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Geschichte der deutschen Sprache. Linguistische Tendenzen im 19. Jahrhundert. Entwicklungen im Schulwortschatz

Título: Geschichte der deutschen Sprache. Linguistische Tendenzen im 19. Jahrhundert. Entwicklungen im Schulwortschatz

Trabajo Universitario , 2013 , 24 Páginas

Autor:in: Radoslaw Lis (Autor)

Filología alemana - Lingüística
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Die deutsche Sprache hat sich über Jahrhunderte ausgebildet und verändert sich ständig. Der Wortschatz ist nämlich jener Teil der Sprache, der den Bezeichnungsbedürfnissen eines Volkes am stärksten unterliegt. Der Umfang und die Größe des Wortschatzes hängen immer von den kommunikativen Bedürfnissen und Gewohnheiten einer Sprachgemeinschaft ab. So entstehen auch lexikalische Mittel, um neue Sachen, Erscheinungen, Sachverhalte aus der Schule zu benennen, andere Bezeichnungen veralten und kommen außer Gebrauch, ihre Bedeutung verändert sich oder sie sterben aus und verschwinden aus der Schulterminologie.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Archaismen und Neologismen

3. Bedeutungswandel

4. Entlehnungen und Fremdwörter

5. Zusammensetzungen

6. Schlusswort

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die sprachhistorische Entwicklung des deutschen Wortschatzes im 19. Jahrhundert mit einem besonderen Fokus auf die sich wandelnde Schulterminologie. Dabei wird analysiert, wie gesellschaftliche Veränderungen und neue Bildungsanforderungen die Lexik nachhaltig beeinflussten.

  • Analyse von Archaismen und Neologismen im Kontext sozialer Veränderungen.
  • Untersuchung von Prozessen des Bedeutungswandels in der Bildungssprache.
  • Bewertung des Einflusses von Fremdwörtern und Lehnwortgut auf das Deutsche.
  • Untersuchung der Produktivität von Determinativkomposita als Wortbildungsmuster.
  • Dokumentation der Normierung orthografischer Standards im 19. Jahrhundert.

Auszug aus dem Buch

3. Bedeutungswandel

Es ist nicht zu übersehen, dass viele Wörter im Laufe der Zeit ihre Bedeutungen verändern und somit nicht als etwas Konstantes, Beständiges, Stabiles betrachtet werden können. Der Bedeutungswandel, also die Veränderung der Bedeutung schon existierender Wörter, ist – neben der Wortbildung – der zweitwichtigste Bereicherungsweg des Wortschatzes. Durch den Bedeutungswandel bereichert sich der Sinngehalt eines Wortes, wodurch sich auch sein Verwendungsbereich erweitert.14

Der Bedeutungswandel in einer natürlichen Sprache ist aber ein zeitlich verlaufender Prozess und lässt sich nicht direkt beobachten, sondern er ist ausschließlich aus veränderten Distributionen, Kollokationen und Restriktionen zu erschließen. Die Ergebnisse können immer erst nach dem Verlauf des Veränderungsprozesses registriert werden. Das sprachliche Gebilde behält zwar seine Gestalt unverändert bei und die Formen der Wörter bleiben erhalten, aber die ihnen zugeordneten Bedeutungen können sich im Laufe der Geschichte verändern.15

Anders gesagt, ändern und verschieben sich die Beziehungen der Wörter zu der gesamten Masse der Vorstellungen. Der Bedeutungswandel besteht entweder in einer Verengung der Bedeutung oder in einer Erweiterung oder in beidem. Was die Ursachen der Bedeutungsveränderung anbelangt, spricht man von linguistischen (sprachinternen) und extralinguistischen (sprachexternen) Motiven. Zu den wichtigsten linguistischen Gründen kann u. a. die Sprachökonomie gezählt werden – die Zahl der Denotate ist unendlich, doch die Zahl der Wörter ist dagegen begrenzt. Das ist einer der Gründe, aus denen die Wörter neue Bedeutungen erhalten. Die extralinguistischen Gründe können verschiedener Natur sein. Am häufigsten ist es sozial-kultureller Wandel im Leben des jeweiligen Volkes, der zur Entwicklung neuer Begriffe führen kann. Aber auch der Wunsch, den sprachlichen Eindruck aufzubessern oder zu mindern kann eine der Ursachen der Bedeutungsveränderung sein.16

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Dieses Kapitel erläutert die Dynamik des Wortschatzes, der gesellschaftliche Veränderungen widerspiegelt, und führt in die zentralen Tendenzen der Wortschatzentwicklung seit dem 19. Jahrhundert ein.

2. Archaismen und Neologismen: Hier wird der Prozess der Veralterung von Wörtern (Archaisierung) sowie die Notwendigkeit sprachlicher Neubildungen (Neologismen) im Kontext des Schulwesens dargelegt.

3. Bedeutungswandel: Der Abschnitt befasst sich mit den linguistischen und extralinguistischen Ursachen, die dazu führen, dass existierende Wörter ihren Sinngehalt im Zeitverlauf verändern.

4. Entlehnungen und Fremdwörter: Es wird analysiert, wie Sprachkontakte und der Einfluss fremder Sprachen, insbesondere Latein und Griechisch, den deutschen Wortschatz bereichert haben.

5. Zusammensetzungen: Dieses Kapitel behandelt die Bildung von Determinativkomposita, die als produktivstes Wortbildungsmuster maßgeblich zur Ausdruckskraft der deutschen Sprache beitragen.

6. Schlusswort: Das Kapitel fasst zusammen, wie kommunikative Bedürfnisse den Wortschatz stetig formen und zum Verschwinden oder zur Neubildung von Begriffen führen.

7. Literaturverzeichnis: Hier werden die verwendeten Quellen und Nachschlagewerke aufgeführt, die der sprachwissenschaftlichen Untersuchung zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Geschichte der deutschen Sprache, 19. Jahrhundert, Schulterminologie, Wortschatz, Neologismen, Archaismen, Bedeutungswandel, Fremdwörter, Lehnwörter, Determinativkomposita, Wortbildung, Sprachwandel, Orthografie, Sprachökonomie, Linguistik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung und Dynamik des deutschen Wortschatzes im 19. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung der Begriffe aus dem Bereich des Schulwesens.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören Wortbildungsprozesse, wie Komposition und Ableitung, sowie der semantische Wandel und die Integration von Fremdwörtern in die deutsche Sprache.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie gesellschaftliche Transformationen und die Entstehung neuer Bildungsformen direkt die lexikalische Ebene der Sprache beeinflusst und erweitert haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine sprachhistorische Analyse, bei der linguistische Theorien zur Wortbildung und Semantik auf Beispiele aus der Schulterminologie des 19. Jahrhunderts angewendet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Archaismen und Neologismen, Bedeutungswandel, Lehnwortintegration sowie eine detaillierte Analyse der Determinativkomposita.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Wortschatzdynamik, Schulterminologie, Sprachökonomie, Neologismen und historische Grammatik charakterisiert.

Welche Rolle spielten die klassischen Sprachen für die Schulterminologie?

Latein und Griechisch bildeten ein wesentliches Fundament, aus dem eine Vielzahl von Fachbegriffen und Bezeichnungen für Bildungsanstalten und Disziplinen entlehnt wurden.

Wie wirkte sich die Rechtschreibentwicklung auf die Begriffe aus?

Im 19. Jahrhundert herrschte große orthografische Unsicherheit; erst durch Konferenzen und die Arbeit von Konrad Duden gegen Ende des Jahrhunderts wurde eine einheitliche Schreibung durchgesetzt.

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Detalles

Título
Geschichte der deutschen Sprache. Linguistische Tendenzen im 19. Jahrhundert. Entwicklungen im Schulwortschatz
Autor
Radoslaw Lis (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
24
No. de catálogo
V231734
ISBN (Ebook)
9783656485018
ISBN (Libro)
9783656486169
Idioma
Alemán
Etiqueta
geschichte sprache linguistische tendenzen jahrhundert entwicklungen schulwortschatz
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Radoslaw Lis (Autor), 2013, Geschichte der deutschen Sprache. Linguistische Tendenzen im 19. Jahrhundert. Entwicklungen im Schulwortschatz, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231734
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