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Zur Shop-Startseite › Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung

Corporate Citizenship als Beitrag für die Stadtentwicklung?

Untersuchung zur Möglichkeit einer Strategie in Deutschland

Titel: Corporate Citizenship als Beitrag für die Stadtentwicklung?

Bachelorarbeit , 2012 , 87 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Marian Knap (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Innerhalb der letzten 20 Jahre haben sich gesellschaftliche, ökonomische und städtische Strukturen aufgrund der fortschreitenden Globalisierung und Liberalisierung und mit dem strukturellen und demografischen Wandel stark verändert. In Zeiten des Postfordismus werden Sozialleistungen, kulturelle und Verkehrsinfrastrukturen zunehmend von privaten Akteuren zur Verfügung gestellt. Neben ihrem eigentlichen Kerngeschäft verfolgen Konzerne in der Rolle des „Corporate Citizen“ gemeinnütziges Engagement. Indem sie allein oder in Kooperation mit der Stadt und weiteren Akteuren ihr Fachwissen, Know-How, monetäre und personelle Mittel in die Stadtentwicklung einbringen, schaffen sie einen Mehrwert für die Gesellschaft in ihrer Region. Dieses Engagement wird von den Unternehmen nicht aus-schließlich als Mäzenatentum betrieben. Als intrinsische Motivation erhoffen sich die Unternehmen in großem Maße auch wirtschaftliche Vorteile. Dazu gehören nicht nur Umsatzsteigerungen und Kostensenkungen, sondern beispielsweise auch Imageaufwertung, die Steigerung der Zufriedenheit und der Motivation der eigenen Mitarbeiter sowie Kundenbindung und Kundenkreiserweiterung. Damit das Engagement von der Öffentlichkeit akzeptiert wird und erfolgreich kommuniziert werden kann, müssen der Nutzen für die Unternehmen und die positiven Effekte für die Gesellschaft bzw. für die Stadt in Gleichgewicht gebracht werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Gegenstand der Bachelorarbeit

1.2 Ausgangssituation

1.3 Zielsetzung und Forschungsfrage

1.4 Aufbau der Arbeit

1.5 Methodik

2. Der Blick auf die Stadt

2.1 Stadtplanung und Stadtentwicklung

2.2 Gesellschaftlicher und ökonomischer Strukturwandel

2.3 Die „Ökonomisierung des Urbanen“

3. Der Blick auf die Unternehmen

3.1 Unternehmen und die Frage der Verantwortung

3.2 Die „Urbanisierung der Ökonomie“

3.3 Einführung in die Thematik Corporate Citizenship

3.4 Begriffsabgrenzung: Corporate Citizenship, Corporate Social Responsibility und Corporate Urban Responsibility

4. Corporate Citizenship als Beitrag zur Stadtentwicklung

4.1 Status Quo

4.2 Die Frage nach dem „Was“: Instrumente und Maßnahmen

4.2.1 Der Instrumente-Mix im Bezug zur Stadtentwicklung

4.2.2 CC-Maßnahme: Die Gestaltung von öffentlichem Raum und öffentlich nutzbarer Räume

4.2.3 CC-Maßnahme: Die Entwicklung von Brandhubs

4.3 Die Frage nach dem „Wie“: Organisations- und Kooperationsformen

4.3.1 Kooperation von Unternehmen und Nachbarschaft und Bürgern

4.3.2 Kooperation von Unternehmen und Stadt

4.3.3 Kooperation von Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen

4.3.4 Kooperation von Unternehmen untereinander

4.3.5 CC-Kommunikation

4.4 Die Frage nach dem „Wofür“: Der Nutzen des Engagements

4.4.1 Der „Business Case“

4.4.2 Der „Social Case“

4.4.3 Der „Urban Case“

4.4.4 Messung des Nutzens

5. Fazit

5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse

5.2 Beantwortung der Forschungsfrage

5.3 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten, wie privatwirtschaftliche Unternehmen durch freiwilliges Engagement (Corporate Citizenship) einen wirksamen Beitrag zur aktiven Stadtentwicklung leisten können. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, ob und wie dieses angloamerikanische Konzept auf das deutsche System übertragen werden kann, um sowohl für die Unternehmen als auch für die städtischen Akteure einen Mehrwert zu schaffen.

  • Analyse der Rolle von Unternehmen in der Stadtentwicklung unter Berücksichtigung struktureller Wandlungsprozesse.
  • Untersuchung von Corporate-Citizenship-Instrumenten hinsichtlich ihrer Eignung für stadtentwicklungstechnische Projekte.
  • Evaluierung von Kooperationsformen zwischen Wirtschaft, Stadt und gemeinnützigen Organisationen.
  • Entwicklung des "Urban Case" zur Darstellung des Nutzens unternehmerischen Engagements für den städtischen Raum.
  • Diskussion der Herausforderungen bei der Messung des Nutzens und der Transparenz von Corporate-Citizenship-Maßnahmen.

Auszug aus dem Buch

Die „Ökonomisierung des Urbanen“

Die neuen strukturellen Anforderungen an die Städte und die eingeschränkte Investitionsmöglichkeit bzw. -bereitschaft der öffentlichen Hand stellen ein Problem für den nationalen und internationalen Wettbewerb von Kommunen dar. Im Folgenden soll beschrieben werden, über welche Möglichkeiten die Stadt verfügt, um dem Wettbewerb standzuhalten und welche Rolle Unternehmen dabei spielen.

Im Zuge des demographischen Wandels und mit fortschreitender Globalisierung besteht unter den Kommunen ein steigender Wettbewerbsdruck um Einwohner und Investitionen. Die Rolle der Unternehmen ist in dem Bezug folgende: ihre rationalen, gewinnorientierten Wirk- und Handlungsweisen dienen als Vorbild für die Planung und Verwaltung der Stadt. Auch die Stadt agiert heute in einigen Aufgabenbereichen auf unternehmerische Weise, präsentiert Standortqualitäten und erzielt somit Wettbewerbsvorteile.

Eine Stadt in der heutigen Wissensgesellschaft nimmt dementsprechend nicht an Attraktivität zu, indem harte Standortfaktoren wie technische und institutionelle Infrastrukturen ausgebaut werden, was daran liegt, dass der Bedarf an harten Standortfaktoren meist ausreichend gedeckt ist. Aber auch gesetzliche Auflagen und Subventionen stehen nicht mehr im Vordergrund. Heutzutage geht es um die Weiterentwicklung und den Ausbau von weichen Standortfaktoren. Dazu zählt in erster Linie die Sorge um eine hohe Lebensqualität, womit die Bereitstellung von Freizeitmöglichkeiten, Kunst und Theater, die Umweltqualität und die medizinische Versorgung gemeint sind. Des Weiteren rücken Image und Innovationskraft, Bildungs- und Forschungsangebote, politische Stabilität und das soziale Klima immer weiter in den Vordergrund. Dies sind Faktoren, die Einwohner und Investoren an die Stadt binden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, erläutert den Gegenstand der Arbeit und definiert die Forschungsfrage, ob Corporate Citizenship einen wirksamen Beitrag zur Stadtentwicklung leisten kann.

2. Der Blick auf die Stadt: Dieses Kapitel analysiert den Strukturwandel von Städten und die veränderte Rolle der öffentlichen Hand, um das Umfeld für privates Engagement zu verstehen.

3. Der Blick auf die Unternehmen: Hier wird die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen beleuchtet, der Begriff Corporate Citizenship eingeführt und eine Abgrenzung zu ähnlichen Konzepten vorgenommen.

4. Corporate Citizenship als Beitrag zur Stadtentwicklung: Dieser Hauptteil verknüpft Corporate Citizenship mit der Stadtentwicklung, analysiert Instrumente und Maßnahmen sowie Kooperationsformen und den Nutzen des Engagements.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, beantwortet die Forschungsfrage positiv und gibt einen Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Corporate Citizenship, Stadtentwicklung, Unternehmensengagement, Public Private Partnership, Standortfaktoren, Corporate Social Responsibility, Unternehmensverantwortung, Stadtplanung, Kooperationsmanagement, Urban Case, Business Case, Gemeinwohl, Strukturwandel, Nachhaltigkeit, Lebensqualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit untersucht das Potenzial von privatwirtschaftlichem Engagement, bekannt als Corporate Citizenship, als strategisches Instrument zur aktiven Förderung der Stadtentwicklung in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit behandelt den sozioökonomischen Strukturwandel, die Rolle von Unternehmen als Akteure im städtischen Raum, verschiedene Instrumente des bürgerschaftlichen Engagements sowie die Kooperation zwischen Unternehmen, Kommunen und gemeinnützigen Organisationen.

Was ist das primäre Ziel bzw. die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu erschließen, ob das Konzept des Corporate Citizenship, das eigentlich das unternehmerische Engagement beschreibt, einen wirksamen Beitrag zur aktiven Stadtentwicklung in Deutschland leisten kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf der Analyse und Auswertung wissenschaftlicher Fachliteratur sowie der Interpretation bestehender Studien, um theoretische Aussagen mit Erkenntnissen aus der Praxis zu verknüpfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Stadt als Handlungsraum, das Verständnis von Unternehmen als gesellschaftliche Akteure und die praktische Anwendung von Corporate Citizenship, wobei Instrumente wie Spenden, Sponsoring und Kooperationsformen im Detail untersucht werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Corporate Citizenship, Stadtentwicklung, Unternehmensengagement, Standortfaktoren und der durch die Arbeit neu eingeführte "Urban Case".

Was bedeutet der in der Arbeit entwickelte "Urban Case"?

Der "Urban Case" dient als Nutzenebene, um sowohl die positiven stadträumlichen Effekte als auch den spezifischen Nutzen für die Stadt als Akteur zu erfassen, der über klassische betriebswirtschaftliche Kennzahlen hinausgeht.

Warum ist Corporate Citizenship heute für die Stadtentwicklung relevanter als früher?

Aufgrund knapper öffentlicher Kassen, demografischer Veränderungen und interkommunaler Konkurrenz sind Städte zunehmend auf die Ergänzung durch privates Engagement angewiesen, um weiche Standortfaktoren und damit ihre Attraktivität zu sichern.

Ende der Leseprobe aus 87 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Corporate Citizenship als Beitrag für die Stadtentwicklung?
Untertitel
Untersuchung zur Möglichkeit einer Strategie in Deutschland
Hochschule
HafenCity Universität Hamburg
Veranstaltung
Gewerbeplanung und Wirtschaftsförderung
Note
1,0
Autor
Marian Knap (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
87
Katalognummer
V231812
ISBN (eBook)
9783656485124
Sprache
Deutsch
Schlagworte
corporate citizenship beitrag stadtentwicklung untersuchung möglichkeit strategie deutschland
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marian Knap (Autor:in), 2012, Corporate Citizenship als Beitrag für die Stadtentwicklung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231812
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Leseprobe aus  87  Seiten
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