen, da sie genauso heterogen differenziert ist wie die Gesellschaft, der sie angehört. Sowohl verschiedene Jugendkulturen als auch Lebensstile machen eine eindeutige Typologisierung beinahe unmöglich (Vgl. Litau 2011: 21-22).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es wird die Relevanz des Web 2.0 für Jugendliche erläutert und die Forschungsfrage aufgeworfen, inwiefern Identitätsbildung heute auf Plattformen wie Facebook stattfindet.

Die Lebensphase Jugend: Dieses Kapitel definiert Jugend als wissenschaftlich schwer fassbare, heterogene Lebensphase zwischen Kindheit und Erwachsensein, die durch spezifische Entwicklungsaufgaben geprägt ist.

Der Weg zur eigenen Identität: Fokus auf die Identitätsfindung als zentralen Entwicklungsschritt, geprägt durch Selbstreflexion und das Bedürfnis nach Abgrenzung vom Umfeld.

Social Networks - Facebook: Erläuterung der technischen und sozialen Funktionsweise von Facebook als erfolgreichste Plattform des Web 2.0.

Identitätsfindung über Facebook: Analyse, wie Facebook durch Selbstdarstellung und digitale Inszenierung neue Spielräume für Identitätsarbeit bietet.

Fazit: Zusammenfassende Betrachtung, dass das Internet neue soziale Räume schafft, aber auch Risiken birgt, die eine medienpädagogische Begleitung notwendig machen.

Gesellschaftliche Relevanz: die Bedeutung von Facebook und dem Web 2.0: Theoretische Herleitung der Bedeutung partizipativer Internetangebote und des Wandels vom Konsumenten zum Prosumenten.

Forschungsfrage: Herleitung der Fragestellung nach dem Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsdispositionen und dem Nutzungsverhalten auf Facebook.

Theoretische Grundlagen: Einführung in das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit sowie das Zwei-Stufen-Modell der Medienwirkung nach Lazarsfeld.

Stand der Forschung: Zusammenfassung relevanter Studien zum Wissensstand von Meinungsführern und zur Einschätzung von Persönlichkeit auf Basis von Profilen.

Methodischer Teil: Detaillierte Beschreibung der quantitativen Forschungsstrategie, des Fragebogens und der Monitoring-App zur Datenerhebung.

Durchführung: Beschreibung der praktischen Durchführung der Befragung und der Beobachtung in einem kontrollierten Setting.

Datenauswertung: Erläuterung der statistischen Gewichtung der Daten zur Bestimmung der Meinungsführerschaft.

Erwartete Ergebnisse: Hypothesenbildung hinsichtlich des Zusammenhangs von Extraversion, Offenheit und sozialer Verträglichkeit mit dem Online-Verhalten.

Kritik und Ausblick: Kritische Reflexion des methodischen Vorgehens und Diskussion zukünftiger Forschungsfelder wie Gatekeeping.

Gegenstand, methodisches Vorgehen und Zielsetzung der Arbeit: Einführung in die digitale Kultur der Digital Natives und die Notwendigkeit medienpädagogischer Forschung.

Sozialisation im Jugendalter und Mediensozialisation: Theoretische Auseinandersetzung mit Sozialisationsinstanzen und der Bedeutung von Medienkompetenz.

Traditionelle und aktuelle Identitätsforschung: Gegenüberstellung von klassischen Identitätsmodellen (Erikson) und dem modernen Patchwork-Identitäts-Modell (Keupp).

Soziale Netzwerke: Analyse der Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken und der Veränderung der Identitätsarbeit.

Chancen virtueller Identitätskonstruktionen von Jugendlichen in sozialen Netzwerken: Untersuchung der Mechanismen von Profilbildung und der Bedeutung von Feedback.

Resümee und Relevanz für die Pädagogik: Abschließende Forderung nach einem kompetenten Umgang mit sozialen Netzwerken in der pädagogischen Praxis.

Schlüsselwörter

Facebook, Web 2.0, Identitätsbildung, Jugendliche, Meinungsführerschaft, Soziale Netzwerke, Identitätsarbeit, Medienkompetenz, Digital Natives, Patchwork-Identität, Fünf-Faktoren-Modell, Selbstdarstellung, Mediensozialisation, Online-Kommunikation, Sozialisation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Jugendliche soziale Netzwerke wie Facebook nutzen, um ihre eigene Identität zu konstruieren und welche Rolle dabei Persönlichkeitsmerkmale und das Verhalten als Meinungsführer spielen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Identitätsforschung, die Mediensozialisation im Jugendalter, die Dynamiken innerhalb von sozialen Netzwerken sowie die psychologischen Voraussetzungen für Online-Interaktionen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit möchte klären, ob und in welcher Form eine Verlagerung der Identitätsarbeit in den virtuellen Raum stattgefunden hat und wie einflussreiche Persönlichkeiten (Meinungsführer) ihr Kommunikationsverhalten auf Facebook gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein quantitativer Ansatz verfolgt, der die Kombination aus standardisierten Fragebögen zur Persönlichkeitseinschätzung und die Beobachtung des Nutzungsverhaltens via Monitoring-App beinhaltet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Fundierungen zu Sozialisation und Identität sowie in empirische Analysen und methodische Überlegungen zum Nutzungsverhalten in Social Networks.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Facebook, Identitätsarbeit, Medienkompetenz, soziale Unterstützung, Patchwork-Identität und das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit.

Wie definiert die Arbeit den „Meinungsführer“ im digitalen Kontext?

Im digitalen Kontext werden Meinungsführer über ihre Fähigkeit definiert, Konversationen anzuregen, Feedback zu generieren und innerhalb ihres Netzwerks durch spezifische Persönlichkeitseigenschaften eine zentrale Rolle einzunehmen.

Welche Rolle spielt die Privatsphäre bei der Identitätskonstruktion?

Die Arbeit betont, dass Jugendliche ihre Privatsphäre aktiv verwalten müssen, wobei die voreingestellten Einstellungen oft nicht ausreichen, um die Kontrolle über die Daten zu behalten und sich vor den Folgen kommerzieller Datennutzung zu schützen.

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Résumé des informations

Titre
Wie Facebook uns prägt. Identitätsbildung und Meinungsführerschaft bei jugendlichen Nutzern
Auteurs
Nadine Elsner (Auteur), Stephan Müller (Auteur), Sandra Baier (Auteur), Marcus Eckstein (Auteur), Carolin Krüger (Auteur), Karoline Schierz (Auteur), Sarah Schropp (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
146
N° de catalogue
V230828
ISBN (ebook)
9783656459187
ISBN (Livre)
9783656459293
ISBN (Livre)
9783956870309
Langue
allemand
mots-clé
facebook identitätsbildung meinungsführerschaft nutzern
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Nadine Elsner (Auteur), Stephan Müller (Auteur), Sandra Baier (Auteur), Marcus Eckstein (Auteur), Carolin Krüger (Auteur), Karoline Schierz (Auteur), Sarah Schropp (Auteur), 2013, Wie Facebook uns prägt. Identitätsbildung und Meinungsführerschaft bei jugendlichen Nutzern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230828
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